Coleus-Forskolin-Extrakt
Zuletzt geprüft am
Pflanzenextrakte
Plectranthus barbatus · Coleus forskohlii · Forskolin-Extrakt · Coleus-Wurzelextrakt · Indischer Nesselkönig
Auf einen Blick
- Was es ist
- Extrakt aus der Wurzel der Pflanze Plectranthus barbatus, fast immer auf seinen Leitstoff Forskolin eingestellt, meist mit einem Standardisierungsgrad von 10 Prozent Forskolin
- Herkunft
- Botanisch heute meist Plectranthus barbatus genannt, in älterer und in der Nahrungsergänzungsbranche nach wie vor gebräuchlicher Literatur Coleus forskohlii. Eine in Indien und Ostafrika heimische Pflanze aus der Familie der Lippenblütler, deren knollige Wurzel in der traditionellen ayurvedischen Medizin Verwendung findet
- Wirkform in Studien
- Meist als auf 10 Prozent Forskolin standardisierter Wurzelextrakt in Kapseln, oral eingenommen. Eine kleinere Zahl von Arbeiten prüft dagegen reines, inhalatives Forskolin-Pulver (Handelsname Colforsin) zur akuten Anwendung in der Lunge, eine gänzlich andere Anwendung als die orale Kapsel
- Übliche Studiendosis
- Oral überwiegend 10 bis 60 mg Forskolin pro Tag über 2 bis 12 Wochen, meist als 250 mg eines auf 10 Prozent Forskolin standardisierten Extrakts, ein- bis zweimal täglich. Inhalativ eine akute Einzeldosis von 10 mg reinem Forskolin-Pulver
- Bekannt geworden durch
- Die traditionelle Verwendung in der ayurvedischen Medizin bei Herz-, Atemwegs- und Hautbeschwerden sowie, in der modernen Forschung der 1970er- bis 1990er-Jahre, als grundlegendes Labor-Werkzeug zur direkten Aktivierung des Enzyms Adenylatzyklase, das in nahezu jeder Körperzelle den Botenstoff cAMP bildet
- Verträglichkeit
- In den vorliegenden kleinen Studien zur oralen Einnahme überwiegend gut vertragen, mit vereinzelt berichteten Magenbeschwerden. Wegen der gefäßerweiternden Eigenschaften ist bei niedrigem Blutdruck sowie bei blutverdünnenden oder blutdrucksenkenden Medikamenten Vorsicht angebracht, siehe Sicherheit
Was diesem Stoff zugesprochen wird
Was die Studien hergeben.
Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.
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01
Körperfettanteil und Fettmasse unter zwölfwöchiger Einnahme, gesenkt bei übergewichtigen Männern, kein Unterschied zu Placebo bei leicht übergewichtigen Frauen, Muskelmasse in beiden Arbeiten ohne gesicherten Unterschied
WidersprüchlichEinordnung und Einschränkungen
In einer kleinen Studie an Männern sanken Körperfettanteil und Fettmasse gegenüber Placebo. Eine zweite Studie mit derselben Dosis, derselben Dauer und derselben Messmethode an Frauen fand dagegen keinen Unterschied zu Placebo, finanziert wurde sie vom Hersteller des Markenrohstoffs ForsLean. Ein Anstieg der Muskelmasse zeigte sich in keiner der beiden Arbeiten als gesicherter Unterschied.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie nahmen 30 übergewichtige oder adipöse Männer (Body-Mass-Index mindestens 26 kg/m2), 15 pro Gruppe, 12 Wochen lang zweimal täglich 250 mg eines auf 10 Prozent standardisierten Coleus-forskohlii-Extrakts ein, entsprechend 50 mg Forskolin pro Tag [1]. Mittels DXA-Messung sanken Körperfettanteil und Fettmasse in der Verumgruppe gegenüber der Placebogruppe signifikant (p kleiner oder gleich 0,05) [1]. Für die Knochenmasse ergab sich ebenfalls ein signifikanter Unterschied zur Placebogruppe (p kleiner oder gleich 0,05) [1]. Für die fettfreie Körpermasse berichtet die Arbeit dagegen ausdrücklich nur einen Trend zu einem Anstieg gegenüber der Placebogruppe, mit einem eigens genannten p-Wert von 0,097, der über der üblichen Signifikanzschwelle von 0,05 liegt und damit keinen gesicherten Unterschied belegt [1]. Der häufig verbreitete Satz, Forskolin baue Muskelmasse auf, überträgt diesen nicht gesicherten Trend fälschlich als gesichertes Ergebnis. Das Interessenkonflikt-Feld zu dieser Arbeit ist leer, eine Förderquelle wird im Abstract nicht genannt, auch Europe PMC führt keinen Fördereintrag, und ein freier Volltext liegt weder bei PMC noch beim Verlag vor. Dieselbe Prüfung mit derselben Messmethode gibt es ein zweites Mal, mit anderem Ergebnis. In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie nahmen 23 leicht übergewichtige Frauen 12 Wochen lang zweimal täglich 250 mg des auf 10 Prozent Forskolin standardisierten Markenrohstoffs ForsLean oder ein Placebo ein, ausgewertet wurden 7 Frauen unter Verum und 12 unter Placebo [9]. Fettmasse, fettfreie Masse und Körperfettanteil unterschieden sich zwischen den Gruppen nicht (Wechselwirkung Gruppe mal Zeit p gleich 0,161, 0,21 beziehungsweise 0,40), für Körpermasse