Kalium

Zuletzt geprüft am

Mineralstoffe

Potassium · K

H.P.N · Datenstand 2026-08-19 · 6 Zuschreibungen im Überblick

Auf einen Blick

Was es ist
Ein essenzielles Mineral und das mengenmäßig wichtigste Kation im Zellinneren. Kalium wird über die Nahrung zugeführt und die Konzentration im Blut eng homöostatisch reguliert
Wirkform in Studien
In der größten Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse zum Blutdruck wurde Kalium in 28 von 32 eingeschlossenen Studien als Chlorid verabreicht, daneben als Citrat, Carbonat, Aspartat oder Glukuronat in einzelnen Studien. Für Marker des Knochenstoffwechsels wurden gezielt alkalische Kaliumsalze (Bicarbonat, Citrat) untersucht, mit einem größeren Effekt als bei Kaliumchlorid. Welche Kaliumverbindung ein Nahrungsergänzungsmittel jeweils enthält, ist für die Übertragbarkeit dieser Studien relevant, siehe die einzelnen Wirkungszeilen
Übliche Studiendosis
Rund 900 bis 5500 mg Kalium pro Tag (22 bis 140 mmol) in den zitierten Studien, meist über 2 bis 26 Wochen, teils als Nahrungsergänzung, teils als Ernährungsumstellung. Das liegt deutlich über der deutschen Höchstmengenempfehlung für Nahrungsergänzungsmittel von 500 mg pro Tag, siehe Sicherheit
Rechtlicher Rahmen der Angaben
Die drei zugelassenen Angaben zu Kalium gelten nur für Lebensmittel, die die Bedingung "Quelle von Kalium" erfüllen. Der Nährstoffbezugswert (NRV) für Kalium liegt bei 2000 mg pro Tag. Als "Quelle von" gilt ein Erzeugnis, wenn es mindestens 15 Prozent des NRV je 100 g (300 mg) bei anderen Erzeugnissen als Getränken, mindestens 7,5 Prozent je 100 ml (150 mg) bei Getränken, oder bei Einzelportionspackungen mindestens 15 Prozent je Portion liefert. Bei Nahrungsergänzungsmitteln wird die empfohlene Tagesportion herangezogen, also ebenfalls 300 mg als Schwelle
Zusammenspiel
Der blutdrucksenkende Effekt einer zusätzlichen Kaliumzufuhr fällt in den zitierten Meta-Analysen bei gleichzeitig höherer Natriumzufuhr stärker aus, eine gezielte Meta-Regression zur Wechselwirkung mit einer Natriumreduktion fand dagegen keinen statistisch gesicherten Zusammenhang, siehe die Wirkungszeile zum Blutdruck
Sicherheitshinweis
Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt eine Höchstmenge von 500 mg Kalium pro Tagesportion eines Nahrungsergänzungsmittels. Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion, Diabetes mellitus, Herzerkrankungen sowie unter bestimmten Arzneimitteln (ACE-Hemmer, Angiotensin-Rezeptor-Blocker, kaliumsparende Diuretika) sollten keine zusätzlichen Kaliumpräparate einnehmen, siehe Sicherheit

Was diesem Stoff zugesprochen wird

Was die Studien hergeben.

Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.

  1. 01

    Normale Funktion des Nervensystems

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene Angabe nach abgeschlossener EFSA-Bewertung (Wortlaut: 'Kalium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei'), zulässig nur für Lebensmittel, die die Bedingung 'Quelle von Kalium' erfüllen, siehe Steckbrief

    Quellen: 1

  2. 02

    Normale Muskelfunktion

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene Angabe nach abgeschlossener EFSA-Bewertung (Wortlaut: 'Kalium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei'), zulässig nur für Lebensmittel, die die Bedingung 'Quelle von Kalium' erfüllen, siehe Steckbrief

    Quellen: 1

  3. 03

    Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene Angabe nach abgeschlossener EFSA-Bewertung (Wortlaut: 'Kalium trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei'), zulässig nur für Lebensmittel, die die Bedingung 'Quelle von Kalium' erfüllen. Anders als die meisten EFSA-Grundfunktionsangaben zu Mineralstoffen beschreibt diese Angabe unmittelbar den Blutdruck als Zielgröße, nicht nur eine Körperfunktion im Hintergrund. Zur Studienlage, wie stark eine zusätzliche Kaliumzufuhr den Blutdruck tatsächlich senkt, siehe die eigene Wirkungszeile dazu

    Quellen: 1

  4. 04

    Blutdrucksenkung durch zusätzliche Kaliumzufuhr, deutlich stärker bei erhöhtem Ausgangsblutdruck als bei normalem

