Coenzym Q10

Zuletzt geprüft am

Weitere Stoffe

CoQ10 · Ubichinon · Ubichinol · Vitamin Q

H.P.N · Datenstand 2026-08-20 · 13 Zuschreibungen im Überblick

Auf einen Blick

Was es ist
Fettlösliches, körpereigenes Cofaktor-Molekül der mitochondrialen Atmungskette. Kommt in zwei ineinander umwandelbaren Formen vor, der oxidierten Form Ubichinon und der reduzierten Form Ubichinol. Beide Formen werden im Körper laufend ineinander umgewandelt
Herkunft
Wird vom Körper selbst über den Mevalonat-Weg hergestellt und zusätzlich über die Nahrung aufgenommen, unter anderem aus Fleisch, Fisch und Nüssen. Nahrungsergänzungsmittel werden üblicherweise mikrobiell fermentiert oder chemisch synthetisiert
Wirkform in Studien
Die meisten hier zitierten Humanstudien nennen im Abstract lediglich Coenzyme Q10 beziehungsweise Ubiquinone, ohne die Form ausdrücklich zu spezifizieren. Die Volltexte lösen das an den entscheidenden Stellen auf. Die beiden Studien, die den Sterblichkeitsbefund tragen, gaben beide Ubichinon von Pharma Nord, Q-SYMBIO als 3 mal 100 mg pro Tag, KiSel-10 als 2 mal 100 mg pro Tag zusammen mit Selenhefe. Die Studientabelle der Fatigue-Meta-Analyse nennt gemischte Präparate, dort steht Ubichinon eines koreanischen Herstellers neben Ubichinol-Weichkapseln von Kaneka. Ubichinol taucht in diesem Eintrag nur an drei Stellen auf, in zwei japanischen Studien an gesunden Teilnehmenden innerhalb der Fatigue-Meta-Analyse und in einer Studie zu Statin-assoziierten Muskelbeschwerden mit 600 mg pro Tag, die keinen Unterschied zu Placebo fand. Eine Hautstudie nutzte eine wasserlösliche Markenform (Q10Vital) ohne Angabe der Redoxform. Die Fatigue-Auswertung enthält somit auch Studien mit Ubichinol. Die übrigen Ergebnisse lassen sich nicht pauschal dieser Form zuordnen
Übliche Studiendosis
30 bis 1200 mg pro Tag, am häufigsten 100 bis 300 mg pro Tag, Studiendauer 30 Tage bis mehrere Jahre
Verträglichkeit
In den zitierten Studien über Wochen bis mehrere Jahre allgemein gut vertragen, gelegentlich milde Magen-Darm-Beschwerden. Zu möglichen Wechselwirkungen mit der Blutgerinnung siehe Abschnitt Sicherheit und Wechselwirkungen

Was diesem Stoff zugesprochen wird

Was die Studien hergeben.

Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.

  1. 01

    Gesamtsterblichkeit bei Erwachsenen mit eingeschränkter Pumpfunktion unter kardiologischer Standardtherapie, günstige Richtung, tragend ist im Kern eine einzige Studie mit Herstellerförderung, in der die Sterblichkeit ein sekundärer Endpunkt war

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine Meta-Analyse aus 14 randomisierten, kontrollierten Studien mit 2149 Teilnehmenden fand unter Coenzym Q10 eine niedrigere Sterblichkeit als unter Placebo (Risk Ratio 0,69, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,50 bis 0,95, p gleich 0,02, I² gleich 0 Prozent) sowie eine stärker verbesserte körperliche Belastbarkeit (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,62, Konfidenzintervall 0,02 bis 1,12, p gleich 0,04, I² gleich 75 Prozent, 4 Studien, 132 gegenüber 132 Teilnehmende) [1]. Bei der Ejektionsfraktion (9 Studien, 460 gegenüber 481 Teilnehmende) fand dieselbe Arbeit dagegen keinen Unterschied zu Placebo (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,14, Konfidenzintervall minus 0,08 bis 0,37, p gleich 0,22, I² gleich 54 Prozent), ebenso wenig bei der NYHA-Funktionsklasse [1]. Das Abstract dieser Arbeit nennt für Belastbarkeit und Ejektionsfraktion irrtümlich dieselbe Effektgröße mit vertauschten Intervallen, diese Zeile übernimmt die Werte aus dem Ergebnisteil des freien Volltextes [1]. Ein Egger-Test fand dort für keinen der vier Endpunkte Hinweise auf Publikationsbias (p zwischen 0,387 und 0,950), und eine Sensitivitätsanalyse durch schrittweisen Ausschluss je einer Studie veränderte die Ergebnisse nicht wesentlich [1]. Derselbe Volltext zeigt aber auch, worauf der Sterblichkeitsbefund tatsächlich ruht. Von den 14 eingeschlossenen Studien liefern zwei den Großteil der insgesamt 55 gegenüber 83 Todesfälle. Die erste ist Q-SYMBIO mit 420 Teilnehmenden. In dieser Studie blieben die primären Kurzzeitendpunkte nach 16 Wochen, NYHA-Klasse, 6-Minuten-Gehtest und NT-proBNP, sämtlich ohne signifikante Veränderung. Der primäre Langzeitendpunkt nach 2 Jahren, ein zusammengesetzter Endpunkt schwerer Herz-Kreislauf-Ereignisse, wurde erreicht (15 gegenüber 26 Prozent, Hazard Ratio 0,50, Konfidenzintervall 0,32 bis 0,80, p gleich 0,003). Die Gesamtsterblichkeit (10 gegenüber 18 Prozent, p gleich 0,018) war dagegen ein sekundärer Endpunkt. Der Förderhinweis dieser Studie nennt ausdrücklich Pharma Nord ApS, Dänemark, und Kaneka Corp., Japan, also zwei Hersteller, während das Feld zum Interessenkonflikt keine Beziehungen angibt. Verabreicht wurde Ubichinon von Pharma Nord, das nennt die europäische Untergruppenauswertung derselben Studie im Methodenteil. Die zweite ist KiSel-10 mit 443 Teilnehmenden. Diese Studie prüfte kein Coenzym Q10 allein, sondern eine Kombination aus Selenhefe und Coenzym Q10, und zwar an selbständig lebenden älteren Menschen mit unterschiedlicher Herzfunktion, nicht ausschließlich an Erwachsenen mit eingeschränkter Pumpfunktion. Auch hier stammten beide Präparate von Pharma Nord, das Unternehmen trug einen Teil der Auswertungskosten. Die Beschreibung der Meta-Analyse als Auswertung an 2149 Erwachsenen mit eingeschränkter Pumpfunktion trifft für diese 443 Teilnehmenden also nicht zu [1]. Der Cochrane-Review von 2021 wertete 11 randomisierte Studien mit 1573 Teilnehmenden aus [3]. Seine niedrigere Gesamtsterblichkeit (Risk Ratio 0,58, Konfidenzintervall 0,35 bis 0,95, moderate Evidenzqualität) stützt sich ausdrücklich auf dieselbe eine Studie mit 420 Teilnehmenden, ebenso die uneindeutigen Zahlen zu Herzinfarkt und Schlaganfall (Risk Ratio 1,62 beziehungsweise 0,18, niedrige Evidenzqualität) [3]. Weniger Krankenhausaufnahmen im Zusammenhang mit der eingeschränkten Pumpfunktion fand er in 2 Studien mit 1061 Teilnehmenden (Risk Ratio 0,62, Konfidenzintervall 0,49 bis 0,78), bei der Ejektionsfraktion eine geringe Verbesserung (Mittelwertdifferenz 1,77, Konfidenzintervall 0,09 bis 3,44, sehr niedrige Evidenzqualität), bei der Belastbarkeit blieb das Bild uneindeutig [3]. Mindestens 8 der 11 Cochrane-Studien stehen auch bei Lei und Liu, darunter Q-SYMBIO, Khatta 2000, Keogh 2003, Morisco 1993, Munkholm 1999, Kocharian 2009 und Zhao 2015. KiSel-10 schließt der Cochrane-Review dagegen nicht ein. Die beiden Arbeiten sind damit keine zwei unabhängigen Bestätigungen, sondern zwei Auswertungen desselben Bestands. Die Cochrane-Autoren stufen die Evidenzqualität wegen hohem Verzerrungsrisiko und Ungenauigkeit herab und ziehen wörtlich den Schluss, es gebe derzeit keine überzeugende Evidenz für oder gegen den Einsatz von Coenzym Q10 bei eingeschränkter Pumpfunktion [3]. Die dritte zitierte Arbeit, eine Übersicht zu 27 Mikronährstoffen aus 884 randomisierten Studien, nennt für Coenzym Q10 eine niedrigere Gesamtsterblichkeit (Risk Ratio 0,68, Konfidenzintervall 0,49 bis 0,94), stützt diesen Wert nach eigener Angabe aber auf 7 Studien an Personen mit eingeschränkter Pumpfunktion bei einer mittleren Tagesdosis von 50 mg (Spanne 33,3 bis 100 mg), nicht auf kardiovaskuläre Risikogruppen allgemein [2]. Auch diese 7 Studien stammen aus demselben kleinen Bestand. Alle drei Arbeiten weisen in dieselbe Richtung, sie ruhen aber auf einem gemeinsamen Kern aus zwei herstellernahen Studien, von denen die entscheidende ihre Sterblichkeitszahl als sekundären Endpunkt berichtet. Das trägt einen Hinweis, keinen Beleg. Ubichinol wurde in keiner dieser Studien geprüft

    Quellen: 1, 2, 3

  2. 02

    Muskelschmerzen und weitere Muskelbeschwerden bei Erwachsenen unter Statin-Therapie, Studienlage aus überwiegend demselben, kleinen Literaturbestand uneinheitlich ausgewertet

