Hirse-Extrakt

Zuletzt geprüft am

Pflanzenextrakte

Panicum miliaceum · Rispenhirse-Extrakt · Proso-Hirse-Extrakt · Millet Extract · Miliacin

H.P.N · Datenstand 2026-09-08 · 7 Zuschreibungen im Überblick

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Extrakt aus dem Korn der Rispenhirse (Panicum miliaceum), der als Trägersubstanz für das Triterpen Miliacin gilt. Fast die gesamte vorliegende Forschung untersucht ihn nicht als Reinstoff, sondern entweder in einer Kapsel-Verbindung mit weiteren Stoffen oder als speziell verkapselte Miliacin-Zubereitung
Herkunft
Das Korn der Rispenhirse (Panicum miliaceum, auch Proso-Hirse genannt), einer der ältesten Kulturpflanzen Asiens. "Hirse" ist im Deutschen keine eindeutige botanische Bezeichnung, auch Kolbenhirse (Setaria italica) und Perlhirse (Pennisetum glaucum) werden so genannt. Die hier zitierten Humanstudien zu Haaren nennen ausdrücklich Panicum miliaceum
Wirkform in Studien
Uneinheitlich. Eine placebokontrollierte Humanstudie prüft Miliacin, das Haupttriterpen der Hirse, eingeschlossen in eine besondere Trägerformulierung aus polaren Lipiden (Handelsbezeichnung MePL), keinen unverarbeiteten Hirse-Extrakt. Eine zweite Humanstudie prüft ein Kombinationspräparat aus Hirse-Extrakt, Pantothensäure, L-Cystin und Biotin (Handelsname Priorin). Zellkultur- und Tierstudien prüfen teils Hirse-Extrakt allein, teils eine Kombination mit Weizenextrakt. Eine ältere, nicht randomisierte Vergleichsstudie prüfte dagegen Panicum miliaceum allein, oral eingenommen
Übliche Studiendosis
In der placebokontrollierten Studie zur Haardichte eine tägliche orale Einnahme von MePL über 12 Wochen, die genaue Miliacin-Menge steht nicht im frei zugänglichen Abstract. In der offenen Studie zur Kombination 2 Kapseln täglich über 12 Wochen, die Einzeldosis von Hirse-Extrakt darin ist im Abstract nicht angegeben
Bekannt geworden durch
Kombinationspräparate für Haardichte und Haarausfall wie Priorin, die neben Hirse-Extrakt auch Pantothensäure, L-Cystin und Biotin enthalten
Verträglichkeit
In den vorliegenden Studien gut vertragen, keine schwerwiegenden Nebenwirkungen berichtet

Was diesem Stoff zugesprochen wird

Was die Studien hergeben.

Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.

  1. 01

    Telogenhaardichte bei Frauen mit saisonal erhöhtem Haaranteil in der Ruhephase, Gruppenunterschied nach zwölfwöchiger Einnahme von verkapseltem Miliacin

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer plazebokontrollierten Studie an 65 Frauen sank der Anteil ruhender Haare unter verkapseltem Miliacin nach zwölf Wochen stärker als unter Placebo. Geprüft wurde eine besondere Verkapselung, kein unverarbeiteter Hirse-Extrakt.

    Ausführlicher Nachweis

    In einer plazebokontrollierten, randomisierten, doppelblinden, multizentrischen Studie erhielten 65 nicht menopausale Frauen mit saisonal erhöhtem Anteil ruhender Haare (Telogenhaare), festgestellt per Phototrichogramm, über 12 Wochen täglich oral entweder Miliacin, verkapselt in polare Lipide (MePL), oder Placebo [1]. Nach 12 Wochen war der Rückgang der Telogenhaardichte in der MePL-Gruppe gegenüber Placebo signifikant stärker, ein Effektmaß mit Konfidenzintervall nennt das frei zugängliche Abstract nicht, der Volltext lag uns nicht vor [1]. Die Kopfhauttrockenheit nahm laut Abstract in der MePL-Gruppe stärker ab als unter Placebo, ebenfalls ohne Zahlenangabe im Abstract [1]. Vorausgehende Zellversuche derselben Arbeitsgruppe zeigten, dass MePL die Zellteilung in Haarwurzelzellen aus der menschlichen Kopfhaut stärker anregte als Miliacin allein, was für eine bessere Bioverfügbarkeit der Verkapselung spricht, aber ebenfalls kein Humanbeleg für den unverarbeiteten Extrakt ist [1]. Ein Autor der Studie ist bei der Robertet Group angesiedelt, einem Hersteller kosmetischer und pflanzlicher Wirkstoffe, das Abstract nennt keine gesonderte Interessenerklärung oder Förderquelle. Geprüft wurde eine patentierte Verkapselung von Miliacin, kein Hirse-Extrakt in der Form, wie er in Nahrungsergänzungsmitteln sonst verkauft wird.

