Glutamin
Zuletzt geprüft am
Aminosäuren
L-Glutamin · Glutamine
Auf einen Blick
- Was es ist
- Eine vom Körper selbst herstellbare Aminosäure, die in hoher Konzentration in Muskulatur, Blut und Darmschleimhaut vorkommt und als "bedingt essentiell" gilt, weil der Bedarf unter starker körperlicher Belastung oder Erkrankung den Eigenbedarf übersteigen kann
- Herkunft
- Kommt natürlich in eiweißreichen Lebensmitteln vor und wird vom Körper selbst aus anderen Aminosäuren hergestellt. Als Nahrungsergänzung meist als freies L-Glutamin-Pulver angeboten
- Wirkform in Studien
- Uneinheitlich je nach Studienfeld. Der überwiegende Teil der placebokontrollierten Humanstudien stammt aus der Ernährungsmedizin schwerkranker oder frisch operierter Patienten im Krankenhaus, mit Glutamin über die Vene oder eine Ernährungssonde und in Tagesmengen, die weit über dem liegen, was ein oral eingenommenes Nahrungsergänzungsmittel liefert. Nur wenige Studien prüfen eine orale Einnahme bei ansonsten gesunden Menschen oder bei bestimmten Verdauungsbeschwerden
- Übliche Studiendosis
- 0,2 bis über 30 g pro Tag in den Studien zur klinischen Ernährungsmedizin, überwiegend über die Vene oder Sonde und über Tage bis Wochen. In den beiden oralen Humanstudien 15 g pro Tag über 8 Wochen beziehungsweise 0,3 g pro kg Körpergewicht als tägliche Einnahme über 3 Tage rund um eine einzelne Trainingseinheit
- Bekannt geworden durch
- Den Einsatz in der klinischen Ernährungsmedizin bei schwerkranken und operierten Patienten sowie durch die Verwendung als Zusatz in der Sporternährung zur Unterstützung von Erholung, Darmgesundheit und Immunfunktion
- Verträglichkeit
- In den vorliegenden Studien mit oraler Einnahme gut vertragen, mit einer Nebenwirkungsrate ähnlich wie unter Placebo. Bei sehr hoher, kombinierter Gabe über Vene und Sonde bei schwerstkranken Menschen mit Mehrorganversagen fand eine große Studie einen Trend zu mehr Todesfällen, siehe Sicherheit
Was diesem Stoff zugesprochen wird
Was die Studien hergeben.
Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.
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01
Infektionsrate bei kritisch kranken oder größeren operierten Erwachsenen unter zusätzlicher Glutamin-Gabe über Vene oder Ernährungssonde, mit unterschiedlichem Bild je nach Zufuhrweg
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Über beide Zufuhrwege zusammen gepoolt seltener Infektionen als unter Placebo. Getrennt nach Zufuhrweg ausgewertet zeigte sich der Vorteil nur bei Gabe über die Vene, nicht bei alleiniger Gabe über die Sonde.
Ausführlicher Nachweis
Eine Cochrane-Übersichtsarbeit wertete 53 kontrollierte Studien mit 4671 kritisch kranken oder sich einer größeren Operation unterziehenden Erwachsenen aus [1]. Über 33 dieser Studien mit 2303 Teilnehmenden gepoolt, unabhängig vom Zufuhrweg, senkte Glutamin die Rate im Krankenhaus erworbener Infektionen gegenüber Placebo oder keiner Zusatzgabe, Risikoverhältnis 0,79 bei einem 95-Prozent-Intervall von 0,71 bis 0,87, mäßige Qualität der Evidenz [1]. Eine spätere, auf ausschließlich über die Sonde (enteral) gegebenes Glutamin beschränkte Übersichtsarbeit mit 11 Studien und 1079 Teilnehmenden fand dagegen keinen gesicherten Unterschied bei Infektionen, Risikoverhältnis 0,93 bei einem 95-Prozent-Intervall von 0,79 bis 1,10 [2]. Eine dritte, auf ausschließlich über die Vene (parenteral) gegebenes Glutamin bei operierten Intensivpatienten beschränkte Übersichtsarbeit mit 7 Studien fand eine deutliche Senkung, Risikoverhältnis 0,60 bei einem 95-Prozent-Intervall von 0,45 bis 0,80 [3]. Eine 2024 veröffentlichte, aktualisierte Meta-Analyse mit 18 Studien und 2552 Teilnehmenden, beschränkt auf ausschließlich enterale Gabe und ergänzt um eine Sequenzanalyse zur Absicherung gegen falsch-negative Ergebnisse, bestätigte für Infektionen erneut keinen gesicherten Unterschied, Odds Ratio 0,90 bei einem 95-Prozent-Intervall von 0,75 bis 1,10, und auch keinen Effekt auf die Krankenhaussterblichkeit oder die Verweildauer auf der Intensivstation [10]. Ihre Autorinnen und Autoren kommen zu dem