Grüntee-Extrakt
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Pflanzenextrakte
Camellia sinensis · Grüner-Tee-Extrakt · Catechin-Extrakt · EGCG-Extrakt · Polyphenon E
Auf einen Blick
- Was es ist
- Ein aus den Blättern von Camellia sinensis, der Grünteepflanze, hergestellter Extrakt, standardisiert auf Catechine, allen voran Epigallocatechingallat (EGCG)
- Herkunft
- Blätter von Camellia sinensis, ungefermentet verarbeitet. Das unterscheidet Grüntee von fermentiertem Schwarztee, bei dem ein Teil der Catechine oxidiert ist
- Wirkform in Studien
- Standardisierte Trockenextrakte, dosiert nach Gesamtcatechinen oder gezielt nach EGCG, mit oder ohne Koffein. Ein Aufguss, also Tee trinken, ist pharmakologisch nicht dasselbe wie ein konzentrierter Extrakt in Kapselform, viele Studien unterscheiden das nicht sauber
- Koffeingehalt
- Grüntee und die meisten Grüntee-Extrakte enthalten von Natur aus Koffein, sofern nicht ausdrücklich entkoffeiniert. Wachheits- und Stoffwechseleffekte, die in Studien häufig dem Koffein zuzuschreiben sind, werden in diesem Eintrag nicht dem EGCG gutgeschrieben
- Übliche Studiendosis
- EGCG beziehungsweise Gesamtcatechine meist zwischen 150 und über 800 mg pro Tag, oral, über mehrere Wochen bis Monate. Nahrungsergänzungsmittel liefern laut EFSA-Bewertung EGCG-Mengen von 5 bis 1000 mg pro Tag
- Verträglichkeit
- In niedrigen bis mittleren Dosen meist gut vertragen. Bei hochdosierten Extrakten in Kapselform, besonders auf nüchternen Magen, sind Leberwertanstiege bis hin zu Leberschäden beschrieben, siehe Abschnitt Sicherheit
Was diesem Stoff zugesprochen wird
Was die Studien hergeben.
Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.
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01
Gesamtcholesterin gesenkt, LDL-Cholesterin in den beiden neueren Übersichten ohne Unterschied zu Placebo
BelegtEinordnung und Einschränkungen
Eine Meta-Analyse aus 13 randomisierten Studien an überwiegend gesunden Erwachsenen, Suchzeitraum 1995 bis 2013, fand unter Grüntee-Catechinen eine Senkung des Gesamtcholesterins um 0,15 mmol pro Liter (95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,27 bis minus 0,02) und des LDL-Cholesterins um 0,16 mmol pro Liter (minus 0,22 bis minus 0,09) gegenüber Kontrollgruppen [1]. Eine neuere, auf Menschen mit metabolischem Syndrom eingegrenzte Meta-Analyse fand im Gesamtvergleich keinen signifikanten Effekt auf Gesamt- oder LDL-Cholesterin bei hoher Heterogenität und von den Autoren selbst berichteten Hinweisen auf Publikationsverzerrung, signifikante Effekte zeigten sich dort nur in Untergruppen mit kurzer Einnahmedauer unter 8 Wochen oder niedrigerer Dosis unter 3000 mg pro Tag [2]. Eine dritte, auf postmenopausale Frauen eingegrenzte Meta-Analyse aus 4 von insgesamt 7 eingeschlossenen Studien mit 1109 Teilnehmerinnen fand eine Senkung des Gesamtcholesterins um 7,03 mg pro Deziliter (minus 13,24 bis minus 0,82, niedrige Evidenzqualität nach GRADE), laut Volltext trug darin eine einzelne grosse Studie an 936 Teilnehmerinnen rund 75 Prozent des Gewichts der gepoolten Schätzung, weshalb die Autoren selbst zur vorsichtigen Interpretation raten. Dieselbe Auswertung fand keinen signifikanten Effekt auf das LDL-Cholesterin (minus 6,04 mg pro Deziliter, minus 12,42 bis 0,35, p gleich 0,06) [3]. Für das LDL-Cholesterin bleibt damit [1] die einzige der drei Übersichten mit einem signifikanten Befund. Der Volltext von [1] lag für diese Recherche nicht vor, sein Literaturverzeichnis dagegen schon. Keine der vier Studien, die in [3] die Lipidauswertung tragen (Samavat 2016, Tadayon, Rondanelli, Wu), wird darin genannt, [1] und [3] stützen sich für die Lipide also auf getrennte Studienbestände. Die Literaturverzeichnisse von [1] und [2] nennen dagegen mindestens vier gemeinsame Primärstudien (Nagao 2007, Auvichayapat, Basu 2010 und eine Arbeit von 2012 zum metabolischen Syndrom bei älteren Menschen), sie sind für dieses Feld keine unabhängigen Bestände, sondern eine breitere ältere und eine eingegrenzte neuere Auswertung teils derselben Studien. Das Abstract von [1] bezeichnet ausserdem nur die Blutdruckwerte ausdrücklich als Vergleich gegen die Kontrolle und wiederholt das für die Lipidwerte nicht, weil der Volltext hinter einer Schranke liegt, ist der Gruppenvergleich dort nicht nachprüfbar. Keine der drei Übersichten trennt nach Koffeingehalt der eingesetzten Extrakte, und keine trennt durchgängig zwischen konzentriertem Kapselextrakt und Aufguss