    Widersprüchlich
    Einordnung und Einschränkungen

    Drei Meta-Analysen zum selben Endpunkt, Muskelbeschwerden unter Statin-Therapie gegenüber Placebo, kommen zu gegenläufigen Ergebnissen, ziehen ihre Studien aber vermutlich überwiegend aus demselben, kleinen Literaturbestand statt aus unabhängigen Stichproben: Banach und Kollegen durchsuchten die Literatur bis Mai 2014, Qu und Kollegen bezeichnen ihre Arbeit im Titel selbst als aktualisierte Meta-Analyse, und Kennedy und Kollegen poolen 7 Studien aus den Jahren 2007 bis 2016 mit 37 bis 76 Teilnehmenden je Studie. Qu und Kollegen werteten 2018 zwölf randomisierte Studien mit 575 Teilnehmenden aus und fanden unter Coenzym Q10 gegenüber Placebo signifikant weniger Muskelschmerz (gewichtete Mittelwertdifferenz minus 1,60, 95-Prozent-Konfidenzintervall minus 1,75 bis minus 1,44, p kleiner 0,001, Fixed-Effect-Modell, bei hoher Heterogenität von I² gleich 89,6 Prozent), Muskelschwäche, Muskelkrämpfe und Muskelmüdigkeit, jedoch keine Veränderung der Kreatinkinase im Blut (Fixed-Effect-Modell 0,09, Konfidenzintervall minus 0,06 bis 0,24, Random-Effect-Modell 0,03, Konfidenzintervall minus 0,40 bis 0,46, beide ohne Effekt), bei Personen unter Statin-Therapie allgemein mit Muskelbeschwerden [4]. Wegen der hohen Heterogenität beim Muskelschmerz rechneten die Autoren zusätzlich mit einem Random-Effect-Modell, das einen kleineren, aber weiterhin signifikanten Effekt fand (minus 1,46, Konfidenzintervall minus 2,16 bis minus 0,76, p kleiner 0,001); eine Meta-Regression fand keinen Zusammenhang zwischen dieser Heterogenität und der Coenzym-Q10-Dosis (100 bis 600 mg pro Tag) oder der Einnahmedauer (30 Tage bis 3 Monate), und eine Sensitivitätsanalyse durch schrittweisen Ausschluss je einer Studie veränderte weder für den Muskelschmerz noch für die Kreatinkinase die Heterogenität wesentlich [4]. Kennedy und Kollegen fanden 2020 in 7 der 8 identifizierten Studien mit 321 Teilnehmenden dagegen keinen signifikanten Unterschied zu Placebo beim Muskelschmerz (gewichtete Mittelwertdifferenz minus 0,42, Konfidenzintervall minus 1,47 bis 0,62) und auch keinen Unterschied beim Verbleib in der Statin-Therapie, allerdings ausdrücklich nur bei Personen mit zuvor ärztlich festgestellter Statin-Myalgie, einer enger gefassten Population als bei Qu, und mit Therapieverbleib als zusätzlichem Endpunkt, den Qu nicht prüfte [5]. Banach und Kollegen fanden 2015 in 5 bis 6 Studien mit 226 bis 253 Teilnehmenden ebenfalls keinen signifikanten Effekt auf Muskelschmerz (standardisierte Mittelwertdifferenz minus 0,53, Konfidenzintervall minus 1,33 bis 0,28, p gleich 0,20) und keinen dosisabhängigen Zusammenhang [6]. Zwei Einzelstudien zeigen die Bandbreite der zugrunde liegenden Literatur: Eine randomisierte Studie an 50 Erwachsenen mit Statin-bedingten leicht- bis mittelgradigen Muskelbeschwerden fand 2014 unter 100 mg einer wasserlöslichen Coenzym-Q10-Form pro Tag (50 mg zweimal täglich, 30 Tage, Ansprechrate 75 Prozent) eine signifikante Schmerzlinderung gegenüber Placebo, ohne Angabe von Interessenkonflikten bei ausschließlich departementaler Finanzierung [7], eine methodisch anspruchsvollere Studie fand 2015 an 41 Personen mit provokationsbestätigter Statin-Myalgie unter 600 mg Ubichinol pro Tag keinen Unterschied zu Placebo bei Schmerzintensität, Muskelkraft oder maximaler Sauerstoffaufnahme, bei tendenziell sogar mehr Schmerzmeldungen unter Coenzym Q10 als unter Placebo (14 von 20 gegenüber 7 von 18 Personen, p gleich 0,05) [8]. Diese zweite Studie schaltete den Selbstbericht der Muskelbeschwerden vorab über eine placebokontrollierte Rechallenge-Phase frei: Von 120 Personen mit früherer Statin-Myalgie entwickelten nur 35,8 Prozent tatsächlich Muskelschmerz unter dem Statin und nicht unter Placebo; die Autoren folgern im Volltext, dass ein erheblicher Teil der in anderen Studien untersuchten Selbstberichte keine echte statinbedingte Myalgie betrifft und dies eine mögliche, von Dosis und Dauer unabhängige Erklärung für die widersprüchliche Studienlage insgesamt liefert. Der Erstautor der zugehörigen Publikation ist an dieser Studie nicht finanziell beteiligt, ein Ko-Autor gibt im Volltext jedoch umfangreiche Beratungs-, Vortrags- und Aktienbeziehungen zu mehreren Pharmaunternehmen an, die überwiegend Statine und andere Herz-Kreislauf-Präparate herstellen, nicht Coenzym Q10; finanziert wurde die Studie durch ein Förderprogramm der amerikanischen Gesundheitsbehörde NIH für komplementäre und alternative Medizin [8]. Beide Einzelstudien liegen in Teilnehmerzahl und Erscheinungsjahr innerhalb der Spanne, aus der Kennedy und Kollegen ihre 7 Studien poolten, und sind deshalb vermutlich bereits Teil von deren Auswertung; sie werden hier nicht als zusätzliche, von den Meta-Analysen unabhängige Bestätigung gezählt, sondern nur zur Veranschaulichung der Bandbreite einzelner Studienergebnisse angeführt. Die widersprüchliche Einstufung stützt sich damit auf unterschiedliche Ein- und Ausschlusskriterien und unterschiedliche Auswertungsentscheidungen bei überwiegend demselben, kleinen Studienbestand, nicht auf mehrere unabhängige große Replikationen

    Quellen: 4, 5, 6, 7, 8

  3. 03

    Systolischer und diastolischer Blutdruck bei Erwachsenen mit primärem Bluthochdruck ohne begleitende Stoffwechselerkrankung, in der bislang einzigen gepoolten Auswertung ohne Effekt

    Nicht bestätigt
    Einordnung und Einschränkungen

    Der Cochrane-Review zu diesem engen Populationsausschnitt schloss plazebokontrollierte Studien mit einer Mindestdauer von 3 Wochen an Personen mit primärer Hypertonie ein. Von 3 identifizierten Studien konnten nur 2 mit zusammen 50 Teilnehmenden gepoolt werden, die dritte wurde wegen unzureichender Studienqualität ausgeschlossen [9]. In der Meta-Analyse dieser 2 Studien änderte Coenzym Q10 weder den systolischen Blutdruck signifikant (minus 3,68 mmHg, 95-Prozent-Konfidenzintervall minus 8,86 bis 1,49) noch den diastolischen Blutdruck (minus 2,03 mmHg, Konfidenzintervall minus 4,86 bis 0,81) [9]. Die Autoren bewerten dies wörtlich als Evidenz mittlerer Qualität dafür, dass Coenzym Q10 keinen klinisch bedeutsamen Effekt auf den Blutdruck hat, und mahnen wegen der kleinen Zahl an Personen und Studien weitere, besser durchgeführte Studien an [9]. Eine der beiden gepoolten Studien maß den Blutdruck zusätzlich per 24-Stunden-Langzeitmessung statt nur in der Praxis und fand auch hier keinen Effekt auf systolischen oder diastolischen Blutdruck oder die Herzfrequenz, eine von Beobachtereinflüssen unabhängige Bestätigung des Nullbefunds [9]. Der Volltext benennt selbst als Limitation, dass negative Studien zu Coenzym Q10 und Blutdruck möglicherweise seltener veröffentlicht werden als positive, sodass die hier verfügbare, bereits null-lautende Evidenz eher noch zu günstig als zu ungünstig ausfallen könnte [9]. Diese Einschätzung gilt ausdrücklich nur für die eng gefasste Population ohne begleitende Stoffwechselerkrankung, mit nur 50 gepoolten Teilnehmenden. Eine gezielte Suche nach einer neueren, diesen engen Populationsausschnitt betreffenden Übersichtsarbeit blieb ohne Treffer, der Cochrane-Review von 2016 ist die aktuellste identifizierte Auswertung. Bei Personen mit Stoffwechselerkrankungen zeigt eine deutlich breitere Datenbasis ein anderes Bild, siehe die folgende Zeile

    Quellen: 9

  4. 04

    Systolischer und teils diastolischer Blutdruck bei Erwachsenen mit Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder erhöhten Blutfettwerten