    Quellen: 1

  2. 02

    Anagenhaardichte im Wachstumsstadium, in derselben Studie ein Anstieg in beiden Gruppen ohne Unterschied zwischen Verum und Placebo

    Nicht bestätigt
    Einordnung und Einschränkungen

    In derselben Studie stieg der Anteil wachsender Haare in der Verum- und in der Placebogruppe gleichermaßen, ein Gruppenunterschied bestand nicht. Der Endpunkt wurde geprüft und der erwartete Vorsprung zeigte sich nicht. Zahlenwerte und Intervall nennt das Abstract nicht, das bleibt ein Restvorbehalt.

    Ausführlicher Nachweis

    In derselben Studie an 65 Frauen nahm der Anteil der Haare im Wachstumsstadium (Anagenphase) sowohl in der MePL-Gruppe als auch in der Placebogruppe über die 12 Wochen zu, laut Abstract ohne signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen [1]. Der Zuwachs ist damit eine Veränderung, die in beiden Studienarmen gleichermaßen auftrat, kein einer Einnahme zurechenbarer Effekt. Zahlenwerte oder ein Konfidenzintervall nennt das frei zugängliche Abstract nicht, das bleibt als Restvorbehalt zur Genauigkeit stehen, ändert aber nichts daran, dass dieser Endpunkt geprüft und ohne Gruppenunterschied geblieben ist.

    Quellen: 1

  3. 03

    Haardichte und Haarausfall bei leichtem, saisonalem, nicht krankheitsbedingtem diffusem Haarausfall unter einer Kombination aus Hirse-Extrakt, Pantothensäure, L-Cystin und Biotin, in einer offenen Studie ohne Kontrollgruppe

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer offenen Studie ohne Placebogruppe an 112 Personen ging der Haarausfall unter der Kombination zurück. Ohne Kontrollgruppe lässt sich das nicht von der jahreszeitlich üblichen Erholung des Haarwuchses trennen, und Hirse-Extrakt wurde nicht allein geprüft.

    Ausführlicher Nachweis

    In einer offenen, multizentrischen Studie ohne Placebo- oder Kontrollgruppe nahmen 112 gesunde Personen (93,8 Prozent Frauen, Durchschnittsalter 32 Jahre) mit leichtem, nicht krankheitsbedingtem, saisonal bedingtem diffusem Haarausfall 12 Wochen lang täglich zwei Kapseln eines Präparats aus Hirse-Extrakt, Pantothensäure, L-Cystin und Biotin ein [2]. Die Haardichte und der Anteil der Haare in der Wachstumsphase stiegen gegenüber dem Ausgangswert signifikant (p kleiner 0,001), der Anteil ruhender Haare sank, und der Haarausfall nahm nach 12 Wochen gegenüber dem Ausgangswert um 59 Prozent ab (p kleiner 0,001) [2]. Diese Werte sind ausnahmslos Vergleiche zum eigenen Ausgangswert, es gibt keine Kontrollgruppe, gegen die sie sich einordnen ließen. Die Autoren benennen selbst als Einschränkung, dass ein Teil des beobachteten Rückgangs eine spontane jahreszeitliche Normalisierung des saisonalen Haarausfalls sein könnte, die auch ohne Einnahme aufgetreten wäre, und dass das offene Studiendesign bei den subjektiven Bewertungen einen Erwartungseffekt begünstigen kann [2]. Das geprüfte Präparat (Priorin) enthält neben Hirse-Extrakt drei weitere Wirkstoffe, ein isolierter Beitrag des Hirse-Extrakts lässt sich aus der Studie nicht ableiten. Die Studie wurde von Bayer Consumer Care gesponsert, eine Autorin ist bei einer Bayer-Tochtergesellschaft angestellt, der Sponsor war an Studiendesign, Manuskripterstellung und Publikationsentscheidung beteiligt [2].

