Kaktusfeigen-Extrakt
Zuletzt geprüft am
Pflanzenextrakte
Opuntia ficus-indica (Frucht, Fruchtschale, Kladodien oder Saft je nach Studie, siehe Abgrenzung) · Feigenkaktus-Extrakt · Opuntia-Extrakt · Nopal · Indian Fig · Prickly Pear · Tuna · spanischer Name der Frucht
Auf einen Blick
- Was es ist
- Ein Extrakt aus Opuntia ficus-indica, einem Feigenkaktus aus der Familie der Kakteengewächse. Je nach Studie wurde ein ganz unterschiedlicher Pflanzenteil geprüft, das Fruchtfleisch oder die Fruchtschale der namensgebenden Kaktusfeige, der Saft der Frucht, oder die flachen, fleischigen Sprossabschnitte, botanisch Kladodien, umgangssprachlich Nopal-Pads und in mehreren Studien ungenau als "Blätter" bezeichnet, siehe Abgrenzung unten
- Herkunft
- Ursprünglich aus Mexiko, heute weltweit in trockenen und subtropischen Regionen kultiviert, unter anderem im Mittelmeerraum, dort auch als Frischgemüse und Frucht im Handel
- Wirkform in Studien
- Uneinheitlich zwischen frischem Fruchtfleisch, Fruchtschalen-Extrakt, Frucht-Saft, Kladoden-Pulver und mindestens zwei Markenrohstoffen, OpunDia und NeOpuntia, mit unterschiedlichem und selten vollständig standardisiertem Gehalt an Betalain-Pigmenten und Vitamin C, siehe Abgrenzung
- Übliche Studiendosis
- 200 bis 1600 mg standardisierter Extrakt oder 1000 mg Kapsel-Extrakt als akute Einzelgabe, 250 g frisches Fruchtfleisch zweimal täglich über 2 Wochen, 1,6 g Kladodien-Pulver je Mahlzeit über 6 Wochen, 50 ml Saft täglich über 3 Tage, je nach geprüfter Zubereitung sehr unterschiedlich
- Bekannt geworden durch
- Die traditionelle Verwendung als Nahrungsmittel in Mexiko und im Mittelmeerraum, sowie durch eine 2004 vielzitierte, aber in ihrem Hauptergebnis negative Studie zu Beschwerden am Folgetag nach Alkoholkonsum
- Verträglichkeit
- In den vorliegenden Studien überwiegend gut vertragen, eine Übersichtsarbeit nennt Magen-Darm-Beschwerden und grippeartige Symptome als berichtete Nebenwirkungen einzelner Präparate
Was diesem Stoff zugesprochen wird
Was die Studien hergeben.
Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.
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01
Schwere der Beschwerden am Folgetag nach Alkoholkonsum, mit gemischtem Ergebnis in der einzigen randomisierten Studie
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In der Hauptzielgröße, dem Gesamt-Beschwerdewert, kein Unterschied zu Placebo. Drei von neun Einzelbeschwerden waren seltener, und ein schwerer Verlauf war halb so häufig.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Cross-over-Studie erhielten 64 gesunde junge Erwachsene 5 Stunden vor dem Alkoholkonsum einmalig einen Opuntia-ficus-indica-Extrakt (Einheit im Abstract als 1600 IU angegeben, welcher Pflanzenteil geprüft wurde, nennt der Abstract nicht) oder Placebo, danach konsumierten sie über 4 Stunden bis zu 1,75 g Alkohol je Kilogramm Körpergewicht [1]. 55 Personen schlossen beide Studienarme ab. Der als Hauptzielgröße festgelegte Gesamt-Beschwerdewert aus 9 Symptomen sank im Mittel um 2,7 Punkte gegenüber Placebo, das 95-Prozent-Intervall reichte von minus 0,2 bis plus 5,5 Punkten (p gleich 0,07) und schließt damit einen fehlenden Unterschied nicht sicher aus [1]. Von den 9 einzelnen Beschwerden waren Übelkeit, Mundtrockenheit und Appetitlosigkeit unter dem Extrakt signifikant seltener (je p kleiner 0,05) [1]. Das Risiko eines schweren Katers, definiert als Beschwerdewert ab 18 Punkten, war unter dem Extrakt etwa halb so hoch wie unter Placebo (Odds Ratio 0,38 bei einem 95-Prozent-Intervall von 0,16 bis 0,88, p gleich 0,02) [1]. Das C-reaktive Protein am Morgen danach war unter Placebo im Mittel 40 Prozent höher als unter dem Extrakt, ein Effektmaß mit Intervall dafür nennt der Abstract nicht [1]. Eine 2005 im BMJ veröffentlichte systematische Übersicht über alle damals verfügbaren randomisierten Studien zu Interventionen gegen Beschwerden nach Alkoholkonsum bewertet diese Studie im Volltext ausdrücklich als eine von zwei pflanzlichen Extrakt-Studien ohne belegten Unterschied zur Kontrolle bei der jeweiligen Hauptzielgröße, und kommt insgesamt zu dem Schluss, es bestehe keine überzeugende Evidenz für irgendeine der geprüften Interventionen [2]. Das PubMed-Feld zum Interessenkonflikt der Studie von 2004 ist leer. Europe PMC führt für die Arbeit die Fördernummer R03 HL68099-01 des National Heart, Lung, and Blood Institute der National Institutes of Health, weist eine frei zugängliche Verlagsfassung aus und nennt als Anschrift das Tulane Health Sciences Center in New Orleans [1]. Eine Firmenförderung ist in diesen Feldern nicht verzeichnet.