    Belegt
    Einordnung und Einschränkungen

    Drei Meta-Analysen bei Personen mit Stoffwechselerkrankungen finden übereinstimmend eine Senkung des systolischen Blutdrucks unter Coenzym Q10. Die größte, GRADE-bewertete Meta-Analyse wertete 26 Studien mit 1831 Teilnehmenden mit kardiometabolischen Erkrankungen aus und fand eine signifikante Senkung des systolischen Blutdrucks (minus 4,77 mmHg, 95-Prozent-Konfidenzintervall minus 6,57 bis minus 2,97) bei moderater Evidenzqualität, mit einer nichtlinearen Dosis-Wirkungs-Beziehung und dem stärksten Effekt bei ungefähr 100 bis 200 mg pro Tag; der diastolische Blutdruck und der Anstieg des Coenzym-Q10-Blutspiegels selbst wurden dagegen nur mit niedriger beziehungsweise sehr niedriger Evidenzqualität bewertet [22]. Der Volltext dieser größten Arbeit zeigt zusätzlich, dass der Effekt nicht über alle Untergruppen gleich ausfällt: Bei Personen mit kardiovaskulärer Erkrankung im engeren Sinn fand sich in 5 Studien kein Effekt auf den systolischen Blutdruck (plus 1,11 mmHg, Konfidenzintervall minus 1,45 bis 3,66), während er bei Diabetes (10 Studien, minus 5,80 mmHg) und erhöhten Blutfettwerten (5 Studien, minus 6,71 mmHg) signifikant blieb; bei Tagesdosen von 300 mg oder mehr (4 Studien) verschwand der Effekt ebenfalls (plus 1,81 mmHg), passend zur oben genannten nichtlinearen Dosis-Wirkungs-Kurve, die für den systolischen, nicht aber für den diastolischen Blutdruck eine Bestdosis bei 100 bis 200 mg pro Tag beschreibt; und bei Studien mit Industriefinanzierung fiel der Effekt kleiner aus (10 Studien, minus 2,26 mmHg) als bei unabhängig finanzierten Studien (19 Studien, minus 7,61 mmHg, Unterschied zwischen den Untergruppen signifikant), was eher gegen eine Aufblähung des Gesamtbefunds durch Herstellerinteressen spricht [22]. Eine Meta-Analyse aus 17 randomisierten Studien mit 684 Teilnehmenden mit Stoffwechselerkrankungen fand ebenfalls eine signifikante Senkung des systolischen Blutdrucks (standardisierte Mittelwertdifferenz minus 0,30, Konfidenzintervall minus 0,52 bis minus 0,08), aber keinen signifikanten Effekt auf den diastolischen Blutdruck [23]. Eine dritte Meta-Analyse speziell bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes aus 16 Studien fand sowohl beim systolischen (minus 3,86 mmHg, Konfidenzintervall minus 6,01 bis minus 1,71) als auch beim diastolischen Blutdruck (minus 2,70 mmHg, Konfidenzintervall minus 4,50 bis minus 0,91) eine signifikante Senkung, bei hoher Heterogenität zwischen den Studien [24]. Diese drei Arbeiten überschneiden sich in ihrer Studienbasis, sind aber deutlich breiter abgestützt als der Cochrane-Review zur primären Hypertonie ohne Stoffwechselerkrankung in der vorigen Zeile, und zeigen bei Personen mit Stoffwechselerkrankungen in allen drei Fällen eine Senkung des systolischen Blutdrucks in dieselbe Richtung. Der Befund gilt damit vor allem für Diabetes und erhöhte Blutfettwerte, weniger deutlich für Personen mit bereits manifester Herz-Kreislauf-Erkrankung. Dosierung und Studiendauer variieren zwischen den eingeschlossenen Einzelstudien, keines der drei Abstracts nennt die verwendete Form, Ubichinon oder Ubichinol

    Quellen: 22, 23, 24

  5. 05

    Erschöpfung, gemessen als subjektiver Fatigue-Score, gepoolter Wert aus zehn Studien an Erkrankten und drei Studien an Gesunden, mit nachgewiesenem Publikationsbias und ohne eigenständigen Effekt bei ausschließlich gesunden Erwachsenen

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine Meta-Analyse aus 2022 wertete 13 randomisierte Studien mit 1126 Teilnehmenden aus und fand unter Coenzym Q10 gegenüber Placebo eine statistisch signifikant stärkere Reduktion von Fatigue-Scores (Hedges g minus 0,398, 95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,641 bis minus 0,155, p gleich 0,001, I² gleich 69,5 Prozent) [21]. Der gepoolte Wert mischt sehr unterschiedliche Gruppen. Die Studientabelle des Volltextes führt je ein bis zwei Studien zu Fibromyalgie, chronischem Erschöpfungssyndrom, Herzschwäche im Endstadium, Adipositas, Brustkrebs unter Chemotherapie, Nierenversagen im Endstadium, Kinderlähmungsfolgen und Multipler Sklerose sowie drei Studien an Gesunden, für keine dieser Gruppen also mehr als ein bis zwei Studien [21]. Eine der 13 Studien ist in derselben Tabelle als offen und unverblindet ausgewiesen, die Bezeichnung als durchgehend plazebokontrolliert und verblindet trifft also nicht zu [21]. Vor allem fand dieselbe Arbeit einen Publikationsbias. Das Trichterdiagramm war asymmetrisch und der Egger-Test ergab p gleich 0,008 [21]. Der gepoolte Wert trägt deshalb weder eine Aussage für eine bestimmte Gruppe noch die Stufe belegt. Die Richtung des Effekts war zwischen gesunden und erkrankten Teilnehmenden konsistent, signifikant zeigte er sich in der Untergruppe mit alleiniger Coenzym-Q10-Gabe, nicht in der Untergruppe mit Coenzym-Q10-Kombinationspräparaten, und in einer Meta-Regression war ein höherer Effekt sowohl mit einer höheren Tagesdosis als auch mit längerer Einnahmedauer assoziiert [21]. Wie viele der 13 Studien an gesunden und wie viele an erkrankten Teilnehmenden durchgeführt wurden und welche Teilnehmerzahl auf die Mono-Präparat-Untergruppe entfällt, nennt das Abstract nicht gesondert [21]. Der Volltext liefert diese Zahlen und eine eigene Untergruppenauswertung nach Gesundheitsstatus (Ergebnisteil, 3 Studien an Gesunden gegenüber 10 Studien an Erkrankten): Bei Personen mit einer Erkrankung war der Effekt signifikant (Hedges g minus 0,433, Konfidenzintervall minus 0,732 bis minus 0,133, p gleich 0,005), bei ausschließlich gesunden Teilnehmenden dagegen nicht (Hedges g minus 0,351, Konfidenzintervall minus 0,756 bis 0,053, p gleich 0,089, oberes Ende des Intervalls knapp über der Null) [21]. Der Diskussionsteil derselben Arbeit nennt für dieselbe Untergruppe an anderer Stelle leicht abweichende Werte (Hedges g minus 0,338, Konfidenzintervall minus 0,844 bis 0,168, p gleich 0,191), stimmt in der Kernaussage aber überein: kein signifikanter Effekt bei ausschließlich gesunden Teilnehmenden, bei allerdings weniger Studien und geringerer statistischer Power in dieser Untergruppe [21]. Die Wirkung ist damit vor allem in Studien an Personen mit einer Erkrankung belegt, für ausschließlich gesunde Erwachsene liefert dieselbe Meta-Analyse keinen eigenständig signifikanten Befund. Eine Sensitivitätsanalyse durch schrittweisen Ausschluss je einer Studie veränderte das Gesamtergebnis nicht, und unter den 602 Personen, die in den eingeschlossenen Studien Coenzym Q10 erhielten, wurde nur ein der Coenzym-Q10-Einnahme zugeschriebenes unerwünschtes Ereignis (eine Magen-Darm-Beschwerde) berichtet [21]. Eine frühere, weniger formale systematische Übersichtsarbeit aus 16 von 1316 gesichteten Interventionsstudien an unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen fand in 10 der 16 Studien ebenfalls einen signifikant günstigen Effekt auf Erschöpfung, formuliert aber selbst kein abschließendes Urteil und fordert weitere, größere Studien [10]. Diese Übersichtsarbeit von 2019 und die quantitative Meta-Analyse von 2022 dürften einen erheblichen Teil ihrer Studien teilen, sie wird deshalb hier nicht als zweite unabhängige Bestätigung, sondern nur als ergänzender, methodisch schwächerer Kontext zur Meta-Analyse gewertet. Der im Abstract angegebene Hedges-g-Wert beträgt minus 0,398. Im Volltext beträgt der Effekt in der Untergruppe mit alleiniger Coenzym-Q10-Gabe ohne Kombinationspräparate minus 0,552 (Hedges g minus 0,552, Konfidenzintervall minus 0,863 bis minus 0,241, p gleich 0,001). Der Wert für diese Untergruppe wird im Abstract nicht beziffert

    Quellen: 21, 10

  6. 06

    Muskelkraft, Erschöpfungsmarker und körperliche Leistungsfähigkeit bei Sportlerinnen und Sportlern sowie bei gesunden älteren Erwachsenen, Befunde uneinheitlich zwischen den Zielgrößen

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine systematische Übersichtsarbeit an Sportlerinnen und Sportlern wertete 2023 16 Studien mit oral eingenommenem Coenzym Q10 (30 bis 300 mg pro Tag) aus und fand durchgehend eine Abnahme von Erschöpfungsmarkern wie der Kreatinkinase sowie eine Zunahme der anaeroben Leistungsfähigkeit, begleitet von weniger oxidativem Stress, im Volltext ausdrücklich ohne einen entsprechenden Effekt auf die aerobe Leistungsfähigkeit [11]. In einer randomisierten, doppelblinden Studie an 38 gesunden Erwachsenen im Alter von 65 bis 75 Jahren (im Volltext mit 100 mg Coenzym Q10 pro Tag beziffert, im Abstract nicht genannt, begleitend zu einem 8-wöchigen hochintensiven Intervalltraining) verbesserten sich unter Coenzym Q10 zwei Kraft- und Leistungsmaße der unteren Extremität (Sitz-Steh-Tests) stärker als unter Placebo, während sich Balance-, Mobilitäts- und Ausdauermaße wie der Timed-up-and-go-Test, die Handkraft und der 6-Minuten-Gehtest zwischen den Gruppen nicht signifikant unterschieden [12]. Die Autoren dieser zweiten Studie weisen im Volltext selbst darauf hin, dass sie den Coenzym-Q10-Blutspiegel weder vor noch nach der Studie gemessen haben und eine kausale Zuordnung der Kraftverbesserung zur Supplementierung deshalb nur eingeschränkt möglich ist [12]. Diese Zeile prüft Muskelkraft- und Leistungsmessgrößen, nicht die subjektiven Fatigue-Scores der vorigen Zeile, es handelt sich um unterschiedliche Endpunkte an teils unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Die Befunde weisen insgesamt in eine günstige Richtung, sind aber uneinheitlich zwischen den Zielgrößen und je nach Studie unterschiedlich sauber kontrolliert

    Quellen: 11, 12

  7. 07

    Häufigkeit wiederkehrender Kopfschmerzattacken bei Erwachsenen mit episodischen migräneartigen Attacken