Schluss, ihre Daten stützten eine routinemäßige enterale Glutamin-Gabe bei kritisch kranken Menschen nicht [10]. Die Cochrane-Übersichtsarbeit hat die Trennung nach Zufuhrweg selbst gerechnet und kommt über die Vene auf ein Risikoverhältnis von 0,78 (95-Prozent-Intervall 0,69 bis 0,87) und über die Sonde auf 0,83 (95-Prozent-Intervall 0,67 bis 1,02), der Test auf einen Unterschied zwischen beiden Zufuhrwegen fiel dabei nicht bedeutsam aus (p gleich 0,61) [1]. Dass der Vorteil in der einen Untergruppe die Signifikanzgrenze erreicht und in der anderen knapp nicht, belegt also gerade keinen Unterschied zwischen den Zufuhrwegen. Für den Infektionsbefund hält dieselbe Arbeit außerdem einen unsymmetrischen Trichterplot fest, nach dem kleinere Studien mit Ergebnissen zuungunsten von Glutamin fehlen dürften, die Trim-and-Fill-Rechnung legt 13 fehlende Studien nahe, ohne dass sich das zusammengefasste Ergebnis dadurch ändert [1]. Die vier Arbeiten prüfen überlappende, aber nicht identische Studienbestände und unterschiedliche Zufuhrwege, ein direkter Widerspruch liegt deshalb nicht vor, wohl aber ein uneinheitliches und sich mit neueren, größeren Studien eher in Richtung kein Effekt verschiebendes Bild. Alle vier Arbeiten betreffen ausschließlich die medizinische Versorgung schwerkranker oder frisch operierter Krankenhauspatienten mit Glutamin über die Vene oder Sonde, keine orale Einnahme durch gesunde Menschen.
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02
Kurz- und langfristige Sterblichkeit bei kritisch kranken oder größeren operierten Erwachsenen unter zusätzlicher Glutamin-Gabe, ohne Unterschied zu Placebo in mehreren großen Übersichtsarbeiten
Nicht bestätigtEinordnung und Einschränkungen
In mehreren großen Übersichtsarbeiten, der jüngsten aus dem Jahr 2024, kein Unterschied zu Placebo bei der Sterblichkeit im Krankenhaus oder nach mehr als sechs Monaten.
Ausführlicher Nachweis
In einer Cochrane-Übersichtsarbeit über 53 Studien und 4671 Teilnehmende fand sich für die kurzfristige Sterblichkeit (im Krankenhaus oder innerhalb eines Monats, 36 Studien) kein gesicherter Unterschied zwischen den Gruppen, Risikoverhältnis 0,89 bei einem 95-Prozent-Intervall von 0,78 bis 1,02, niedrige Qualität der Evidenz [1]. Für die längerfristige Sterblichkeit (mehr als sechs Monate, 11 Studien mit 2277 Teilnehmenden) betrug das gepoolte Risikoverhältnis 1,00 bei einem 95-Prozent-Intervall von 0,89 bis 1,12, mäßige Qualität der Evidenz [1]. Die Übersichtsarbeit zieht daraus selbst den Schluss, Glutamin habe wenig oder keinen Effekt auf das Sterblichkeitsrisiko [1]. Die sieben eingeschlossenen Autorinnen und Autoren erklären übereinstimmend, es habe kein Interessenkonflikt bestanden [1]. Die Übersichtsarbeit benennt als eigene Einschränkung ein insgesamt hohes Verzerrungsrisiko, einen Verdacht auf Publikationsverzerrung und eine mäßige bis erhebliche Heterogenität zwischen den eingeschlossenen Studien [1]. Eine spätere, 2021 veröffentlichte Übersichtsarbeit über 47 Studien mit 6198 Teilnehmenden bestätigt denselben Nullbefund für die Krankenhaussterblichkeit, mit Ausnahme eines Trends in der Untergruppe schwerer Verbrennungen [12]. Eine 2024 veröffentlichte, auf enterale Gabe beschränkte und mit einer Sequenzanalyse gegen falsch-negative Ergebnisse abgesicherte Meta-Analyse über 18 Studien mit 2552 Teilnehmenden bestätigt den Nullbefund für die Krankenhaussterblichkeit erneut, Odds Ratio 1,05 bei einem 95-Prozent-Intervall von 0,85 bis 1,30 [10]. Diese drei Übersichtsarbeiten decken denselben, sich über die Jahre erweiternden Studienbestand ab und teilen sich deshalb einen erheblichen Teil ihrer Primärstudien, sie sind kein dreifacher unabhängiger Beleg, sondern zunehmend größere Auswertungen desselben wachsenden Feldes. Die Lage ist über sie hinweg dennoch stabil ohne gesicherten Effekt auf die Sterblichkeit. Eine 2013 veröffentlichte, in der Cochrane-Übersichtsarbeit mit eingeschlossene große Studie an schwerstkranken Menschen mit Mehrorganversagen fand sogar einen Trend zu mehr Todesfällen unter Glutamin, siehe eigene Zeile [4].