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02
Systolischer und diastolischer Blutdruck, in einer neueren Analyse ohne Effekt
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Dieselbe Meta-Analyse aus 13 randomisierten Studien, Suchzeitraum 1995 bis 2013, fand eine Senkung des systolischen Blutdrucks um 2,08 mmHg (95-Prozent-Konfidenzintervall minus 3,06 bis minus 1,05) und des diastolischen Blutdrucks um 1,71 mmHg (minus 2,86 bis minus 0,56), mit stärkerem Effekt in der Untergruppe mit einem Ausgangswert des systolischen Blutdrucks ab 130 mmHg und bei Verabreichung als Extrakt statt als Getränk [1]. Die neuere Meta-Analyse an Menschen mit metabolischem Syndrom fand dagegen im Gesamtvergleich keinen signifikanten Effekt, weder systolisch (Cohens d minus 0,42, p gleich 0,36) noch diastolisch (d minus 0,24, p gleich 0,53), bei hoher Heterogenität und Publikationsverzerrung. Nur in der Untergruppe der Frauen zeigte sich ein deutlicher Effekt auf den systolischen Wert (d minus 1,74), das Abstract nennt dazu kein Konfidenzintervall [2]. Die Literaturverzeichnisse beider Arbeiten nennen mindestens vier gemeinsame Primärstudien (Nagao 2007, Auvichayapat, Basu 2010 und eine Arbeit von 2012 zum metabolischen Syndrom bei älteren Menschen), [1] und [2] sind also keine getrennten Bestände. Die Effektgrößen sind in jedem Fall klein, und [1] wertet Kapselextrakte und Getränke gemeinsam aus, ein Beitrag des in beiden enthaltenen Koffeins ist aus den Abstracts nicht abzutrennen
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03
Körpergewicht, Body-Mass-Index und Taillenumfang, Effekt an Koffeingehalt gebunden
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine ältere Meta-Analyse aus 15 randomisierten Studien mit 1243 Teilnehmenden, Suchzeitraum bis April 2009, trennte ausdrücklich nach Koffeingehalt der Präparate. Grüntee-Catechine zusammen mit Koffein senkten gegenüber Koffein allein den Body-Mass-Index um 0,55 (95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,65 bis minus 0,40), das Körpergewicht um 1,38 kg (minus 1,70 bis minus 1,06) und den Taillenumfang um 1,93 cm (minus 2,82 bis minus 1,04), gegenüber einer koffeinfreien Kontrolle sank das Gewicht noch um 0,44 kg (minus 0,72 bis minus 0,15). Catechine ohne begleitendes Koffein zeigten in keinem der erfassten anthropometrischen Endpunkte einen Effekt [5]. Eine neuere Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse aus 59 randomisierten Studien mit 3802 Teilnehmenden, Suchzeitraum bis Juli 2022, nach GRADE bewertet, senkte laut Volltext gegenüber den Kontrollgruppen das Körpergewicht um 0,64 kg (95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,97 bis minus 0,30, GRADE mittel), den Body-Mass-Index um 0,16 (minus 0,25 bis minus 0,07, GRADE niedrig) und den Körperfettanteil um 0,62 Prozentpunkte (GRADE sehr niedrig), ohne Effekt auf die Fettmasse (minus 0,39 kg, minus 1,19 bis 0,39) und ohne Effekt auf den Taillenumfang (minus 0,44 cm, minus 1,19 bis 0,30) [4]. Die Einschlusstabelle von [4] beantwortet zugleich zwei Fragen, die das Abstract offenlässt. Sie führt je Studie die Zubereitung auf, darunter reine Grüntee-Extrakte, entkoffeinierte Extrakte, isoliertes EGCG, ausdrücklich als Grüntee-Koffein-Mischung bezeichnete Präparate und Aufgüsse, eine Untergruppenauswertung nach Koffeingehalt nimmt [4] jedoch nicht vor. Und sie nennt mit Kovacs, Westerterp-Plantenga, Fukino (zwei Arbeiten), Chan, Diepvens, Hill, Nagao 2007, Auvichayapat, Hsu 2008, Frank und Hursel mindestens zwölf Studien, die auch im Literaturverzeichnis von [5] als Primärstudien stehen. Die beiden Übersichten sind damit keine zwei unabhängigen Bestätigungen, sondern eine ältere kleinere und eine neuere größere Auswertung weitgehend desselben Studienbestands, und die Effekte sind in beiden klein
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04
Energieverbrauch in Ruhe, ohne gesicherten Effekt auf die tatsächliche Fettoxidation