und gescannte Masse blieb es bei einem statistisch nicht gesicherten Trend zugunsten der Verumgruppe (p gleich 0,10 und 0,08) [9]. Die Autorinnen und Autoren schließen selbst, der Extrakt fördere keinen Gewichtsverlust, könne einer Gewichtszunahme aber möglicherweise entgegenwirken [9]. Die Danksagung dieser Arbeit nennt eine Förderung durch die Sabinsa Corporation, den Hersteller von ForsLean, gemeinsam mit ImagiNutrition, bei leerem Interessenkonflikt-Feld in PubMed [9]. Die beiden Arbeiten prüfen dieselbe Zubereitung in derselben Tagesdosis über dieselbe Dauer mit derselben Messmethode und kommen zu gegenteiligen Ergebnissen, die zweite allerdings mit sehr kleiner und ungleich verteilter Gruppengröße und an Frauen statt an Männern.
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02
Freies Testosteron bei übergewichtigen Männern unter zwölfwöchiger Einnahme höher als unter Placebo, Gesamttestosteron ohne Gruppenunterschied
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In derselben Studie war das freie Testosteron gegenüber Placebo höher. Das Gesamttestosteron unterschied sich dagegen nicht zwischen den Gruppen, obwohl die Prozentangaben zur Veränderung das nahelegen.
Ausführlicher Nachweis
In derselben Studie an 30 übergewichtigen Männern war das freie Testosteron im Serum nach 12 Wochen in der Forskolin-Gruppe signifikant höher als in der Placebogruppe (p kleiner oder gleich 0,05) [1]. Für das Gesamttestosteron berichtet die Arbeit dagegen ausdrücklich, die tatsächliche Veränderung der Serumkonzentration habe sich zwischen den Gruppen nicht signifikant unterschieden, obwohl sie in der Forskolin-Gruppe im Mittel um 16,77 Prozent (Standardabweichung 33,77) anstieg, während sie in der Placebogruppe um 1,08 Prozent (Standardabweichung 18,35) sank [1]. Diese beiden Prozentzahlen sind reine Veränderungen innerhalb der jeweiligen Gruppe gegenüber deren eigenem Ausgangswert und kein statistisch abgesicherter Unterschied zwischen den Gruppen, obwohl sie in der Vermarktung von Forskolin verbreitet als Beleg für einen Testosteron-Anstieg zitiert werden. Nur die separat ausgewiesene Untergruppe des freien, nicht proteingebundenen Testosterons erreichte hier statistische Signifikanz im Gruppenvergleich. Eine unabhängige Wiederholung dieses Hormonbefunds liegt uns nicht vor.
Quellen: 1
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03
Körpergewicht, Taillenumfang und Blutfette unter zwölfwöchiger Einnahme bei Übergewicht, in einer herstellernahen Studie ohne Messung der Körperzusammensetzung
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine neuere Studie fand geringeres Körpergewicht, geringeren Taillenumfang und bessere Blutfettwerte gegenüber Placebo. Zwei der vier Autoren sind beim Hersteller des geprüften Präparats angestellt, ein Interessenkonflikt wird trotzdem verneint.
Ausführlicher Nachweis
In einer 2026 veröffentlichten, als quasi-randomisiert bezeichneten, doppelblinden, plazebokontrollierten Parallelgruppenstudie nahmen 60 übergewichtige Erwachsene, 30 pro Gruppe, 12 Wochen lang zweimal täglich eine Kapsel mit 250 mg eines auf 10 Prozent standardisierten Coleus-forskohlii-Extrakts (Markenrohstoff Forcslim) ein, ebenfalls 50 mg Forskolin pro Tag, damit dieselbe Tagesdosis wie in der oben beschriebenen Studie [2]. Gegenüber Placebo sanken Taillenumfang um 1,83 cm (p kleiner 0,01) und Körpergewicht um 1,93 kg (p kleiner 0,001), die Triglyceride sanken und das HDL-Cholesterin stieg (p kleiner 0,01 beziehungsweise p gleich 0,001) [2]. Eine Messung der Körperzusammensetzung mittels DXA oder Bioimpedanz fand entgegen der Ankündigung im Abstract nicht statt, gemessen wurden ausschließlich Körpergewicht, Body-Mass-Index und Taillen- beziehungsweise Hüftumfang sowie Blutwerte [2]. Die Zuteilung erfolgte nach eigener Angabe "quasi-randomisiert", ein systematisches statt zufälliges Zuteilungsverfahren, ohne dass die Arbeit die genaue Methode beschreibt [2]. Zwei der vier Studienautoren sind laut ihrer im Volltext genannten Affiliation bei Star Hi Herbs Pvt. Ltd. angestellt, dem Hersteller des geprüften Markenrohstoffs Forcslim, während die Arbeit selbst sowohl einen Interessenkonflikt als auch eine Förderung ausdrücklich verneint [2]. Ein Konfidenzintervall für die berichteten Unterschiede wird nicht genannt. Eine unabhängige Studie mit derselben Dosis und Dauer, die zusätzlich eine kalorienreduzierte Kost vorgab, fand für Körpergewicht, Body-Mass-Index, Taillen- und Hüftumfang dagegen keinen Unterschied zwischen Verum und Placebo, siehe die eigene Zeile dazu [10].