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Studie an 42 Erwachsenen mit episodischen migräneartigen Kopfschmerzattacken fand unter 300 mg Coenzym Q10 pro Tag (3 mal 100 mg, Form im Abstract nicht spezifiziert, 3 Monate) eine signifikant stärkere Abnahme der Attackenhäufigkeit, der Kopfschmerztage und der Tage mit Übelkeit als unter Placebo. Die 50-Prozent-Ansprechrate bei der Attackenhäufigkeit lag bei 47,6 Prozent unter Coenzym Q10 gegenüber 14,4 Prozent unter Placebo [13]. Eine spätere systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse zu Vitaminen und Mineralstoffen bei diesem Beschwerdebild bezog für Coenzym Q10 2 Studien mit zusammen 97 Teilnehmenden ein, möglicherweise einschließlich der oben genannten Studie, das Abstract nennt die Einzelstudien nicht namentlich, und fand in der gepoolten Auswertung keinen signifikanten Unterschied zu Placebo bei Attackenhäufigkeit (Mittelwertdifferenz minus 0,44, Konfidenzintervall minus 2,14 bis 1,26), Dauer (Mittelwertdifferenz minus 1,97, Konfidenzintervall minus 4,82 bis 0,87) oder Schweregrad, bei insgesamt als moderat eingestufter Evidenzqualität [14]. Die Autoren formulieren ihr Fazit wörtlich als unknown if coenzyme Q10 is effective und verweigern damit selbst ein abschließendes Urteil, statt Wirkungslosigkeit festzustellen [14]. Die Studienlage bleibt damit zwischen einer positiven, kleinen Einzelstudie und einer sich selbst zurückhaltend äußernden Meta-Analyse uneinheitlich

    Quellen: 13, 14

  8. 08

    Spermienbeweglichkeit als sekundärer Laborparameter bei Männern mit Fertilitätsabklärung, ohne Nachweis eines Effekts auf Schwangerschafts- oder Lebendgeburtenrate

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine nach GRADE bewertete systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse aus 2025 wertete 50 randomisierte Studien mit einer Mindestdauer von 12 Wochen zu Nahrungsergänzungsmitteln bei männlicher Unfruchtbarkeit aus, mit Schwangerschaft und Lebendgeburt als primären und mehreren Samenparametern als sekundären Endpunkten [15]. Für keines der geprüften Präparate, auch nicht für Coenzym Q10, zeigte sich ein Effekt auf die primären Endpunkte Schwangerschaft und Lebendgeburt [15]. Als sekundärer Endpunkt wird berichtet, dass Selen, L-Carnitin und Coenzym Q10 die Spermienbeweglichkeit verbesserten. Das Abstract nennt für diesen Teilbefund weder die Zahl der zugrunde liegenden Coenzym-Q10-Studien noch die zugehörige Teilnehmerzahl oder Dosierung gesondert, der Volltext liefert diese Angaben nach: 4 Studien prüften Coenzym Q10 in einer Dosis von 100 bis 200 mg pro Tag über 3 bis 6 Monate, gepoolt werden konnten davon aber nur 2 Studien. In dieser gepoolten Auswertung stieg die Gesamtbeweglichkeit signifikant (Mittelwertdifferenz 4,35 Prozent, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,71 bis 8,00) ebenso wie die progressive Beweglichkeit (Mittelwertdifferenz 4,95 Prozent, Konfidenzintervall 2,11 bis 7,79), während sich die Spermienkonzentration in 2 anderen Studien nicht änderte (Mittelwertdifferenz minus 0,56 Millionen pro Milliliter, Konfidenzintervall minus 6,53 bis 5,41) [15]. Untergruppen- und Sensitivitätsanalysen konnten die Autoren für Coenzym Q10 wegen der geringen Studienzahl ausdrücklich nicht durchführen [15]. Der Befund zur Beweglichkeit stützt sich damit auf nur 2 kleine Studien ohne Robustheitsprüfung, nicht auf die vollen 50 im Titel genannten Studien der Übersichtsarbeit. Die Gesamtqualität der Evidenz stufen die Autoren durchgehend als niedrig bis sehr niedrig ein und schreiben wörtlich, es gebe keine überzeugende Evidenz für einen Effekt irgendeines der geprüften Nahrungsergänzungsmittel auf die männliche Unfruchtbarkeit [15]. Eine der Autorinnen gibt im Volltext an, für andere Arbeiten Forschungsförderung sowie Vortrags- und Reisekosten von zwei Pharmaunternehmen erhalten zu haben, die nicht auf Coenzym Q10 spezialisiert sind; die übrigen Autorinnen und Autoren erklären keine Interessenkonflikte [15]

    Quellen: 15

  9. 09

    Klinische Schwangerschaftsrate, Eizellzahl und Embryonenqualität bei Frauen mit anhand üblicher Laborkriterien verminderter ovarieller Reserve unter IVF- beziehungsweise ICSI-Behandlung, alle eingeschlossenen Studien unverblindet und ohne Placebo

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse aus 2024 wertete 6 randomisierte, kontrollierte Studien mit zusammen 1529 Frauen mit anhand üblicher Laborkriterien verminderter ovarieller Reserve aus, die sich einer IVF- oder ICSI-Behandlung unterzogen und vorab Coenzym Q10 erhielten [16]. Der Volltext benennt die Verblindung selbst als Schwachstelle. Alle 6 Studien wurden in China durchgeführt, keine einzige war verblindet, weshalb die Autoren alle 6 in diesem Punkt als hohes Verzerrungsrisiko einstufen, und die Verdeckung der Gruppenzuteilung blieb ebenfalls in allen 6 unklar [16]. Ein Placebo gab es in keiner der Studien. Der Gruppenvergleich ist zwar ein echter Vergleich zwischen den Gruppen, 5 der 6 Studien gaben Coenzym Q10 zusätzlich zu DHEA, Vitamin E oder Femoston und die Kontrollgruppe dasselbe Mittel ohne Coenzym Q10, die sechste verglich gegen gar nichts, aber bei offener Zuteilung und subjektiv beeinflussbaren Entscheidungen im Zyklus wiegt das schwer [16]. Die Lebendgeburtenrate berichtet keine der 6 Studien, geprüft wurde die klinische Schwangerschaftsrate. Gegenüber Kontrolle stieg unter der Vorbehandlung die klinische Schwangerschaftsrate (Odds Ratio 1,84, 95-Prozent-Konfidenzintervall 1,33 bis 2,53, p gleich 0,0002, 1447 der 1529 Teilnehmerinnen), und die Zyklusabbruchrate sank (Odds Ratio 0,60, Konfidenzintervall 0,44 bis 0,83, 1393 Teilnehmerinnen) [16]. Für die Zahl gewonnener Eizellen und die Zahl hochwertiger Embryonen zeigt der Volltext, dass diese beiden Werte nur auf einem kleinen Teil der Gesamtstichprobe beruhen: Bei den Eizellen (ursprünglich 4 Studien) wurde 1 Studie als statistischer Ausreißer ausgeschlossen, wodurch die Heterogenität von 96 auf 0 Prozent sank; das verbleibende, hier zitierte Ergebnis (Mittelwertdifferenz 1,30, Konfidenzintervall 1,21 bis 1,40) stützt sich nur noch auf 3 Studien mit 330 Teilnehmerinnen. Bei den hochwertigen Embryonen wurde ebenfalls 1 Studie ausgeschlossen, die Heterogenität sank dadurch von 91 auf weiterhin hohe 64 Prozent, das Ergebnis (Mittelwertdifferenz 0,59, Konfidenzintervall 0,21 bis 0,96) beruht auf nur 266 Teilnehmerinnen [16]. Zusätzlich berichtet der Volltext eine niedrigere Fehlgeburtenrate unter Coenzym Q10 (Odds Ratio 0,38, Konfidenzintervall 0,15 bis 0,98, p gleich 0,05, nur 3 Studien mit 145 Teilnehmerinnen, statistisch grenzwertig), während die Endometriumdicke am hCG-Tag als sekundärer Endpunkt keinen signifikanten Unterschied zeigte (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,53, Konfidenzintervall minus 0,23 bis 1,29, p gleich 0,17) [16]. Die Autoren selbst weisen darauf hin, dass die eingeschlossenen Studien vergleichsweise kleine Stichproben und teils unzureichend beschriebene Methodik hatten, und fordern weitere, methodisch strengere Studien [16]. Dosierung, Behandlungsdauer und die verwendete Form, Ubichinon oder Ubichinol, der eingeschlossenen Einzelstudien nennt das verfügbare Abstract nicht

    Quellen: 16

  10. 10

    Sichtbare Hautalterungszeichen, Faltentiefe, Mikrorelief und Elastizität, bei gesunden Erwachsenen nach oraler Einnahme, ohne Effekt auf UV-Schutz, Feuchtigkeit und Dermisdicke

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Die einzige identifizierte randomisierte, plazebokontrollierte, doppelblinde Studie zur oralen Einnahme von Coenzym Q10 und Hautparametern prüfte an 33 gesunden Erwachsenen über 12 Wochen täglich 50 beziehungsweise 150 mg einer wasserlöslichen Coenzym-Q10-Form mit nach Herstellerangabe verbesserter Bioverfügbarkeit, Markenpräparat Q10Vital, die oxidierte oder reduzierte Form nennt das Abstract nicht [17]. Gegenüber Placebo verringerten sich Faltentiefe und Mikrorelieflinien signifikant, die Hautglätte verbesserte sich, und die saisonale Verschlechterung der Hautelastizität fiel geringer aus [17]. Kein Unterschied zeigte sich bei der minimalen Erythemdosis als Maß für den UV-Schutz, bei der Hautfeuchtigkeit und bei der Dermisdicke [17]. Diese Studie prüft ausschließlich die orale Einnahme, nicht die im Handel verbreiteten Coenzym-Q10-haltigen Cremes zur äußerlichen Anwendung. Zur topischen Anwendung liegt in dieser Recherche keine eigene, für Coenzym Q10 spezifische Quelle vor, sodass sich aus dieser Studie keine Aussage zu Cremes ableiten lässt