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03
Sterblichkeit bei Menschen mit Mehrorganversagen und Beatmung auf der Intensivstation unter hochdosierter Glutamin-Gabe über Vene und Sonde zusammen mit Antioxidantien, mit einem Trend zu mehr Todesfällen
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In einer großen Studie an schwerstkranken Menschen mit Mehrorganversagen starben unter hochdosiertem Glutamin über Vene und Sonde tendenziell mehr Menschen als ohne, nach sechs Monaten war der Unterschied statistisch gesichert.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden Studie im Zwei-mal-zwei-Design erhielten 1223 schwerstkranke, beatmete Erwachsene mit Mehrorganversagen in 40 Intensivstationen Glutamin, Antioxidantien, beides oder Placebo, jeweils sowohl über die Vene als auch über die Ernährungssonde, beginnend innerhalb von 24 Stunden nach Aufnahme [4]. Nach 28 Tagen war die Sterblichkeit unter Glutamin mit 32,4 Prozent höher als ohne Glutamin mit 27,2 Prozent, angepasste Odds Ratio 1,28 bei einem 95-Prozent-Intervall von 1,00 bis 1,64, das vorab festgelegte Signifikanzniveau von p gleich 0,044 wurde mit p gleich 0,05 knapp verfehlt [4]. Die Sterblichkeit im Krankenhaus und nach sechs Monaten war unter Glutamin jeweils signifikant höher als ohne Glutamin [4]. Glutamin hatte keinen Effekt auf die Rate an Organversagen oder infektiösen Komplikationen, Antioxidantien hatten keinen Effekt auf die 28-Tage-Sterblichkeit [4]. Geprüft wurde eine sehr hohe, kombinierte Gabe über Vene und Sonde bei einer sehr kranken, eng umschriebenen Bevölkerungsgruppe mit Mehrorganversagen, keine orale Einnahme durch gesunde Menschen oder Sportler.
Quellen: 4
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04
Aufenthaltsdauer im Krankenhaus, auf der Intensivstation und an der Beatmung bei kritisch kranken oder operierten Erwachsenen unter zusätzlicher Glutamin-Gabe, mit gegenläufigen Ergebnissen je nach Messgröße
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In derselben Übersichtsarbeit kürzerer Krankenhausaufenthalt und kürzere Beatmungsdauer, aber ein etwas längerer Aufenthalt auf der Intensivstation selbst.
Ausführlicher Nachweis
In der bereits beschriebenen Cochrane-Übersichtsarbeit war die Krankenhausverweildauer unter Glutamin über 36 Studien im Mittel um 3,46 Tage kürzer, 95-Prozent-Intervall minus 4,61 bis minus 2,32, niedrige Qualität der Evidenz [1]. Die Verweildauer auf der Intensivstation war dagegen über 22 Studien mit 2285 Teilnehmenden im Mittel um 0,18 Tage länger, 95-Prozent-Intervall 0,07 bis 0,29, mäßige Qualität der Evidenz [1]. Die Beatmungsdauer war über 14 Studien mit 1297 Teilnehmenden im Mittel um 0,69 Tage kürzer, 95-Prozent-Intervall minus 1,37 bis minus 0,02 [1]. In einer Zusatzauswertung, die nur die acht Studien mit dem niedrigsten Verzerrungsrisiko einschloss, blieb allein der kürzere Krankenhausaufenthalt bestehen, für die übrigen Messgrößen fand sich in dieser strengeren Auswahl kein gesicherter Unterschied mehr [1]. Eine auf operierte Intensivpatienten mit Glutamin über die Vene beschränkte Übersichtsarbeit über 7 Studien fand einen um 4,09 Tage kürzeren Krankenhausaufenthalt, 95-Prozent-Intervall minus 6,71 bis minus 1,46 [3]. Diese beiden Übersichtsarbeiten schließen zu einem Teil dieselben Primärstudien ein, sie sind deshalb kein doppelter, voneinander unabhängiger Beleg, sondern eine kleinere und eine umfassendere Auswertung desselben Studienbestands.
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05
Sterblichkeit und Krankenhausaufenthalt bei Menschen mit schweren Verbrennungen unter zusätzlicher Glutamin-Gabe über die Sonde, uneinheitlich zwischen einer älteren, kleinen Untergruppen-Auswertung und einer neueren, größeren Übersichtsarbeit
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine ältere, kleine Untergruppen-Auswertung fand weniger Todesfälle unter Glutamin über die Sonde bei Verbrennungspatienten. Eine neuere, größere und ausschließlich auf Verbrennungen ausgerichtete Übersichtsarbeit fand dafür keinen gesicherten Beleg mehr und beschreibt selbst eine nachlassende Wirksamkeit.
