Isomaltulose

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Weitere Stoffe

Palatinose · Isomaltulosemonohydrat · 6-O-alpha-D-Glucopyranosyl-D-Fructose

H.P.N · Datenstand 2026-09-08 · 11 Zuschreibungen im Überblick

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Disaccharid aus Glukose und Fruktose mit einer Alpha-1,6-Verknüpfung, chemisch verwandt mit Haushaltszucker (Saccharose, Alpha-1,2-Verknüpfung), aber langsamer und vollstaendig im Duenndarm gespalten und aufgenommen
Herkunft
Wird grosstechnisch durch enzymatische Umlagerung aus Saccharose gewonnen, meist aus Rueben- oder Rohrzucker. Kommt in geringen Spuren natürlich in Honig und Zuckerrohrsaft vor. Der weltweit führende Hersteller ist die BENEO GmbH, eine Tochtergesellschaft der Suedzucker-Gruppe, die den Stoff unter dem Markennamen Palatinose vermarktet, siehe Abschnitt Markenname und Herstellerbindung
Wirkform in Studien
In den zitierten Humanstudien in Wasser gelöst oder als Zutat in Getränken und Lebensmitteln verzehrt, überwiegend als reine Isomaltulose in akuten Einzeldosen von 45 bis 75 Gramm oder als tägliche Zutat von 16,5 bis 50 Gramm über mehrere Wochen, in fast allen Studien im direkten Vergleich zur selben Menge Saccharose, bei einzelnen Ausdauerstudien gegen ein Fruktose-Maltodextrin-Getränk oder gegen Wasser
Übliche Studiendosis
Akute Einzeldosen von 45 bis 75 Gramm in Wasser oder einer Testmahlzeit, bei täglicher Einnahme über Wochen 16,5 bis 50 Gramm pro Tag als Ersatz für eine entsprechende Menge Zucker in der gewohnten Ernährung
Rechtlicher Status
Zwei gesundheitsbezogene Angaben nach Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zugelassen, ein niedrigerer Blutzuckeranstieg und der Beitrag zur Zahnmineralisierung, beide siehe unten und beide ausschließlich für den vollstaendigen Ersatz anderer Zuckerarten durch Isomaltulose in vergleichbarer Menge, nicht für eine zusätzliche Einnahme neben unverändertem Zucker
Bekannt geworden durch
Den Markennamen Palatinose der BENEO GmbH (Suedzucker-Gruppe), die den Stoff seit den 1980er-Jahren grosstechnisch herstellt und einen erheblichen Teil der zitierten Humanstudien finanziert oder mit eigenen Angestellten als Autorinnen und Autoren mitträgt, siehe Abschnitt Markenname und Herstellerbindung
Verträglichkeit
In den Studien mit Einzeldosen oder täglichen Mengen bis 50 Gramm gut vertragen, bei fortlaufender hoher Einnahme während längerer körperlicher Belastung wurden dagegen verstaerkt Magenkrämpfe und Blähungen berichtet, siehe Sicherheit

Was diesem Stoff zugesprochen wird

Was die Studien hergeben.

Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.

  1. 01

    Blutzuckeranstieg nach dem Verzehr im Vergleich zu zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken, bei vollstaendigem Ersatz anderer Zuckerarten durch Isomaltulose

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene EFSA-Angabe nach Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Sie gilt nur, wenn andere Zuckerarten im Lebensmittel oder Getränk durch Isomaltulose ersetzt werden und der Zuckergehalt dadurch um mindestens 30 Prozent sinkt, nicht für eine zusätzliche Einnahme neben unverändertem Zucker.

    Ausführlicher Nachweis

    Zugelassene Angabe nach abgeschlossener EFSA-Bewertung [3], gelistet in der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 432/2012 [1]. Wortlaut laut Verordnungstext, der Verzehr von Lebensmitteln oder Getränken, die anstelle von Zucker Isomaltulose enthalten, bewirkt, dass der Blutzuckerspiegel nach ihrem Verzehr weniger stark ansteigt als beim Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln oder Getränken [1]. Bedingung laut demselben Verordnungstext, Zuckerarten im Lebensmittel oder Getränk müssen durch Isomaltulose oder einen der anderen dort gelisteten Zuckerersatzstoffe (Xylit, Sorbit, Mannit, Maltit, Lactit, Isomalt, Erythrit, Sucralose, Polydextrose, D-Tagatose) ersetzt werden, und zwar so weit, dass der Zuckergehalt mindestens um den Anteil sinkt, der für die Angabe REDUZIERTER Zucker-Anteil nach Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 verlangt wird, laut deren Anhang mindestens 30 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Produkt [2]. Für D-Tagatose und Isomaltulose trägt die Verordnung eine eigene Fussnote, wonach an dieser Stelle andere Zuckerarten statt Zucker zu lesen ist, weil beide Stoffe selbst Zuckerarten sind und keine Zuckerersatzstoffe im engeren Sinn wie Zuckeralkohole oder Suessstoffe [1]. Die Angabe betrifft damit ausschließlich den Austausch von Zucker gegen Isomaltulose in gleicher süßender Menge in ein und demselben Lebensmittel, nicht eine zusätzliche Aufnahme von Isomaltulose neben unverändertem Zucker in der Ernährung. Vom zugrundeliegenden Bewertungstext der EFSA war uns nur die Titelseite mit Literaturverzeichnis einsehbar, der Volltext lag uns nicht vor [3]. Wie stark der tatsächliche Blutzuckeranstieg in kontrollierten Humanstudien im Einzelnen ausfällt, einschliesslich der Finanzierungslage dieser Studien, steht in den beiden folgenden Zeilen.

    Quellen: 1, 2, 3

  2. 02

    Erhaltung der Zahnmineralisierung bei vollstaendigem Ersatz von Zuckerarten, die den Zahnbelag-pH-Wert absenken, durch Isomaltulose

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene EFSA-Angabe nach Verordnung (EU) Nr. 432/2012, ebenfalls an den vollstaendigen Ersatz von Zucker gebunden, gemessen am pH-Wert des Zahnbelags nach dem Verzehr.

    Ausführlicher Nachweis

    Zugelassene Angabe nach derselben EFSA-Bewertung wie oben [3], gelistet in Verordnung (EU) Nr. 432/2012 [1]. Wortlaut, der Verzehr von Lebensmitteln oder Getränken, die anstelle von Zucker Isomaltulose enthalten, trägt zur Erhaltung der Zahnmineralisierung bei [1]. Bedingung laut Verordnungstext, Zuckerarten in Lebensmitteln oder Getränken, die den pH-Wert des Zahnbelags während des Verzehrs und bis 30 Minuten danach unter 5,7 absenken, müssen durch Isomaltulose oder einen der anderen gelisteten Stoffe ersetzt werden, und zwar in einem Anteil, der verhindert, dass der Verzehr dieses Lebensmittels den pH-Wert unter 5,7 senkt [1]. Eine mikrobiologische Laboruntersuchung an 100 Bakterienstaemmen aus 44 Arten und 30 Hefestaemmen der menschlichen Mundflora relativiert die Reichweite dieses Mechanismus etwas, mehrere Milchsäurebakterien- und Hefearten, darunter Lactobacillus spp., Stomatococcus mucilaginosus und Candida albicans, konnten Isomaltulose beziehungsweise das verwandte Disaccharid Leucrose im Reagenzglas vergaeren und dabei Glukose und Fruktose freisetzen, die von anderen, ausgewiesen kariogenen Mundbakterien weiterverwertet werden könnten, wodurch das kariesmindernde Potenzial nach Einschaetzung der Autoren begrenzt sein könnte [4]. Diese Untersuchung fand ausschließlich im Reagenzglas statt, keine klinische Kariesstudie am Menschen, und ändert nichts an der bestehenden Zulassung der Angabe, zeigt aber, dass der zugrundeliegende Mechanismus in vitro nicht bei jedem Keim in gleicher Weise greift.

