Braunalgen-Extrakt
Zuletzt geprüft am
Pflanzenextrakte
Phaeophyceae, mehrere Arten · Brown Seaweed Extract · Phaeophyceae-Extrakt
Auf einen Blick
- Was es ist
- Sammelbegriff für Extrakte aus Braunalgen, einer Algenklasse mit vielen Arten wie Blasentang (Fucus vesiculosus), Wakame (Undaria pinnatifida), Knotentang (Ascophyllum nodosum) und verschiedenen Kelp-Arten. Je nach Art und Verarbeitung reich an Jod, dem sulfatierten Polysaccharid Fucoidan, dem Carotinoid Fucoxanthin und dem Ballaststoff Alginsäure. Welche Art dem vorliegenden Extrakt zugrunde liegt, nennt die Rohstoffangabe nicht
- Herkunft
- Braunalgen wachsen in den kühleren Küstengewässern der Weltmeere, vor allem im Nordatlantik und im Nordpazifik, und werden seit Jahrhunderten als Lebensmittel genutzt
- Wirkform in Studien
- Uneinheitlich und stark von der geprüften Art und Fraktion abhängig. Standardisierte Fucoxanthin-Extrakte (teils sogar aus einer Kieselalge und nicht aus einer Braunalge gewonnen), isoliertes Fucoidan aus Undaria pinnatifida oder Fucus vesiculosus, Kombinationspräparate mit Granatapfelkernöl oder Chrompicolinat sowie eine unkontrollierte Beobachtung an Anwendern. Für einen unstandardisierten, artlich nicht benannten Braunalgenextrakt liegt uns keine eigene Studie vor
- Übliche Studiendosis
- 300 mg bis 2000 mg Braunalgenextrakt oder 1,6 mg bis 4,4 mg quantifiziertes Fucoxanthin täglich in den Extrakt-Studien, 1 g gereinigtes Fucoidan täglich in den Fucoidan-Studien, über 2 bis 24 Wochen, in einer Beobachtungsstudie über 180 Tage
- Verträglichkeit
- In den vorliegenden Humanstudien nach Angabe der Autorinnen und Autoren gut vertragen, keine schwerwiegenden Nebenwirkungen berichtet. Der Jodgehalt von Braunalgen schwankt stark je nach Art und kann bei hoher Zufuhr die Schilddrüsenfunktion stören, siehe Sicherheit
Was diesem Stoff zugesprochen wird
Was die Studien hergeben.
Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.
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01
Körpergewicht und Körperfettanteil bei übergewichtigen Frauen unter einem Kombinationspräparat aus Braunalgenextrakt und Granatapfelkernöl
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In einer 16-wöchigen Studie sank das Körpergewicht unter dem Präparat deutlich, das Abstract sagt aber nicht, ob es sich um den Unterschied zu Placebo oder um die Veränderung innerhalb der Verumgruppe handelt. Geprüft wurde eine Kombination aus Braunalgenextrakt und Granatapfelkernöl, kein Beleg für Braunalgenextrakt allein.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten 16-wöchigen Studie erhielten 151 übergewichtige, nicht diabetische, prämenopausale Frauen mit erhöhtem oder mit normalem Leberfettgehalt täglich Xanthigen, eine Kombination aus 300 mg Granatapfelkernöl und 300 mg Braunalgenextrakt mit 2,4 mg quantifiziertem Fucoxanthin, oder Placebo [1]. Unter Xanthigen sank das Körpergewicht in der Gruppe mit erhöhtem Leberfettgehalt um 5,5 plus minus 1,4 kg und in der Gruppe mit normalem Leberfettgehalt um 4,9 plus minus 1,2 kg, je p kleiner 0,05, die Körperfettmasse sank um 3,5 plus minus 1,9 kg beziehungsweise 3,6 plus minus 0,7 kg, p kleiner 0,001 beziehungsweise p kleiner 0,05 [1]. Ebenfalls gesenkt waren Triglyzeride, C-reaktives Protein und der Leberfettgehalt [1]. Ob diese Zahlen den Unterschied zur Placebogruppe oder die Veränderung innerhalb der Verumgruppe gegenüber dem eigenen Ausgangswert wiedergeben, sagt das Abstract nicht, einen ausdrücklichen Vergleich mit Placebo führt es allein für den Ruheenergieumsatz an [1]. Das Abstract nennt weder die Teilnehmerzahl je Studienarm noch ein Konfidenzintervall für die einzelnen Differenzen, nur die genannten Punktschätzer mit Standardabweichung und p-Wert. Ein freier Volltext liegt uns nicht vor, ausgewertet wurde nur der Abstract. Geprüft wurde nicht Braunalgenextrakt allein, sondern eine Kombination mit Granatapfelkernöl in etwa gleicher Menge, ein eigener Beitrag des Braunalgenanteils lässt sich aus diesem Design nicht heraustrennen. Welche Braunalgenart der Extrakt verwendet, nennt das Abstract nicht. Zu Förderung und Interessenlage der Autorinnen und Autoren liegt uns aus dem Abstract keine Angabe vor.