Quellen: 2
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04
Körpergewicht, Taillen- und Hüftumfang unter zwölfwöchiger Einnahme zusammen mit einer kalorienreduzierten Kost, kein Unterschied zu Placebo
Nicht bestätigtEinordnung und Einschränkungen
In einer unabhängigen Studie an 30 Erwachsenen mit Übergewicht sanken Taillen- und Hüftumfang in beiden Gruppen gleichermaßen, also auch unter Placebo. Zwischen den Gruppen blieb kein Unterschied, weder beim Gewicht noch bei den Umfängen.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie nahmen 30 Erwachsene mit Übergewicht oder Adipositas, 15 pro Gruppe, 12 Wochen lang zweimal täglich 250 mg eines auf 10 Prozent Forskolin standardisierten Coleus-forskohlii-Extrakts oder ein Placebo ein, beide Gruppen bei kalorienreduzierter Kost [10]. Für das Körpergewicht nennt die Ergebnistabelle einen Gruppeneffekt mit p gleich 0,3 und eine Wechselwirkung von p gleich 1,0, für den Body-Mass-Index einen Gruppeneffekt von p gleich 0,7 [10]. Taillenumfang und Hüftumfang sanken über die Zeit in beiden Gruppen signifikant (p gleich 0,02 und p gleich 0,01), der Gruppeneffekt lag bei p gleich 1,0 beziehungsweise 0,3 und die Wechselwirkung bei p gleich 0,7 beziehungsweise 0,6, die Abnahme ist damit ein Zeiteffekt unter der Diät und kein Unterschied zwischen Verum und Placebo [10]. Auch das HDL-Cholesterin stieg in beiden Gruppen gleichermaßen [10]. Eine Messung der Körperzusammensetzung fand nicht statt, was die Arbeit selbst als Grenze benennt. Extrakt und Placebo wurden von Olive Life Sciences, einem indischen Hersteller von Coleus-Extrakten, hergestellt und bereitgestellt, die Arbeit selbst erklärt keinen Interessenkonflikt [10]. Dieser Befund steht neben der herstellernahen Studie zum Markenrohstoff Forcslim, die für dieselbe Dosis und Dauer eine Abnahme von Gewicht und Taillenumfang gegenüber Placebo berichtet.
Quellen: 10
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05
Nüchterninsulin und Insulinresistenz unter zwölfwöchiger Einnahme zusammen mit einer kalorienreduzierten Kost, günstiger als unter Placebo
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In derselben Studie an 30 Erwachsenen fielen Nüchterninsulin und der daraus berechnete Insulinresistenz-Wert günstiger aus als in der Placebogruppe. Blutzucker, Blutfette, Ghrelin und Leptin unterschieden sich nicht.
Ausführlicher Nachweis
In derselben Studie an 30 Erwachsenen mit Übergewicht war die Insulinkonzentration nach 12 Wochen gegenüber der Kontrollgruppe signifikant niedriger (p gleich 0,001), ebenso der daraus berechnete HOMA-IR-Wert als Maß der Insulinresistenz (p gleich 0,01) [10]. Für Blutzucker, Triglyceride, Gesamtcholesterin, das Verhältnis von HDL- zu LDL-Cholesterin, Ghrelin und Leptin fand sich in keiner Gruppe ein Unterschied [10]. Ein Effektmaß mit Konfidenzintervall nennt die Arbeit für diese Werte nicht, die Gruppen sind mit 15 Personen je Arm klein, und beide Gruppen hielten gleichzeitig eine kalorienreduzierte Kost ein. HOMA-IR ist ein Rechenwert aus Nüchternblutzucker und Nüchterninsulin und keine von Menschen bemerkte Veränderung.