    Quellen: 1, 3, 4

  3. 03

    Postprandialer Blutzucker- und Insulinanstieg nach einer Kohlenhydrat-Testdosis, im Vergleich zu derselben Menge Saccharose

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer unabhängig finanzierten Meta-Analyse aus elf kleinen Kurzzeitstudien war der Blutzuckeranstieg nach 30 und 60 Minuten niedriger als nach Saccharose, nach 120 und 180 Minuten dagegen höher. Eine zweite Meta-Analyse mit offengelegter Zuckerfirmenbindung zweier Autoren fand einen ähnlichen, nach eigener Einschaetzung klinisch nur mäßig bedeutsamen Unterschied nach 60 Minuten, bei einer methodischen Unstimmigkeit in der Studienauswahl.

    Ausführlicher Nachweis

    Eine 2022 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse wertete elf randomisierte Cross-over-Studien mit zusammen 175 Teilnehmenden aus vier Ländern aus, alle liessen Erwachsene nach nächtlichem Fasten 50 Gramm Isomaltulose oder dieselbe Menge Saccharose in Wasser gelöst trinken, teils gesunde Personen, teils Menschen mit Typ-2-Diabetes, gestörter Glukosetoleranz oder Bluthochdruck [5]. Gegenüber Saccharose war der Blutzuckeranstieg nach 30 Minuten niedriger, mittlerer Unterschied minus 1,83 mmol/l bei einem 95-Prozent-Intervall von minus 1,99 bis minus 1,66 (Evidenzqualität nach GRADE moderat), und nach 60 Minuten ebenfalls niedriger, minus 0,98 mmol/l bei einem 95-Prozent-Intervall von minus 1,53 bis minus 0,44 (Evidenzqualität niedrig) [5]. Nach 120 und 180 Minuten kehrte sich die Richtung um, der Blutzucker lag unter Isomaltulose signifikant höher als unter Saccharose, plus 0,46 mmol/l zu beiden Zeitpunkten (95-Prozent-Intervalle von 0,00 bis 0,91 beziehungsweise von 0,04 bis 0,87, Evidenzqualität niedrig) [5]. Der Insulinanstieg war nach 30, 60 und 90 Minuten niedriger als unter Saccharose, unter anderem minus 149,71 pmol/l nach 30 Minuten (95-Prozent-Intervall minus 200,09 bis minus 99,33), nach 120 und 180 Minuten bestand kein Unterschied mehr [5]. Die Heterogenitaet zwischen den Studien war bei mehreren Zeitpunkten hoch (I2 bis 97 Prozent), und die Autoren fanden Hinweise auf Publikationsverzerrung, die sie rechnerisch korrigierten [5]. Die Arbeit selbst nennt keinen Interessenkonflikt und wurde aus chinesischen staatlichen Forschungsfördermitteln finanziert [5]. Eine 2025 veröffentlichte zweite Meta-Analyse aus zehn Studien mit 367 Teilnehmenden fand für den Blutzucker 60 Minuten nach der Mahlzeit einen mittleren Unterschied von minus 7,99 Milligramm pro Deziliter (95-Prozent-Intervall minus 8,58 bis minus 7,39), den die Autoren selbst als klinisch nur mäßig bedeutsam einordnen [6]. Zwei der drei Autoren sind nach eigener Angabe bei einem nicht namentlich genannten Zuckerunternehmen angestellt, das an Herstellung oder Vertrieb von Isomaltulose beteiligt ist, die Arbeit selbst erhielt keine externe Finanzierung [6]. Der Methodentext dieser Arbeit erklaert, gesunde Teilnehmende aus den Studien von Kawai 1985, Kawai 1989, Tan 2017, Mills 2020 und Amano 2021 seien von der gepoolten Analyse ausgeschlossen und nur Studien an Menschen mit Diabetes eingerechnet worden, die zugehörige Ergebnistabelle führt jedoch genau diese fünf als gesund bezeichneten Studien im selben Sammelwert auf, ein Widerspruch zwischen Methodentext und Tabelle, den die Arbeit selbst nicht auflöst [6]. Vier der zehn zugrundeliegenden Einzelstudien (Kawai 1985, Kawai 1989, Komindr 2016 und Ang 2014) sind zugleich Teil des Studienbestands der oben genannten ersten Meta-Analyse, die beiden Arbeiten sind für diese Studien also kein voneinander unabhängiger Beleg, sondern zu einem erheblichen Teil derselbe Studienbestand zweimal ausgewertet [5, 6]. Eine mechanistische Studie an elf Menschen mit Typ-2-Diabetes bestätigt die Richtung des Effekts für eine Einzeldosis, nach 1 Gramm Isomaltulose je Kilogramm Körpergewicht war die Aufnahme des Kohlenhydrats ins Blut um rund 35 Prozent niedriger als nach derselben Menge Saccharose (p gleich 0,003), die Aufnahme selbst verzögerte sich um rund 50 Minuten (p gleich 0,004), und das Verhältnis von Insulin zu Glukagon verbesserte sich (p kleiner 0,001) [7]. Weder das strukturierte Interessenkonflikt-Feld bei PubMed noch das frei zugängliche Abstract dieser Studie nennen eine Finanzierungsquelle, der Volltext lag uns nicht vor, so dass Affiliation, Interessenerklärung und Förderhinweis nicht vollständig geprüft werden konnten [7].

    Quellen: 5, 6, 7

  4. 04

    Langfristige Blutzuckereinstellung (HbA1c) bei täglichem Ersatz von Saccharose durch Isomaltulose über 12 Wochen, ohne Unterschied zu Saccharose, bei Menschen mit einem HbA1c zwischen 6,5 und 9,0 Prozent

    Nicht bestätigt
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer eigens dafür angelegten und vom Zuckerhersteller finanzierten Studie sank der HbA1c-Wert nach 12 Wochen täglicher Isomaltulose-Zufuhr nicht stärker als unter Saccharose.