Ausführlicher Nachweis
In der oben beschriebenen, 2015 veröffentlichten, auf enterale Gabe beschränkten Übersichtsarbeit fand sich in der vorab festgelegten Untergruppe von Studien an Menschen mit schweren Verbrennungen eine signifikant niedrigere Krankenhaussterblichkeit unter Glutamin über die Sonde, Risikoverhältnis 0,19 bei einem 95-Prozent-Intervall von 0,06 bis 0,67, sowie ein um 9,16 Tage kürzerer Krankenhausaufenthalt, 95-Prozent-Intervall minus 15,06 bis minus 3,26 [2]. In der Untergruppe von Studien an Verletzten durch ein Trauma zeigte sich dagegen kein Effekt [2]. Die Autorinnen und Autoren dieser Arbeit weisen selbst darauf hin, dass ihre Untergruppen-Ergebnisse auf wenigen Studien mit wenigen Teilnehmenden beruhen und größere randomisierte Studien nötig sind, um den Befund zu bestätigen [2]. Eine 2024 veröffentlichte, ausschließlich Menschen mit schweren Verbrennungen betreffende Übersichtsarbeit über 6 randomisierte Studien mit 1398 Teilnehmenden fand für die Gesamtsterblichkeit keinen gesicherten Unterschied mehr, Risikoverhältnis 0,37 bei einem breiten 95-Prozent-Intervall von 0,06 bis 2,37, ebenso wenig bei infektiösen Komplikationen [11]. Diese Arbeit stellt in ihrer Einleitung ausdrücklich fest, neuere, größere Studien deuteten auf eine gegenüber ihrer eigenen früheren Arbeit von 2009 nachlassende Wirksamkeit von Glutamin bei schweren Verbrennungen hin [11]. Bestehen blieb in dieser neueren Arbeit ein kürzerer Krankenhausaufenthalt, mittlere Differenz minus 8,97 Tage, 95-Prozent-Intervall minus 15,22 bis minus 2,71, sowie eine tendenziell geringere Wundinfektionsrate ohne gesicherte Signifikanz (Risikoverhältnis 0,42, 95-Prozent-Intervall 0,16 bis 1,06) [11]. Eine dritte, 2021 veröffentlichte Übersichtsarbeit über alle kritisch kranken Erwachsenen beschreibt für die Untergruppe schwerer Verbrennungen einen positiven Trend bei der Krankenhaussterblichkeit, ohne im Abstract ein eigenes Effektmaß mit Intervall für diese Untergruppe zu nennen [12]. Ob die früheren Studien der 2015er-Übersichtsarbeit in der neueren, 2024 veröffentlichten Verbrennungs-Übersichtsarbeit mit eingeschlossen sind, geht aus den Abstracts nicht eindeutig hervor, ein Teil der Primärstudien dürfte sich überschneiden. Insgesamt zeigt sich damit ein sich mit neueren, größeren Studien eher abschwächender Effekt auf die Sterblichkeit, während der kürzere Krankenhausaufenthalt in der aktuelleren Arbeit bestehen blieb. Geprüft wurde in allen drei Arbeiten ausschließlich die Gabe über die Ernährungssonde bei einer eng umschriebenen, schwer verletzten Bevölkerungsgruppe im Krankenhaus.
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06
Darmdurchlässigkeit bei Erwachsenen mit unterschiedlichen Darmerkrankungen unter oraler Glutamin-Einnahme, insgesamt ohne Unterschied zu Placebo
Nicht bestätigtEinordnung und Einschränkungen
In einer Meta-Analyse über zehn Studien insgesamt kein Unterschied zu Placebo bei der gemessenen Darmdurchlässigkeit. Nur in einer Untergruppe mit besonders hoher Tagesmenge und hoher Schwankungsbreite ein gegenläufiger Befund.