    Gut belegt
    Einordnung und Einschränkungen

    Mehrere unabhängige Meta-Analysen randomisierter Studien zeigen übereinstimmend eine gegenüber Placebo oder Kontrollgruppe blutdrucksenkende Wirkung, deren Größe stark vom Ausgangsblutdruck und von der Kaliumdosis abhängt. Die von der WHO in Auftrag gegebene Übersicht (Aburto et al. 2013) schloss insgesamt 22 randomisierte Studien mit zusammen 1606 Teilnehmenden über alle ausgewerteten Endpunkte hinweg ein, für den systolischen Blutdruckwert selbst flossen laut Volltext 21 dieser Studien mit 1892 Teilnehmenden in die Poolung ein. Verglichen mit Kontrollgruppe fand die Übersicht insgesamt eine Senkung des systolischen Blutdrucks um 3,49 mmHg (1,82 bis 5,15) und des diastolischen um 1,96 mmHg (0,86 bis 3,06), mit einer Evidenzqualität nach GRADE laut Volltext hoch bis moderat, bei einer erreichten Kaliumzufuhr von 90 bis 120 mmol pro Tag lag die systolische Senkung bei 7,16 mmHg (1,91 bis 12,41). Nach Ausgangsblutdruck aufgeteilt fand sich laut Volltext bei Menschen ohne Bluthochdruck (3 Studien, 757 Teilnehmende) keine gesicherte Senkung, mit 0,09 mmHg (minus 0,77 bis 0,95) sogar eine leicht positive, nicht von null verschiedene Punktschätzung, während sich bei Menschen mit Bluthochdruck (16 Studien, 818 Teilnehmende) eine deutliche Senkung von 5,32 mmHg (7,20 bis 3,43) zeigte. In den Untergruppenanalysen zeigte sich die Wirkung laut Volltext unabhängig davon, ob Kalium als Nahrungsergänzung oder über Ernährungsberatung zugeführt wurde. Die neuere Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse von Filippini et al. 2020 aus 32 randomisierten Studien bestätigt die grundsätzliche Wirkung und zeigt im Volltext zusätzlich einen U-förmigen Zusammenhang: Bezogen auf eine erreichte Kaliumausscheidung von rund 90 mmol pro Tag (etwa 3500 mg) war der Effekt bei geringerer Ausscheidung schwächer, und bei sehr hoher Ausscheidung über rund 150 mmol pro Tag zeigte sich im Mittel ein schwacher, statistisch nicht gesicherter Anstieg des Blutdrucks gegenüber diesem Referenzwert. Dieser Anstieg bei sehr hoher Ausscheidung war laut Volltext bei Menschen mit Bluthochdruck, die zugleich blutdrucksenkende Medikamente einnahmen, deutlich ausgeprägter und setzte bereits ab einer Ausscheidungsdifferenz von etwa 60 mmol pro Tag ein, bei unbehandelten Menschen mit Bluthochdruck begann er dagegen erst ab etwa 110 mmol pro Tag, für beide Schwellenwerte nennt der Volltext kein Konfidenzintervall, da es sich um Wendepunkte einer nichtlinearen Spline-Kurve handelt, nicht um Effektschätzer mit Streuungsmaß. Kalium wurde in dieser Analyse laut Abstract in Dosen von 30 bis 140 mmol pro Tag verabreicht, überwiegend als Chlorid, siehe Steckbrief zur Form. Der Effekt war laut Volltext bei niedriger gleichzeitiger Natriumzufuhr unter 3000 mg pro Tag deutlich schwächer als bei höherer Natriumzufuhr. Eine gezielte Meta-Regression (Huang et al. 2021, 68 Studien, n=5708) prüft keine eigene Wirkung einer Kaliumzufuhr, sondern nur den Ausgangs-Kaliumspiegel als möglichen Modifikator innerhalb von Natriumreduktions-Studien, und fand hierfür keinen statistisch gesicherten Einfluss auf die blutdrucksenkende Wirkung einer Natriumreduktion, die Autoren nennen selbst die begrenzte Bandbreite der untersuchten Kaliumwerte als Einschränkung, diese Arbeit zählt deshalb nicht als eigenständige Bestätigung der blutdrucksenkenden Wirkung von Kalium, sondern nur als Beleg zur Natrium-Wechselwirkung. Zwei neuere Meta-Analysen derselben Arbeitsgruppe, die auf einem weitgehend selben Pool von 12 Studien zu Kalium bei Menschen mit normalem Blutdruck aufbauen, fanden dort einen kleineren, teils statistisch gesicherten Effekt: Behers et al. 2023 (12 randomisierte Studien, n=1096, 938 bis 3910 mg Kalium pro Tag über 3 bis 26 Wochen, laut Volltext bei den eingeschlossenen Kalium-Studien überwiegend niedriges Verzerrungsrisiko) fand gegenüber Placebo eine gesicherte systolische Senkung um 2,10 mmHg (3,81 bis 0,38), beim diastolischen Wert verfehlte die Senkung mit 1,28 mmHg (2,58 bis plus 0,02) knapp die statistische Signifikanz. Eine Folgeanalyse derselben Arbeitsgruppe mit denselben Studien (Behers et al. 2024) legt zwei getrennte Untergruppenanalysen vor, keine kombinierte: Bei einer Dosis bis 60 mmol pro Tag (7 Studien, 879 Teilnehmende) lag die systolische Senkung bei 2,34 mmHg (4,76 bis plus 0,09), das Intervall überschreitet die Nulllinie und die Senkung ist für sich genommen nicht signifikant, getrennt davon lag bei einer Einnahmedauer über einem Monat (6 Studien, 815 Teilnehmende) die Senkung bei 2,80 mmHg (5,46 bis 0,13) und war signifikant. Die Auswertungen bei Menschen ohne Bluthochdruck ergeben unterschiedliche Punktschätzer: Aburto fand keinen gesicherten Effekt, Behers 2023 eine systolische Senkung. Dass ein Punktschätzer außerhalb des anderen Konfidenzintervalls liegt, belegt für sich keinen statistisch gesicherten Unterschied zwischen den Synthesen. Zu berücksichtigen sind unter anderem die unterschiedliche Zahl eingeschlossener Studien (3 gegenüber 12) und unterschiedliche Ein- und Ausschlusskriterien. Eine ältere, kleinere Meta-Analyse ausschließlich unmedizierter Personen (Binia et al. 2015, 15 randomisierte Studien, n=917, alle Autoren beim Lebensmittelkonzern Nestlé angestellt) berichtet größere Effekte als die neueren, unabhängigen Übersichten, gegenüber Placebo minus 4,7 mmHg (2,4 bis 7,0) in allen Teilnehmenden und minus 6,8 mmHg (4,3 bis 9,3) bei Bluthochdruck, zwei Erklärungen stehen dafür nebeneinander, ohne dass sich aus den vorliegenden Quellen eine davon ausschließen ließe: die Herstellernähe aller Autoren, und dass diese Arbeit ausschließlich unmedizierte, überwiegend hypertensive Personen einschloss, eine Gruppe, in der auch die anderen hier zitierten Übersichten größere Effekte finden als bei medizierten oder normotensiven Personen. Alle hier genannten Arbeiten außer Huang et al. 2021 greifen auf einen weitgehend überlappenden Pool an randomisierten Studien aus demselben, seit den 1980er-Jahren gewachsenen Forschungsfeld zurück, Behers et al. 2023 und 2024 werten dabei denselben Studienpool zweimal unter verschiedenen Fragestellungen aus. Die Blutdrucksenkung ist deshalb durch drei voneinander unabhängige Synthesen belegt (Aburto et al. 2013, Filippini et al. 2020, Binia et al. 2015), ergänzt um eine methodisch eng verwandte, zweiteilige Auswertung eines einzelnen kleineren Studienpools speziell zur Normotoniker-Frage (Behers et al. 2023 und 2024) und um eine Meta-Regression, die nur zur Natrium-Wechselwirkung beiträgt (Huang et al. 2021), nicht durch sechs vollständig unabhängige Bestätigungen