    Quellen: 17

  11. 11

    Motorische Symptomatik, UPDRS-Score, bei Personen mit früh- bis mittelgradiger, durch eine gestörte dopaminerge Signalübertragung geprägter Bewegungsstörung unter neurologischer Behandlung, ohne Unterschied zu Placebo

    Nicht bestätigt
    Einordnung und Einschränkungen

    Zwei Meta-Analysen randomisierter, plazebokontrollierter Studien prüfen Coenzym Q10 bei Personen mit einer früh- bis mittelgradigen, durch eine gestörte dopaminerge Signalübertragung geprägten Bewegungsstörung unter neurologischer Behandlung, mit dem Gesamtscore der Unified Parkinson's Disease Rating Scale (UPDRS) als zentralem Endpunkt. Negida und Kollegen werteten 2016 5 randomisierte Studien mit 981 Teilnehmenden aus und fanden keinen Unterschied zu Placebo beim UPDRS-Gesamtscore (standardisierte Mittelwertdifferenz minus 0,05, 95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,10 bis 0,15) sowie bei allen UPDRS-Teilscores und beim Schwab-und-England-Score [18]. Zhu und Kollegen fanden 2017 in 8 Studien mit 899 Teilnehmenden ebenfalls keinen Unterschied beim motorischen UPDRS-Teilscore (gewichtete Mittelwertdifferenz 1,02, p gleich 0,54) sowie bei den übrigen Teilscores, bei nach GRADE-Kriterien als mittel bis hoch eingestufter Evidenzqualität, und schreiben wörtlich, Coenzym Q10 könne für die routinemäßige Behandlung dieser Bewegungsstörung derzeit nicht empfohlen werden [19]. Negida hat mit 5 Studien weniger Einzelstudien als Zhu mit 8, aber mit 981 gegenüber 899 Teilnehmenden dennoch mehr Teilnehmende insgesamt; das ist nur erklärbar, wenn beide Arbeiten zu einem erheblichen Teil dieselben, teils sehr großen Einzelstudien poolen. Die beiden Arbeiten werden hier deshalb nicht als zwei unabhängige Bestätigungen behandelt, sondern als ein weitgehend gemeinsamer, konvergenter Studienbestand, der übereinstimmend keinen Effekt findet. Die eingeschlossenen Einzelstudien nutzten laut den beiden Übersichtsarbeiten Dosen bis 1200 mg pro Tag über bis zu 16 Monate. Welche Form, Ubichinon oder Ubichinol, die eingeschlossenen Studien einsetzten, nennt keines der beiden Abstracts. Eine gezielte Suche nach einer neueren Meta-Analyse zu Coenzym Q10 und dieser Bewegungsstörung blieb ohne Treffer, die Arbeit von Zhu und Kollegen aus 2017 ist die aktuellste identifizierte Auswertung

    Quellen: 18, 19

  12. 12

    Blutmarker für oxidativen Stress und antioxidative Kapazität, uneinheitlich zwischen den einzelnen Markern und zwischen allgemeiner Bevölkerung und Sportlerinnen und Sportlern

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine Meta-Analyse aus 2021 wertete 17 randomisierte Studien mit 972 Teilnehmenden aus unterschiedlichen, im Abstract nicht einzeln benannten Bevölkerungsgruppen aus und fand unter Coenzym Q10 eine signifikante Zunahme der gesamten antioxidativen Kapazität im Blut (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,62, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,18 bis 1,05) und der Superoxid-Dismutase (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,40, Konfidenzintervall 0,12 bis 0,67) sowie eine signifikante Abnahme des Lipidperoxid-Markers Malondialdehyd (standardisierte Mittelwertdifferenz minus 1,02, Konfidenzintervall minus 1,60 bis minus 0,44), während sich Stickstoffmonoxid und Glutathionperoxidase nicht signifikant veränderten [25]. Eine speziell an Sportlerinnen und Sportlern durchgeführte Meta-Analyse aus 2025 mit 17 Studien und 440 Teilnehmenden fand dagegen keinen signifikanten Effekt auf die gesamte antioxidative Kapazität (Mittelwertdifferenz minus 0,17 mmol pro Liter, Konfidenzintervall minus 0,77 bis 0,43), wohl aber eine signifikante Abnahme von Malondialdehyd sowie der Muskelschadenmarker Laktatdehydrogenase und Kreatinkinase, bei insgesamt niedriger bis sehr niedriger Evidenzqualität [26]. Der zentrale antioxidative Summenmarker, die gesamte antioxidative Kapazität, fällt damit zwischen einer allgemeineren Bevölkerung und Sportlerinnen und Sportlern uneinheitlich aus, während der Lipidperoxid-Marker Malondialdehyd in beiden Fällen sinkt. Beide Arbeiten prüfen Blutmarker, keine klinischen Endpunkte, und keine nennt eine über alle Studien gepoolte Tagesdosis oder die verwendete Form

    Quellen: 25, 26

  13. 13

    Sondierungstiefe und klinischer Attachmentgewinn bei Erwachsenen mit erhöhter Zahnfleischtaschentiefe unter professioneller Zahnreinigung, orale Einnahme als Zusatz zur Behandlung

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse aus 2025 wertete 10 randomisierte Studien zur zusätzlichen Gabe von Coenzym Q10 bei einer professionellen Zahnreinigung aus, davon 4 mit lokaler und 6 mit oraler Anwendung [27]. Bei lokaler, direkt in die Zahnfleischtasche eingebrachter Anwendung zeigte sich kein signifikanter Effekt auf Sondierungstiefe oder klinischen Attachmentgewinn. Bei täglicher oraler Einnahme von 120 mg Coenzym Q10 fand sich dagegen eine im Mittel stärkere Verringerung der Sondierungstiefe (0,41 mm, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,02 bis 0,80) und ein stärkerer klinischer Attachmentgewinn (0,52 mm, Konfidenzintervall 0,26 bis 0,78) als unter Kontrolle, nach 12 Wochen, bei nach den Autoren sehr niedriger Evidenzqualität [27]. Eine frühere systematische Übersichtsarbeit ohne eigene Meta-Analyse zu unterschiedlichen Coenzym-Q10-Anwendungsprotokollen bei derselben Zusatzbehandlung fand uneinheitlich berichtete Dosen und ein hohes oder unklares Verzerrungsrisiko in den meisten eingeschlossenen Studien und schreibt wörtlich, bislang sei keine Aussage zur Wirksamkeit von Coenzym Q10 in dieser Anwendung möglich [28]. Eine weitere Studie zur Kombination aus Vitamin C, Vitamin E, Zink, Selen, Alpha-Liponsäure, Cranberry-Extrakt, Traubenkernextrakt und Coenzym Q10 als Zusatz zur selben Zahnreinigung wird hier nicht als Beleg für Coenzym Q10 allein gewertet, weil sie ein Mischpräparat aus acht Wirkstoffen prüft. Alle Studien betreffen ausschließlich die Anwendung als Zusatz zu einer professionellen Zahnreinigung, nicht die alleinige Einnahme ohne diese Behandlung

    Quellen: 27, 28

Coenzym Q10 ist eines der am breitesten untersuchten Nahrungsergänzungsmittel überhaupt, die Studienlage reicht von der Herzinsuffizienz-Forschung der 1990er Jahre bis zu aktuellen GRADE-bewerteten Meta-Analysen zur Fertilität und zur Zahnfleischgesundheit. Drei Punkte ziehen sich durch fast alle Wirkungen: Erstens stammt ein großer Teil der Evidenz von Personen mit einer medizinischen Vorbelastung oder unter Behandlung, eingeschränkte Pumpfunktion, Statin-Therapie, Stoffwechselerkrankungen, verminderte ovarielle Reserve, Bewegungsstörung, nicht von gesunden Anwendern in Ruhe. Zweitens nennen die meisten zitierten Studien im Abstract nicht, ob die oxidierte Form Ubichinon oder die reduzierte Form Ubichinol eingesetzt wurde. Drittens ziehen mehrere der zitierten Meta-Analysen zum selben Endpunkt ihre Studien erkennbar aus überwiegend demselben, kleinen Literaturbestand, etwa bei Statin-assoziierten Muskelbeschwerden und bei der dopaminergen Bewegungsstörung, was bei der Einordnung als unabhängige Bestätigung berücksichtigt wird. Wo Studien gegenläufige oder unklare Ergebnisse liefern, etwa bei Statin-assoziierten Muskelbeschwerden oder bei der Migräne-Attackenhäufigkeit, steht das hier ausdrücklich so, weil ein Nachschlagewerk, das nur die günstigen Befunde zeigt, die Frage nicht beantwortet, mit der Leserinnen und Leser kommen.