    Quellen: 2

  4. 04

    Zellteilung, Wachstumsfaktoren und Entzündungsmarker in Haarwurzelzellen sowie im Tiermodell

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    Nur menschliche Zellkulturen und ein Mausmodell, keine Humanstudie. Geprüft wurde eine Kombination aus Hirse- und Weizenextrakt, nicht Hirse allein.

    Ausführlicher Nachweis

    In Zellkulturen menschlicher Haarwurzelzellen (dermale Papillazellen) erhöhte ein Komplex aus Hirse-Extrakt und Weizenextrakt (Triticum aestivum, MWC) die mRNA-Spiegel antioxidativer Enzyme (Katalase, SOD1), von Wachstumsfaktoren (IGF-1, VEGF, FGF7) und von Faktoren des Haarwachstumswegs (Wnt10b, Beta-Catenin), während die mRNA-Spiegel der Entzündungsbotenstoffe Interleukin-6 und TNF-alpha sanken [3]. In einem Mausmodell mit synchronisiertem Haarzyklus zeigte sich ein ähnliches Muster, und die Wachstumsphase des Haarzyklus verlängerte sich unter MWC [3]. Die Studie wurde vom Rohstoffhersteller Novarex finanziert, die Autoren erklären, es bestehe kein Interessenkonflikt [3]. Geprüft wurde ausschließlich eine Kombination aus Hirse- und Weizenextrakt, kein Hirse-Extrakt allein, und ausschließlich an Zellen und Mäusen, keine Aussage zur Wirkung beim Menschen.

    Quellen: 3

  5. 05

    Stoffwechselaktivität und Zellteilung von Keratinozyten im Zellversuch

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    Nur ein Zellversuch mit menschlichen Hautzellen aus der Vorhaut, keine Humanstudie am Kopf oder Körper. Miliacin wurde nur zusammen mit zwei weiteren Stoffen und in unterschiedlichen Konzentrationen getestet.

    Ausführlicher Nachweis

    In einer Zellkultur aus menschlichen Keratinozyten (gewonnen aus Vorhautgewebe) steigerte das aus Hirse gewonnene Triterpen Miliacin (6 mg/mL) sowohl die Stoffwechselaktivität (162 Prozent) als auch die Zellteilung (215 Prozent, gemessen per BrdU-Aufnahme) gegenüber unbehandelten Zellen [4]. In Kombination mit L-Cystin und D-Pantothenat stieg die Stoffwechselaktivität synergistisch auf 245 Prozent [4]. Die Studie ist ein reiner Zellversuch an einem einzelnen Zelltyp aus der Vorhaut, keine Studie an Haarwurzelzellen der Kopfhaut und keine Studie am Menschen. Sie diente laut eigener Aussage der Grundlagenforschung für Präparate wie Priorin, das dieselben drei Stoffe kombiniert.

    Quellen: 4

  6. 06

    Ausmaß des Haarausfalls bei Personen, die eine Chemotherapie mit Cisplatin oder Anthrazyklinen erhielten, in einer nicht randomisierten Vergleichsstudie geringer, in der Meta-Analyse, die diese Studie einschließt, ohne Vorteil gegenüber den Kontrollen

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Die einzige Humanarbeit zu Panicum miliaceum als alleinigem Wirkstoff ist eine nicht randomisierte Vergleichsstudie. Die Meta-Analyse, die sie einschließt, fand für diese Anwendung keinen Vorteil gegenüber Kontrollen. Beide Arbeiten sind ein Bestand, kein doppelter Beleg.