    Quellen: 4, 5, 6, 7, 8, 9

  5. 05

    Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt, hormonelle Gegenregulationsmarker in einer einzelnen kleinen Studie verändert, keine direkte Messung der Flüssigkeitsverteilung

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Einzelne randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie, post-hoc-Analyse an 35 (prä)hypertensiven Personen, die auf dem Boden einer durchgehend kontrollierten, natriumreduzierten Diät in drei aufeinanderfolgenden Perioden von jeweils vier Wochen entweder Kaliumkapseln (2,8 g pro Tag), Natriumkapseln oder Placebo erhielten. Verglichen mit Placebo sank unter Kaliumgabe der Marker MR-proANP signifikant (log-transformiert, minus 0,08 pmol pro Liter, minus 0,15 bis minus 0,01), während Copeptin als Marker der Vasopressin-Ausschüttung (log-transformiert, plus 0,11 pmol pro Liter, 0,01 bis 0,20), Renin (log-transformiert, plus 0,34 Mikro-internationale Einheiten pro Milliliter, 0,08 bis 0,60) und Aldosteron (log-transformiert, plus 0,14 nmol pro Liter, 0,07 bis 0,22) signifikant anstiegen. Die Autoren werten dies als hormonelle Gegenregulationsmechanismen, die zur Aufrechterhaltung der Flüssigkeits- und Volumenhomöostase aktiviert werden und die gleichzeitig beobachtete Blutdrucksenkung teilweise abschwächen. Keine direkte Messung von Körperwasser oder Flüssigkeitsverteilung, einzelne kleine Studie, post-hoc-Auswertung, keine Meta-Analyse oder unabhängige Bestätigung gefunden. In derselben Studie stieg zudem die 24-Stunden-Herzfrequenz signifikant an, siehe dazu Sicherheit

    Quellen: 13

  6. 06

    Knochenstoffwechsel-Marker günstiger beeinflusst als die Knochenmineraldichte selbst, formabhängig und stärker bei alkalischen Salzen als bei Kaliumchlorid

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Meta-Analyse aus 14 Studien zu alkalischem Kaliumbicarbonat und Kaliumcitrat. Beide Salze senkten gegenüber Kontrolle die Kalziumausscheidung im Urin (p=0,04 beziehungsweise p=0,01), die renale Säureausscheidung (p=0,002 beziehungsweise p=0,0008) und den Knochenabbau-Marker NTX (p kleiner 0,00001), und zwar stärker als Kaliumchlorid. Auf Marker des Knochenaufbaus oder auf die Knochenmineraldichte selbst, den eigentlich interessierenden Zielwert, berichtet das Abstract keinen Effekt, ohne dafür ein Effektmass mit Konfidenzintervall zu nennen, ein Ausbleiben ist damit nicht im selben Mass belegt wie die Marker-Befunde. Der Effekt auf die günstigen Marker ist formabhängig und war bei Kaliumchlorid schwächer ausgeprägt als bei Bicarbonat oder Citrat, siehe Steckbrief zur Form. Welche Kaliumverbindung ein konkretes Präparat enthält, entscheidet deshalb, ob sich ein Vorteil aus dieser Studie überhaupt annehmen lässt, bei Kaliumchlorid wäre nur der schwächere der beiden hier berichteten Effekte zu erwarten, nicht der stärkere von Bicarbonat oder Citrat