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine Meta-Analyse aus 8 randomisierten Studien zu EGCG allein fand im Festeffekt-Modell einen signifikanten Anstieg des Energieverbrauchs um 158,05 kJ pro Tag (95-Prozent-Konfidenzintervall 4,72 bis 311,38, umgerechnet rund 38 kcal, p gleich 0,04, keine Heterogenität zwischen den Studien) und eine leichte Senkung des respiratorischen Quotienten um 0,02 (minus 0,04 bis 0,00, p gleich 0,01, bei deutlicher Heterogenität zwischen den Studien für diesen Wert). Anders als bei diesen beiden Werten veränderte sich die tatsächliche Fettoxidationsrate in der gepoolten Auswertung nicht signifikant, das Abstract nennt dazu weder Effektmass noch Intervall. Drei der vier Autoren sind bei einem Hersteller von Grüntee-Extrakten angestellt, der vierte bei dessen internationalem Vertriebsableger [6]. Ein Effekt auf den Energieumsatz ist damit von einem Effekt auf die tatsächlich verbrannte Fettmenge zu unterscheiden, Letzteres ist nicht belegt
Quellen: 6
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05
Marker des oxidativen Stresses im Blut, ohne gesicherten Effekt auf klassische Entzündungsmarker
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine nach GRADE bewertete Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse aus 38 randomisierten Studien fand unter Grüntee eine Verbesserung von Interleukin-1-beta (gewichtete mittlere Differenz minus 0,10 pg pro ml, 95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,15 bis minus 0,06, aber nur gestützt auf 2 Studien, was die Autoren selbst als kaum belastbar bezeichnen), Malondialdehyd (minus 0,40 mikromol pro Liter, minus 0,63 bis minus 0,18, sehr niedrige Evidenzqualität nach GRADE), der totalen antioxidativen Kapazität (plus 0,09 mmol pro Liter, 0,05 bis 0,13, niedrige Evidenzqualität) und Glutathionperoxidase (plus 3,90 U pro Liter, 1,85 bis 5,95, sehr niedrige Evidenzqualität), mit sehr hoher Heterogenität zwischen den Studien bei fast allen dieser Marker (I-Quadrat 85 bis 99 Prozent). Superoxiddismutase stieg ebenfalls (plus 17,21 U pro Liter, 3,24 bis 31,19, sehr niedrige Evidenzqualität), dieser Effekt verschwand laut Volltext aber vollständig in der Sensitivitätsanalyse, sobald einzelne der beitragenden Studien einzeln herausgenommen wurden. Umgekehrt wurde der ursprünglich nicht signifikante Effekt bei Interleukin-6 nach Entfernen einer einzelnen Studie signifikant, was zeigt, dass mehrere der Ergebnisse von wenigen Einzelstudien abhängen. Die Entzündungsmarker CRP, Interleukin-6 und TNF-alpha veränderten sich in der Hauptauswertung nicht signifikant [7]. Eine zweite, auf Körperzusammensetzung fokussierte Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse berichtete für zwei dieser Marker in dieselbe Richtung, laut Volltext für Malondialdehyd minus 0,24 mikromol pro Liter aus 9 Studien und für die totale antioxidative Kapazität plus 0,10 mmol pro Liter aus 11 Studien, beides mit niedriger Evidenzqualität nach GRADE [4]. Auch dort wertet die Einschlusstabelle Kapselextrakte, entkoffeinierte Extrakte, isoliertes EGCG, Koffeinmischungen und Aufgüsse gemeinsam aus, die beiden Übersichten sind insofern keine vollständig unabhängigen Bestätigungen
Quellen: 7
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06
Erythembildung der Haut nach UV-Bestrahlung, bei oraler Einnahme placebokontrolliert nur schwach belegt
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine Übersicht fasst 6 Studien mit insgesamt 100 Teilnehmenden zusammen. Laut Volltext sind davon nur 4 Studien orale Interventionen und 2 topische Anwendungen, und von den 4 oralen Studien ist eine offen, ohne Placebogruppe. Das im Abstract als Hauptbefund genannte Mass, eine geringere Rötung (Erythemindex) der Haut nach standardisierter UV-Bestrahlung mit einer standardisierten Mittelwertdifferenz von minus 0,35 (95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,57 bis minus 0,13, p gleich 0,002), ist entgegen der Abstract-Formulierung 'compared to placebo' laut Ergebnisteil kein Placebovergleich, sondern ein Vorher-Nachher-Vergleich aus 3 oralen Studien mit 175 Teilnehmenden, worunter die eine Studie ohne Placebogruppe ist. Der tatsächliche placebokontrollierte Vergleich stammt aus nur 2 randomisierten, doppelblinden Studien mit im Pool mehrfach eingehenden Messungen derselben Personen (Grüntee-Catechine: 1080 beziehungsweise 1402 mg pro Tag). Die dort summierten 135 Behandlungs- und 132 Placebobeobachtungen sind keine 267 unterschiedlichen Teilnehmenden. Die Studien liefen über 6 bis 12 Wochen; der gepoolte Vergleich fand eine kleinere, aber weiterhin signifikante standardisierte Mittelwertdifferenz von minus 0,29 (minus 0,53 bis minus 0,05, p gleich 0,02, keine Heterogenität) [8]. Drei der sechs Autoren sind bei einem Hersteller von Grüntee-Extrakten angestellt, ein vierter bei dessen internationalem Vertriebsableger, die Studie erhielt keine externe Förderung. Die placebokontrollierte Erythem-Auswertung beruht auf nur zwei Studien; ihre wiederholten Messungen dürfen nicht als unabhängige Teilnehmende gezählt werden