Studien im Detail

Sterblichkeit und Belastbarkeit bei eingeschränkter Pumpfunktion

Lei und Liu werteten 2017 in der bislang größten Meta-Analyse 14 randomisierte Studien mit insgesamt 2149 Teilnehmenden aus; eingeschlossen war auch KiSel-10 an älteren Menschen mit unterschiedlicher Herzfunktion. Coenzym Q10 senkte die Sterblichkeit gegenüber Placebo (Risk Ratio 0,69, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,50 bis 0,95) und verbesserte die körperliche Belastbarkeit stärker als Placebo, während sich Ejektionsfraktion und NYHA-Klasse als Einzelendpunkte nicht signifikant unterschieden, bei erheblicher Heterogenität zwischen den Studien. Das Abstract dieser Arbeit enthält an dieser Stelle einen Kopierfehler: Belastbarkeit und Ejektionsfraktion tragen dort dieselbe standardisierte Mittelwertdifferenz von 0,62, mit vertauschten Konfidenzintervallen. Der im freien Volltext einsehbare Ergebnisteil löst das auf: Die Belastbarkeit (4 Studien, 132 gegenüber 132 Teilnehmende) trägt SMD 0,62 (95-Prozent-Konfidenzintervall 0,02 bis 1,12, I² gleich 75 Prozent), die Ejektionsfraktion (9 Studien, 460 gegenüber 481 Teilnehmende) dagegen SMD 0,14 (95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,08 bis 0,37, p gleich 0,22, I² gleich 54 Prozent), ein eindeutiger, im Abstract gar nicht enthaltener Nullbefund. Dieser Eintrag übernimmt für beide Endpunkte die im Ergebnisteil des Volltextes berichteten Werte. Derselbe Volltext berichtet zudem eine Publikationsbias-Prüfung (Egger-Test, für alle vier Endpunkte p über 0,05) ohne Hinweis auf Publikationsbias sowie eine Sensitivitätsanalyse durch schrittweisen Ausschluss je einer Studie, die die Ergebnisse nicht wesentlich veränderte. Der Cochrane-Review zu diesem Vergleich liegt inzwischen in einer aktualisierten Fassung von 2021 vor (11 Studien, 1573 Teilnehmende, Vergleich gegen Placebo oder konventionelle Therapie). Anders als die Vorgängerfassung von 2014, die keinen klaren Effekt sah, weil kaum harte Endpunkte wie Sterblichkeit vorlagen und nur eine der damals eingeschlossenen Studien überhaupt Sterblichkeitsdaten berichtete, findet die aktualisierte Fassung selbst eine niedrigere Gesamtsterblichkeit (Risk Ratio 0,58, moderate Evidenzqualität, gestützt auf 1 Studie mit 420 Teilnehmenden) und weniger Krankenhausaufnahmen im Zusammenhang mit der eingeschränkten Pumpfunktion (Risk Ratio 0,62, moderate Evidenzqualität, 2 Studien mit 1061 Teilnehmenden), bei weiterhin uneindeutigen Ergebnissen für Herzinfarkt, Schlaganfall und Belastbarkeit. Die Autoren selbst ziehen trotz dieser Einzelbefunde ein zurückhaltendes Gesamtfazit und sehen weiterhin keine überzeugende Evidenz für oder gegen den Einsatz von Coenzym Q10 in dieser Situation. Die aktualisierte Fassung erschien nach der Meta-Analyse von Lei und Liu aus 2017, und ihre Studienbasis überschneidet sich nachweislich mit deren 14 Studien. Mindestens 8 der 11 Cochrane-Studien stehen auch bei Lei und Liu, darunter Q-SYMBIO, Khatta 2000, Keogh 2003, Morisco 1993, Munkholm 1999, Kocharian 2009 und Zhao 2015. Die Sterblichkeitszahl beider Arbeiten stammt im Kern aus derselben Studie mit 420 Teilnehmenden, Q-SYMBIO. Dort blieben die primären Kurzzeitendpunkte nach 16 Wochen ohne signifikante Veränderung, der primäre Langzeitendpunkt nach 2 Jahren wurde erreicht, und die Gesamtsterblichkeit war ein sekundärer Endpunkt. Der Förderhinweis der Studie nennt Pharma Nord ApS und Kaneka Corp., zwei Hersteller, während das Feld zum Interessenkonflikt keine Beziehungen angibt. Lei und Liu schließen zusätzlich KiSel-10 ein, eine Studie an selbständig lebenden älteren Menschen mit unterschiedlicher Herzfunktion, die eine Kombination aus Selenhefe und Coenzym Q10 desselben Herstellers prüfte. Der Cochrane-Review schließt diese Studie nicht ein. Eine Übersichtsarbeit zu 27 Mikronährstoffen aus 884 randomisierten Studien nennt für Coenzym Q10 eine niedrigere Gesamtsterblichkeit (Risk Ratio 0,68). Sie stützt diesen Wert nach eigener Angabe auf 7 Studien an Personen mit eingeschränkter Pumpfunktion bei einer mittleren Tagesdosis von 50 mg, nicht auf kardiovaskuläre Risikogruppen allgemein. Auch diese 7 Studien stammen aus demselben kleinen Bestand wie die 14 Studien von Lei und Liu.

Statin-assoziierte Muskelbeschwerden

Hier stehen sich drei Meta-Analysen mit gegenläufigen Ergebnissen gegenüber, die ihre Studien aber vermutlich überwiegend aus demselben, kleinen Literaturbestand ziehen: Banach und Kollegen suchten bis Mai 2014, Qu und Kollegen bezeichnen ihre Arbeit von 2018 selbst als aktualisierte Meta-Analyse, Kennedy und Kollegen poolen 2020 sieben Studien aus den Jahren 2007 bis 2016. Qu und Kollegen fanden in 12 Studien mit 575 Teilnehmenden eine signifikante Linderung von Muskelschmerz, Muskelschwäche, Muskelkrämpfen und Muskelmüdigkeit, aber keine Änderung der Kreatinkinase, bei Personen unter Statin-Therapie allgemein mit Muskelbeschwerden. Der Volltext zeigt für den Muskelschmerz eine sehr hohe Heterogenität (I² gleich 89,6 Prozent); mit einem robusteren Random-Effect-Modell fällt der Effekt kleiner, aber weiterhin signifikant aus (minus 1,46 statt minus 1,60), und eine Meta-Regression findet keinen Zusammenhang dieser Heterogenität mit Dosis oder Einnahmedauer. Kennedy und Kollegen fanden in 7 Studien mit 321 Teilnehmenden keinen Unterschied zu Placebo bei Muskelschmerz oder beim Verbleib in der Statin-Therapie, aber ausdrücklich nur bei Personen mit zuvor ärztlich festgestellter Statin-Myalgie, einer enger gefassten Population als bei Qu. Banach und Kollegen fanden 2015 in 5 bis 6 Studien mit 226 bis 253 Teilnehmenden ebenfalls keinen signifikanten Effekt. Zwei Einzelstudien, eine kleine positive Studie mit 100 mg einer wasserlöslichen Coenzym-Q10-Form pro Tag und eine größere, methodisch strengere Studie mit provokationsbestätigter Myalgie und 600 mg Ubichinol pro Tag ohne Effekt, liegen beide in Teilnehmerzahl und Erscheinungsjahr innerhalb der Spanne, aus der Kennedy und Kollegen ihre 7 Studien poolten, und stehen laut der Studientabelle von Qu und Kollegen beide in deren 12 gepoolten Studien, sind also keine unabhängige zusätzliche Bestätigung. Die zweite, methodisch strengere Studie bestätigte per Rechallenge-Phase vorab, welche der 120 rekrutierten Personen mit früherer Statin-Myalgie diese unter dem Statin und nicht unter Placebo tatsächlich entwickelten: nur 35,8 Prozent. Die Autoren sehen darin selbst eine mögliche, von Dosis und Dauer unabhängige Erklärung für die insgesamt widersprüchliche Studienlage, weil ein erheblicher Teil der in anderen Studien erfassten Selbstberichte vermutlich keine echte statinbedingte Myalgie betrifft. Die widersprüchliche Einstufung beruht damit auf unterschiedlichen Ein- und Ausschlusskriterien und Auswertungsentscheidungen bei überwiegend demselben, kleinen Studienbestand.

Blutdruck

Bei primärer Hypertonie ohne begleitende Stoffwechselerkrankung fand der Cochrane-Review (2 gepoolte Studien, 50 Teilnehmende) keinen signifikanten Effekt auf systolischen oder diastolischen Blutdruck und bewertet dies als Evidenz mittlerer Qualität gegen einen klinisch bedeutsamen Effekt; eine der beiden Studien bestätigte den Nullbefund zusätzlich per 24-Stunden-Messung, und die Autoren weisen selbst darauf hin, dass negative Studien zu diesem Thema seltener veröffentlicht werden könnten, was die verfügbare Evidenz eher noch günstiger als ungünstiger erscheinen lässt. Bei Personen mit Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder erhöhten Blutfettwerten zeigen dagegen drei deutlich breiter abgestützte Meta-Analysen (bis zu 1831 Teilnehmende) übereinstimmend eine signifikante Senkung des systolischen Blutdrucks, mit dem stärksten Effekt bei ungefähr 100 bis 200 mg pro Tag. Die Untergruppenanalyse der größten dieser Arbeiten zeigt allerdings, dass dieser Effekt selbst innerhalb der Stoffwechselerkrankungen nicht durchgängig ist: Bei Diabetes und erhöhten Blutfettwerten bleibt er deutlich, bei Personen mit bereits manifester Herz-Kreislauf-Erkrankung verschwindet er, ebenso bei Tagesdosen von 300 mg oder mehr. Studien mit Industriefinanzierung fanden dabei einen kleineren Effekt als unabhängig finanzierte Studien, was eher gegen eine Verzerrung des Gesamtbefunds durch Herstellerinteressen spricht. Die unterschiedliche Einstufung zwischen primärer Hypertonie und Stoffwechselerkrankungen liegt also an der unterschiedlichen Population, nicht an widersprüchlichen Befunden in derselben Gruppe.