    Quellen: 12

Wichtig zur Einordnung: Die drei behördlich gesicherten Angaben beschreiben, wozu der Körper Kalium braucht, und im Fall des Blutdrucks, wozu ein normaler Kaliumspiegel beiträgt. Sie sagen nicht, dass eine zusätzliche Einnahme über den Bedarf hinaus den Blutdruck weiter senkt. Das ist die Frage, die die eigene Wirkungszeile zur Blutdrucksenkung stellt, und sie betrifft andere, deutlich höhere Dosen als die für eine Kaliumquelle geltende Mindestmenge. Die Bedingung "Quelle von Kalium", die alle drei Angaben voraussetzt, ist im Anhang der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben festgelegt [17]; die im Steckbrief genannte Schwelle von 300 mg pro Tagesportion ist eine eigene Anwendung dieser Bedingung auf die in [2] festgelegten Prozentsätze und den ebenfalls in [2] festgelegten Nährstoffbezugswert von Kalium. Dass bei Nahrungsergänzungsmitteln die empfohlene Tagesportion und nicht 100 g als Bezugsgröße gilt, folgt aus Artikel 8 Absatz 2 der Richtlinie 2002/46/EG über Nahrungsergänzungsmittel [18], wonach die Mengenangabe der Nährstoffe pro empfohlener Tagesdosis des Erzeugnisses zu erfolgen hat.

Studien im Detail

Blutdruck

Die Studienlage zur Blutdrucksenkung ist die umfangreichste und am besten abgesicherte zu Kalium. Mehrere unabhängige Meta-Analysen kommen zu einer grundsätzlich übereinstimmenden Richtung: Eine zusätzliche Kaliumzufuhr senkt den Blutdruck, der Effekt fällt aber sehr unterschiedlich aus, je nachdem, wer untersucht wurde und wie viel Kalium gegeben wurde.

Die von der WHO beauftragte Übersicht von Aburto und Kollegen [5] schloss insgesamt 22 randomisierte Studien mit zusammen 1606 Teilnehmenden über alle ausgewerteten Endpunkte hinweg ein. Für den systolischen Blutdruckwert selbst flossen laut Volltext 21 dieser Studien mit 1892 Teilnehmenden in die Poolung ein, das ist die Zahl, auf die sich der oben genannte Effektschätzer bezieht. Die Wirkung kam im GRADE-System der Autoren selbst auf eine Evidenzqualität von hoch bis moderat. In den Untergruppenanalysen zeigte sich die Wirkung laut Volltext unabhängig davon, ob Kalium als Nahrungsergänzung oder über Ernährungsberatung zugeführt wurde, der Zufuhrweg allein erklärt die Unterschiede zwischen den Studien also nicht. Nach Ausgangsblutdruck aufgeteilt fand sich laut Volltext bei Menschen ohne Bluthochdruck (3 Studien, 757 Teilnehmende) keine gesicherte Senkung, mit 0,09 mmHg (minus 0,77 bis 0,95) sogar eine leicht positive, nicht von null verschiedene Punktschätzung, während sich bei Menschen mit Bluthochdruck (16 Studien, 818 Teilnehmende) eine deutliche Senkung von 5,32 mmHg (7,20 bis 3,43) zeigte.

Die neuere Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse von Filippini und Kollegen [4] aus 32 randomisierten Studien bestätigt die Richtung und liefert im Volltext ein feineres Bild: Die Analyse verwendet eine erreichte Kaliumausscheidung von 90 mmol pro Tag (etwa 3500 mg) als Referenzwert. Zwischen 90 und 150 mmol pro Tag verläuft die Kurve relativ flach; darunter liegen die Blutdruckwerte höher. Jenseits von rund 150 mmol pro Tag deutet sich ein schwacher, statistisch nicht gesicherter Anstieg an. Dieser Anstieg bei sehr hoher Ausscheidung war laut Volltext bei Menschen mit Bluthochdruck, die zugleich blutdrucksenkende Medikamente einnahmen, deutlich ausgeprägter und setzte bereits ab einer Ausscheidungsdifferenz von etwa 60 mmol pro Tag ein, bei unbehandelten Menschen mit Bluthochdruck begann er dagegen erst ab etwa 110 mmol pro Tag. Für beide Schwellenwerte nennt der Volltext kein Konfidenzintervall, es handelt sich um Wendepunkte einer nichtlinearen Spline-Kurve, nicht um Effektschätzer mit Streuungsmaß. Kalium wurde in dieser Analyse überwiegend als Chlorid gegeben, siehe Steckbrief. Der Effekt war laut Volltext bei niedriger gleichzeitiger Natriumzufuhr deutlich schwächer. Eine Meta-Regression zu genau dieser Wechselwirkung (Huang und Kollegen [9], 68 Studien) prüft dabei keine eigene Wirkung einer Kaliumzufuhr, sondern nur den Ausgangs-Kaliumspiegel als möglichen Modifikator innerhalb von Natriumreduktions-Studien, und kam zu keinem statistisch gesicherten Zusammenhang. Diese Arbeit zählt deshalb nicht als eigenständige Bestätigung der blutdrucksenkenden Wirkung von Kalium, siehe die offenen Punkte.