Quellen: 10
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06
Häufigkeit von Anfällen einer chronischen Atemwegsverengung mit leichtem bis mittlerem Schweregrad unter oraler Einnahme, im Vergleich zu unterschiedlichen inhalativen Mitteln mit uneinheitlichem Bild
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine Studie fand unter oralem Forskolin weniger Anfälle als unter einem inhalierten Vergleichsmittel. Eine spätere Studie derselben Arbeitsgruppe fand unter oralem Forskolin keine gesicherte Verbesserung der Lungenfunktion, während das dortige Vergleichsmittel sich besserte.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, einfach verblindeten Studie erhielten 40 Kinder und Erwachsene mit leichtem oder mittelschwerem persistierendem Asthma über 6 Monate entweder täglich 10 mg Forskolin oral in Kapselform oder dreimal täglich zwei Inhalationen Natriumcromoglicat [3]. Die Zahl der Personen mit Asthmaanfällen während der Behandlung war unter Forskolin niedriger als unter Natriumcromoglicat (8 von 20 gegenüber 17 von 20) [3]. Die Lungenfunktionswerte (Einsekundenkapazität und mittlere exspiratorische Flussrate) unterschieden sich zwischen den Gruppen während der Behandlungszeit nicht [3]. In einer späteren, ebenfalls randomisierten, einfach verblindeten Studie derselben Arbeitsgruppe erhielten 60 Erwachsene mit leichtem oder mittelschwerem persistierendem Asthma über 2 Monate entweder täglich eine 10-mg-Kapsel Forskolin oral oder zweimal täglich zwei Inhalationen Beclometason [4]. Bei den mit Forskolin behandelten Personen zeigte sich in keinem Lungenfunktionswert eine statistisch gesicherte Verbesserung gegenüber dem eigenen Ausgangswert, während die mit Beclometason behandelte Gruppe eine leichte, aber statistisch gesicherte prozentuale Verbesserung von Einsekundenkapazität, mittlerer exspiratorischer Flussrate und Vitalkapazität gegenüber dem eigenen Ausgangswert zeigte [4]. Zwischen den beiden Behandlungsgruppen selbst bestand weder zu Beginn noch nach der Behandlung ein statistisch gesicherter Unterschied bei einem der Lungenfunktionswerte [4]. Während der zweimonatigen Studie hatte eine von 30 mit Forskolin behandelten Personen einen leichten Asthmaanfall, unter Beclometason keine [4]. Beide Studien sind einfach statt doppelt verblindet, nutzen kein Placebo, sondern ein aktives Vergleichsmittel, und stammen von überlappend derselben Forschungsgruppe (unter anderem González-Sánchez, Trujillo und Trujillo-Hernández in beiden Arbeiten), sie sind deshalb kein doppelter unabhängiger Beleg. Die beiden Arbeiten widersprechen sich nicht direkt, weil sie unterschiedliche Vergleichsmittel und teils unterschiedliche Endpunkte nutzen, das Gesamtbild bleibt aber uneinheitlich, von einem überlegenen Ergebnis in der ersten bis zu einem ausbleibenden Effekt auf die Lungenfunktion in der zweiten Arbeit.
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07
Akute Erweiterung der Atemwege nach einer einzelnen inhalativen Dosis bei Menschen mit deutlich eingeschränkter Einsekundenkapazität, eine andere Anwendung als die orale Einnahme
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In einer kleinen Cross-over-Studie mit Placebo-Vergleich erhöhte eine inhalierte Einzeldosis den spezifischen Atemwegsleitwert, schwächer als ein Vergleichsmedikament.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelt verblindeten, plazebokontrollierten Cross-over-Studie mit vier Perioden erhielten 16 Personen mit Asthma (Einsekundenkapazität höchstens 60 Prozent des Sollwerts) als Einzeldosis entweder ein inhalatives Fenoterol-Dosieraerosol, inhalatives Fenoterol-Pulver, inhalatives Forskolin-Pulver (Handelsname Colforsin, 10 mg) oder Placebo [5]. Alle drei wirksamen Präparate erhöhten den spezifischen Atemwegsleitwert signifikant gegenüber dem Ausgangswert (p kleiner 0,05), colforsin mit einem mittleren maximalen Anstieg von 0,30 (Standardfehler 0,03) Sekunden hoch minus eins mal Kilopascal hoch minus eins, schwächer als beide Fenoterol-Zubereitungen (0,51 und 0,49) [5]. Anders als Fenoterol verursachte Colforsin keinen statistisch gesicherten Anstieg des Fingertremors gegenüber Placebo [5]. Diese Studie prüft eine einzelne inhalative Dosis von reinem Forskolin-Pulver, keine wiederholte orale Einnahme eines Coleus-forskohlii-Extrakts, und ist damit eine andere Zubereitung und ein anderer Verabreichungsweg als das hier behandelte orale Nahrungsergänzungsmittel.