Quellen: 1
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02
Körpergewicht und Körperfettanteil bei übergewichtigen Frauen unter Fucoxanthin aus einer Kieselalge, ohne Unterschied zu Placebo in einem Sport- und Ernährungsprogramm
Nicht bestätigtEinordnung und Einschränkungen
Kein Gruppenunterschied bei Gewichts- oder Fettabnahme in einer zwölfwöchigen Studie. Die geprüfte Fucoxanthin-Quelle ist zudem eine Kieselalge und keine Braunalge.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie nahmen 37 übergewichtige Frauen, Durchschnittsalter 28,6 Jahre, während eines zwölfwöchigen überwachten Sport- und Ernährungsprogramms täglich einen Mikroalgenextrakt aus Phaeodactylum tricornutum mit 4,4 mg quantifiziertem Fucoxanthin oder Placebo ein [2]. Phaeodactylum tricornutum ist eine Kieselalge aus der Klasse Bacillariophyceae und keine Braunalge aus der Klasse Phaeophyceae, gehört also einer anderen Algenklasse an als der in diesem Eintrag behandelte Braunalgenextrakt. Für Körpergewicht und Körperzusammensetzung zeigte die Auswertung mittels allgemeinem linearem Modell einen signifikanten Zeiteffekt, p kleiner 0,001, aber keine Gruppe mal Zeit Wechselwirkung, p gleich 0,915, partielles Eta-Quadrat 0,054 [2]. Beide Gruppen nahmen an Gewicht und Fettmasse ab und an fettfreier Masse zu, ohne statistisch bedeutsamen Gruppenunterschied [2]. Ein Effektmaß mit Konfidenzintervall für die Differenz zwischen den Gruppen nennt der Volltext an dieser Stelle nicht, die Frage wurde in dieser randomisierten, doppelblinden und plazebokontrollierten Studie aber prospektiv geprüft und der erwartete Unterschied zeigte sich nicht, weshalb die Zeile auf nicht bestätigt steht. Für Knochenmineralgehalt und Knochenmineraldichte bestand dagegen eine belegte Gruppendifferenz, Knochenmineralgehalt minus 33,1 Gramm, 95-Prozent-Intervall minus 65,1 bis minus 1,1, p gleich 0,043, Knochendichte plus 0,020 g/cm2, 95-Prozent-Intervall 0,006 bis 0,034, p gleich 0,006 [2]. Der Volltext ordnet die Richtung so ein, dass der Knochenmineralgehalt in der Placebogruppe abnahm, während ihn die Fucoxanthin-Gruppe hielt, das negative Vorzeichen steht also nicht für einen Knochenverlust unter Fucoxanthin, ein Nebenbefund außerhalb der Gewichtsfrage [2]. Ein Studienautor ist bei Microphyt angestellt, dem Hersteller des Produkts, zwei weitere Autoren fungierten laut Interessenerklärung als vom Sponsor vergütete Berater ohne eigenen Einfluss auf Datenerhebung oder Auswertung [2].