Zwei neuere Meta-Analysen derselben Arbeitsgruppe (Behers und Kollegen [6, 7]), die auf einem weitgehend selben Pool von 12 Studien aufbauen, untersuchten gezielt Menschen mit normalem Blutdruck. Behers et al. 2023 fand eine gesicherte systolische Senkung um 2,10 mmHg (3,81 bis 0,38, beim diastolischen Wert mit 1,28 mmHg knapp nicht signifikant). Behers et al. 2024 legt für dieselben Studien zwei getrennte Untergruppenanalysen vor, keine kombinierte: bei einer Dosis bis 60 mmol pro Tag (7 Studien, 879 Teilnehmende) eine Senkung von 2,34 mmHg (4,76 bis plus 0,09, für sich genommen nicht signifikant, da das Intervall die Nulllinie überschreitet), getrennt davon bei einer Einnahmedauer über einem Monat (6 Studien, 815 Teilnehmende) eine signifikante Senkung von 2,80 mmHg (5,46 bis 0,13). Die beiden Auswertungen bei Menschen ohne Bluthochdruck liefern unterschiedliche Punktschätzer. Aburto fand keinen gesicherten Effekt, Behers 2023 eine systolische Senkung. Ob sich die Synthesen statistisch gesichert unterscheiden, ist damit nicht gezeigt; ein Punktschätzer außerhalb des jeweils anderen Konfidenzintervalls genügt dafür nicht. Auch die unterschiedliche Zahl eingeschlossener Studien und die Auswahlkriterien sind zu berücksichtigen.

Eine ältere Meta-Analyse (Binia und Kollegen [8]) berichtet größere absolute Effekte als alle neueren, unabhängigen Übersichten (minus 4,7 mmHg, 2,4 bis 7,0, in allen Teilnehmenden, minus 6,8 mmHg, 4,3 bis 9,3, bei Bluthochdruck). Alle Autoren dieser Arbeit waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim Lebensmittelkonzern Nestlé angestellt. Daneben schloss diese Arbeit ausschließlich unmedizierte, überwiegend hypertensive Personen ein, genau die Gruppe, in der auch die anderen hier zitierten Übersichten größere Effekte finden als bei medizierten oder normotensiven Personen. Beide Erklärungen stehen nebeneinander, aus den vorliegenden Quellen lässt sich keine davon ausschließen.

Einschränkung: Keine der zitierten Übersichten schlüsselt ihre Gesamtergebnisse durchgehend nach der verwendeten Kaliumform auf. Die Aussage zur überwiegenden Verwendung von Kaliumchlorid stammt aus der Studientabelle einer einzigen Arbeit [4]. Von den sechs für diese Wirkungszeile zitierten Arbeiten sind drei voneinander unabhängige Synthesen der blutdrucksenkenden Wirkung selbst (Aburto 2013, Filippini 2020, Binia 2015), dazu kommt eine methodisch eng verwandte, zweiteilige Auswertung eines einzelnen kleineren Studienpools speziell zur Normotoniker-Frage (Behers 2023 und 2024) und eine Meta-Regression, die nur zur Natrium-Wechselwirkung beiträgt und keine eigene Bestätigung der Kaliumwirkung liefert (Huang 2021).

Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt

Zu dieser behaupteten Wirkung liegt eine einzelne kleine, methodisch sorgfältige Studie vor [13], keine Meta-Analyse. Riphagen und Kollegen fanden in einer post-hoc-Analyse ihrer randomisierten, placebokontrollierten Crossover-Studie an 35 (prä)hypertensiven Personen, dass eine Kaliumsupplementierung auf dem Boden einer natriumreduzierten Diät hormonelle Marker der Volumenregulation verschiebt: MR-proANP sank, Copeptin, Renin und Aldosteron stiegen signifikant an, siehe die eigene Wirkungszeile für die Zahlen. Die Autoren werten diese Verschiebung als hormonelle Gegenregulation, die aktiviert wird, um die Flüssigkeits- und Volumenhomöostase trotz der gleichzeitig gesenkten Blutdrucks aufrechtzuerhalten. Eine direkte Messung von Körperwasser oder Flüssigkeitsverteilung fand nicht statt. In derselben Studie stieg zusätzlich die 24-Stunden-Herzfrequenz signifikant an, siehe dazu Sicherheit.