Quellen: 5
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08
Augeninnendruck als Zusatz zu einer bestehenden augendrucksenkenden Behandlung, in einer unkontrollierten Studie über 40 Tage
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In einer offenen Studie ohne Vergleichsgruppe sank der Augeninnendruck zusätzlich, wenn Forskolin zur bestehenden Behandlung hinzugefügt wurde. Ohne Kontrollgruppe ist unklar, wie viel davon auf Forskolin selbst zurückgeht.
Ausführlicher Nachweis
In einer offenen Pilotstudie ohne Placebo- oder Kontrollgruppe erhielten 16 Personen mit einem bereits medikamentös eingestellten, stabilen Augeninnendruck zusätzlich zu ihrer bestehenden äußerlichen Augendruck-Behandlung 40 Tage lang oral eine Kombination aus Forskolin, Rutin sowie den Vitaminen B1 und B2 [6]. Der Augeninnendruck sank durch die zusätzliche Einnahme um rund 20 Prozent gegenüber dem Wert vor Beginn der Zugabe, und der Effekt bildete sich nach Absetzen der Zugabe wieder zurück [6]. Da keine Vergleichsgruppe ohne die zusätzliche Einnahme mitgeführt wurde, ist dies ein reiner Vorher-Nachher-Vergleich innerhalb derselben, kleinen Personengruppe, kein Vergleich gegen Placebo oder gegen die unveränderte bisherige Behandlung über denselben Zeitraum. Zudem wurde Forskolin hier nicht allein, sondern gemeinsam mit Rutin und zwei B-Vitaminen gegeben, ein eigenständiger Beitrag von Forskolin lässt sich aus dieser Studie nicht heraustrennen.
Quellen: 6
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09
Blutdruck bei übergewichtigen Männern unter zwölfwöchiger Einnahme, als Zielgröße genannt, aber ohne berichtetes Ergebnis
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Dieselbe Studie zu Körperzusammensetzung und Testosteron nennt den Blutdruck als untersuchte Zielgröße, berichtet dazu im Abstract aber kein Ergebnis.
Ausführlicher Nachweis
Die oben beschriebene Studie an 30 übergewichtigen Männern nennt in ihrer Zielsetzung ausdrücklich den Blutdruck als untersuchte Größe neben Körperzusammensetzung, Testosteron und Stoffwechselrate [1]. Im Ergebnisteil des Abstracts wird zum Blutdruck selbst keine Zahl und kein Ergebnis genannt, weder ein Unterschied noch ein Ausbleiben eines Unterschieds zur Placebogruppe [1]. Uns liegt zu dieser Arbeit kein frei zugänglicher Volltext vor, in dem die tatsächlichen Blutdruckwerte nachprüfbar wären. Diese Lücke wird hier offen benannt, statt sie stillschweigend als Beleg für einen Effekt oder für dessen Ausbleiben zu werten.
Quellen: 1
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10
cAMP-Aktivierung und Fettspaltung (Lipolyse) in aus Menschen entnommenem Fettgewebe im Laborversuch
Nur Labor und TierEinordnung und Einschränkungen
In Laborversuchen an aus Menschen entnommenem Fettgewebe setzte Forskolin messbar Fettsäuren aus den Fettzellen frei. Das ist ein Laborreagenz-Nachweis der Wirkstärke, keine Untersuchung an eingenommenem Forskolin.
Ausführlicher Nachweis
In Untersuchungen an operativ oder per Biopsie gewonnenem menschlichem Bauchfettgewebe setzten Forschungsgruppen Forskolin als pharmakologisches Reagenz ein, um Fettzellen zur Lipolyse anzuregen und deren maximale Reaktionsfähigkeit zu bestimmen, gemessen an der freigesetzten Menge Glycerin [7] [8]. In einer dieser Arbeiten diente die forskolinstimulierte Glycerinfreisetzung aus isolierten Fettzellen von 46 Frauen als Maß für die lipolytische Kapazität des Gewebes im Vergleich zu unstimulierten und mit Isoproterenol stimulierten Bedingungen [7]. In einer älteren Arbeit diente Forskolin ebenso als Laborreagenz zur Charakterisierung der Fettgewebe-Stoffwechselaktivität bei jungen und mittelalten Männern [8]. Beide Arbeiten setzen Forskolin unmittelbar auf isoliertes, außerhalb des Körpers befindliches Fettgewebe an, um die Reaktionsfähigkeit der Zellen zu vermessen. Sie untersuchen keine Wirkung einer oral eingenommenen Menge Forskolin im lebenden Menschen und lassen sich nicht unmittelbar auf eine Nahrungsergänzung übertragen.
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11
Sportliche Leistungsfähigkeit und Ausdauer unter Coleus-forskohlii- oder Forskolin-Einnahme
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Wir haben gezielt nach einer Studie zu Coleus forskohlii oder Forskolin und sportlicher Leistungsfähigkeit oder Ausdauer beim Menschen gesucht und keine gefunden.