Quellen: 2
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03
Blutzuckeranstieg nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit unter Ascophyllum-nodosum-Extrakt, in der Gesamtgruppe ohne Unterschied zur Kontrolle
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In der Gesamtgruppe gesunder Erwachsener kein Unterschied zur Kontrolle. Nur bei einer nachträglich gebildeten Untergruppe von zehn Personen zeigte sich bei der höheren Dosis ein Effekt.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, dreiarmigen Cross-over-Studie erhielten 16 gesunde, normoglykämische Erwachsene Weißbrot allein mit 50 g verdaulichen Kohlenhydraten oder dasselbe Weißbrot zusammen mit 500 mg oder 1000 mg eines Extrakts aus der Braunalge Ascophyllum nodosum, mit venösen Blutproben über drei Stunden [3]. Über die gesamte Gruppe zeigte sich für den maximalen Blutzucker- oder Insulinanstieg kein signifikanter Unterschied zwischen den drei Bedingungen [3]. Erst eine nachträgliche Einteilung der Teilnehmenden in Personen mit höherem und niedrigerem Blutzuckeranstieg nach reinem Weißbrot ergab in der Untergruppe von zehn Personen mit einem Anstieg über 1 mmol/l einen niedrigeren maximalen Blutzucker unter der 1000-mg-Dosis gegenüber der Kontrolle [3]. Diese Untergruppenbildung war nicht vorab festgelegt, die Teilnehmerzahl darin ist mit zehn sehr klein, und ein Effektmaß mit Konfidenzintervall für diesen Untergruppenvergleich liegt uns aus dem Abstract nicht vor. Das Unternehmen Marigot Ltd, das den Extrakt herstellt und lieferte, finanzierte die Studie mit und stellte für drei Autorinnen und Autoren Gehälter, ohne nach eigener Angabe Einfluss auf Titel, Inhalt, Methodik oder Ergebnisse zu nehmen, zwei weitere Autorinnen erklären keinen Interessenkonflikt [3].
Quellen: 3
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04
Mukosale Immunmarker im Speichel und Stuhl bei Sportlern unter dreiwöchigem intensiviertem Training, insgesamt ohne Unterschied zu Placebo
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Bei zwölf Freizeitsportlern insgesamt kein durchgehender Unterschied zu Placebo, bei einem von mehreren Speichelmarkern ein einzelner Ausschlag nach Belastung.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Cross-over-Studie nahmen 12 körperlich aktive Männer drei Wochen lang täglich 1 g eines auf über 85 Prozent Fucoidan standardisierten Undaria-pinnatifida-Extrakts oder Placebo während einer Phase intensivierten Trainings ein [4]. Die mittlere Leistung stieg unter der Trainingsintensivierung um 16 bis 19 Prozent, ohne Unterschied zwischen den Supplement-Bedingungen [4]. Stuhlmarker wie Calprotectin, Lysozym und IgA sowie die Ruhewerte der Speichelmarker blieben über den Zeitraum weitgehend stabil, die Speichelwerte veränderten sich zwar deutlich als unmittelbare Reaktion auf akute Belastung, die Unterschiede zwischen den Supplement-Gruppen dabei waren aber gering [4]. Für Speichel-Lysozym zeigte sich lediglich ein statistischer Trend zu einem geringeren Anstieg nach Belastung unter Fucoidan, p gleich 0,08, für Speichel-IgA ein deutlich stärkerer akuter Belastungsanstieg unter Fucoidan, etwa 2,7fach höher, p gleich 0,02, beides ohne genanntes Konfidenzintervall [4]. Die Autorinnen und Autoren schließen aus den Ergebnissen selbst, dass weitere Arbeiten mit anderen Dosierungen und zusätzlichen Immunmarkern nötig seien, um einen möglichen Nutzen zu prüfen. Kleine Studie mit zwölf Teilnehmenden, ein einzelner von mehreren prospektiv gemessenen Markern erreichte Signifikanz.
Quellen: 4
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05
Entzündungsmarker Interleukin-6 und Interleukin-10 nach einem hochintensiven Belastungstest höher unter Fucoidan aus Undaria pinnatifida, ohne Unterschied bei der sportlichen Leistung
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Bei sechzehn Personen 30 Minuten nach Belastung höhere Werte beider Botenstoffe als unter Placebo. Die körperliche Leistung selbst veränderte sich nicht.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Cross-over-Studie nahmen 8 Männer und 8 Frauen zwei Wochen lang täglich 1 g Fucoidan aus Undaria pinnatifida oder Placebo ein, gefolgt von einem hochintensiven anaeroben Belastungstest, Wingate-Test [5]. Für Interleukin-6 und Interleukin-10 zeigte sich eine Zeit mal Bedingung Wechselwirkung, p gleich 0,01 beziehungsweise p gleich 0,008, mit höheren Werten 30 Minuten nach der Belastung unter Fucoidan gegenüber Placebo, p gleich 0,002 beziehungsweise p gleich 0,005 [5]. Für alle übrigen erhobenen Blutbild- und Immunmarker, darunter weiße und rote Blutkörperchen, Neutrophile, Lymphozyten, Monozyten, natürliche Killerzellen, B- und T-Lymphozyten sowie CD4- und CD8-Zellen, bestand weder eine Wechselwirkung noch ein Haupteffekt der Bedingung [5]. Für die maximale und mittlere Leistung im Belastungstest zeigte sich kein Unterschied zwischen den Bedingungen [5]. Ein Effektmaß mit Konfidenzintervall für die beiden Zytokin-Differenzen nennt uns der Abstract nicht. Die Autorinnen und Autoren bewerten den Effekt selbst als möglicherweise bedeutsam, aber weiter abklärungsbedürftig, und stellen ausdrücklich fest, dass die Nahrungsergänzung die sportliche Leistung nicht beeinflusste. Kleine Studie mit sechzehn Teilnehmenden. Die Interessenerklärung nennt keinen Konflikt, der Förderhinweis im Volltext weist die Studie jedoch als von Marinova Pty Ltd finanziert aus, dem Hersteller des geprüften Fucoidans [5].