    Ausführlicher Nachweis

    In einer nicht randomisierten Vergleichsstudie erhielten 28 Personen begleitend zu einer Chemotherapie dreimal täglich 300 mg Panicum miliaceum oral, 56 Personen unter denselben Chemotherapie-Schemata bildeten die Kontrollgruppe [5]. Der Anteil eines starken Haarausfalls (Grad 3 nach WHO) war unter Cisplatin-haltigen Schemata in der Panicum-Gruppe signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe, unter Anthrazyklin-haltigen Schemata ebenfalls niedriger, dort aber ohne statistische Signifikanz [5]. Effektmaße, Konfidenzintervalle und ein Förderhinweis stehen nicht im Abstract, der Volltext lag uns nicht vor. Die Zuteilung erfolgte nicht zufällig, eine Verblindung ist nicht berichtet, und die Autoren nennen ihre Arbeit selbst vorläufig und randomisierte Studien als nötig [5]. Eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse über acht randomisierte und neun weitere kontrollierte Studien mit zusammen 1098 Teilnehmenden schloss diese Arbeit ein [6]. Sie kam zu dem Ergebnis, dass allein die Kopfhautkühlung den Haarausfall unter Chemotherapie signifikant seltener machte, während topisches Minoxidil und die übrigen geprüften Maßnahmen, zu denen Panicum miliaceum zählt, keine signifikante Verringerung zeigten [6]. Ein eigenes gepooltes Effektmaß für Panicum miliaceum nennt das Abstract nicht, der Volltext lag uns ebenfalls nicht vor. Quelle 5 und Quelle 6 sind deshalb kein doppelter Beleg, sondern eine Einzelstudie und die Übersicht, die sie enthält.

    Quellen: 5, 6

  7. 07

    Nagelqualität und Hautzustand nach Einnahme von Hirse-Extrakt

    Keine Studien gefunden
    Einordnung und Einschränkungen

    Wir haben gezielt gesucht und keine Studie am Menschen zu Nägeln oder Hautzustand nach Einnahme von Hirse-Extrakt gefunden, nur zu Haaren.

    Ausführlicher Nachweis

    Eine gezielte Suche zu Hirse-Extrakt beziehungsweise Panicum miliaceum in Verbindung mit Nagelwachstum, Nagelqualität oder allgemeinem Hautzustand (auch mit dem Suchbegriff Miliacin) ergab keinen einzigen Treffer einer Humanstudie. Gefunden wurden ausschließlich die oben genannten Studien zu Haaren sowie Arbeiten zu Hirse als Nahrungsmittel und deren antioxidative Eigenschaften in anderen Hirse-Arten (Kolbenhirse, Perlhirse), die nicht dieselbe Art wie die in den Haarstudien geprüfte Rispenhirse sind und deshalb hier nicht als Beleg herangezogen werden.

Studien im Detail

Haardichte unter verkapseltem Miliacin

Keophiphath und Kollegen prüften 2020 in einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten, multizentrischen Studie an 65 nicht menopausalen Frauen mit saisonal erhöhtem Anteil ruhender Haare eine zwölfwöchige tägliche orale Einnahme von Miliacin, verkapselt in polare Lipide (MePL). Der Anteil der Haare in der Ruhephase (Telogenphase) sank gegenüber Placebo stärker, ein Effektmaß mit Konfidenzintervall nennt das frei zugängliche Abstract nicht. Der Anteil der Haare in der Wachstumsphase (Anagenphase) stieg dagegen in beiden Gruppen gleichermaßen an, ohne Unterschied zwischen Verum und Placebo. Geprüft wurde eine besondere, patentierte Verkapselung, kein unverarbeiteter Hirse-Extrakt.

Haarausfall unter einer Kombination aus Hirse-Extrakt, Pantothensäure, L-Cystin und Biotin

Proksch und Bartylla prüften 2026 in einer offenen, multizentrischen Studie ohne Kontrollgruppe an 112 Personen mit leichtem, nicht krankheitsbedingtem, saisonal bedingtem diffusem Haarausfall eine zwölfwöchige tägliche Einnahme eines Kombinationspräparats aus Hirse-Extrakt, Pantothensäure, L-Cystin und Biotin. Haardichte und Wachstumsphasen-Anteil stiegen, der Haarausfall sank gegenüber dem eigenen Ausgangswert um 59 Prozent. Ohne Kontrollgruppe lässt sich dieser Rückgang nicht von der jahreszeitlich üblichen Erholung des Haarwuchses trennen, ein Punkt, den die Autoren selbst als Einschränkung benennen. Die Studie wurde vom Hersteller gesponsert, der auch an Design und Manuskript beteiligt war.