    Ausführlicher Nachweis

    In einer randomisierten, doppelblinden, kontrollierten Parallelgruppenstudie erhielten 110 Erwachsene mit einem HbA1c zwischen 6,5 und 9,0 Prozent und einem BMI zwischen 25 und 40, behandelt allein per Diät oder zusätzlich mit oralen Antidiabetika, 12 Wochen lang täglich süße Lebensmittel und Getränke (Kekse, Bonbons, Milchgetränke, Erfrischungsgetränke) mit entweder 50 Gramm Isomaltulose oder 50 Gramm Saccharose unter sonst gewohnten Ernährungsbedingungen, 57 Personen im Isomaltulose- und 53 im Saccharose-Arm, ausgewertet wurden 101 [8]. Primaerer Endpunkt war der HbA1c-Wert nach 12 Wochen, die Studie war mit 55 Personen je Gruppe auf eine Trennschaerfe von 80 Prozent für einen Unterschied von mindestens 0,3 Prozentpunkten ausgelegt [8]. Der HbA1c-Wert unterschied sich am Ende nicht zwischen den Gruppen (Saccharose 7,39 plus-minus 0,78 Prozent, Isomaltulose 7,24 plus-minus 0,76 Prozent, Regressionskoeffizient 0,02 bei einem 95-Prozent-Intervall von minus 0,21 bis 0,25, p gleich 0,844) [8]. Die Studie wurde vollstaendig von der Suedzucker AG finanziert, zwei Autorinnen beziehungsweise Autoren waren zum Studienzeitpunkt bei Suedzucker angestellt, und der Foerderhinweis im Volltext hält ausdrücklich fest, die Ergebnisse und Daten der Veröffentlichung seien für die Suedzucker-Gruppe entwickelt worden und die Suedzucker-Gruppe behalte sich das ausschließliche Recht vor, sie für mögliche Anträge auf gesundheitsbezogene Angaben zu nutzen [8]. Das strukturierte Interessenkonflikt-Feld bei PubMed ist für diese Studie leer, die Finanzierungsangabe steht ausschließlich im Volltext unter Danksagung [8]. Die Autoren selbst schliessen aus dem Nullbefund, dass eine deutlichere Veraenderung des glykaemischen Index der gesamten Ernährung noetig sein duerfte, um eine klinisch bedeutsame Verbesserung der Blutzuckereinstellung zu erreichen [8]. Eine gezielte Suche nach einer neueren Interventionsstudie oder Übersichtsarbeit zur langfristigen Blutzuckereinstellung unter Isomaltulose ergab keinen Treffer, der über diese Studie von 2012 hinausgeht, die Frage ist seither unseres Wissens nicht erneut untersucht worden.

    Quellen: 8

  5. 05

    Nuechtern-Triglyzeride nach demselben 12-wöchigen Ersatz von Saccharose durch Isomaltulose

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    In derselben, vom Zuckerhersteller finanzierten Studie lagen die Nuechtern-Triglyzeride nach 12 Wochen niedriger als unter Saccharose, weil sie unter Saccharose anstiegen und unter Isomaltulose nur tendenziell sanken. Ein sekundaerer Endpunkt aus bislang einer einzelnen Studie.

    Ausführlicher Nachweis

    In derselben Studie [8] waren die Nuechtern-Triglyzeride nach 12 Wochen in der Isomaltulose-Gruppe niedriger als in der Saccharose-Gruppe, Regressionskoeffizient 34,01 bei einem 95-Prozent-Intervall von 6,59 bis 61,44 (p gleich 0,016) [8]. Der Ergebnisteil des Volltexts zeigt, woraus dieser Gruppenunterschied entsteht, in der Saccharose-Gruppe stiegen die Triglyzeride über die 12 Wochen signifikant an (p gleich 0,023), in der Isomaltulose-Gruppe bestand nur eine nicht abgesicherte Tendenz zu niedrigeren Werten [8]. Der Befund beschreibt damit einen ausgebliebenen Anstieg und keine belegte Senkung. Hinzu kommt, dass die Saccharose-Gruppe schon zu Studienbeginn einen höheren BMI hatte (32,3 gegenüber 29,9, in der Auswertung rechnerisch ausgeglichen, p gleich 0,007) und dass dieser eine Treffer aus rund einem Dutzend gleichzeitig geprüfter Sekundaerparameter stammt, ohne Korrektur für Mehrfachtestung [8]. Alle uebrigen erhobenen Sekundaerparameter, darunter Nuechternglukose, Gesamt- und LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin, Insulin, C-Peptid und HOMA-IR, unterschieden sich laut Studientext nicht signifikant zwischen den Gruppen [8]. Der Triglyzerid-Befund stammt aus derselben Suedzucker-finanzierten Studie wie die HbA1c-Zeile oben, mit identischer Interessenlage, und ist bislang nicht durch eine zweite, unabhängige Studie bestätigt.

    Quellen: 8

  6. 06

    Verlauf des Blutzuckeranstiegs und der Darmhormone GLP-1 und PYY nach einer Isomaltulose-Vorlast, im Vergleich zu einer Saccharose-Vorlast bei Menschen mit mehreren gleichzeitigen Stoffwechsel-Risikofaktoren

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer kleinen Studie an Menschen mit mehreren Stoffwechsel-Risikofaktoren stieg der Blutzucker nach einer Isomaltulose-Vorlast langsamer an als nach Saccharose, bei höheren Werten der saettigungsbezogenen Darmhormone GLP-1 und PYY. Ein Mitautor ist beim Hersteller von Isomaltulose angestellt.

    Ausführlicher Nachweis

    In einer randomisierten Cross-over-Studie durchliefen 15 Personen mit mehreren gleichzeitigen Stoffwechsel-Risikofaktoren (Bauchumfang, Blutdruck, Triglyzeride, HDL-Cholesterin oder Nuechternglukose ausserhalb des Zielbereichs) an vier getrennten Tagen je zwei Testmahlzeiten, wobei 3 beziehungsweise 1 Stunde vor der zweiten Mahlzeit eine Vorlast von 50 Gramm Isomaltulose oder 50 Gramm Saccharose gegeben wurde [9]. Der Blutzuckeranstieg nach der Vorlast war unter Isomaltulose langsamer als unter Saccharose (Anstiegsrate 0,28 gegenüber 0,53 mmol pro Liter und Minute, p kleiner 0,01), begleitet von höheren und länger anhaltenden Werten der Darmhormone GLP-1 und PYY, während Saccharose eine stärkere Ausschüttung des Hormons GIP auslöste [9]. Der guenstigste Effekt auf die PYY-Ausschüttung und den sogenannten Zweite-Mahlzeit-Effekt zeigte sich, wenn die Isomaltulose-Vorlast 3 statt nur 1 Stunde vor der zweiten Mahlzeit gegeben wurde [9]. Effektmasse mit Konfidenzintervall für die einzelnen Hormonwerte nennt das frei zugängliche Abstract nicht, nur Signifikanzangaben [9]. Ein Koautor der Studie ist laut eigener Interessenerklaerung Angestellter der BENEO GmbH, des Herstellers von Isomaltulose unter dem Markennamen Palatinose, und war an der Überarbeitung des Manuskripts beteiligt, nach Angabe der Autoren ohne Einfluss auf Datenanalyse oder Interpretation [9]. Eine einzelne kleine Studie, deren Befund einer weiteren, unabhängig finanzierten Bestaetigung bedarf.

    Quellen: 9

  7. 07

    Körpergewicht und Fettmasse während einer 12-wöchigen energiereduzierten Diät mit Isomaltulose statt Saccharose, ohne abgesicherten Unterschied zwischen den Gruppen

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Die vom Hersteller finanzierte Studie berichtet für Gewichts- und Fettmasseverlust selbst keinen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen, obwohl Abstract und Diskussion einen Vorteil für Isomaltulose nahelegen. Eine später veröffentlichte Fachkritik weist genau das nach.