Quellen: 5
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06
Antikörperantwort nach einer saisonalen Grippeimpfung bei älteren Menschen unter Fucoidan aus Braunalgen
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Bei siebzig über Sechzigjährigen höhere Antikörpertiter nach vier Wochen Fucoidan-Einnahme als unter Placebo. Gemessen wurde die Immunantwort, keine tatsächliche Grippehäufigkeit.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie erhielten 70 gesunde japanische Männer und Frauen über 60 Jahre vier Wochen lang täglich 300 mg Mekabu-Fucoidan, ein aus der Braunalge Undaria pinnatifida gewonnenes sulfatiertes Polysaccharid, oder Placebo, gefolgt von einer saisonalen Grippeimpfung [6]. Die Fucoidan-Gruppe erreichte gegen alle drei im Impfstoff enthaltenen Stämme höhere Antikörpertiter als die Placebogruppe [6]. Für den B-Stamm, B/Brisbane/60/2008, erfüllte allein die Fucoidan-Gruppe das EU-Zulassungskriterium für den geometrischen Mittelwert-Titeranstieg, Verhältnis 2,4 gegenüber 1,7 in der Placebogruppe [6]. Die Aktivität natürlicher Killerzellen zeigte in der Fucoidan-Gruppe neun Wochen nach Einnahmebeginn einen Trend zum Anstieg gegenüber dem Ausgangswert, p gleich 0,08, in der Placebogruppe zeigte sich kein entsprechender Anstieg [6]. Ein Effektmaß mit Konfidenzintervall für den Titerunterschied nennt uns der Abstract nicht, PMC führt den Volltext frei zugänglich [6]. Gemessen wurde die Antikörperantwort auf die Impfung, nicht die tatsächliche Häufigkeit von Erkrankungen in den beiden Gruppen. Kein Interessenkonflikt angegeben.
Quellen: 6
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07
Lungenfunktion (FEV1/FVC) und Entzündungsmarker bei fortlaufender Atemwegs-Dauertherapie unter Oligo-Fucoidan als tägliche Zusatzgabe
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Bei zwanzig Personen unter fortlaufender Atemwegstherapie stieg der Lungenfunktionswert FEV1/FVC nur in Woche 4 stärker als in der sehr kleinen Kontrollgruppe. Der Rückgang des Entzündungsmarkers ist eine Veränderung innerhalb der Fucoidan-Gruppe ohne Vergleich zur Kontrollgruppe.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie erhielten 20 Personen unter fortlaufender Atemwegs-Dauertherapie zusätzlich über einen mehrmonatigen Zeitraum täglich Oligo-Fucoidan oder Placebo, mit Kontrollen nach 12 und 24 Wochen [7]. Der Quotient aus Einsekundenkapazität und forcierter Vitalkapazität, FEV1/FVC, stieg laut Volltext allein in Woche 4 stärker als in der Kontrollgruppe, um 0,5 plus minus 1,1 gegenüber 0,1 plus minus 0,11 Punkte, p gleich 0,046, für Woche 12 und 24 berichtet der Volltext keinen solchen Unterschied [7]. Die Leukozytenzahl sank in Woche 24 stärker als in der Kontrollgruppe, p gleich 0,038, das Kreatinin nach 12 und 24 Wochen, p gleich 0,012 und p gleich 0,008 [7]. Der Entzündungsmarker Interleukin-8 sank in der Fucoidan-Gruppe während der Behandlung, der Anteil CD3+CD4+ und CD3+CD8+ Zellen nahm ab, während IFN-positive und CD4+IFN+ Zellen zunahmen, jeweils p kleiner 0,05 [7]. Ein Effektmaß mit Konfidenzintervall nennt uns der Abstract für keinen dieser Werte, PMC führt den Volltext frei zugänglich [7]. Mit zehn Personen je Studienarm ist die Stichprobe sehr klein, geprüft wurde ein Zusatz zur bestehenden Dauertherapie und keine alleinige Gabe, und die genaue Fucoidan-Dosis sowie die botanische Herkunft des Oligo-Fucoidans nennt uns der Abstract nicht. Die finanzielle Unterstützung kam laut Danksagung im Volltext von Hi-Q Marine Biotech International Ltd, dem Hersteller des geprüften Oligo-Fucoidans, ein Feld zum Interessenkonflikt führt PubMed für diese Arbeit nicht [7]. Die Autorinnen und Autoren halten selbst fest, dass die Teilnehmerzahl klein war und die meisten Erkrankten gut eingestellt waren.