Ausführlicher Nachweis
Eine gezielte Suche mit den PubMed-Suchbegriffen "coleus forskohlii" "exercise performance", alle Publikationstypen, nach randomisierten oder kontrollierten Humanstudien zu Coleus forskohlii oder Forskolin und sportlicher Leistungsfähigkeit ergab null Treffer. Eine breitere Suche mit den PubMed-Suchbegriffen "forskolin" "exercise performance endurance", ohne Beschränkung auf Humanstudien und Publikationstyp, ergab zwei Treffer, die sich beide bei Sichtung als Tierstudien zur grundlegenden Zellphysiologie des Trainings erwiesen (Anpassung der Adenylatzyklase in Herz- und Fettgewebe von Ratten sowie Signalübertragung in der Rattenleber), nicht als Untersuchung einer Coleus-forskohlii- oder Forskolin-Einnahme bei Sporttreibenden. Die im Ausgangstext verbreitete Zuschreibung einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit und Ausdauer durch die orale Einnahme des Extrakts ist damit beim Menschen nicht geprüft.
Studien im Detail
Körperzusammensetzung und Testosteron bei übergewichtigen Männern
Godard und Kollegen prüften 2005 in einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie an 30 übergewichtigen oder adipösen Männern die Wirkung von 12 Wochen täglicher Einnahme von 50 mg Forskolin (als 250 mg eines auf 10 Prozent standardisierten Extrakts, zweimal täglich) auf Körperzusammensetzung, Testosteron, Stoffwechselrate und Blutdruck. Mittels DXA-Messung sanken Körperfettanteil und Fettmasse gegenüber Placebo, ebenso ergab sich ein Unterschied bei der Knochenmasse. Für die fettfreie Körpermasse berichtet die Arbeit selbst nur einen statistisch nicht gesicherten Trend zu einem Anstieg, mit einem eigens genannten p-Wert von 0,097.
Beim Testosteron ist die Unterscheidung zwischen den beiden gemessenen Größen entscheidend. Das freie Testosteron war gegenüber Placebo signifikant höher. Beim Gesamttestosteron dagegen unterschied sich die tatsächliche Veränderung zwischen den Gruppen nicht signifikant, obwohl es in der Forskolin-Gruppe im Mittel um 16,77 Prozent stieg und in der Placebogruppe um 1,08 Prozent sank. Diese beiden Prozentzahlen sind Veränderungen innerhalb der jeweiligen Gruppe gegenüber deren eigenem Ausgangswert, kein statistisch gesicherter Unterschied zwischen den Gruppen. Zum Blutdruck, der in der Zielsetzung der Studie ausdrücklich genannt wird, nennt der Abstract kein Ergebnis.
Einordnung, es gibt eine zweite Studie mit einer echten DXA-Messung der Körperzusammensetzung. Henderson und Kollegen prüften 2005 denselben Extrakt in derselben Tagesdosis über dieselben 12 Wochen an 23 leicht übergewichtigen Frauen, als Markenrohstoff ForsLean, und fanden bei Fettmasse, fettfreier Masse und Körperfettanteil keinen Unterschied zu Placebo, nur einen nicht gesicherten Trend zu einer geringeren Gewichtszunahme. Diese Arbeit wurde von der Sabinsa Corporation finanziert, dem Hersteller von ForsLean, und ihr Ergebnis fällt trotzdem negativ aus. Die beiden DXA-Studien widersprechen sich damit, was in der Studienlage-Spalte als widersprüchlich geführt wird.
Körpergewicht, Taillenumfang und Blutfette in einer neueren, herstellernahen Studie
Eine 2026 veröffentlichte Studie an 60 übergewichtigen Erwachsenen prüfte über 12 Wochen dieselbe Tagesdosis von 50 mg Forskolin, diesmal als Markenrohstoff Forcslim. Gegenüber Placebo sanken Körpergewicht und Taillenumfang, und die Blutfettwerte (Triglyceride, HDL-Cholesterin) verbesserten sich. Anders als der Titel und die Einleitung nahelegen, wurde dabei keine Körperzusammensetzung im engeren Sinn gemessen, sondern ausschließlich Körpergewicht, Body-Mass-Index, Taillen- und Hüftumfang sowie Blutwerte. Die Zuteilung zu den Gruppen erfolgte nach eigener Angabe "quasi-randomisiert" statt nach einem beschriebenen Zufallsverfahren. Zwei der vier Studienautoren sind laut ihrer Affiliation im Volltext bei Star Hi Herbs Pvt. Ltd. angestellt, dem Hersteller des geprüften Präparats, während die Arbeit selbst weder einen Interessenkonflikt noch eine Förderung angibt.