    Ausführlicher Nachweis

    In einer randomisierten, doppelblinden, kontrollierten Studie erhielten 64 übergewichtige oder adipoese Erwachsene im Rahmen einer energiereduzierten Diät 12 Wochen lang täglich 40 Gramm Isomaltulose oder 40 Gramm Saccharose, 50 Personen (25 je Gruppe) beendeten die Studie [10]. Laut Abstract verloren beide Gruppen signifikant Gewicht (p kleiner 0,001), stärker unter Isomaltulose (minus 3,2 plus-minus 2,9 gegenüber minus 2,1 plus-minus 2,6 Kilogramm), der Gruppenvergleich selbst liegt bei p gleich 0,258 [10]. Bei der Fettmasse nennt das Abstract für die Isomaltulose-Gruppe eine signifikante Abnahme gegenüber dem eigenen Ausgangswert (minus 1,9 plus-minus 2,5 Prozent, p gleich 0,005), für die Saccharose-Gruppe keine (minus 0,9 plus-minus 2,6 Prozent, p gleich 0,224), der direkte Gruppenvergleich im Ergebnisteil selbst liegt bei p gleich 0,169 [10]. Bei beiden Haupt-Endpunkten, Gewicht und Fettmasse, liegt der ausgewiesene Gruppenvergleich damit jeweils über der von den Autoren selbst festgelegten Schwelle von p kleiner 0,05, während Abstract und Diskussion den Unterschied als Vorteil von Isomaltulose gegenüber Saccharose formulieren [10]. Eine 2020 veröffentlichte Fachkritik weist genau diesen Punkt nach, sie bezeichnet die Gegenüberstellung von Vorher-Nachher-Werten je Gruppe anstelle des tatsächlichen Gruppenvergleichs als einen als DINS (differences in nominal significance) bekannten Fehler, der die Falsch-positiv-Rate erhöht, und die Darstellung eines nicht signifikanten Unterschieds als Vorteil als sogenanntes Spin [11]. In ihrer Erwiderung bestaetigen die Studienautoren die genannten Zahlen einschliesslich des nicht signifikanten Gruppenunterschieds beim primaeren Endpunkt Körpergewicht, verteidigen aber ihre Interpretation unter Verweis auf die klinische Bedeutung einer Gewichtsabnahme von einem Kilogramm und auf eine gesamthafte, nicht rein schwellenwertbasierte Bewertung der Ergebnisse [12]. Die tägliche Energiezufuhr unterschied sich zwischen den Gruppen bereits vor Studienbeginn signifikant (Isomaltulose 2223 plus-minus 486, Saccharose 1900 plus-minus 372 Kilokalorien pro Tag), ein von den Autoren selbst im Studientext eingeraeumtes Ungleichgewicht, das die später größere absolute Abnahme der Energiezufuhr unter Isomaltulose (p gleich 0,022) mit erklaeren kann [10]. Die Studie wurde vollstaendig von der BENEO GmbH finanziert, der Foerderhinweis im Volltext hält ausdrücklich fest, Ergebnisse und Daten seien für BENEO entwickelt worden und BENEO behalte sich das ausschließliche Recht vor, sie für mögliche Anträge auf gesundheitsbezogene Angaben zu nutzen, zwei Autorinnen waren zum Studienzeitpunkt bei BENEO beziehungsweise der Suedzucker-Gruppe angestellt [10].

    Quellen: 10, 11, 12

  8. 08

    Zeitfahrleistung nach zweistündiger Ausdauerbelastung unter fortlaufender Einnahme, langsamer und mit mehr Magen-Darm-Beschwerden als unter einem Fruktose-Maltodextrin-Getränk

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer kleinen Studie an neun Radsportlern war ein 16-Kilometer-Zeitfahren nach zweistündiger Dauerbelastung unter fortlaufender Isomaltulose-Einnahme langsamer und mit mehr Magen-Darm-Beschwerden verbunden als unter einem herkoemmlichen Fruktose-Maltodextrin-Getränk.

    Ausführlicher Nachweis

    In einer randomisierten Studie mit drei Bedingungen nahmen neun maennliche Radsportler während einer zweistündigen Dauerbelastung bei 60 Prozent ihrer maximalen Leistung fortlaufend 63 Gramm Kohlenhydrat pro Stunde in Form von entweder einer Fruktose-Maltodextrin-Mischung (Verhältnis 0,8 zu 1), Isomaltulose oder aromatisiertem Placebo-Wasser zu sich, im Anschluss folgte ein 16-Kilometer-Zeitfahren [13]. Die Auswertung erfolgte über magnitudenbasierte Inferenz mit Wahrscheinlichkeitsangaben statt ausschließlich über klassische Signifikanztests. Während der Dauerbelastung stieg unter Isomaltulose die Konzentration freier Fettsaeuren im Blut ähnlich stark wie unter Placebo und stärker als unter der Fruktose-Maltodextrin-Mischung (mittlerer Unterschied 0,18 mmol pro Liter, 90-Prozent-Intervall plus-minus 0,21, 88 Prozent Wahrscheinlichkeit für einen echten Unterschied), trotz vergleichbar erhöhter Blutzuckerwerte unter Isomaltulose und der Fruktose-Maltodextrin-Mischung [13]. Die Beurteilung von Magenkrämpfen und Blähungen nahm unter Isomaltulose fortlaufend zu, von schwach zu Belastungsbeginn über mäßig nach 120 Minuten bis stark während des Zeitfahrens, während sie unter der Fruktose-Maltodextrin-Mischung und unter Placebo durchgehend sehr schwach blieb [13]. Das abschliessende Zeitfahren war unter Isomaltulose langsamer als unter der Fruktose-Maltodextrin-Mischung, mittlerer Unterschied 1,5 Minuten (90-Prozent-Intervall plus-minus 1,4, 94 Prozent Wahrscheinlichkeit für einen tatsaechlich nachteiligen Effekt) [13]. Die Autoren schliessen, eine fortlaufende, auf die uebliche Kohlenhydrat-Ersatzdosis ausgelegte Isomaltulose-Zufuhr fuehre bei längerer oder hochintensiver Ausdauerbelastung zu ausgepraegten Magen-Darm-Beschwerden und beeintraechtige die Leistung im Vergleich zu einer Fruktose-Maltodextrin-Mischung [13]. Der Vergleich erfolgte gegen ein anderes Kohlenhydrat-Präparat, nicht gegen Placebo allein, und betrifft ausschließlich eine fortlaufende Einnahme während länger andauernder Belastung, keine Einzeldosis vor kuerzerer Belastung, siehe die folgenden Zeilen.

    Quellen: 13

  9. 09

    Fettoxidation während submaximaler Ausdauerbelastung beziehungsweise in Ruhe nach einer kohlenhydrathaltigen Testmahlzeit, höher als unter einem Vergleichs-Kohlenhydrat, bei gleichzeitig geringerer Kohlenhydratoxidation

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    In derselben Radsport-Studie war die Fettoxidation während der Belastung unter Isomaltulose höher als unter einer Fruktose-Maltodextrin-Mischung. Eine kleine Studie an Menschen mit erhöhtem Blutzucker fand nach einem isomaltulosehaltigen Frühstück ebenfalls mehr Fettoxidation als nach Saccharose, ohne Angabe von Teilnehmerzahl oder Signifikanzwerten im Abstract.