Quellen: 8
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07
Kognitive Leistung und Wachheit durch EGCG allein, ohne begleitendes Koffein oder Theanin
Nicht bestätigtEinordnung und Einschränkungen
Eine Meta-Analyse aus 11 Akutstudien prüfte die Teebestandteile L-Theanin, Koffein und EGCG einzeln und in Kombination auf Aufmerksamkeit und Stimmung. Belegt waren mittlere Effekte für die Kombination aus Koffein und L-Theanin, eine Moderatoranalyse deutete darauf hin, dass die Koffeindosis stärker zur Effektgröße beiträgt als die L-Theanin-Dosis, ein eigenständiger Effekt von EGCG wird im Abstract nicht beziffert [9]. Eine doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie an 27 gesunden Erwachsenen prüfte 135 und 270 mg EGCG. Sie fand keine signifikanten Unterschiede in den kognitiven Tests oder Stimmungsmaßen, aber Veränderungen der Hirndurchblutung unter 135 mg. Damit ist EGCG zu diesen Endpunkten am Menschen untersucht; ein Nutzen wurde in dieser Akutstudie nicht gezeigt (Wightman 2012).
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08
Allgemeine Infektabwehr bei oraler Einnahme als Nahrungsergänzung
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Eine randomisierte Kapselstudie an 197 Beschäftigten im Gesundheitswesen prüfte fünf Monate lang 378 mg Grüntee-Catechine plus 210 mg Theanin täglich gegen Placebo. Klinisch definierte Influenza trat unter der Kombination seltener auf (4,1 gegenüber 13,1 Prozent); der Unterschied bei laborbestätigter Influenza war nicht signifikant. Das ist eine orale Humanstudie, belegt aber weder einen isolierten EGCG-Effekt noch eine allgemeine Stärkung des Immunsystems (Matsumoto 2011).
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09
Wachstum und Ausbreitung von Krebszelllinien im Labor- und Tiermodell
Nur Labor und TierEinordnung und Einschränkungen
EGCG verringerte in einer Zellkultur der menschlichen Lungenkrebs-Zelllinie A549 die durch Leptin ausgelöste Zellvermehrung, Migration und Invasion. Im Tiermodell, bei durch fettreiche Ernährung übergewichtig gemachten und mit einem Karzinogen behandelten Mäusen, war die Tumorlast unter EGCG geringer als ohne, vermittelt über den STAT1-SLC7A11-Signalweg und Veränderungen der Darmflora. Ausschließlich Zellkultur- und Tierdaten, keine Humandaten in dieser Arbeit
Quellen: 10
Am besten belegt ist ein kleiner, aber messbarer Effekt auf Cholesterin, gestützt vor allem auf eine ältere, breite Meta-Analyse an überwiegend gesunden Erwachsenen. Neuere, auf einzelne Bevölkerungsgruppen eingegrenzte Übersichten fallen deutlich schwächer oder uneinheitlich aus, und ein Teil des positiven Blutdruck- und Cholesterinbefunds hängt an einer einzelnen großen Studie. Marker des oxidativen Stresses im Blut verbessern sich in einer großen Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse, allerdings bei sehr niedriger Evidenzqualität und mit mindestens einem Effekt, der in der Sensitivitätsanalyse wieder verschwindet, sobald einzelne Studien herausgenommen werden. Die Effekte auf Gewicht und Energieverbrauch sind real, aber klein und zu einem guten Teil an das begleitende Koffein gebunden, nicht allein an das EGCG. Der Befund zur Hautrötung nach UV-Bestrahlung beruht bei genauem Hinsehen nicht auf sechs, sondern auf nur zwei tatsächlich placebokontrollierten Studien. Zu Kognition liegt eine Akutstudie mit EGCG ohne signifikanten Nutzen vor; zur Infekthäufigkeit gibt es eine orale Studie mit Catechinen plus Theanin und je nach Endpunkt unterschiedlichen Ergebnissen. Eine allgemeine Wirkung folgt daraus nicht. Am wichtigsten für die Einordnung ist der Sicherheitsteil: Hochdosierte Extrakte in Kapselform sind mit Leberwertveränderungen assoziiert, das ist eine behördlich geprüfte und mit konkreten Studien belegte Grenze, kein vages Risiko.