Erschöpfung und körperliche Leistungsfähigkeit

Für subjektive Fatigue-Scores fand die bislang größte Meta-Analyse (13 Studien, 1126 Teilnehmende) eine statistisch signifikante Reduktion gegenüber Placebo, in der Richtung konsistent zwischen gesunden und erkrankten Teilnehmenden, signifikant in der Untergruppe mit reiner Coenzym-Q10-Gabe, nicht bei Kombinationspräparaten, mit einem Dosis- und Dauer-Wirkungs-Zusammenhang in der Meta-Regression. Der Volltext dieser Arbeit zeigt zusätzlich, dass die eigene Untergruppenauswertung nach Gesundheitsstatus (3 Studien an Gesunden, 10 an Erkrankten) nur bei Personen mit einer Erkrankung ein signifikantes Ergebnis liefert (Hedges g minus 0,433, Konfidenzintervall minus 0,732 bis minus 0,133, p gleich 0,005); bei ausschließlich gesunden Teilnehmenden verfehlt derselbe Trend die statistische Signifikanz (Hedges g minus 0,351, Konfidenzintervall minus 0,756 bis 0,053, p gleich 0,089; der Diskussionsteil derselben Arbeit nennt für dieselbe Untergruppe an anderer Stelle leicht abweichende, aber in der Kernaussage übereinstimmende Werte). Der Gesamtbefund für Erschöpfung stützt sich damit überwiegend auf Studien an Personen mit einer Erkrankung, nicht eigenständig auf gesunde Erwachsene. Eine Sensitivitätsanalyse veränderte das Gesamtergebnis nicht, und der Coenzym-Q10-Einnahme zugeschriebene unerwünschte Ereignisse waren selten (1 von 602 Behandelten). Derselbe Volltext berichtet allerdings einen Publikationsbias, das Trichterdiagramm war asymmetrisch und der Egger-Test ergab p gleich 0,008. Zusammen damit, dass die 13 Studien zehn Studien zu acht verschiedenen Erkrankungen und drei Studien an Gesunden umfassen, trägt der gepoolte Wert keine Aussage für eine bestimmte Gruppe. Eine ältere, weniger formale Übersichtsarbeit aus 16 Studien fand ebenfalls überwiegend günstige Effekte, formuliert aber selbst kein abschließendes Urteil. Für Muskelkraft- und Leistungsmessgrößen, ein anderer Endpunkt als die Fatigue-Scores, zeigt sich ein uneinheitlicheres Bild: Eine Übersicht an Sportlerinnen und Sportlern fand durchgehend weniger Erschöpfungsmarker wie die Kreatinkinase und mehr anaerobe Leistungsfähigkeit, jedoch ausdrücklich keinen Effekt auf die aerobe Leistungsfähigkeit; eine kleine Studie an gesunden älteren Erwachsenen (Dosis 100 mg pro Tag) fand eine verbesserte Kraft und Leistung der unteren Extremität während eines Trainingsprogramms, aber keinen Unterschied bei Mobilität, Balance oder Ausdauer, wobei die Autoren selbst einschränken, dass ohne eine Messung des Coenzym-Q10-Blutspiegels vor und nach der Studie keine sichere kausale Zuordnung zur Supplementierung möglich ist.

Migräne-Attackenhäufigkeit

Eine kleine, positive Einzelstudie steht einer späteren Meta-Analyse gegenüber, die keinen signifikanten Effekt fand und selbst offenlässt, ob Coenzym Q10 wirksam ist.

Fertilität

Bei Männern verbesserte Coenzym Q10 laut Michaelsen und Kollegen (2025) in einer großen, GRADE-bewerteten Übersicht aus 50 randomisierten Studien als eines von mehreren Präparaten die Spermienbeweglichkeit als Nebenbefund, ohne Effekt auf Schwangerschaft oder Lebendgeburt und bei insgesamt niedriger Evidenzqualität. Der Volltext zeigt, dass hinter dieser Aussage nur 4 Studien mit Coenzym Q10 (100 bis 200 mg pro Tag, 3 bis 6 Monate) stehen, von denen sich nur 2 für die gepoolte Beweglichkeitsauswertung eigneten (Gesamtbeweglichkeit plus 4,35 Prozentpunkte, progressive Beweglichkeit plus 4,95 Prozentpunkte); die Spermienkonzentration veränderte sich in 2 anderen Studien nicht, und eine Untergruppen- oder Sensitivitätsprüfung war wegen der geringen Studienzahl nicht möglich [15]. Bei Frauen mit verminderter ovarieller Reserve unter IVF- beziehungsweise ICSI-Behandlung fand die Meta-Analyse von Lin und Kollegen (2024) aus 6 Studien mit 1529 Teilnehmerinnen höhere klinische Schwangerschaftsraten und niedrigere Zyklusabbruchraten, gestützt auf den Großteil der Stichprobe. Der Volltext zeigt aber, dass alle 6 Studien in China durchgeführt wurden, dass keine einzige verblindet war und die Autoren deshalb alle 6 in diesem Punkt als hohes Verzerrungsrisiko einstufen, und dass die Verdeckung der Gruppenzuteilung in allen 6 unklar blieb. Ein Placebo gab es nirgends, 5 der 6 Studien verglichen Coenzym Q10 zusätzlich zu DHEA, Vitamin E oder Femoston gegen dasselbe Mittel ohne Coenzym Q10, die sechste gegen gar nichts. Die Lebendgeburtenrate berichtet keine der Studien. Für Eizellzahl und Embryonenqualität zeigt der Volltext dagegen, dass diese Werte erst nach Ausschluss je einer stark abweichenden Einzelstudie robust wurden und sich dann nur noch auf 330 beziehungsweise 266 der insgesamt 1529 Teilnehmerinnen stützen. Zusätzlich fand sich eine niedrigere, aber nur grenzwertig signifikante Fehlgeburtenrate (nur 3 Studien, 145 Teilnehmerinnen), während die Endometriumdicke als sekundärer Endpunkt keinen Unterschied zeigte [16].

Haut

Die einzige Studie zur oralen Einnahme, Žmitek und Kollegen (2017) an 33 gesunden Erwachsenen, fand weniger Faltentiefe und bessere Hautglätte, aber keinen Effekt auf UV-Schutz, Feuchtigkeit oder Dermisdicke [17]. Diese Studie betrifft ausschließlich die orale Einnahme, nicht die verbreiteten äußerlich angewendeten Cremes.

Dopaminerge Bewegungsstörung

Zwei Meta-Analysen (981 beziehungsweise 899 Teilnehmende) fanden übereinstimmend keinen Unterschied zu Placebo bei den motorischen UPDRS-Scores, bei nach GRADE als mittel bis hoch eingestufter Evidenzqualität in der neueren der beiden Arbeiten. Dass die Arbeit mit weniger Einzelstudien (5 gegenüber 8) die höhere Teilnehmerzahl aufweist, spricht dafür, dass beide Übersichten zu einem erheblichen Teil dieselben, teils sehr großen Studien poolen, es handelt sich also eher um einen gemeinsamen als um zwei unabhängige Studienbestände.

Oxidativer Stress und antioxidative Kapazität

In einer Meta-Analyse aus 17 Studien mit 972 Teilnehmenden aus unterschiedlichen, nicht einzeln benannten Bevölkerungsgruppen stiegen unter Coenzym Q10 die gesamte antioxidative Kapazität im Blut und die Superoxid-Dismutase signifikant, während der Lipidperoxid-Marker Malondialdehyd signifikant sank, Stickstoffmonoxid und Glutathionperoxidase veränderten sich nicht signifikant. In einer separaten Meta-Analyse speziell an Sportlerinnen und Sportlern (17 Studien, 440 Teilnehmende) zeigte sich bei der antioxidativen Gesamtkapazität dagegen kein signifikanter Effekt, wohl aber bei Malondialdehyd und den Muskelschadenmarkern Laktatdehydrogenase und Kreatinkinase. Der zentrale Summenmarker fällt damit zwischen den beiden untersuchten Bevölkerungsgruppen uneinheitlich aus.

Zahnfleischgesundheit

Bei Erwachsenen mit erhöhter Zahnfleischtaschentiefe, die zusätzlich zu einer professionellen Zahnreinigung Coenzym Q10 erhielten, fand eine Meta-Analyse aus 6 Studien mit oraler Gabe (120 mg pro Tag) eine im Mittel stärkere Verringerung der Sondierungstiefe und einen stärkeren klinischen Attachmentgewinn als unter Kontrolle, bei sehr niedriger Evidenzqualität. Für die lokale, direkt in die Zahnfleischtasche eingebrachte Anwendung zeigte sich kein Effekt. Eine frühere Übersichtsarbeit zu denselben Anwendungsprotokollen kommt selbst zu keinem Urteil über die Wirksamkeit.

Sicherheit und Wechselwirkungen

Coenzym Q10 gilt in den zitierten Studien über Wochen bis mehrere Jahre allgemein als gut verträglich, gelegentlich werden milde Magen-Darm-Beschwerden berichtet; in einer der hier zitierten Meta-Analysen wurde unter 602 mit Coenzym Q10 behandelten Personen nur 1 unerwünschtes Ereignis der Coenzym-Q10-Einnahme zugeschrieben [21]. Eine Übersichtsarbeit zu kardiovaskulär wirksamen Nahrungsergänzungsmitteln mit Blutungsrisiko führt Coenzym Q10 zusammen mit weiteren Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Resveratrol und Astaxanthin unter den Stoffen, die die Blutgerinnung, den Stoffwechsel oder redoxsensitive Signalwege beeinflussen können [20]. Für Coenzym Q10 selbst beschreibt derselbe Volltext eine andere, spezifischere Wechselwirkung als reines Blutungsrisiko: Coenzym Q10 ist strukturell mit Vitamin K verwandt, und mehrere klinische Fallberichte beschreiben eine abgeschwächte, nicht eine verstärkte Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten wie Warfarin, mit einer nach Absetzen von Coenzym Q10 wieder zum Ausgangswert zurückkehrenden Blutgerinnungszeit (INR). Das relevante Risiko wäre demnach in erster Linie eine zu schwache statt einer zu starken Blutgerinnungshemmung [20]. Die einzige randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Crossover-Studie zu dieser Frage, an 24 stabil auf einen Vitamin-K-Antagonisten eingestellten Personen mit 100 mg Coenzym Q10 pro Tag über 4 Wochen, fand dagegen keine signifikante Veränderung der Blutgerinnungszeit oder der benötigten Warfarin-Dosis gegenüber Placebo (geometrisches Mittel der Warfarin-Wochendosis 36,5 mg unter Coenzym Q10 gegenüber 36,0 mg unter Placebo) [29]. Die Übersichtsarbeit ordnet diesen Befund als Beleg für eine uneinheitliche, von Dosis und Zubereitung abhängige Literaturlage ein und empfiehlt dennoch eine engmaschigere Kontrolle der Blutgerinnungszeit, wenn Coenzym Q10 bei Personen unter Vitamin-K-Antagonisten neu angesetzt oder abgesetzt wird [20]. Zu direkten oralen Antikoagulanzien liegen nach derselben Übersichtsarbeit keine belastbaren klinischen Daten vor, ein Wechselwirkungsrisiko ist dort rein theoretisch begründet [20]. Bei gleichzeitiger Einnahme gerinnungsbeeinflussender Medikamente oder vor geplanten Operationen ist trotz dieser eingeschränkten Datenlage ärztliche Rücksprache sinnvoll. Eine darüber hinausgehende, eigene Coenzym-Q10-spezifische Recherche zu Wechselwirkungen mit weiteren Medikamenten liegt uns nicht vor.