Quellen: 7
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08
Körpergewicht, Taillenumfang und Blutfettwerte bei Personen mit mehreren Stoffwechsel-Risikofaktoren unter einem Kombinationspräparat aus zwei Braunalgenarten, ohne Placebo-Vergleich
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In einer sechsmonatigen Beobachtung ohne Kontrollgruppe sanken Gewicht, Taillenumfang und LDL-Cholesterin gegenüber dem eigenen Ausgangswert. Ein Placebo-Vergleich fehlt in diesem Studiendesign vollständig.
Ausführlicher Nachweis
In einer retrospektiven, längsschnittlichen Beobachtungsstudie ohne Kontroll- oder Placebogruppe erhielten 505 Personen mit mindestens einem Stoffwechsel-Risikofaktor über 180 Tage täglich Gdue, ein Kombinationspräparat aus den Braunalgen Ascophyllum nodosum und Fucus vesiculosus sowie Chrompicolinat [8]. Gegenüber dem eigenen Ausgangswert sank das Körpergewicht im Mittel um 7,3 kg, 95-Prozent-Intervall minus 8,0 bis minus 6,6, der Taillenumfang um 7,5 cm, minus 8,2 bis minus 6,8, das LDL-Cholesterin um 18,2 mg/dl, minus 21,2 bis minus 15,3, und die Triglyzeride um 39 mg/dl, minus 45 bis minus 32, das HDL-Cholesterin stieg um 2,9 mg/dl, 0,7 bis 5,0 [8]. Alle genannten Werte sind Veränderungen innerhalb der behandelten Gruppe gegenüber ihrem eigenen Ausgangswert, das Studiendesign enthält keine Vergleichsgruppe ohne Präparat, ein Zeit- oder Erwartungseffekt lässt sich von einer Wirkung des Präparats damit nicht trennen. Das Präparat enthält zwei Braunalgenarten zusammen mit Chrompicolinat, ein eigener Beitrag des Braunalgenanteils lässt sich aus diesem Design nicht heraustrennen. Zwei Autoren erhielten für die Datenanalyse eine Unterstützung durch den Hersteller Aesculapius [8].
Quellen: 8
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09
Gerinnungsbeeinflussende Eigenschaften von Fucoidan aus Fucus vesiculosus in Plasmaversuchen
Nur Labor und TierEinordnung und Einschränkungen
Nur Laborversuche mit menschlichem Plasma außerhalb des Körpers. Je nach molekularer Struktur des Fucoidans zeigten sich sowohl gerinnungsfördernde als auch gerinnungshemmende Effekte.
Ausführlicher Nachweis
In In-vitro-Versuchen mit angereichertem menschlichem Plasma zeigte aus Fucus vesiculosus gewonnenes Fucoidan je nach Ladungsdichte, Molekülgröße und Sulfatierungsgrad sowohl gerinnungsfördernde als auch gerinnungshemmende Eigenschaften, gemessen mittels kalibrierter automatisierter Thrombographie und aktivierter partieller Thromboplastinzeit [9]. Fraktionen mit mindestens 0,5 Sulfatgruppen je Zuckereinheit und einer Größe von mindestens 70 Zuckereinheiten zeigten die für eine mögliche Anwendung bei Faktor-VIII- oder Faktor-IX-Mangel gewünschten gerinnungsfördernden Eigenschaften [9]. Diese Versuche fanden ausschließlich im Reagenzglas mit isoliertem Plasma statt, keine Untersuchung an lebenden Organismen oder am Menschen selbst. Wegen dieser gerinnungsbeeinflussenden Eigenschaften in Laborversuchen ist bei gleichzeitiger Einnahme gerinnungshemmender oder blutverdünnender Medikamente Vorsicht angebracht, siehe Sicherheit.