    Ausführlicher Nachweis

    In der oben beschriebenen Radsport-Studie war während der zweistündigen Dauerbelastung die Fettoxidation unter Isomaltulose höher als unter der Fruktose-Maltodextrin-Mischung (mittlerer Unterschied 10 Gramm, 90-Prozent-Intervall plus-minus 9, 89 Prozent Wahrscheinlichkeit für einen echten Unterschied), bei gleichzeitig niedrigerer Kohlenhydratoxidation (mittlerer Unterschied minus 36 Gramm, 90-Prozent-Intervall plus-minus 30,2, 91 Prozent Wahrscheinlichkeit) [13]. Die Autoren bezeichnen dieses Muster, gleichzeitig erhöhter Blutzucker und erhöhte Fettoxidation, als untypisch für ein Kohlenhydrat-Präparat [13]. In einer separaten Cross-over-Studie an Menschen mit Typ-2-Diabetes war nach einem isomaltulosehaltigen Frühstück der Blutzucker nach 30 und 60 Minuten niedriger als nach einem saccharosehaltigen Frühstück, und die Fläche unter der Fettoxidationskurve lag um 20 Prozent höher als nach Saccharose [14]. Teilnehmerzahl, Effektmasse und Signifikanzwerte nennt das frei zugängliche Abstract dieser Studie nicht, der Volltext lag uns nicht vor, so dass Finanzierung und Interessenlage nicht geprüft werden konnten [14]. Beide Befunde stammen aus unterschiedlichen Situationen, laufende Ausdauerbelastung gegenüber Ruhe nach einer Mahlzeit, und aus unterschiedlichen Personengruppen, gesunde Sportler gegenüber Menschen mit Typ-2-Diabetes, ein direkter Vergleich der Größenordnung ist deshalb nicht möglich.

    Quellen: 13, 14

  10. 10

    Plasmavolumen, Herzfrequenz und Rehydration rund um Ausdauerbelastung in der Hitze, im Vergleich zu einem saccharosehaltigen Getränk beziehungsweise zu Wasser, ohne einheitlichen Effekt auf die Waermeregulation

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    In zwei kleinen Studien an jeweils rund zehn jungen Maennern hatte ein isomaltulosehaltiges statt saccharosehaltiges Getränk vor Belastung in der Hitze keinen einheitlichen Effekt auf Körperkerntemperatur oder Schweissverlust, bei uneinheitlichen Befunden zu Plasmavolumen und Herzfrequenz. Eine dieser Forschungsgruppen ist über zwei Koautoren an einen Getränkehersteller gebunden, in einer Studie offen ausgewiesen, in einer zweiten trotz gleicher Firmenaffiliation nicht.

    Ausführlicher Nachweis

    In einer Studie an zwoelf ausdauertrainierten Maennern senkte ein isomaltulosehaltiges Getränk (6,5 Prozent) gegenüber einem saccharosehaltigen Getränk gleicher Konzentration, eingenommen 60 Minuten vor fünf Belastungsintervallen bei 60 Prozent der maximalen Sauerstoffaufnahme in der Hitze (32 Grad, 50 Prozent relative Luftfeuchte), die Herzfrequenz während der Belastung (p gleich 0,032, Haupteffekt des Getränks) und erhöhte die Plasmavolumen-Änderung im vierten Belastungsintervall (p kleiner 0,001), Koerperkern- und Hauttemperatur sowie der Gesamtschweissverlust unterschieden sich nicht [15]. Die im abschliessenden Intervall zurueckgelegte Laufstrecke war unter Isomaltulose tendenziell länger (rund 5 Prozent, p gleich 0,057, Effektstaerke d gleich 0,64), ohne die selbst gesetzte Signifikanzschwelle zu erreichen [15]. Das strukturierte Interessenkonflikt-Feld dieser Studie ist bei PubMed leer, der Volltext lag uns nicht vor, so dass Förderhinweis und Interessenerklärung nicht geprüft werden konnten [15]. In einer zweiten, methodisch ähnlichen Studie derselben Forschungsgruppe an zehn jungen Maennern unterschied sich nach einem isomaltulosehaltigen (10 Prozent) gegenüber einem saccharosehaltigen Getränk gleicher Konzentration die Plasmavolumen-Änderung über das gesamte Experiment nicht, während beide Getränke gegenüber reinem Wasser die Plasmaosmolalitaet erhöhten (p gleich 0,040, Haupteffekt des Getränks), Kerntemperatur-Schwellenwerte und die Steigung der Waermeabgabe-Reaktionen unterschieden sich zwischen den drei Getränken nicht [16]. Diese Studie nennt im Volltext ausdrücklich, zwei Koautoren seien Angestellte der Bourbon Corporation, eines japanischen Suesswaren- und Getränkeherstellers, der isomaltulosehaltige Sportgetraenke vertreibt [16]. In einer dritten Studie derselben Forschungsgruppe mit denselben zwei Koautoren, die im PubMed-Datensatz kein ausgefuelltes Interessenkonflikt-Feld trägt, obwohl die Autoren-Affiliation direkt ein Labor der Bourbon Corporation nennt, verbesserte ein isomaltulosehaltiges Getränk (6,5 Prozent) nach vorangegangener Dehydrierung durch Belastungshitze die Wiederherstellung des Plasmavolumens gegenüber einem schwaecheren 2-prozentigen Isomaltulose-Getränk und gegenüber reinem Wasser (jeweils p kleiner oder gleich 0,040), ohne Unterschiede bei Körperkerntemperatur, Schweissrate oder Hautdurchblutung [17]. Diese dritte Studie vergleicht unterschiedliche Isomaltulose-Konzentrationen gegen Wasser, nicht Isomaltulose gegen Saccharose, und ist deshalb nur eingeschraenkt mit den beiden anderen Studien vergleichbar.

    Quellen: 15, 16, 17

  11. 11

    Sättigungsgefühl und nachfolgende Energieaufnahme nach einer isomaltulosegesuessten Testmahlzeit, ohne Unterschied zu einer saccharosegesüßten Testmahlzeit

    Nicht bestätigt
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer Studie an 77 gesunden Erwachsenen unterschied sich das Sättigungsgefühl nach einer isomaltulose- gegenüber einer saccharosegesüßten Nachspeise trotz messbar unterschiedlichem Blutzuckeranstieg nicht, mit einem engen Unschaerfebereich um den Nulleffekt.