Quellen zum Nachlesen

  1. 01

    Meta-Analyse, 14 RCTs, n gleich 2149, überwiegend Herzinsuffizienzstudien; zusätzlich KiSel-10 an älteren Menschen mit unterschiedlicher Herzfunktion · 2017

    Efficacy of coenzyme Q10 in patients with cardiac failure, a meta-analysis of clinical trials.

    Lei L, Liu Y. BMC Cardiovasc Disord

    Zur Zuschreibung: 01

  2. 02

    Systematische Übersicht mit Meta-Analyse, 884 RCTs zu 27 Mikronährstoffen, CoQ10 als ein Teilbefund · 2022

    Micronutrient Supplementation to Reduce Cardiovascular Risk.

    An P, et al. J Am Coll Cardiol

    Zur Zuschreibung: 01

  3. 03

    Cochrane-Review, Meta-Analyse, aktuelle Fassung, 11 RCTs, n gleich 1573 · 2021

    Coenzyme Q10 for heart failure.

    Al Saadi T, et al. Cochrane Database Syst Rev

    Zur Zuschreibung: 01

  4. 04

    Meta-Analyse, 12 RCTs, n gleich 575 · 2018

    Effects of Coenzyme Q10 on Statin-Induced Myopathy, An Updated Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials.

    Qu H, et al. J Am Heart Assoc

    Zur Zuschreibung: 02

  5. 05

    Systematische Übersicht mit Meta-Analyse, 7 von 8 identifizierten RCTs gepoolt, n gleich 321 · 2020

    Effect of Coenzyme Q10 on statin-associated myalgia and adherence to statin therapy, A systematic review and meta-analysis.

    Kennedy C, Köller Y, Surkova E. Atherosclerosis

    Zur Zuschreibung: 02

  6. 06

    Meta-Analyse, 5 bis 6 RCTs, n gleich 226 bis 253 · 2015

    Effects of coenzyme Q10 on statin-induced myopathy, a meta-analysis of randomized controlled trials.

    Banach M, et al. Mayo Clin Proc

    Zur Zuschreibung: 02

  7. 07

    RCT, randomisiert, n gleich 50, Statin-bedingte leicht- bis mittelgradige Muskelbeschwerden · 2014

    Coenzyme Q10 supplementation decreases statin-related mild-to-moderate muscle symptoms, a randomized clinical study.

    Skarlovnik A, et al. Med Sci Monit

    Zur Zuschreibung: 02

  8. 08

    RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, Crossover, provokationsbestätigte Statin-Myalgie, n gleich 41 randomisiert von 120 gescreent · 2015

    A randomized trial of coenzyme Q10 in patients with confirmed statin myopathy.

    Taylor BA, et al. Atherosclerosis

    Zur Zuschreibung: 02

  9. 09

    Cochrane-Review, Meta-Analyse aus 2 von 3 identifizierten RCTs, n gleich 50 · 2016

    Blood pressure lowering efficacy of coenzyme Q10 for primary hypertension.

    Ho MJ, Li EC, Wright JM. Cochrane Database Syst Rev

    Zur Zuschreibung: 03

  10. 10

    Systematische Übersicht, 16 von 1316 gesichteten Interventionsstudien, unterschiedliche Bevölkerungsgruppen · 2019

    Effect of coenzyme Q10 supplementation on fatigue, A systematic review of interventional studies.

    Mehrabani S, et al. Complement Ther Med

    Zur Zuschreibung: 05

  11. 11

    Systematische Übersicht, 16 Studien, Sportlerinnen und Sportler · 2023

    Coenzyme Q10 Supplementation in Athletes, A Systematic Review.

    Fernandes MSS, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 06

  12. 12

    RCT, doppelblind, n gleich 38, gesunde Erwachsene 65 bis 75 Jahre · 2025

    Effects of Coenzyme Q10 Supplementation on Physical Function Adaptations to High-Intensity Interval Training in Older Adults.

    Bagheri N, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 06

  13. 13

    RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 42 · 2005

    Efficacy of coenzyme Q10 in migraine prophylaxis, a randomized controlled trial.

    Sándor PS, et al. Neurology

    Zur Zuschreibung: 07

  14. 14

    Systematische Übersicht mit Meta-Analyse, für CoQ10 2 RCTs, n gleich 97 · 2019

    Vitamins and Minerals for Migraine Prophylaxis, A Systematic Review and Meta-analysis.

    Okoli GN, et al. Can J Neurol Sci

    Zur Zuschreibung: 07

  15. 15

    Systematische Übersicht mit Meta-Analyse, 50 RCTs zu Nahrungsergänzungsmitteln bei männlicher Unfruchtbarkeit, GRADE bewertet · 2025

    The Effect of Dietary Supplements on Male Infertility in Terms of Pregnancy, Live Birth, and Sperm Parameters, A Systematic Review and Meta-Analysis.

    Michaelsen MP, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 08

  16. 16

    Systematische Übersicht mit Meta-Analyse, 6 RCTs, n gleich 1529 · 2024

    Clinical evidence of coenzyme Q10 pretreatment for women with diminished ovarian reserve undergoing IVF/ICSI, a systematic review and meta-analysis.

    Lin G, et al. Ann Med

    Zur Zuschreibung: 09

  17. 17

    RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 33, gesunde Erwachsene · 2017

    The effect of dietary intake of coenzyme Q10 on skin parameters and condition, Results of a randomised, placebo-controlled, double-blind study.

    Žmitek K, et al. Biofactors

    Zur Zuschreibung: 10

  18. 18

    Meta-Analyse, 5 RCTs, n gleich 981 · 2016

    Coenzyme Q10 for Patients with Parkinson's Disease, A Systematic Review and Meta-Analysis.

    Negida A, et al. CNS Neurol Disord Drug Targets

    Zur Zuschreibung: 11

  19. 19

    Meta-Analyse, 8 Studien, n gleich 899, GRADE mittel bis hoch · 2017

    The efficacy and safety of coenzyme Q10 in Parkinson's disease, a meta-analysis of randomized controlled trials.

    Zhu ZG, et al. Neurol Sci

    Zur Zuschreibung: 11

  20. 20

    Übersichtsarbeit zu Blutungsrisiko bei kardiovaskulär wirksamen Nahrungsergänzungsmitteln, unter anderem Nattokinase und Coenzym Q10 · 2025

    Navigating the Effects of Anti-Atherosclerotic Supplements and Acknowledging Associated Bleeding Risks.

    Dobre MZ, et al. Int J Mol Sci

  21. 21

    Meta-Analyse, 13 RCTs, n gleich 1126 · 2022

    Effectiveness of Coenzyme Q10 Supplementation for Reducing Fatigue, A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials.

    Tsai IC, et al. Front Pharmacol

    Zur Zuschreibung: 05

  22. 22

    GRADE-bewertete Meta-Analyse, 26 Studien, n gleich 1831, Erwachsene mit kardiometabolischen Erkrankungen · 2022

    Dose-Response Effect of Coenzyme Q10 Supplementation on Blood Pressure among Patients with Cardiometabolic Disorders, A GRADE-Assessed Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials.

    Zhao D, et al. Adv Nutr

    Zur Zuschreibung: 04

  23. 23

    Meta-Analyse, 17 RCTs, n gleich 684, Erwachsene mit Stoffwechselerkrankungen · 2018

    The Effects of Coenzyme Q10 Supplementation on Blood Pressures Among Patients with Metabolic Diseases, A Systematic Review and Meta-analysis of Randomized Controlled Trials.

    Tabrizi R, et al. High Blood Press Cardiovasc Prev

    Zur Zuschreibung: 04

  24. 24

    Meta-Analyse, 16 Studien, Erwachsene mit Typ-2-Diabetes · 2025

    Effects of Coenzyme Q10 Supplementation on Metabolic Indicators in Patients with Type 2 Diabetes, A Systematic Review and Meta-Analysis.

    Li Y, et al. Clin Ther

    Zur Zuschreibung: 04

  25. 25

    Meta-Analyse, 17 Studien, n gleich 972 · 2021

    Diabetes, Age, and Duration of Supplementation Subgroup Analysis for the Effect of Coenzyme Q10 on Oxidative Stress, A Systematic Review and Meta-Analysis.

    Hajiluian G, et al. Complement Med Res

    Zur Zuschreibung: 12

  26. 26

    Meta-Analyse, 17 Studien, n gleich 440, Sportlerinnen und Sportler · 2025

    Can coenzyme Q10 supplementation reduce exercise-induced muscle damage and oxidative stress in athletes? A systematic review and meta-analysis.

    Qu H, Qu Y. Complement Ther Clin Pract

    Zur Zuschreibung: 12

  27. 27

    Systematische Übersicht mit Meta-Analyse, 10 RCTs, davon 4 lokal und 6 oral verabreicht · 2025

    Clinical efficacy of adjunctive use of coenzyme Q10 in non-surgical periodontal treatment, A systematic review.

    Fernandez MDS, et al. Eur J Oral Sci

    Zur Zuschreibung: 13

  28. 28

    Systematische Übersicht ohne Meta-Analyse, 12 Studien mit lokaler und 5 mit systemischer Anwendung · 2023

    Systematic Review on Protocols of Coenzyme Q10 Supplementation in Non-Surgical Periodontitis Therapy.

    Merle CL, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 13

  29. 29

    RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, Crossover, n gleich 24, stabil auf Vitamin-K-Antagonisten eingestellte Personen · 2003

    [Effect of Coenzyme Q10 and Ginkgo biloba on warfarin dosage in patients on long-term warfarin treatment. A randomized, double-blind, placebo-controlled cross-over trial].

    Engelsen J, Nielsen JD, Hansen KF. Ugeskr Laeger

Bei H.P.N

Diesen Inhaltsstoff findest Du in:

Alle Stoffe von A bis Z