Quellen: 9
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10
Ausleitung von Schwermetallen aus dem Körper durch die Alginsäure im Braunalgenextrakt
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Wir haben gezielt gesucht und keine Humanstudie zur Ausleitung von Schwermetallen durch eingenommenen Braunalgenextrakt oder Alginsäure gefunden.
Ausführlicher Nachweis
Eine gezielte Suche zu Alginat oder Alginsäure in Verbindung mit einer Ausleitung von Schwermetallen oder einer Chelatbildung beim Menschen ergab mit Beschränkung auf Humanstudien keinen einzigen Treffer. Eine breitere Suche ohne Beschränkung auf Humanstudien und ohne Beschränkung auf starke Studientypen ergab über dreihundert Treffer, praktisch ausschließlich aus der Wasseraufbereitung und Umwelttechnik, in denen Alginat Schwermetalle aus Lösungen bindet, sowie Zell- und Tierversuche außerhalb der oralen Einnahme. Eine Studie zur tatsächlichen Ausleitung von Schwermetallen aus dem menschlichen Körper durch oral eingenommenen Braunalgenextrakt oder isolierte Alginsäure haben wir nicht gefunden, obwohl diese Zuschreibung in der Vermarktung von Braunalgenpräparaten verbreitet ist. Gesucht wurde mit den PubMed-Suchbegriffen alginate heavy metal excretion, ohne Treffer, erweitert ohne Beschränkung auf Humanstudien mit den Suchbegriffen alginate chelation heavy metal, 331 Treffer, überwiegend aus der Wasseraufbereitung und Umwelttechnik.
Studien im Detail
Körpergewicht, Körperfett und Stoffwechsel
Abidov und Kollegen prüften 2010 in einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten 16-wöchigen Studie an 151 übergewichtigen Frauen ein Kombinationspräparat aus Braunalgenextrakt und Granatapfelkernöl. Gegenüber Placebo sanken Körpergewicht, Körperfettmasse, Leberfettgehalt und Triglyzeride deutlich. Das Präparat ist eine Kombination zweier Wirkstoffe in etwa gleicher Menge, ein eigener Beitrag des Braunalgenanteils lässt sich aus dem Studiendesign nicht heraustrennen, und ein freier Volltext liegt uns nicht vor.
Dickerson und Kollegen prüften 2024 in einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie an 37 übergewichtigen Frauen einen Fucoxanthin-Extrakt während eines zwölfwöchigen Sport- und Ernährungsprogramms. Für Körpergewicht und Körperfett bestand keine belegte Gruppendifferenz. Wichtig für die Einordnung, die geprüfte Fucoxanthin-Quelle war die Kieselalge Phaeodactylum tricornutum und keine Braunalge, die beiden Algenklassen sind taxonomisch verschieden. Ein Vorteil zeigte sich stattdessen bei Knochendichte und Knochenmineralgehalt.
Konic Ristic und Kollegen prüften 2023 in einer randomisierten Cross-over-Studie an 16 gesunden Erwachsenen einen Extrakt aus der Braunalge Ascophyllum nodosum zusammen mit einer kohlenhydratreichen Testmahlzeit. Über die gesamte Gruppe zeigte sich kein Effekt auf den Blutzuckeranstieg, erst eine nachträglich gebildete Untergruppe von zehn Personen mit stärkerem Blutzuckeranstieg zeigte bei der höheren Dosis einen Unterschied. Der Hersteller des Extrakts hat die Studie mitfinanziert.
Nicolucci und Kollegen werteten 2021 in einer retrospektiven Beobachtungsstudie ohne Kontrollgruppe die Einnahme eines Kombinationspräparats aus zwei Braunalgenarten und Chrompicolinat bei 505 Personen mit Stoffwechsel-Risikofaktoren über 180 Tage aus. Gewicht, Taillenumfang und mehrere Blutfettwerte verbesserten sich gegenüber dem eigenen Ausgangswert. Ohne Kontrollgruppe lässt sich ein Placebo- oder Zeiteffekt von einer Wirkung des Präparats nicht trennen, zwei Autoren wurden vom Hersteller für die Datenanalyse unterstützt.