Ausführlicher Nachweis
Eine 2024 veröffentlichte Meta-Analyse wertete 10 placebokontrollierte Studien von 1998 bis 2014 mit zusammen 352 erwachsenen Teilnehmenden mit unterschiedlichen Darmerkrankungen aus, alle mit oraler Glutamin-Einnahme [5]. Über alle Studien gepoolt zeigte sich kein Unterschied zu Placebo bei der mittels Laktulose-Mannitol-Verhältnis oder einem radioaktiven Marker gemessenen Darmdurchlässigkeit, gewichtete mittlere Differenz 0,00 bei einem 95-Prozent-Intervall von minus 0,04 bis 0,03 [5]. In einer Untergruppe von 5 Studien mit einer Tagesmenge von mindestens 30 g druckt die Arbeit eine gewichtete mittlere Differenz von minus 0,01 bei einem 95-Prozent-Intervall von minus 0,10 bis minus 0,08 und nennt das eine bedeutsame Senkung [5]. Dieses Zahlenpaar ist in sich unstimmig, weil das angegebene Intervall den zugehörigen Punktschätzer nicht einschließt, es steht so gleichlautend im Abstract und in Tabelle 1 des Volltextes. Die Heterogenität zwischen diesen 5 Studien ist mit einem I-Quadrat von 91,5 Prozent zudem sehr hoch [5]. Aus dieser Untergruppe lässt sich weder ein Effekt noch dessen Ausbleiben ablesen. Die Autorinnen und Autoren erklären, es habe kein Interessenkonflikt bestanden [5]. Die eingeschlossenen Studien betrafen nicht überwiegend entzündliche Darmerkrankungen. Der Volltext führt im Ergebnisteil Morbus Crohn (zwei Studien), HIV-Infektion (zwei Studien), fortgeschrittene bösartige Erkrankung, Bauchoperation bei Mangelernährung, schwere akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, chirurgische Intensivbehandlung, Bauchoperationen ohne schwere Begleiterkrankung, Verbrennungen von 50 bis 80 Prozent der Körperoberfläche sowie Sepsis mit Mehrorganversagen auf [5]. Es handelt sich damit überwiegend um schwerkranke Krankenhauspatienten. Zur unten beschriebenen Studie zu Verdauungsbeschwerden nach einer durchgemachten Darminfektion liegt trotzdem kein direkter Widerspruch vor, weil auch das eine andere Bevölkerungsgruppe ist. Der Volltext ist außerdem in sich uneinheitlich, das Abstract nennt 10 eingeschlossene Studien mit 352 Teilnehmenden, der Ergebnisteil 11 Studien mit 216 und 212 Teilnehmenden je Gruppe [5].
Quellen: 5
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07
Verdauungsbeschwerden mit erhöhter Stuhlfrequenz nach einer durchgemachten Darminfektion und nachgewiesener erhöhter Darmdurchlässigkeit, gemessen am Anteil mit deutlicher Besserung eines Beschwerde-Scores
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In einer einzelnen Studie erreichte ein deutlich größerer Anteil unter Glutamin eine ausgeprägte Besserung als unter Placebo. Weitere berichtete Werte sind Vorher-Nachher-Vergleiche innerhalb der Gruppen und kein ausgewiesener Gruppenunterschied.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie erhielten Erwachsene mit anhaltend erhöhter Stuhlfrequenz und nachgewiesener erhöhter Darmdurchlässigkeit (erhöhtes Laktulose-Mannitol-Verhältnis) nach einer durchgemachten Darminfektion acht Wochen lang dreimal täglich 5 g Glutamin (15 g pro Tag) oder Placebo, 54 beziehungsweise 52 Personen schlossen die Studie ab [6]. Der als primärer Endpunkt festgelegte Anteil mit einer Besserung von mindestens 50 Punkten auf einem Beschwerde-Score lag unter Glutamin bei 79,6 Prozent gegenüber 5,8 Prozent unter Placebo, ein mittels Chi-Quadrat-Test geprüfter und statistisch signifikanter Gruppenunterschied (p kleiner 0,0001) [6]. Für die weiteren berichteten Werte, den rohen Beschwerde-Score, die Stuhlfrequenz, die Stuhlform und die Darmdurchlässigkeit selbst, nennt die Arbeit ausdrücklich nur den Vergleich zum jeweils eigenen Ausgangswert innerhalb jeder Gruppe (p kleiner 0,0001 in der Glutamin-Gruppe, ohne gesicherte Veränderung in der Placebo-Gruppe), einen direkten statistischen Vergleich zwischen den Gruppen für diese Werte nennt die Arbeit nicht [6]. Die erhöhte Darmdurchlässigkeit normalisierte sich unter Glutamin, nicht unter Placebo [6]. Nebenwirkungen und Studienabbrüche waren in beiden Gruppen selten und ähnlich häufig, ein Interessenkonflikt wird ausdrücklich verneint [6]. Die Autorinnen und Autoren fordern selbst größere randomisierte Folgestudien, um den Befund zu bestätigen. Die Studienpopulation war eng umschrieben, Erwachsene mit anhaltenden Verdauungsbeschwerden speziell nach einer durchgemachten Darminfektion und mit objektiv gemessener erhöhter Darmdurchlässigkeit, keine allgemeine Bevölkerungsgruppe.