Knochenstoffwechsel

Bei Marken des Knochenstoffwechsels zeigt eine Meta-Analyse zu alkalischen Kaliumsalzen [12] mit Zahlenangaben belegte günstige Effekte auf Kalziumausscheidung, Säureausscheidung und einen Knochenabbau-Marker. Für die Knochenmineraldichte selbst, den eigentlich interessierenden Zielwert, berichtet dieselbe Arbeit dagegen nur im Fließtext keinen Effekt, ohne dafür ein Effektmaß mit Intervall zu nennen, das Ausbleiben ist damit weniger belastbar gezeigt als die Marker-Befunde, siehe die eigene Wirkungszeile dazu. Der Effekt auf die Marker war zudem bei Kaliumbicarbonat und -citrat größer als bei Kaliumchlorid. Ein Vorteil aus dieser Studie darf deshalb nicht ohne weiteres auf andere Kaliumsalze übertragen werden. Bei Kaliumchlorid wäre selbst dafür nur der schwächere der beiden hier berichteten Effekte zu erwarten, nicht der stärkere von Bicarbonat oder Citrat.

Bewusst nicht als eigene Wirkungszeile geführte Krankheits-Endpunkte

Zwei Befunde aus den zitierten Quellen betreffen Krankheits-Endpunkte und sind deshalb bewusst nicht als eigene Wirkungszeile aufgenommen, obwohl Zahlen dazu vorliegen. Aus den Kohortendaten von Aburto und Kollegen [5] ergibt sich ein Risikoverhältnis von 0,76 bei niedriger GRADE-Qualität für die Häufigkeit eines Schlaganfalls. Eine Cochrane-Übersicht zu Kaliumcitrat, Kalium-Natriumcitrat und Kalium-Magnesiumcitrat (Phillips und Kollegen [16], 7 Studien, 477 Teilnehmende) fand gegenüber Kontrolle eine geringere neue Steinbildung (Risikoverhältnis 0,26, 0,10 bis 0,68). Diese Übersicht betrifft ausschließlich Citrat-Verbindungen des Kaliums und lässt sich nicht auf andere Kaliumsalze übertragen.

Tier- und Laborstudien

Keine eigene Recherche zu Tier- oder Zellmodellen für diesen Eintrag durchgeführt. Die zitierten Quellen sind ausschließlich Humanstudien und Übersichtsarbeiten über Humanstudien.

Sicherheit und Wechselwirkungen

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) konnte auf Basis der verfügbaren Daten keinen Tolerable Upper Intake Level für Kalium ableiten. Laut der vom BfR zusammengefassten EFSA-Bewertung von 2016, hier als Sekundärzitat übernommen, stellte das zuständige EFSA-Gremium fest, dass das Risiko für negative gesundheitliche Effekte durch eine hohe Kaliumzufuhr über die Nahrung bei Tagesaufnahmen bis zu 5000 bis 6000 mg (129 bis 154 mmol) bei der gesunden Allgemeinbevölkerung gering ist, weil die Kaliumkonzentration im Körper eng homöostatisch reguliert wird; diese Aussage ist also nach oben begrenzt und keine allgemeine Entwarnung ohne Obergrenze. Zu einer Hyperkaliämie kann es dagegen bei Menschen kommen, deren homöostatische Regulation gestört ist, etwa bei eingeschränkter Nierenfunktion, oder wenn sehr hohe Mengen über Nahrungsergänzung aufgenommen werden [3].

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat diese Frage zuletzt 2021 bewertet, die Bewertung wird in der aktuellen BfR-Übersicht von 2025 unverändert weitergeführt, es liegt also keine neuere Fassung speziell zu Kalium vor. Das BfR sieht auf Basis der verfügbaren Humanstudien, darunter die auch hier zitierten Arbeiten von Cappuccio und Kollegen [11] und Gijsbers und Kollegen [10], eine Supplementierung mit bis zu 3000 mg Kalium pro Tag bei gesunden Erwachsenen als unbedenklich an. Fallberichte zu Herzfunktionsstörungen liegen dem BfR zufolge erst bei Dosen zwischen 5000 und 7000 mg pro Tag vor. Die britische Expert Group on Vitamins and Minerals hatte 2003 einen Orientierungswert von 3700 mg pro Tag für Kaliumsupplemente vorgeschlagen, wies aber darauf hin, dass manche Kaliumpräparate schon darunter zu leichten Reizungen der Schleimhäute des Magen-Darm-Trakts führen können [3].

Für die eigentliche Höchstmengenempfehlung zieht das BfR einen strengeren Maßstab heran: Ausgehend von einem alterspezifisch niedrigeren Orientierungswert für Jugendliche und nach Abzug einer Reservemenge für Kalium, das Lebensmitteln zu technischen Zwecken zugesetzt wird, sowie unter Berücksichtigung eines Unsicherheitsfaktors 2 für den Fall, dass jemand mehr als ein kaliumhaltiges Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig einnimmt, empfiehlt das BfR eine Höchstmenge von 500 mg Kalium pro Tagesportion eines Nahrungsergänzungsmittels [3]. Das ist eine andere Herleitung als die im Steckbrief genannte Referenzmenge (NRV) von 2000 mg, die ein Kennzeichnungswert für die Nährwertdeklaration ist, keine Sicherheitsgrenze.