Studien im Detail
Cholesterin und Blutdruck
Die mit Abstand am häufigsten zitierte Arbeit zu diesem Stoff ist die Meta-Analyse von Khalesi und Kollegen aus 13 randomisierten Studien, Suchzeitraum 1995 bis 2013 [1]. Sie fand kleine, aber signifikante Senkungen von systolischem und diastolischem Blutdruck sowie von Gesamt- und LDL-Cholesterin, mit einem größeren Effekt bei Menschen mit erhöhtem Ausgangsblutdruck und bei Verabreichung als Extrakt statt als Getränk. Eine neuere Übersicht, die sich gezielt auf Menschen mit metabolischem Syndrom konzentrierte, fand im Gesamtvergleich dagegen keinen signifikanten Effekt auf Blutdruck oder Lipide, bei hoher Heterogenität zwischen den Studien und von den Autoren selbst benannten Hinweisen auf Publikationsverzerrung. Signifikante Effekte zeigten sich dort nur in einzelnen Untergruppen, etwa bei Frauen oder bei kürzerer Einnahmedauer, jeweils ohne im Abstract genanntes Konfidenzintervall [2]. Eine dritte Übersicht, eingegrenzt auf postmenopausale Frauen und gestützt auf nur 4 von insgesamt 7 eingeschlossenen Studien, bestätigte eine Senkung des Gesamtcholesterins, jedoch bei niedriger Evidenzqualität, ohne Effekt auf das LDL-Cholesterin und ohne Effekt auf Gewicht oder Blutzucker. Der Volltext dieser dritten Übersicht zeigt zusätzlich, dass eine einzelne, besonders große eingeschlossene Studie rund drei Viertel des Gewichts der gepoolten Cholesterinschätzung trägt, worauf die Autoren selbst zur vorsichtigen Interpretation raten [3]. Insgesamt handelt es sich um kleine Effektgrößen, die sich zwischen einer breiteren und zwei auf bestimmte Bevölkerungsgruppen eingegrenzten Auswertungen nicht vollständig decken. Ein Abgleich der Literaturverzeichnisse zeigt, dass [1] und [2] mindestens vier Primärstudien gemeinsam haben, während keine der vier Studien, auf denen die Lipidauswertung von [3] beruht, im Literaturverzeichnis von [1] auftaucht. Für das LDL-Cholesterin bleibt [1] die einzige der drei Übersichten mit einem signifikanten Befund.
Körpergewicht und Energiestoffwechsel
Die ältere Meta-Analyse von Phung und Kollegen aus 15 Studien, Suchzeitraum bis April 2009, ist deshalb aufschlussreich, weil sie als eine der wenigen Übersichten ausdrücklich nach Koffeingehalt der Präparate trennt: Ein Effekt auf Body-Mass-Index, Körpergewicht und Taillenumfang zeigte sich nur, wenn die Grüntee-Catechine zusammen mit Koffein verabreicht wurden, nicht bei Catechinen allein [5]. Eine neuere, GRADE-bewertete Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse aus 59 Studien mit 3802 Teilnehmenden, Suchzeitraum bis Juli 2022, fand insgesamt eine Verringerung von Körpermasse, Körperfettanteil und Body- Mass-Index, jedoch keinen Effekt auf die reine Fettmasse und keinen auf den Taillenumfang [4]. Der Volltext der neueren Übersicht ist über den Verlag frei zugänglich, seine Einschlusstabelle nennt mindestens zwölf Arbeiten, die auch im Literaturverzeichnis der älteren Auswertung stehen. Die ältere Auswertung ist damit eine frühere, kleinere Teilmenge desselben Feldes und keine unabhängige zweite Bestätigung. Dieselbe Tabelle zeigt ausserdem, dass die neuere Übersicht reine Extrakte, entkoffeinierte Extrakte, isoliertes EGCG, Koffeinmischungen und Aufgüsse gemeinsam auswertet und nicht nach Koffeingehalt trennt. Eine eigene, kleinere Meta-Analyse zu EGCG allein fand einen kleinen, aber signifikanten Anstieg des Energieverbrauchs in Ruhe um etwa 38 kcal pro Tag ohne Heterogenität zwischen den Studien, dazu eine leichte Senkung des respiratorischen Quotienten bei deutlicher Heterogenität, jedoch keinen signifikanten Effekt auf die tatsächliche Fettoxidationsrate, für die das Abstract weder Effektmaß noch Intervall nennt. Drei der vier Autoren dieser Arbeit sind bei einem Hersteller von Grüntee-Extrakten angestellt, ein vierter bei dessen internationalem Vertriebsableger [6]. Die verbreitete Vorstellung, EGCG kurble gezielt die Fettverbrennung an, ist damit für den Energieumsatz in Ansätzen, für die tatsächliche Fettverbrennung dagegen nicht belegt.