    Ausführlicher Nachweis

    In einer doppelblinden Cross-over-Studie assen 77 gesunde Erwachsene, von denen 66 vollstaendige Blut- und Saettigungsdaten lieferten und in die Auswertung eingingen, an getrennten Tagen mit zweiwoechiger Auswaschphase eine mit Saccharose oder mit Isomaltulose gesuesste Nachspeise (Trifle), Blutzucker und Sättigungsgefühl wurden zu Beginn sowie 1 und 2 Stunden danach erhoben, die Energieaufnahme des restlichen Tages wurde per Ernährungsprotokoll erfasst [18]. Der Blutzucker unterschied sich 60 Minuten nach dem Verzehr signifikant, unter Isomaltulose um 0,69 mmol pro Liter niedriger (95-Prozent-Intervall minus 1,07 bis minus 0,31) [18]. Das über die Fläche unter der Kurve gemittelte Sättigungsgefühl unterschied sich zwischen den beiden Nachspeisen dagegen nicht, mittlerer Unterschied minus 9 Millimeter mal Minute bei einem 95-Prozent-Intervall von minus 589 bis 572 [18]. Die Energieaufnahme am restlichen Testtag lag nach der Isomaltulose-Nachspeise im Mittel niedriger als nach der Saccharose-Nachspeise (3530 gegenüber 3894 Kilojoule), der Unterschied erreichte jedoch keine statistische Signifikanz (mittlerer Unterschied 364 Kilojoule bei einem 95-Prozent-Intervall von minus 110 bis 838, p gleich 0,133) [18]. Die Autoren schliessen, der unterschiedliche glykaemische Verlauf beider Nachspeisen habe weder mit dem Sättigungsgefühl noch mit der nachfolgenden Energieaufnahme zusammengehangen, und halten ausdrücklich fest, ein bedeutsamer Unterschied sei auszuschliessen, weil Punktschaetzer und Intervall aller vier Saettigungsfragen unter 0,3 Standardabweichungen lagen [18]. Diese Studie wurde von der Universität Otago finanziert, die Autoren erklaeren keinen Interessenkonflikt [18]. Eine zweite, kleinere Cross-over-Studie an 55 gesunden Erwachsenen, die isomaltulose- und saccharosegesuesste Getränke sowie ein nicht-glykaemisches Sucralose-Getränk verglich, fand ebenfalls keine überzeugenden Unterschiede bei Saettigung, Stimmung oder kognitiver Leistung zwischen den Getränken, mit einer Ausnahme in umgekehrter Richtung, die Teilnehmenden fuehlten sich 60 Minuten nach dem Isomaltulose-Getränk energiegeladener (p gleich 0,028 gegenüber Saccharose), gleichzeitig aber 30 Minuten danach hungriger als nach Saccharose oder Sucralose (p gleich 0,036 beziehungsweise 0,022) [19]. Für diese einzelnen Zeitpunkt-Unterschiede nennt die Arbeit keine Effektmasse mit Konfidenzintervall, nur p-Werte [19]. Die Richtung dieses zweiten Befunds, mehr statt weniger Hungergefuehl unter Isomaltulose, widerspricht der verbreiteten Zuschreibung eines saettigenderen Effekts, stammt aber aus Einzelzeitpunkten ohne Intervall und wird deshalb nicht höher gewichtet als der saubere Nullbefund der ersten, größeren Studie.

    Quellen: 18, 19

Studien im Detail

Markenname und Herstellerbindung

Isomaltulose wird in praktisch allen zitierten Studien nicht als Gattungsstoff, sondern als das Markenprodukt Palatinose der BENEO GmbH eingesetzt, einer Tochtergesellschaft der Suedzucker-Gruppe, die den Stoff seit den 1980er-Jahren grosstechnisch aus Rueben- oder Rohrzucker herstellt. Diese Nähe zwischen Stoff und Hersteller zieht sich durch einen erheblichen Teil der Studienlage. Bei der 12-Wochen-Studie zur langfristigen Blutzuckereinstellung finanzierte die Suedzucker AG die Untersuchung vollständig, zwei Autorinnen beziehungsweise Autoren waren zum Studienzeitpunkt bei Suedzucker angestellt, und der Förderhinweis im Volltext hält wörtlich fest, die Ergebnisse und Daten seien für die Suedzucker-Gruppe entwickelt worden, die sich das ausschließliche Recht vorbehalte, sie für mögliche Anträge auf gesundheitsbezogene Angaben zu nutzen. Bei der 12-Wochen-Studie zu Körpergewicht und Fettmasse trägt der Förderhinweis wortgleich dieselbe Formulierung, dort zugunsten der BENEO GmbH, zwei Autorinnen waren bei BENEO beziehungsweise der Suedzucker-Gruppe angestellt. Eine Studie zum Second-Meal-Effekt zählt einen BENEO-Angestellten unter den Koautoren. Eine 2025 veröffentlichte Meta-Analyse zum postprandialen Blutzucker legt offen, dass zwei ihrer drei Autoren bei einem nicht namentlich genannten, an Isomaltulose-Herstellung oder -Vertrieb beteiligten Zuckerunternehmen angestellt sind. Eine weitere, unabhängige Forschungsgruppe aus Japan, die mehrere Studien zu Isomaltulose und Sport in der Hitze veröffentlicht hat, führt zwei ihrer Koautoren als Angestellte der Bourbon Corporation, eines japanischen Süßwaren- und Getränkeherstellers, der isomaltulosehaltige Sportgetränke vertreibt.

Wichtig für die Einordnung ist, an welcher Stelle diese Bindung jeweils sichtbar wird. Bei der HbA1c-Studie und bei einer der drei Hitze-Studien japanischer Autoren steht sie ausschließlich im freien Volltext beziehungsweise ergibt sich nur aus der Autoren-Affiliation selbst, während das strukturierte Interessenkonflikt-Feld bei PubMed leer bleibt. Wer nur den PubMed-Datensatz oder das Abstract liest, sieht die Herstellerbindung in diesen Fällen nicht. Das ändert nichts an den berichteten Zahlen selbst, es bedeutet aber, dass ein wichtiger Teil des Zusammenhangs erst im Volltext sichtbar wird, und genau deshalb ist er in den einzelnen Zeilen und in den Quellenangaben oben ausdrücklich benannt.

Diese Nähe zum Hersteller ist kein Beweis dafür, dass eine Studie falsch liegt, mehrere der hier zitierten Suedzucker- und BENEO-finanzierten Studien selbst berichten unauffällig Nullbefunde, etwa die HbA1c-Studie. Sie ist aber ein Grund, jede Zahl mit Blick auf ihre Herkunft zu lesen, besonders dort, wo Abstract oder Diskussion einer Studie eine Wirkung suggerieren, die der eigene Gruppenvergleich derselben Studie nicht trägt, wie bei der Studie zu Körpergewicht und Fettmasse.

Vergleichsmaßstab ist fast immer Saccharose, nicht Placebo

Nahezu jede hier zitierte Studie vergleicht Isomaltulose nicht gegen ein wirkstofffreies Placebo, sondern gegen dieselbe Menge Saccharose oder, bei einzelnen Ausdauerstudien, gegen ein Fruktose-Maltodextrin-Getränk. Das ist bei einem Zuckerersatzstoff naheliegend, ändert aber die Aussagekraft der Ergebnisse. Ein niedrigerer Blutzuckeranstieg gegenüber Saccharose zeigt, dass Isomaltulose langsamer aufgenommen wird als Haushaltszucker, das ist unstrittig und Grundlage der zugelassenen EFSA-Angabe. Es zeigt für sich genommen keine eigene, über den bloßen Verzicht auf schnell resorbierbaren Zucker hinausgehende Wirkung, und es sagt nichts darüber aus, wie sich Isomaltulose gegenüber einer zuckerfreien Alternative oder gegenüber gar keiner zusätzlichen Süße verhält. Bei den beiden Studien mit harten Langzeit-Endpunkten (HbA1c über 12 Wochen, Körpergewicht über 12 Wochen) ist dieser Umstand besonders bedeutsam, weil beide Isomaltulose exakt als Ersatz für dieselbe Menge Saccharose in der gewohnten Ernährung geprüft haben und nicht als zusätzliche Maßnahme.