Quellen: 6
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08
Muskelkater und Kraftverlust nach ungewohnter exzentrischer Belastung bei gesunden Menschen, in einer kleinen Cross-over-Studie
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In einer kleinen Cross-over-Studie an 16 gesunden Menschen weniger Muskelkater und schnellere Kraft-Erholung unter Glutamin als unter Placebo nach einer einzelnen ungewohnten Trainingsbelastung.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Cross-over-Studie erhielten 16 gesunde Menschen (8 Frauen, 8 Männer) über 72 Stunden rund um eine einmalige exzentrische Kniestreckungs-Belastung entweder ein Maltodextrin-Placebo oder 0,3 g Glutamin pro kg Körpergewicht täglich, dazu zusätzliches Maltodextrin zum Kalorienausgleich [7]. Die maximale Kraft der Kniestreckmuskulatur bei 180 Grad pro Sekunde war unter Glutamin sowohl unmittelbar nach der Belastung (71 gegenüber 66 Prozent des Ausgangswerts) als auch nach 72 Stunden (91 gegenüber 86 Prozent) höher als unter Placebo, jeweils p kleiner 0,01 [7]. Der selbst eingeschätzte Muskelkater war unter Glutamin nach 24, 48 und 72 Stunden jeweils niedriger als unter Placebo (p kleiner 0,01 zu jedem Zeitpunkt) [7]. Bei Männern fiel die Kraft-Erholung unter Glutamin stärker aus als bei Frauen [7]. Geprüft wurde eine einzelne, ungewohnte Trainingsbelastung bei einer kleinen Gruppe gesunder Menschen, keine Aussage zu wiederholtem Training über längere Zeit oder zu trainierten Sportlern.
Quellen: 7
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09
Wiederherstellung der Muskelkraft nach Verletzung oder Operation unter alleiniger oraler Glutamin-Einnahme, ohne belegten Unterschied in der größten eingeschlossenen Studie einer Übersichtsarbeit
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine Übersichtsarbeit fand für Glutamin allein keinen gesicherten Vorteil bei der Muskelkraft nach Verletzung oder Operation, nur eine verbesserte Selbsteinschätzung der Kraft. Kombinationen mit anderen Nährstoffen schnitten in den eingeschlossenen Studien günstiger ab.
Ausführlicher Nachweis
Eine systematische Übersichtsarbeit identifizierte aus 661 gesichteten Arbeiten sechs klinische Studien zur oralen Glutamin-Einnahme bei Erwachsenen mit einem Kraftdefizit der Skelettmuskulatur nach einer Verletzung oder Operation, im Rahmen von Kraft- oder Ausdauertraining [8]. Die Studie mit den meisten Teilnehmenden, die Glutamin allein gegen eine Vergleichsgruppe prüfte, fand keinen gesicherten Unterschied bei der Muskelkraft zwischen den Gruppen, nur eine verbesserte Selbsteinschätzung der empfundenen Muskelschwäche [8]. Studien, die Glutamin in Kombination mit weiteren Nährstoffen prüften, berichteten dagegen günstigere Ergebnisse [8]. Wegen der geringen Zahl und Uneinheitlichkeit der eingeschlossenen Studien war keine Meta-Analyse möglich, die Übersichtsarbeit kommt zu dem Schluss, es lägen unzureichende Daten vor und weitere Forschung sei nötig [8]. Die hier untersuchte Bevölkerungsgruppe, Menschen mit einem bestehenden Kraftdefizit nach Verletzung oder Operation unter Trainingstherapie, unterscheidet sich von der oben beschriebenen Studie zu gesunden Menschen nach einer einzelnen ungewohnten Trainingsbelastung.
Quellen: 8
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10
Stimmung und subjektives Stressempfinden bei gesunden Menschen unter oraler Glutamin-Einnahme
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Glutamat und GABA, zwei Botenstoffe des Gehirns, werden im Körper unter anderem aus Glutamin gebildet. Eine placebokontrollierte Interventionsstudie zur oralen Einnahme von Glutamin und Stimmung oder Stressempfinden beim Menschen haben wir trotz gezielter Suche nicht gefunden.
Ausführlicher Nachweis
Glutamin ist im Gehirn eine Vorstufe der Botenstoffe Glutamat und GABA, und ein gestörtes Gleichgewicht dieser beiden Botenstoffe wird mit Stress- und Stimmungsstörungen in Verbindung gebracht, wie Übersichtsarbeiten zur Rolle von Glutamat bei stressbedingten Beschwerden beschreiben [9]. Diese Arbeiten untersuchen die Rolle körpereigener Botenstoffe und darauf wirkender Arzneistoffe, keine Zufuhr von Glutamin als Nahrungsergänzung. Wir haben eigenständig mit den Suchbegriffen Glutamin und Glutamine, jeweils zusammen mit Stimmung, Angst und Stressempfinden, gesucht nach einer placebokontrollierten Interventionsstudie zur oralen Einnahme von Glutamin bei gesunden Menschen und dabei keine gefunden. Die vorliegenden Humanstudien zu Glutamin betreffen Infektionsrate und Sterblichkeit bei Krankenhauspatienten, Verdauungsbeschwerden und Muskelerholung nach Training, keine Stimmung oder Stressempfinden als eigenständigen Endpunkt.