Oxidativer Status
Eine nach GRADE bewertete Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse aus 38 randomisierten Studien fand unter Grüntee eine Verbesserung mehrerer Marker des oxidativen Status im Blut, darunter die totale antioxidative Kapazität, Malondialdehyd als Marker für Lipidperoxidation sowie die Enzyme Superoxiddismutase und Glutathionperoxidase, mit jeweils angegebenem Konfidenzintervall, aber sehr hoher Heterogenität zwischen den Studien (85 bis 99 Prozent) und überwiegend sehr niedriger Evidenzqualität nach GRADE. In der Sensitivitätsanalyse verschwand der Effekt bei Superoxiddismutase vollständig, sobald einzelne beitragende Studien einzeln entfernt wurden, während der ursprünglich nicht signifikante Befund bei Interleukin-6 durch Entfernen einer einzigen Studie signifikant wurde. Auf klassische Entzündungsmarker wie CRP, Interleukin-6 und TNF-alpha zeigte sich in der Hauptauswertung kein Effekt, und der einzige verbesserte Entzündungsmarker, Interleukin-1-beta, stützt sich auf nur 2 Studien, was die Autoren selbst als kaum belastbar bezeichnen [7]. Eine zweite, auf Körperzusammensetzung fokussierte Übersicht fand für zwei dieser Marker aus einem teils überschneidenden Studienbestand ein ähnliches Bild, ohne im Abstract Effektgrößen zu nennen [4], sodass die beiden Übersichten hier keine vollständig unabhängigen Bestätigungen sind. In der Summe ist die Befundlage für einzelne Marker positiv, aber deutlich fragiler, als eine reine Auflistung signifikanter Ergebnisse nahelegt.
Haut nach UV-Bestrahlung
Die zugrunde liegende Übersicht fasst 6 Studien mit insgesamt 100 Teilnehmenden zusammen, im Abstract als "sechs randomisierte kontrollierte Studien" beschrieben. Der Volltext zeigt ein anderes Bild: Nur 4 der 6 Studien sind orale Interventionen, 2 sind topische Anwendungen, und von den 4 oralen Studien ist eine ein offenes Design ohne Placebogruppe. Die im Abstract als Hauptergebnis genannte Kennzahl, eine standardisierte Mittelwertdifferenz von minus 0,35 in der Rötung (Erythemindex) der Haut nach UV-Bestrahlung, ist trotz der Formulierung "compared to placebo" im Abstract laut Ergebnisteil tatsächlich ein Vorher-Nachher-Vergleich aus 3 oralen Studien mit 175 Teilnehmenden, worunter die eine Studie ohne Placebogruppe fällt. Der tatsächliche placebokontrollierte Vergleich stammt aus nur 2 randomisierten, doppelblinden Studien mit wiederholten Messungen derselben Teilnehmenden unter 1080 beziehungsweise 1402 mg Grüntee-Catechinen pro Tag über 6 bis 12 Wochen und fällt mit einer standardisierten Mittelwertdifferenz von minus 0,29 kleiner, aber weiterhin signifikant aus. Drei der sechs Autoren sind bei einem Hersteller von Grüntee-Extrakten angestellt, ein vierter bei dessen internationalem Vertriebsableger, die Studie selbst erhielt keine externe Förderung. Die tatsächlich placebokontrollierte Erythem-Auswertung beruht auf zwei Studien, deren wiederholte Messungen im Pool nicht als unterschiedliche Personen gezählt werden dürfen [8].