Als Risikogruppen für eine hohe zusätzliche Kaliumzufuhr nennt das BfR unter Berufung auf das US-amerikanische Institute of Medicine (2004) ausdrücklich Menschen mit bereits bestehender Hyperkaliämie, mit eingeschränkter Nierenfunktion, mit Insulinmangel beziehungsweise Diabetes mellitus, mit Herzerkrankungen sowie ältere Menschen mit altersbedingt häufiger eingeschränkter Nierenfunktion. Menschen, die wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen ACE-Hemmer, Angiotensin-Rezeptor-Blocker oder kaliumsparende Diuretika einnehmen, wird ausdrücklich von zusätzlichen Kaliumpräparaten abgeraten [3].

Eine Suche ohne Humanfilter (unter anderem PubMed-Suche nach "potassium" "ACE inhibitor hyperkalemia" (ohne Beschränkung auf Humanstudien), 88 Treffer) findet mehrere einschlägige Arbeiten. Eine Cochrane-Übersicht zu kaliumhaltigen Kochsalzersatzprodukten (Brand et al. 2022 [14], 26 randomisierte Studien, 34961 erwachsene Teilnehmende) stellt fest, dass alle 26 eingeschlossenen Studien Personen, bei denen eine erhöhte Kaliumzufuhr als potenziell schädlich gilt, gezielt ausschlossen (Zitat aus dem Abstract: "All 26 trials specifically excluded participants in whom an increased potassium intake is known to be potentially harmful"). Die BfR-Warnung vor Kaliumpräparaten bei den genannten Risikogruppen beruht also auf einer Datenlücke, weil diese Personen systematisch aus den verfügbaren Studien ausgeschlossen werden, nicht auf einem in Studien direkt gezeigten Schaden. Eine große cluster-randomisierte Studie zu einem kaliumhaltigen Kochsalzersatz bei Personen mit vorherigem Schlaganfall oder Bluthochdruck ab 60 Jahren (Neal et al. 2021 [15], 20995 Teilnehmende, mittlere Nachbeobachtung 4,74 Jahre) fand keine erhöhte Rate schwerer, auf Hyperkaliämie zurückgeführter Nebenwirkungen (3,35 gegenüber 3,30 Ereignissen je 1000 Personenjahre, Risikoverhältnis 1,04, 0,80 bis 1,37); allerdings ist ein Kochsalzersatz mit 25 Prozent Kaliumchlorid-Anteil kein Kaliumpräparat im eigentlichen Sinn, und auch diese Studie schloss Risikopersonen aus. Beide Arbeiten stützen die Einordnung, dass die BfR-Warnung weiterhin sinnvoll ist, liefern aber keinen direkten Beleg für einen Schaden bei den genannten Risikogruppen, weil diese aus der Forschung ausgeschlossen bleiben.

Die beiden zitierten Sicherheitsstudien zu Nierenfunktion und Ruheherzfrequenz selbst fanden bei moderater, kurzfristiger Supplementierung keine negativen Effekte auf Serumkreatinin [11] bei relativ gesunden Menschen mit normaler Nierenfunktion; das ist in erster Linie ein Unbedenklichkeitsnachweis, kein Beleg für eine durch Kalium verbesserte Nierenfunktion, eine solche Verbesserung wurde in keiner der für diesen Eintrag gefundenen Arbeiten geprüft. Zur Ruheherzfrequenz fand die Meta-Analyse von Gijsbers und Kollegen [10] (22 randomisierte, placebokontrollierte Studien, 1086 überwiegend gesunde Teilnehmende, mediane Kaliumdosis 2,5 g pro Tag, mediane Dauer 4 Wochen) insgesamt keinen Effekt (0,19 Schläge pro Minute, minus 0,44 bis 0,82, auch in Untergruppen und in der Dosis-Wirkungs-Metaregression kein Effekt). Eine neuere Einzelstudie widerspricht dem: Riphagen und Kollegen [13] (randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie, 35 (prä)hypertensive Personen, 2,8 g Kalium pro Tag über vier Wochen, zusätzlich zu einer natriumreduzierten Diät) fanden verglichen mit Placebo einen signifikanten Anstieg der 24-Stunden-Herzfrequenz um 2,5 Schläge pro Minute (0,9 bis 4,0). Drei der vier Autoren der Gijsbers-Meta-Analyse sind Mitautoren dieser Studie, die Meta-Analyse durchsuchte die Literatur aber nur bis Oktober 2014 und konnte diese 2016 veröffentlichte Studie deshalb nicht mehr erfassen. Beide Befunde stehen unverbunden nebeneinander, es liegt keine neuere Übersichtsarbeit vor, die sie einordnet. Die verbreitete Zuschreibung, Kalium reguliere den Herzschlag, ist keine Aussage über eine Senkung der Ruheherzfrequenz. Dieser Befund wird hier im Sicherheitsabschnitt eingeordnet und nicht als eigene Wirkungszeile geführt, siehe dazu auch die Wirkungszeile zum Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt, die auf derselben Studie beruht. Beide Sicherheitsstudien prüften ausdrücklich keine Personen mit den oben genannten Risikofaktoren gesondert.