Einordnung: Beide Studien zum Haarwuchs prüfen weder einen unverarbeiteten Hirse-Extrakt noch Hirse-Extrakt als alleinigen Wirkstoff. Es gibt jedoch eine dritte, ältere Humanarbeit, die Panicum miliaceum allein oral prüfte, dreimal täglich 300 mg, allerdings zu einer völlig anderen Frage und ohne Randomisierung [5], und die Meta-Analyse, die sie einschließt, fand dort keinen Vorteil gegenüber den Kontrollen [6]. Eine prüft eine besondere Verkapselung des isolierten Triterpens Miliacin, die andere ein Vierfach-Kombinationspräparat ohne Kontrollgruppe. Ein eigenständiger Beitrag von Hirse-Extrakt lässt sich aus keiner der beiden Arbeiten herauslösen.

Tier- und Laborstudien

Choi und Kollegen zeigten 2023 an menschlichen Haarwurzelzellen und in einem Mausmodell, dass ein Komplex aus Hirse-Extrakt und Weizenextrakt Wachstumsfaktoren und Gene des Haarwachstumswegs hochregulierte und Entzündungsbotenstoffe senkte, mit einer Verlängerung der Wachstumsphase im Mausmodell. Obrigkeit und Kollegen zeigten 2006 an menschlichen Keratinozyten aus Vorhautgewebe, dass das Hirse-Triterpen Miliacin, vor allem in Kombination mit L-Cystin und Pantothenat, Stoffwechselaktivität und Zellteilung steigerte. Beide Arbeiten sind reine Zell- beziehungsweise Tierversuche ohne Aussage zur Wirkung beim Menschen.

Sicherheit und Wechselwirkungen

In den vorliegenden Studien war die orale Einnahme von Hirse-Extrakt-haltigen Präparaten gut verträglich, schwerwiegende Nebenwirkungen wurden nicht berichtet. Zu Wechselwirkungen mit Medikamenten liegt uns keine eigene geprüfte Humanstudie vor.

Zu Schwangerschaft und Stillzeit liegt uns keine eigene geprüfte Quelle vor, eine ärztliche Rücksprache vor der Einnahme ist in diesem Fall grundsätzlich sinnvoll.

Quellen zum Nachlesen

  1. 01

    RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, multizentrisch, n gleich 65, 12 Wochen · 2020

    Miliacin encapsulated by polar lipids stimulates cell proliferation in hair bulb and improves telogen effluvium in women.

    Keophiphath M, Courbière C, Manzato L, Lamour I, Gaillard E. J Cosmet Dermatol

    Zur Zuschreibung: 01, 02

  2. 02

    Offene, multizentrische Studie ohne Kontrollgruppe, n gleich 112, 12 Wochen · 2026

    Effectiveness, Tolerability, and Acceptance of a Food Supplement in the Management of Non-Illness-Related Hair Loss and Thinning.

    Proksch E, Bartylla S. J Cosmet Dermatol

    Zur Zuschreibung: 03

  3. 03

    Zellkultur- und Tierstudie, humane dermale Papillazellen und Mausmodell · 2023

    Effects of the Complex of Panicum miliaceum Extract and Triticum aestivum Extract on Hair Condition.

    Choi N, Kim KC, Jeong PY, Kim B. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 04

  4. 04

    Zellkulturstudie, menschliche Keratinozyten aus Vorhautgewebe · 2006

    Xenobiotics in vitro, the influence of L-cystine, pantothenat, and miliacin on metabolic and proliferative capacity of keratinocytes.

    Obrigkeit DH, Oepen T, Jugert FK, Merk HF, Kubicki J. Cutan Ocul Toxicol

    Zur Zuschreibung: 05

  5. 05

    Nicht randomisierte Vergleichsstudie mit Kontrollgruppe, Panicum miliaceum als alleiniger Wirkstoff · 2007

    A case-control study of Panicum Miliaceum in the treatment of cancer chemotherapy-induced alopecia.

    Gardani G, Cerrone R, Biella C, Galbiati B, Proserpio E, et al. Minerva Med

    Zur Zuschreibung: 06

  6. 06

    Systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse, acht randomisierte und neun weitere kontrollierte Studien · 2015

    Efficacy of interventions for prevention of chemotherapy-induced alopecia, a systematic review and meta-analysis.

    Shin H, Jo SJ, Kim DH, Kwon O, Myung SK. Int J Cancer

    Zur Zuschreibung: 06

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