Einordnung, diese Studie weist der Richtung nach in dieselbe Richtung wie die oben beschriebenen Befunde zum Körpergewicht, ist aber wegen der Herstellerbindung, der unklaren Randomisierung und dem Fehlen einer echten Körperzusammensetzungsmessung eine schwache und nicht unabhängige Stütze. Ihr steht eine unabhängige Studie aus dem Jahr 2015 gegenüber, in der 30 Erwachsene mit Übergewicht denselben Extrakt in derselben Tagesdosis über 12 Wochen zusätzlich zu einer kalorienreduzierten Kost einnahmen. Dort sanken Taillen- und Hüftumfang in beiden Gruppen gleichermaßen, und für Gewicht, Body-Mass-Index und Umfänge blieb zwischen Verum und Placebo kein Unterschied. Günstiger als unter Placebo fielen dort allein Nüchterninsulin und der Insulinresistenz-Wert aus.
Asthma, oral und inhalativ
Zwei einfach verblindete, überlappend von derselben Arbeitsgruppe stammende Studien prüften orales Forskolin bei leichtem bis mittelschwerem persistierendem Asthma gegen ein jeweils anderes inhalatives Vergleichspräparat, keine gegen Placebo. In der ersten, 2006 veröffentlichten Studie an 40 Personen hatten über 6 Monate weniger mit Forskolin behandelte Personen einen Asthmaanfall als mit Natriumcromoglicat behandelte (8 von 20 gegenüber 17 von 20), bei unverändertem Unterschied in der Lungenfunktion zwischen den Gruppen. In der zweiten, 2010 veröffentlichten Studie an 60 Personen zeigte sich über 2 Monate unter Forskolin in keinem Lungenfunktionswert eine gesicherte Verbesserung gegenüber dem eigenen Ausgangswert, während sich die mit Beclometason behandelte Gruppe leicht, aber gesichert verbesserte. Zwischen den beiden Behandlungsgruppen selbst bestand dabei zu keinem Zeitpunkt ein gesicherter Unterschied bei den Lungenfunktionswerten.
Getrennt von der oralen Einnahme steht die akute, inhalative Anwendung von reinem Forskolin-Pulver (Colforsin). In einer randomisierten, doppelt verblindeten, plazebokontrollierten Cross-over-Studie von 1993 an 16 Personen mit Asthma erhöhte eine einzelne inhalierte Dosis von 10 mg den spezifischen Atemwegsleitwert signifikant gegenüber Placebo, schwächer als ein Vergleichsmedikament aus der Gruppe der Beta-2-Sympathomimetika.
Einordnung: Die orale Einnahme eines Coleus-forskohlii-Extrakts, wie sie ein Nahrungsergänzungsmittel darstellt, und die inhalative Verabreichung von reinem Forskolin-Pulver sind zwei völlig unterschiedliche Zubereitungen und Verabreichungswege. Die beiden oralen Studien selbst ergeben kein durchgängig positives Bild, sondern eines, das je nach Vergleichsmittel und Endpunkt unterschiedlich ausfällt.
Tier- und Laborstudien
Forskolin wird in der Grundlagenforschung seit Jahrzehnten als pharmakologisches Standardreagenz eingesetzt, um in Zellen und Geweben direkt das Enzym Adenylatzyklase zu aktivieren und dadurch cAMP zu bilden, unabhängig von einer Einnahme durch einen Menschen oder ein Tier. In zwei Arbeiten, in denen aus Menschen operativ oder per Biopsie entnommenes Bauchfettgewebe untersucht wurde, diente auf das isolierte Gewebe aufgebrachtes Forskolin dazu, die maximale Fettspaltung (Lipolyse) der Fettzellen zu bestimmen, gemessen an freigesetztem Glycerin. Diese Versuche zeigen, wie stark Fettzellen unter maximaler pharmakologischer Stimulation reagieren können, sie zeigen nicht, was eine oral eingenommene Menge Forskolin im ganzen Körper bewirkt.
Sicherheit und Wechselwirkungen
In den vorliegenden kleinen Studien zur oralen Einnahme von 10 bis 60 mg Forskolin pro Tag über mehrere Wochen wurde die Substanz überwiegend gut vertragen, mit vereinzelt berichteten Magenbeschwerden.
Forskolin aktiviert die Adenylatzyklase und erhöht dadurch cAMP in praktisch jeder Körperzelle, unter anderem in der glatten Muskulatur der Blutgefäße, wo dies gefäßerweiternd wirkt. Auch wenn die vorliegende Humanstudie zum Blutdruck kein auswertbares Ergebnis berichtet, ist bei einer bestehenden Neigung zu niedrigem Blutdruck sowie bei gleichzeitiger Einnahme blutdrucksenkender oder gefäßerweiternder Medikamente Vorsicht angebracht. Aus demselben Wirkmechanismus lässt sich außerdem eine Beeinflussung der Blutgerinnung ableiten, weshalb bei gleichzeitiger Einnahme gerinnungshemmender Medikamente ebenfalls Vorsicht sinnvoll ist, auch wenn uns dazu keine eigene Humanstudie zu Coleus forskohlii vorliegt.