Quellen zum Nachlesen

  1. 01

    Rechtsakt auf Grundlage abgeschlossener EFSA-Bewertungen · 2012

    Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel

    Europäische Kommission Amtsblatt der Europäischen Union

    Zur Zuschreibung: 01, 02, 03

  2. 02

    Rechtsakt · 2011

    Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel, Anhang XIII (Nährstoffbezugswerte und Definition der signifikanten Menge)

    Europäisches Parlament und Rat Amtsblatt der Europäischen Union, konsolidierte Fassung vom 01.04.2025

  3. 03

    Behördliche Stellungnahme · 2021

    Aktualisierte Höchstmengenvorschläge für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln, mit begleitendem Anhang zu Kalium

    Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Stellungnahme Nr. 009/2021 des BfR vom 15.03.2021, Detailwerte und Herleitung zu Kalium im begleitenden Anhang, weiterhin als aktuell geführt in der BfR-Übersicht von 2025

  4. 04

    Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse aus 32 RCTs · 2020

    Potassium Intake and Blood Pressure: A Dose-Response Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials.

    Filippini T, et al. J Am Heart Assoc

    Zur Zuschreibung: 04

  5. 05

    Systematische Übersicht und Meta-Analysen im Auftrag der WHO, 22 RCTs (n=1606) und 11 Kohortenstudien · 2013

    Effect of increased potassium intake on cardiovascular risk factors and disease: systematic review and meta-analyses.

    Aburto NJ, et al. BMJ

    Zur Zuschreibung: 04

  6. 06

    Meta-Analyse, für Kalium 12 RCTs, n=1096 · 2023

    Vitamins and Minerals for Blood Pressure Reduction in the General, Normotensive Population: A Systematic Review and Meta-Analysis of Six Supplements.

    Behers BJ, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 04

  7. 07

    Subgruppen-Meta-Analyse · 2024

    Magnesium and Potassium Supplementation for Systolic Blood Pressure Reduction in the General Normotensive Population: A Systematic Review and Subgroup Meta-Analysis for Optimal Dosage and Treatment Length.

    Behers BJ, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 04

  8. 08

    Meta-Analyse aus 15 RCTs, n=917, alle Autoren beim Lebensmittelkonzern Nestlé angestellt · 2015

    Daily potassium intake and sodium-to-potassium ratio in the reduction of blood pressure: a meta-analysis of randomized controlled trials.

    Binia A, et al. J Hypertens

    Zur Zuschreibung: 04

  9. 09

    Meta-Regression aus 68 Studien, n=5708 · 2021

    The impact of baseline potassium intake on the dose-response relation between sodium reduction and blood pressure change: systematic review and meta-analysis of randomized trials.

    Huang L, et al. J Hum Hypertens

    Zur Zuschreibung: 04

  10. 10

    Meta-Analyse aus 22 RCTs, n=1086 · 2016

    Potassium supplementation and heart rate: A meta-analysis of randomized controlled trials.

    Gijsbers L, et al. Nutr Metab Cardiovasc Dis

  11. 11

    Meta-Analyse aus 20 RCTs, n=1216 · 2016

    Systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials on the effects of potassium supplements on serum potassium and creatinine.

    Cappuccio FP, et al. BMJ Open

  12. 12

    Meta-Analyse aus 14 Studien · 2015

    The effect of supplementation with alkaline potassium salts on bone metabolism: a meta-analysis.

    Lambert H, et al. Osteoporos Int

    Zur Zuschreibung: 06

  13. 13

    Randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie, post-hoc-Analyse, n=35 · 2016

    Effects of potassium supplementation on markers of osmoregulation and volume regulation: results of a fully controlled dietary intervention study.

    Riphagen IJ, et al. J Hypertens

    Zur Zuschreibung: 05

  14. 14

    Cochrane-Übersicht und Meta-Analyse aus 26 RCTs, n=34961 Erwachsene und 92 Kinder · 2022

    Replacing salt with low-sodium salt substitutes (LSSS) for cardiovascular health in adults, children and pregnant women.

    Brand A, et al. Cochrane Database Syst Rev

  15. 15

    Cluster-randomisierte kontrollierte Studie (SSaSS), n=20995 · 2021

    Effect of Salt Substitution on Cardiovascular Events and Death.

    Neal B, et al. N Engl J Med

  16. 16

    Cochrane-Übersicht und Meta-Analyse aus 7 RCTs zu Kaliumcitrat, Kalium-Natriumcitrat und Kalium-Magnesiumcitrat, n=477 · 2015

    Citrate salts for preventing and treating calcium containing kidney stones in adults.

    Phillips R, et al. Cochrane Database Syst Rev

  17. 17

    Rechtsakt · 2006

    Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel, Anhang (Bedingungen für nährwertbezogene Angaben, unter anderem "Quelle von" Vitaminen und Mineralstoffen)

    Europäisches Parlament und Rat Amtsblatt der Europäischen Union, konsolidierte Fassung

  18. 18

    Rechtsakt · 2002

    Richtlinie 2002/46/EG über Nahrungsergänzungsmittel, Artikel 8 (Kennzeichnung der Nährstoffmenge pro empfohlener Tagesdosis)

    Europäisches Parlament und Rat Amtsblatt der Europäischen Union, konsolidierte Fassung

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