Immunfunktion und Entzündung
Vier kleine Studien prüften gereinigtes Fucoidan, ein sulfatiertes Polysaccharid aus Braunalgen, bei unterschiedlichen Fragestellungen. Cox und Kollegen sowie McFadden und Kollegen prüften jeweils Fucoidan aus Undaria pinnatifida rund um intensives Training, mit insgesamt geringen und uneinheitlichen Effekten auf mukosale und zirkulierende Immunmarker, ohne Einfluss auf die sportliche Leistung. Negishi und Kollegen fanden bei älteren Menschen nach vier Wochen Mekabu-Fucoidan eine stärkere Antikörperantwort auf eine Grippeimpfung als unter Placebo, gemessen wurde die Immunantwort und nicht die tatsächliche Erkrankungshäufigkeit. Yeh und Kollegen prüften Oligo-Fucoidan als Zusatz zu einer bestehenden Atemwegs-Dauertherapie bei zwanzig Personen und fanden eine verbesserte Lungenfunktion sowie niedrigere Entzündungswerte, bei sehr kleiner Stichprobe von zehn Personen je Studienarm.
Einordnung, alle vier Fucoidan-Studien prüften eine gereinigte oder hoch standardisierte Fraktion in Dosen von 300 mg bis 1 g täglich. Ein unstandardisierter Braunalgenextrakt ohne Artangabe und ohne bekannten Fucoidan-Gehalt lässt sich mit diesen Befunden deshalb nicht ohne Weiteres gleichsetzen.
Tier- und Laborstudien
Zu gerinnungsbeeinflussenden Eigenschaften liegen ausschließlich In-vitro-Daten vor. Zhang und Kollegen zeigten 2014 an angereichertem menschlichem Plasma, dass aus Fucus vesiculosus gewonnenes Fucoidan je nach Molekülstruktur sowohl gerinnungsfördernd als auch gerinnungshemmend wirken kann. Diese Versuche fanden ausschließlich im Reagenzglas statt, keine Untersuchung an lebenden Organismen.
Abgrenzung, welche Art und welche Fraktion jeweils geprüft wurde
Braunalgen sind keine einzelne Art, sondern eine ganze Algenklasse mit zahlreichen Vertretern. In den hier zusammengetragenen Studien wurden mindestens vier verschiedene Braunalgenarten sowie eine Kieselalge geprüft, dazu unterschiedliche Fraktionen wie gereinigtes Fucoidan, quantifiziertes Fucoxanthin oder unspezifizierter Gesamtextrakt. Ein Braunalgenextrakt ohne Artangabe lässt sich keiner dieser Studien direkt zuordnen, sein Gehalt an Fucoidan, Fucoxanthin oder Jod bleibt unbekannt. Die oben zusammengetragenen Befunde beschreiben deshalb, was zu bestimmten Braunalgenarten und Fraktionen bekannt ist, und lassen sich nicht ohne Weiteres auf einen artlich nicht benannten Extrakt übertragen.
Sicherheit und Wechselwirkungen
In den vorliegenden Humanstudien wurde die Einnahme von Braunalgenextrakten, Fucoxanthin und Fucoidan nach Angabe der Autorinnen und Autoren gut vertragen, schwerwiegende Nebenwirkungen wurden nicht berichtet.
Braunalgen können je nach Art erhebliche Mengen Jod enthalten. Bei Menschen mit gewohnheitsmäßigem Verzehr algenhaltiger Lebensmittel wurde eine deutlich über dem Bedarf liegende Jodzufuhr mit im Referenzbereich, aber erhöht liegenden TSH-Werten beobachtet [10]. In einem dokumentierten Einzelfall entwickelte eine bis dahin schilddrüsengesunde Frau nach der Einnahme einer kelphaltigen Diät zunächst eine Schilddrüsenüberfunktion und anschließend eine Schilddrüsenunterfunktion, die sich nach vorübergehender Levothyroxin-Gabe wieder normalisierte [11]. Beide Quellen betreffen kelpreiche Zubereitungen mit vermutlich deutlich höherem Jodgehalt als eine geringe Menge eines Extrakts unbekannter Art, das Prinzip einer möglichen Jodüberladung durch Braunalgen gilt aber grundsätzlich. Menschen mit einer Schilddrüsenerkrankung sollten die Einnahme jodhaltiger Algenpräparate vorher ärztlich abklären.