Quellen: 9
Studien im Detail
Infektionsrate, Sterblichkeit und Krankenhausaufenthalt bei kritisch kranken und operierten Erwachsenen
Tao und Kollegen werteten 2014 in einer Cochrane-Übersichtsarbeit 53 kontrollierte Studien mit 4671 kritisch kranken oder sich einer größeren Operation unterziehenden Erwachsenen aus, mit Glutamin über die Vene, die Ernährungssonde oder beides. Über alle Zufuhrwege gepoolt senkte Glutamin die Rate im Krankenhaus erworbener Infektionen deutlich, ohne jedoch die kurz- oder langfristige Sterblichkeit zu beeinflussen. Der Krankenhausaufenthalt fiel im Mittel kürzer aus, die Beatmungsdauer ebenfalls, während der Aufenthalt auf der Intensivstation selbst geringfügig länger war. In einer strengeren Zusatzauswertung, die nur die acht Studien mit dem niedrigsten Verzerrungsrisiko einschloss, blieb allein der kürzere Krankenhausaufenthalt statistisch gesichert.
Zwei spätere, auf einen einzelnen Zufuhrweg beschränkte Übersichtsarbeiten zeigen ein uneinheitlicheres Bild. Bei ausschließlich über die Sonde gegebenem Glutamin fand sich in 11 Studien keine gesicherte Senkung von Sterblichkeit, Infektionen oder Intensivstationsaufenthalt, wohl aber ein kürzerer Krankenhausaufenthalt, und in einer kleinen Untergruppe von Menschen mit schweren Verbrennungen eine deutlich niedrigere Sterblichkeit. Bei ausschließlich über die Vene gegebenem Glutamin fand sich in 7 Studien an operierten Intensivpatienten eine deutliche Senkung der Infektionsrate und ein kürzerer Krankenhausaufenthalt, jedoch ohne gesicherten Effekt auf die Sterblichkeit.
Diese drei Arbeiten schließen überlappende, aber nicht identische Studienbestände ein und trennen nach Zufuhrweg und Patientengruppe unterschiedlich, ein direkter Widerspruch liegt deshalb nicht vor. Sie zeigen aber übereinstimmend, dass der Nutzen von Glutamin in der klinischen Ernährungsmedizin stark davon abhängt, wie und bei wem es gegeben wird.
Ein Warnsignal aus einer großen Studie an schwerstkranken Menschen
Heyland und Kollegen prüften 2013 an 1223 schwerstkranken, beatmeten Erwachsenen mit Mehrorganversagen in 40 Intensivstationen eine sehr hohe, kombinierte Gabe von Glutamin über Vene und Sonde, zusammen mit oder ohne Antioxidantien, gegen Placebo. Die Sterblichkeit nach 28 Tagen war unter Glutamin höher als ohne, ein Unterschied, der das vorab festgelegte Signifikanzniveau knapp verfehlte. Nach sechs Monaten und im Krankenhaus insgesamt war die höhere Sterblichkeit unter Glutamin statistisch gesichert. Dieser Befund betrifft eine sehr kranke, eng umschriebene Bevölkerungsgruppe unter einer im Vergleich zu einer oralen Nahrungsergänzung sehr hohen und kombinierten Dosis, er gehört dennoch zwingend zur Gesamteinordnung der Sterblichkeitsdaten und erklärt mit, warum größere neuere Studien die früher berichteten Sterblichkeitsvorteile nicht bestätigen konnten.
Darmdurchlässigkeit und Verdauungsbeschwerden
Eine 2024 veröffentlichte Meta-Analyse über 10 Studien mit 352 Erwachsenen mit unterschiedlichen entzündlichen Darmerkrankungen fand insgesamt keinen Unterschied zwischen oraler Glutamin-Einnahme und Placebo bei der gemessenen Darmdurchlässigkeit. Nur in einer Untergruppe mit einer Tagesmenge von mindestens 30 g zeigte sich ein Effekt, bei allerdings sehr hoher Schwankungsbreite zwischen den wenigen eingeschlossenen Studien.
Eine einzelne, davon unabhängige Studie an Erwachsenen mit anhaltend erhöhter Stuhlfrequenz und nachgewiesener erhöhter Darmdurchlässigkeit nach einer durchgemachten Darminfektion fand dagegen einen deutlichen Vorteil von Glutamin gegenüber Placebo, mit einem 14-fach größeren Anteil an Personen mit ausgeprägter Besserung eines Beschwerde-Scores. Diese beiden Arbeiten betreffen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und stehen deshalb nicht direkt im Widerspruch zueinander, auch wenn das Gesamtbild uneinheitlich bleibt.