Postprandialer Blutzucker- und Insulinanstieg

Zwei Meta-Analysen werten die Kurzzeit-Humanstudien zum postprandialen Blutzucker- und Insulinanstieg nach Isomaltulose im Vergleich zu Saccharose aus. Die größere, unabhängig finanzierte Arbeit aus elf randomisierten Cross-over-Studien mit 175 Teilnehmenden findet in den ersten 60 Minuten einen niedrigeren, ab 120 Minuten einen leicht höheren Blutzuckeranstieg als unter Saccharose, bei insgesamt niedriger bis moderater Evidenzqualität nach GRADE. Die zweite, 2025 veröffentlichte Meta-Analyse mit offengelegter Zuckerfirmenbindung zweier Autoren kommt für den Wert nach 60 Minuten zu einem ähnlichen, nach eigener Einschätzung klinisch nur mäßig bedeutsamen Ergebnis, weist aber einen ungeklärten Widerspruch zwischen ihrem eigenen Methodentext und ihrer Ergebnistabelle auf. Beide Arbeiten teilen sich einen erheblichen Teil ihrer zugrundeliegenden Einzelstudien und sind deshalb kein voneinander unabhängiger Beleg. Eine kleine mechanistische Studie bestätigt die grundsätzliche Richtung, eine verzögerte und verringerte Blutzuckeraufnahme gegenüber Saccharose bei gleicher Menge.

Langfristige Blutzuckereinstellung und Triglyzeride

Die einzige Studie, die den Ersatz von Saccharose durch Isomaltulose über einen längeren Zeitraum unter freien Ernährungsbedingungen und mit einem klinisch harten Endpunkt geprüft hat, fand nach 12 Wochen keinen Unterschied beim HbA1c-Wert zwischen den Gruppen. Diese vollständig vom Zuckerhersteller finanzierte Studie war eigens für diese Frage konzipiert und ausreichend groß angelegt, um einen klinisch relevanten Unterschied zu erkennen, und fand ihn nicht. Als Nebenbefund waren die Nüchtern-Triglyzeride nach Isomaltulose niedriger, ein einzelner, bislang nicht unabhängig bestätigter Befund aus derselben Studie.

Körpergewicht während einer Diät

Die einzige Studie zu Isomaltulose und Körpergewicht während einer energiereduzierten Diät berichtet im Abstract und in der Diskussion einen Vorteil für Isomaltulose gegenüber Saccharose, obwohl der eigene Gruppenvergleich für beide Haupt-Endpunkte, Gewichts- und Fettmasseverlust, die selbst gesetzte Signifikanzschwelle nicht erreicht. Eine im selben Fachjournal veröffentlichte methodische Kritik weist dies unter Verweis auf einen als DINS bekannten Statistikfehler nach, die Studienautoren bestätigen die Zahlen in ihrer Erwiderung, verteidigen aber ihre Interpretation. Die beiden Gruppen unterschieden sich zudem bereits zu Studienbeginn deutlich in ihrer täglichen Energiezufuhr, ein Umstand, der einen Teil der später berichteten Unterschiede erklären kann.

Sportliche Ausdauerleistung

Bei sportlicher Ausdauerbelastung zeigt die einzige Studie mit einer echten Leistungsmessung (16-Kilometer-Zeitfahren nach zweistündiger Dauerbelastung) das Gegenteil der verbreiteten Werbeaussage, eine fortlaufende Isomaltulose-Einnahme während der Belastung war langsamer und mit deutlich mehr Magen-Darm-Beschwerden verbunden als ein herkömmliches Fruktose-Maltodextrin-Getränk, bei gleichzeitig höherer Fettoxidation. Studien zu Wärmeregulation, Plasmavolumen und Rehydration rund um Belastung in der Hitze zeigen ein uneinheitliches Bild ohne durchgehenden Vorteil gegenüber Saccharose oder Wasser, teils mit ungeklärter Bindung der Forschungsgruppe an einen Getränkehersteller.

Sättigungsgefühl

Zum verbreiteten Versprechen, Isomaltulose mache länger satt und beuge Heißhungerattacken vor, liegt mit einer methodisch sauberen, ausreichend großen Studie ein klarer Nullbefund mit engem Unschärfebereich vor. Eine zweite, kleinere Studie fand in eine Richtung sogar das Gegenteil, mehr statt weniger Hungergefühl 30 Minuten nach dem Isomaltulose-Getränk, wenngleich ohne Effektmaß mit Konfidenzintervall für diesen Einzelbefund.

Sicherheit und Wechselwirkungen

In den vorliegenden Studien mit Einzeldosen oder täglichen Mengen bis 50 Gramm war Isomaltulose gut verträglich, es werden keine ernsten Nebenwirkungen berichtet. Bei einer fortlaufenden hochdosierten Einnahme während längerer oder hochintensiver Ausdauerbelastung, wie sie einzelne Sportgetränke nahelegen, wurden dagegen zunehmend Magenkrämpfe und Blähungen berichtet, die bei einer Studie so ausgeprägt waren, dass sie die anschließende Zeitfahrleistung beeinträchtigten.

Isomaltulose ist ein Disaccharid aus Glukose und Fruktose und wird im Dünndarm vollständig in diese beiden Bestandteile gespalten. Bei einer bestehenden hereditären Fruktoseintoleranz oder einer Fruktose-Malabsorption ist deshalb dieselbe Vorsicht angebracht wie bei anderen fruktosehaltigen Zuckerarten, eine eigene, gezielt an dieser Personengruppe durchgeführte Studie liegt uns dazu nicht vor.

Isomaltulose liefert mit rund 4 Kilokalorien pro Gramm ähnlich viel Energie wie Haushaltszucker, sie ist kein kalorienfreier Süßstoff. Wer Isomaltulose zusätzlich zu unveränderter Zuckerzufuhr verzehrt statt sie als Ersatz einzusetzen, überschreitet damit die Bedingung, an die die beiden zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gebunden sind, und nimmt zusätzliche Energie auf.

Zu Wechselwirkungen mit Medikamenten liegt uns keine eigene geprüfte Quelle vor. Zu Schwangerschaft und Stillzeit liegt uns ebenfalls keine eigene geprüfte Quelle vor, eine ärztliche Rücksprache vor einer gezielten, über die übliche Ernährung hinausgehenden Einnahme ist in diesem Fall grundsätzlich sinnvoll.

Quellen zum Nachlesen

  1. 01

    Durchführungsverordnung der Kommission auf Grundlage abgeschlossener EFSA-Bewertungen, Volltext durchsucht. Listet für Isomaltulose zwei zugelassene Angaben, einen niedrigeren Blutzuckeranstieg und den Beitrag zur Zahnmineralisierung, beide gebunden an den vollständigen Ersatz anderer Zuckerarten · 2012

    Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel, ausgenommen Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern

    Europäische Kommission Amtsblatt der Europäischen Union

    Zur Zuschreibung: 01, 02

  2. 02

    Verordnung, definiert im Anhang die Mindestreduktion von 30 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Produkt für die Angabe REDUZIERTER Nährstoff-Anteil, auf die die Isomaltulose-Angabe zur Zuckerreduktion verweist · 2006

    Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel

    Europäisches Parlament und Rat der Europäischen Union Amtsblatt der Europäischen Union

    Zur Zuschreibung: 01

  3. 03

    Wissenschaftliches Gutachten des EFSA-Gremiums NDA auf behördlichen Antrag, deckt beide zugelassenen Isomaltulose-Angaben ab · 2011

    Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to the sugar replacers xylitol, sorbitol, mannitol, maltitol, lactitol, isomalt, erythritol, D-tagatose, isomaltulose, sucralose and polydextrose and maintenance of tooth mineralisation by decreasing tooth demineralisation, and reduction of post-prandial glycaemic responses, pursuant to Article 13(1) of Regulation (EC) No 1924/2006

    EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA). EFSA Journal

    Zur Zuschreibung: 01, 02

  4. 04

    In-vitro-Laborstudie, Säureproduktion von 100 Bakterienstämmen aus 44 Arten und 30 Hefestämmen der Mundflora bei Verstoffwechselung von Isomaltulose (Palatinose) und Leucrose · 2001

    Assessment of acid production by various human oral micro-organisms when palatinose or leucrose is utilized

    Peltroche-Llacsahuanga H, et al. J Dent Res

    Zur Zuschreibung: 02

  5. 05

    Systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse, 11 randomisierte Cross-over-Studien, n gleich 175, Isomaltulose gegen Saccharose in Wasser gelöst · 2022

    Effect of Isomaltulose on Glycemic and Insulinemic Responses, A Systematic Review and Meta-analysis of Randomized Controlled Trials

    Xie J, et al. Adv Nutr

    Zur Zuschreibung: 03

  6. 06

    Meta-Analyse, 10 Studien, n gleich 367, Isomaltulose gegen Saccharose, Schwerpunkt Blutzucker 60 Minuten nach der Mahlzeit · 2025

    Impact of Isomaltulose on Glycemic Response in Diabetic and Healthy Populations, A Meta-Analysis

    Chen Z, Gu F, Wu J. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 03

  7. 07

    RCT, doppelblind, Cross-over, n gleich 11, akute Einzeldosis 1 Gramm Isomaltulose je Kilogramm Körpergewicht, isotopenmarkiert · 2014

    Comparison of the effects of slowly and rapidly absorbed carbohydrates on postprandial glucose metabolism in type 2 diabetes mellitus patients, a randomized trial

    Ang M, Linn T. Am J Clin Nutr

    Zur Zuschreibung: 03

  8. 08

    RCT, doppelblind, kontrolliert, Parallelgruppen, n gleich 110 randomisiert, 101 ausgewertet, 12 Wochen, täglich 50 Gramm unter freien Ernährungsbedingungen, Einschluss bei HbA1c zwischen 6,5 und 9,0 Prozent · 2012

    Metabolic effects of replacing sucrose by isomaltulose in subjects with type 2 diabetes, a randomized double-blind trial

    Brunner S, et al. Diabetes Care

    Zur Zuschreibung: 04, 05

  9. 09

    RCT, Cross-over, n gleich 15, Menschen mit mehreren Stoffwechsel-Risikofaktoren, Vorlast 50 Gramm 1 beziehungsweise 3 Stunden vor einer Testmahlzeit · 2025

    Gut Hormones and Postprandial Metabolic Effects of Isomaltulose vs. Saccharose Consumption in People with Metabolic Syndrome

    Zhang J, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 06

  10. 10

    RCT, doppelblind, kontrolliert, Parallelgruppen, n gleich 64 randomisiert, 50 ausgewertet, 12 Wochen, täglich 40 Gramm im Rahmen einer energiereduzierten Diät, kommentiert siehe Quellen 11 und 12 · 2019

    Changes in Weight and Substrate Oxidation in Overweight Adults Following Isomaltulose Intake During a 12-Week Weight Loss Intervention, A Randomized, Double-Blind, Controlled Trial

    Lightowler H, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 07

  11. 11

    Leserbrief (Comment), methodische Kritik an Quelle 10, Vorwurf eines DINS-Fehlers (differences in nominal significance) und von Spin bei der Berichterstattung nicht signifikanter Gruppenunterschiede · 2020

    Comparisons of Within-Group Instead of Between-Group Affect the Conclusions, Comment on Changes in Weight and Substrate Oxidation in Overweight Adults Following Isomaltulose Intake during a 12-Week Weight Loss Intervention. Nutrients 2019, 11(10), 2367

    Vorland CJ, Kyle TK, Brown AW. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 07

  12. 12

    Erwiderung der Autoren von Quelle 10 auf den Leserbrief in Quelle 11, bestätigt die Zahlen einschließlich des nicht signifikanten Gruppenunterschieds beim primären Endpunkt · 2020

    Reply to Comparisons of Within-Group Instead of Between-Group Affect the Conclusions. Comment on Changes in Weight and Substrate Oxidation in Overweight Adults Following Isomaltulose Intake during a 12-Week Weight Loss Intervention. Nutrients 2019, 11(10), 2367

    Lightowler H, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 07

  13. 13

    RCT, Cross-over mit drei Bedingungen, n gleich 9, männliche Radsportler, zweistündige Dauerbelastung plus 16-Kilometer-Zeitfahren, Auswertung per magnitudenbasierter Inferenz · 2015

    Ingesting Isomaltulose Versus Fructose-Maltodextrin During Prolonged Moderate-Heavy Exercise Increases Fat Oxidation but Impairs Gastrointestinal Comfort and Cycling Performance

    Oosthuyse T, Carstens M, Millen AM. Int J Sport Nutr Exerc Metab

    Zur Zuschreibung: 08, 09

  14. 14

    RCT, doppelblind, Cross-over, Isomaltulose- gegen Saccharose-Frühstück bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, Teilnehmerzahl im Abstract nicht genannt · 2016

    Impact of Isomaltulose and Sucrose Based Breakfasts on Postprandial Substrate Oxidation and Glycemic/Insulinemic Changes in Type-2 Diabetes Mellitus Subjects

    Sridonpai P, Komindr S, Kriengsinyos W. J Med Assoc Thai

    Zur Zuschreibung: 09

  15. 15

    RCT, Cross-over, n gleich 12, ausdauertrainierte Männer, Getränk 60 Minuten vor Belastung in der Hitze · 2022

    Effects of ingestion of isomaltulose beverage on plasma volume and thermoregulatory responses during exercise in the heat

    Takada S, et al. Eur J Appl Physiol

    Zur Zuschreibung: 10

  16. 16

    Studie mit drei Bedingungen (Isomaltulose, Saccharose, Wasser), n gleich 10, junge Männer, Belastung in der Hitze · 2021

    Effects of Isomaltulose Ingestion on Thermoregulatory Responses during Exercise in a Hot Environment

    Otsuka J, et al. Int J Environ Res Public Health

    Zur Zuschreibung: 10

  17. 17

    RCT, einfachblind, Cross-over, n gleich 10, junge Männer, Dosisvergleich 2 gegen 6,5 Prozent Isomaltulose gegen Wasser nach Belastungsdehydrierung · 2019

    Effects of isomaltulose ingestion on postexercise hydration state and heat loss responses in young men

    Amano T, et al. Exp Physiol

    Zur Zuschreibung: 10

  18. 18

    RCT, doppelblind, Cross-over, n gleich 77, gesunde Erwachsene, zweiwöchige Auswaschphase · 2018

    The Comparative Effect on Satiety and Subsequent Energy Intake of Ingesting Sucrose or Isomaltulose Sweetened Trifle, A Randomized Crossover Trial

    Kendall FE, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 11

  19. 19

    RCT, doppelblind, Cross-over, n gleich 55, gesunde Erwachsene, drei Getränke (Isomaltulose, Saccharose, Sucralose) · 2021

    Cognitive performance, mood and satiety following ingestion of beverages imparting different glycaemic responses, a randomised double-blind crossover trial

    Deng Q, et al. Eur J Clin Nutr

    Zur Zuschreibung: 11

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