Die oben beschriebenen Studien zu Asthma setzten Forskolin als Zusatz oder Alternative zu einer bestehenden asthmaspezifischen Behandlung ein. Bei einer bestehenden Atemwegserkrankung sollte eine begonnene ärztlich verordnete Behandlung nicht ohne Rücksprache durch die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels ersetzt werden.
Zu Wechselwirkungen mit weiteren Medikamenten bei oraler Einnahme liegt uns keine eigene geprüfte Humanstudie vor. Zu Schwangerschaft und Stillzeit liegt uns ebenfalls keine eigene geprüfte Quelle vor, eine ärztliche Rücksprache vor der Einnahme ist in diesem Fall grundsätzlich sinnvoll.
Quellen zum Nachlesen
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02
RCT (quasi-randomisiert), doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 60 (30 vs 30), 12 Wochen, Markenrohstoff Forcslim, 50 mg Forskolin pro Tag · 2026
A 12-week, double-blind, quasi-randomized, placebo-controlled study to evaluate the efficacy and safety of Coleus forskohlii (Forcslim) on body weight loss
Channangihalli Thimmegowda S, Hussain Mirza FH, Venkataraman R, Nagarajaiah RB. J Int Soc Sports Nutr
Zur Zuschreibung: 03
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03
RCT, einfach verblindet, aktive Vergleichsgruppe, n gleich 40 (20 vs 20), 6 Monate, 10 mg Forskolin pro Tag oral · 2006
Forskolin versus sodium cromoglycate for prevention of asthma attacks, a single-blinded clinical trial
González-Sánchez R, Trujillo X, Trujillo-Hernández B, Vásquez C, Huerta M, Elizalde A. J Int Med Res
Zur Zuschreibung: 06
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04
RCT, einfach verblindet, aktive Vergleichsgruppe, n gleich 60 (30 vs 30), 2 Monate, 10 mg Forskolin pro Tag oral · 2010
Forskolin compared with beclomethasone for prevention of asthma attacks, a single-blind clinical trial
Huerta M, Urzúa Z, Trujillo X, González-Sánchez R, Trujillo-Hernández B. J Int Med Res
Zur Zuschreibung: 06
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05
RCT, doppelt verblindet, plazebokontrolliert, Cross-over mit 4 Perioden, n gleich 16, akute inhalative Einzeldosis 10 mg Colforsin · 1993
Pharmacodynamic effects of inhaled dry powder formulations of fenoterol and colforsin in asthma
Bauer K, Dietersdorfer F, Sertl K, Kaik B, Kaik G. Clin Pharmacol Ther
Zur Zuschreibung: 07
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06
Offene Pilotstudie ohne Kontrollgruppe, n gleich 16, 40 Tage, orale Kombination aus Forskolin, Rutin und Vitamin B1/B2 als Zusatz zur bestehenden Behandlung · 2010
Oral administration of an association of forskolin, rutin and vitamins B1 and B2 potentiates the hypotonising effects of pharmacological treatments in POAG patients
Pescosolido N, Librando A. Clin Ter
Zur Zuschreibung: 08
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07
Laborstudie an aus Menschen entnommenem Fettgewebe, n gleich 46 Frauen, forskolinstimulierte Lipolyse-Messung · 2013
Markers of macrophage infiltration and measures of lipolysis in human abdominal adipose tissues
Michaud A, Pelletier M, Noël S, Bouchard C, Tchernof A. Obesity (Silver Spring)
Zur Zuschreibung: 10
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08
Laborstudie an aus Menschen entnommenem Fettgewebe, n gleich 32 Männer, forskolinstimulierte Lipolyse-Messung · 2000
Adipose tissue metabolism in young and middle-aged men after control for total body fatness
Imbeault P, Prud'Homme D, Tremblay A, Després JP, Mauriège P. J Clin Endocrinol Metab
Zur Zuschreibung: 10
-
09
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 23 randomisiert (7 vs 12 ausgewertet), 12 Wochen, Markenrohstoff ForsLean, 50 mg Forskolin pro Tag · 2005
Effects of coleus forskohlii supplementation on body composition and hematological profiles in mildly overweight women
Henderson S, Magu B, Rasmussen C, Lancaster S, Kerksick C, Smith P, Melton C, Cowan P, Greenwood M, Earnest C, Almada A, Milnor P, Magrans T, Bowden R, Ounpraseuth S, Thomas A, Kreider RB. J Int Soc Sports Nutr
Zur Zuschreibung: 01
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10
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 30 (15 vs 15), 12 Wochen, 50 mg Forskolin pro Tag zusätzlich zu kalorienreduzierter Kost · 2015
Coleus forskohlii Extract Supplementation in Conjunction with a Hypocaloric Diet Reduces the Risk Factors of Metabolic Syndrome in Overweight and Obese Subjects, A Randomized Controlled Trial
Loftus HL, Astell KJ, Mathai ML, Su XQ. Nutrients
Bei H.P.N
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