Kognitive Leistung und Immunfunktion
Für Kognition und Infekthäufigkeit liegen Humanstudien vor, allerdings mit unterschiedlichen Zubereitungen und begrenzter Aussagekraft. Eine Meta-Analyse aus 11 Akutstudien zu den Teebestandteilen fand belastbare Effekte auf Aufmerksamkeit und Stimmung nur für die Kombination aus Koffein und L-Theanin, wobei die Koffeindosis stärker zur Effektgröße beitrug als die L-Theanin-Dosis. Einen eigenständigen, bezifferten Effekt von EGCG nennt die Arbeit nicht [9]. Eine doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie an 27 gesunden Erwachsenen prüfte 135 und 270 mg EGCG. Sie fand keine signifikanten Unterschiede in den kognitiven Tests oder Stimmungsmaßen, aber Veränderungen der Hirndurchblutung unter 135 mg. Damit ist EGCG zu diesen Endpunkten am Menschen untersucht; ein Nutzen wurde in dieser Akutstudie nicht gezeigt (Wightman 2012). Eine randomisierte Kapselstudie an 197 Beschäftigten im Gesundheitswesen prüfte fünf Monate lang 378 mg Grüntee-Catechine plus 210 mg Theanin täglich gegen Placebo. Klinisch definierte Influenza trat unter der Kombination seltener auf (4,1 gegenüber 13,1 Prozent); der Unterschied bei laborbestätigter Influenza war nicht signifikant. Das ist eine orale Humanstudie, belegt aber weder einen isolierten EGCG-Effekt noch eine allgemeine Stärkung des Immunsystems (Matsumoto 2011).
Tier- und Laborstudien
EGCG verringerte in einer Zellkultur der menschlichen Lungenkrebs-Zelllinie A549 die durch Leptin ausgelöste Zellvermehrung, Wanderung und Invasion, vermittelt über den Signalweg STAT1-SLC7A11. Im begleitenden Tiermodell, bei durch fettreiche Ernährung übergewichtig gemachten und mit einem Karzinogen behandelten Mäusen, war die Tumorlast unter EGCG geringer als ohne, verbunden mit Veränderungen der Darmflora [10]. Diese Daten stammen ausschließlich aus Zellkultur und Tiermodell und erlauben keine Aussage darüber, wie sich eine orale Einnahme beim Menschen auf Zellwachstum auswirkt. Das ist der Befund hinter der verbreiteten Zuschreibung, Grüntee-Extrakt wirke gegen Krebszellen: Er stammt bislang ausschließlich aus dem Labor.
Sicherheit und Wechselwirkungen
Dies ist der wichtigste Abschnitt zu diesem Stoff. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA hat 2018 eine eigene Bewertung zur Sicherheit von Grüntee-Catechinen vorgelegt [11]. Sie unterscheidet ausdrücklich zwischen dem traditionellen Aufguss, also Tee trinken, und Nahrungsergänzungsmitteln mit konzentriertem Extrakt: Ein traditionell zubereiteter Aufguss gilt nach dem Grundsatz der Unbedenklichkeitsvermutung als sicher, solange die Aufnahme im Rahmen der in europäischen Ländern berichteten Trinkgewohnheiten bleibt, dabei liegt die mittlere EGCG-Aufnahme aus Aufgüssen bei 90 bis 300 mg pro Tag, bei besonders hohem Teekonsum bis zu 866 mg pro Tag. Laut Volltext der Bewertung sind auch nach Konsum von Aufgüssen selten Fälle von Leberschäden berichtet worden, vermutlich durch eine idiosynkratische, also individuell unvorhersehbare Reaktion, ohne dass dies die generelle Einordnung als sicher in Frage stellt [11]. Nahrungsergänzungsmittel dagegen liefern EGCG in einer Bandbreite von 5 bis 1000 mg pro Tag. Auf Grundlage von 38 ausgewerteten Interventionsstudien kommt die EFSA zu dem Schluss, dass eine EGCG-Aufnahme ab 800 mg pro Tag aus einem Nahrungsergänzungsmittel zu einem statistisch signifikanten Anstieg der Serum-Transaminasen geführt hat, verglichen mit einer Kontrollgruppe: Von 880 in diesen Studien mit mindestens 800 mg EGCG pro Tag behandelten Personen entwickelten 84 erhöhte Transaminasen, während unter 756 mit höchstens 316 mg EGCG pro Tag behandelten Personen kein einziger Fall auftrat. Eine erneute Auswertung derselben großen placebokontrollierten Studie fand bei 5,1 Prozent der mit 843 mg EGCG pro Tag behandelten Frauen mittelschwere oder schwerere Leberwertabweichungen, das entspricht einer Odds Ratio von 7,0 (95-Prozent-Konfidenzintervall 2,4 bis 20,3) gegenüber Placebo [11]. Der Befund bezieht sich auf die EGCG-Menge in Nahrungsergänzungsmitteln mit Grüntee-Extrakt, nicht ausschließlich auf isoliertes EGCG und nicht auf den traditionellen Aufguss.