Muskelerholung nach Training, Verletzung und Operation
Legault und Kollegen zeigten 2015 in einer kleinen Cross-over-Studie an 16 gesunden Menschen, dass eine mehrtägige orale Einnahme von Glutamin rund um eine einzelne, ungewohnte exzentrische Trainingsbelastung die Kraft-Erholung beschleunigte und den selbst eingeschätzten Muskelkater gegenüber Placebo verringerte. Eine systematische Übersichtsarbeit zu Menschen mit einem bestehenden Kraftdefizit nach Verletzung oder Operation fand dagegen für Glutamin allein keinen gesicherten Vorteil bei der Muskelkraft, nur eine verbesserte Selbsteinschätzung der Kraft, während Kombinationen mit weiteren Nährstoffen in den eingeschlossenen Studien günstiger abschnitten. Beide Arbeiten betreffen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, gesunde Menschen nach einer einzelnen Trainingsbelastung einerseits und Menschen mit einem bestehenden Kraftdefizit nach Verletzung oder Operation andererseits.
Sicherheit und Wechselwirkungen
In den vorliegenden Studien mit oraler Einnahme durch gesunde Menschen oder Menschen mit Verdauungsbeschwerden war Glutamin gut verträglich, mit einer ähnlichen Nebenwirkungsrate wie unter Placebo.
Bei sehr hoher, kombinierter Gabe über Vene und Ernährungssonde an schwerstkranke Menschen mit Mehrorganversagen fand eine große Studie einen Trend zu mehr Todesfällen nach 28 Tagen und eine statistisch gesicherte höhere Sterblichkeit im Krankenhaus und nach sechs Monaten. Dieser Befund betrifft eine sehr kranke Bevölkerungsgruppe unter einer Dosis und einem Zufuhrweg, die mit einer oralen Nahrungsergänzung nicht vergleichbar sind, er zeigt aber, dass eine zusätzliche Glutamin-Gabe nicht in jeder Situation unbedenklich ist und bei schwerer Erkrankung ärztlicher Kontrolle bedarf.
Da Glutamin im Körper zu Ammoniak abgebaut werden kann, ist bei bestehender Leber- oder Nierenerkrankung vor einer zusätzlichen Einnahme ärztliche Rücksprache sinnvoll. Zu Wechselwirkungen mit Arzneimitteln bei oraler Einnahme durch gesunde Menschen sowie zu Schwangerschaft und Stillzeit liegt uns keine eigene geprüfte Quelle vor.
Quellen zum Nachlesen
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- 03
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RCT, doppelblind, Zwei-mal-zwei-Design, n gleich 1223, Mehrorganversagen, 40 Intensivstationen · 2013
A randomized trial of glutamine and antioxidants in critically ill patients
Heyland D, Muscedere J, Wischmeyer PE, Cook D, Jones G, Albert M, Elke G, Berger MM, Day AG. N Engl J Med
Zur Zuschreibung: 03
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Übersichtsarbeit und Meta-Analyse, orale Gabe, 10 Studien, n gleich 352 · 2024
A systematic review and meta-analysis of clinical trials on the effects of glutamine supplementation on gut permeability in adults
Abbasi F, Haghighat Lari MM, Khosravi GR, Mansouri E, Payandeh N, Milajerdi A. Amino Acids
Zur Zuschreibung: 06
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RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, Cross-over, n gleich 16 · 2015
The Influence of Oral L-Glutamine Supplementation on Muscle Strength Recovery and Soreness Following Unilateral Knee Extension Eccentric Exercise
Legault Z, Bagnall N, Kimmerly DS. Int J Sport Nutr Exerc Metab
Zur Zuschreibung: 08
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08
Systematische Übersichtsarbeit, 6 eingeschlossene Studien, keine Meta-Analyse möglich · 2015
Glutamine as an aid in the recovery of muscle strength, systematic review of literature
Hernández Valencia SE, Méndez Sánchez L, Clark P, Moreno Altamirano L, Mejía Aranguré JM. Nutr Hosp
Zur Zuschreibung: 09
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09
Übersichtsarbeit zur körpereigenen Botenstoff-Regulation, keine Interventionsstudie zu Glutamin als Nahrungsergänzung · 2017
Glutamate dysregulation and glutamatergic therapeutics for PTSD, evidence from human studies
Averill LA, Purohit P, Averill CL, Boesl MA, Krystal JH, Abdallah CG. Neurosci Lett
Zur Zuschreibung: 10
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Aktualisierte Meta-Analyse mit Trial Sequential Analysis, nur enterale Gabe, 18 Studien, n gleich 2552 · 2024
Glutamine enteral therapy for critically ill adult patients, an updated meta-analysis of randomized controlled trials and trial sequential analysis
Liang B, Su J, Chen J, Shao H, Shen L, Xie B. Clin Nutr
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Bei H.P.N
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