In Laborversuchen mit menschlichem Plasma zeigte aus Fucus vesiculosus gewonnenes Fucoidan je nach Struktur sowohl gerinnungsfördernde als auch gerinnungshemmende Eigenschaften [9]. Diese Befunde stammen ausschließlich aus dem Reagenzglas, sie begründen keine Aussage zur Wirkung beim Menschen, wegen der grundsätzlichen Möglichkeit einer Wechselwirkung ist bei gleichzeitiger Einnahme gerinnungshemmender oder blutverdünnender Medikamente dennoch Vorsicht angebracht, ebenso im zeitlichen Umfeld von Operationen.
Zu Schwangerschaft und Stillzeit liegt uns keine eigene geprüfte Quelle vor, eine ärztliche Rücksprache vor der Einnahme ist wegen des möglichen Jodgehalts in diesem Fall grundsätzlich sinnvoll.
Quellen zum Nachlesen
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01
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 151, 16 Wochen, Kombinationspräparat mit Granatapfelkernöl · 2010
The effects of Xanthigen in the weight management of obese premenopausal women with non-alcoholic fatty liver disease and normal liver fat.
Abidov M, Ramazanov Z, Seifulla R, Grachev S. Diabetes Obes Metab
Zur Zuschreibung: 01
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02
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 37, 12 Wochen, Fucoxanthin aus einer Kieselalge · 2024
Effects of Supplementation with Microalgae Extract from Phaeodactylum tricornutum (Mi136) to Support Benefits from a Weight Management Intervention in Overweight Women.
Dickerson B, Maury J, Jenkins V, Nottingham K, Xing D, Gonzalez DE, Leonard M, Kendra J, Ko J, Yoo C, Johnson S, Pradelles R, Purpura M, Jäger R, Sowinski R, Rasmussen CJ, Kreider RB. Nutrients
Zur Zuschreibung: 02
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03
RCT, doppelblind, Cross-over, n gleich 16, akute Einzeldosis mit Testmahlzeit · 2023
Effects of an Extract of the Brown Seaweed Ascophylum nodosum on Postprandial Glycaemic Control in Healthy Subjects, A Randomized Controlled Study.
Konic Ristic A, Ryan S, Attjioui M, O'Connell S, Gibney ER. Mar Drugs
Zur Zuschreibung: 03
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04
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, Cross-over, n gleich 12, 3 Wochen, Fucoidan aus Undaria pinnatifida · 2023
Immunomodulatory effects of fucoidan in recreationally active adult males undertaking 3-weeks of intensified training.
Cox AJ, Speer H, Radcliffe CR, Masocha K, Ramsey R, West NP, Pyne DB. J Sports Sci
Zur Zuschreibung: 04
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05
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, Cross-over, n gleich 16, 2 Wochen, Fucoidan aus Undaria pinnatifida · 2023
Effects of fucoidan supplementation on inflammatory and immune response after high-intensity exercise.
McFadden BA, Vincenty CS, Chandler AJ, Cintineo HP, Lints BS, Mastrofini GF, Arent SM. J Int Soc Sports Nutr
Zur Zuschreibung: 05
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06
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 70, 4 Wochen, Mekabu-Fucoidan aus Undaria pinnatifida · 2013
Supplementation of elderly Japanese men and women with fucoidan from seaweed increases immune responses to seasonal influenza vaccination.
Negishi H, Mori M, Mori H, Yamori Y. J Nutr
Zur Zuschreibung: 06
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07
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 20, Zusatz zur Dauertherapie, 24 Wochen · 2022
Effects of oligo-fucoidan on the immune response, inflammatory status and pulmonary function in patients with asthma, a randomized, double-blind, placebo-controlled trial.
Yeh CW, Shih CJ, Liu TC, Chiou YL. Sci Rep
Zur Zuschreibung: 07
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08
Retrospektive Beobachtungsstudie ohne Kontrollgruppe, n gleich 505, 180 Tage, Kombinationspräparat mit Chrompicolinat · 2021
Effectiveness of Ascophyllum nodosum and Fucus vesiculosus on Metabolic Syndrome Components, A Real-World, Observational Study.
Nicolucci A, Rossi MC, Petrelli M. J Diabetes Res
Zur Zuschreibung: 08
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09
In-vitro-Studie an menschlichem Plasma, Struktur-Wirkungs-Analyse · 2014
Structure-activity relationship of the pro- and anticoagulant effects of Fucus vesiculosus fucoidan.
Zhang Z, Till S, Jiang C, Knappe S, Reutterer S, Scheiflinger F, Szabo CM, Dockal M. Thromb Haemost
Zur Zuschreibung: 09
- 10
- 11
Bei H.P.N
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