Zwei Humanstudien zeigen, was das praktisch bedeutet. In einer Sekundäranalyse der sogenannten Minnesota Green Tea Trial (ursprünglich 1075 randomisierte Frauen, davon 400 mit auswertbaren Genotypdaten im Extraktarm) erhielten postmenopausale Frauen über 12 Monate 843 mg EGCG pro Tag oder Placebo. Die Höhe des Leberenzymanstiegs (ALT) unterschied sich deutlich je nach Genotyp zweier Entgiftungsenzyme, bei einem bestimmten Genotyp des Enzyms UGT1A4 stieg ALT nach 6 und 9 Monaten um 78,1 beziehungsweise 82,1 Prozent gegenüber 28,0 beziehungsweise 30,1 Prozent bei einem anderen Genotyp. Laut Volltext dieser Sekundäranalyse mussten in der zugrunde liegenden Studie insgesamt acht Teilnehmerinnen wegen stark erhöhter Leberwerte vorzeitig aus der Studie genommen werden [12]. In einer randomisierten Phase-II-Studie an Menschen mit Multipler Sklerose wurde die Studie vorzeitig abgebrochen, weil bei 5 von 7 Teilnehmenden unter 800 mg EGCG pro Tag über eine mittlere Zeit von 20 Wochen auffällige Leberwerte auftraten. Der auf PubMed geführte Abstract nennt darunter einen Fall mit Grad III, der Volltext derselben Arbeit nennt an drei Stellen übereinstimmend Grad IV; dieser Eintrag folgt dem Volltext. Der Hersteller des verwendeten Extrakts stellte das Studienpräparat und das Placebo kostenlos zur Verfügung und ließ das Manuskript vor Einreichung gegenlesen, die Entscheidung über die Veröffentlichung blieb laut Angabe der Autoren bei diesen selbst. Zusätzlich fiel im Volltext auf, dass die Häufigkeit auffälliger Leberwerte zwischen zwei Chargen desselben Präparats mit ähnlichem EGCG-Gehalt deutlich unterschiedlich war (2 von 12 gegenüber 4 von 6 Behandelten), was auf einen möglichen Einfluss der übrigen, nicht standardisierten Catechin-Zusammensetzung über die reine EGCG-Menge hinaus hindeutet [13]. Eine im Rahmen der EFSA-Bewertung ausgewertete Sammlung von Fallberichten aus der Literatur (2008 bis 2015) verzeichnet 19 Fälle von Leberschäden im Zusammenhang mit grünteehaltigen pflanzlichen Präparaten, davon 4 mit anschließender Lebertransplantation; die meisten betrafen Präparate zur Gewichtsreduktion und teilweise Mischprodukte mit weiteren Inhaltsstoffen [11]. Als möglicher Risikofaktor wird in der Literatur außerdem die Einnahme auf nüchternen Magen diskutiert, weil sie zu höheren EGCG-Spitzenspiegeln im Blut führt als die Einnahme zu einer Mahlzeit.
Kurz zusammengefasst: Ein Aufguss aus Teeblättern und ein hochdosierter, konzentrierter Extrakt in Kapselform sind bei diesem Stoff nicht dasselbe Sicherheitsprofil. Die behördlich benannte Aufmerksamkeitsschwelle von 800 mg EGCG pro Tag aus einem Präparat ist die Größe, an der sich eine Einnahme aus Nahrungsergänzungsmitteln einordnen lässt, nicht eine Tasse Tee. Auch unterhalb dieser Schwelle sind Einzelfälle nicht ausgeschlossen, sie sind aber laut den ausgewerteten Interventions- studien deutlich seltener.
Da Grüntee-Extrakt, sofern nicht entkoffeiniert, von Natur aus Koffein enthält, gelten zusätzlich die allgemeinen Vorsichtshinweise für koffeinhaltige Zubereitungen, etwa bei Schlafstörungen oder in Kombination mit weiteren koffeinhaltigen Quellen.
Quellen zum Nachlesen
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GRADE-bewertete Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse aus 59 RCTs, n gleich 3802 · 2024
The effects of green tea extract supplementation on body composition, obesity-related hormones and oxidative stress markers, a grade-assessed systematic review and dose-response meta-analysis of randomised controlled trials
Asbaghi O, et al. Br J Nutr
Zur Zuschreibung: 03
- 05
- 06
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07
GRADE-bewertete Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse aus 38 RCTs · 2025
Effects of green tea supplementation on antioxidant status and inflammatory markers in adults, a grade-assessed systematic review and dose-response meta-analysis of randomised controlled trials
Dehzad MJ, et al. J Nutr Sci
Zur Zuschreibung: 05
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- 10
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Bei H.P.N
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