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02
Blutzucker- und Insulinanstieg nach einem oralen Zuckertoleranztest, akute Einnahme des Markenrohstoffs OpunDia vor und nach Ausdauerbelastung, zwei kleine Studien derselben Arbeitsgruppe
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In zwei sehr kleinen Studien mit sechs und elf Männern war die Blutzuckerkurve nach einem Zuckertoleranztest niedriger als unter Placebo. Beide stammen aus derselben Arbeitsgruppe und wurden vom Anbieter des geprüften Rohstoffs mitgetragen.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Cross-over-Studie an 6 körperlich aktiven, gesunden Männern wurde ein Kladoden- und Fruchtschalen-Extrakt (1000 mg als Kapsel) 30 Minuten vor und unmittelbar nach einem oralen Zuckertoleranztest mit 75 g Glukose eingenommen, einmal in Ruhe und einmal nach einer 30-minütigen Ausdauerbelastung [3]. In Ruhe senkte der Extrakt die Fläche unter der Blutzuckerkurve um 26 Prozent gegenüber Placebo, vor allem durch niedrigere Werte nach 30 und 60 Minuten (je p kleiner 0,05), bei gleichzeitig höherem Insulinspiegel zu Studienbeginn und nach 30 Minuten (je p kleiner 0,05) [3]. Nach Belastung war der Blutzucker nach 60 Minuten unter dem Extrakt etwa 10 Prozent niedriger, die Fläche unter der Kurve sank um 37 Prozent (je p kleiner 0,05), ohne dass sich Insulinwerte oder die Insulin-Gesamtfläche zwischen den Bedingungen unterschieden [3]. Ein Effektmaß mit Konfidenzintervall nennt der Abstract nicht, nur Prozentangaben und Signifikanzniveaus. Mit sechs Teilnehmenden ist die Studie sehr klein, ein direkter Übertrag auf eine tägliche Einnahme über Wochen ist aus einer einmaligen Gabe nicht möglich. Das geprüfte Präparat war derselbe Markenrohstoff OpunDia, der auch in der folgenden Zeile geprüft wird, die Einschlusstabelle einer systematischen Übersicht führt die Arbeit mit 500, 1000 und 1500 mg OpunDia gegen Heilerde als Placebo [10]. Zu diesem Rohstoff gibt es eine zweite akute Studie derselben Arbeitsgruppe an der KU Leuven, an 11 gesunden Männern, ebenfalls randomisiert, doppelblind und im Wechsel, mit 1000 mg OpunDia nach 30 Minuten Ausdauerbelastung. Dort lag der Blutzucker nach 90 Minuten um 7 Prozent und nach 120 Minuten um 15 Prozent unter Placebo (je p kleiner 0,05) und das Insulin nach zwei Stunden höher [12]. Deren frei verfügbarer Volltext (PMC3853711) macht die Bindung an den Anbieter sichtbar, die für die Studie an sechs Männern nicht offengelegt ist. Zwei der sechs Autoren sind bei der PhytoLab GmbH und Co. KG angestellt und waren am Studienaufbau beteiligt, PhytoLab hat die Arbeit finanziert, der Rohstoff kam von der Finzelberg GmbH und Co. KG, die OpunDia zum Patent angemeldet hat [12]. Beide Arbeiten stammen aus derselben Gruppe und prüfen denselben Rohstoff, sie sind ein Bestand und nicht zwei voneinander unabhängige Belege.
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03
Blutzucker, Insulin, HbA1c und Blutfette nach 16-wöchiger täglicher Einnahme des Markenrohstoffs OpunDia bei übergewichtigen Erwachsenen mit erhöhtem Nüchternblutzucker, kein Unterschied zu Placebo
Nicht bestätigtEinordnung und Einschränkungen
Nach 16 Wochen täglicher Einnahme fand sich bei keinem der geprüften Werte ein Unterschied zu Placebo. Der zusätzlich berichtete Abfall nach einer Einzelgabe vergleicht nur denselben Test vor und nach der Gabe, ohne Placebogruppe im selben Zeitfenster.
Ausführlicher Nachweis
In einer doppelblinden, plazebokontrollierten Studie am Markenrohstoff OpunDia erhielten übergewichtige Erwachsene mit erhöhtem Nüchternblutzucker über 16 Wochen täglich 200 mg OpunDia (n gleich 15) oder Placebo (n gleich 14) [4]. Im akuten Teil der Studie erhielten alle Teilnehmenden vor einem oralen Zuckertoleranztest mit 75 g Glukose einmalig 400 mg OpunDia. Der Blutzucker lag nach 60, 90 und 120 Minuten niedriger als vor dieser Einzelgabe (205,92 gegenüber 188,84, 184,55 gegenüber 169,74 und 159,24 gegenüber 148,89 mg/dl, je p kleiner 0,05) [4]. Dieser Vergleich bezieht sich auf denselben Zuckertoleranztest vor und nach der akuten OpunDia-Gabe und ist damit ein Vorher-Nachher-Vergleich, kein Vergleich zu einer Placebo-Gruppe im selben Zeitfenster. Nach den 16 Wochen täglicher Einnahme berichtet der Abstract dagegen ausdrücklich keine Gruppenunterschiede bei den Zuckertoleranztest-Zeitpunkten, der Fläche unter der Kurve, Insulin, hochsensitivem CRP, Adiponectin, Proinsulin, dem Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c, den Blutfettwerten, der Ernährungsanalyse oder der Körperzusammensetzung, bei keinem der genannten Werte wird ein Effektmaß mit Intervall angegeben [4]. Die Studie belegt damit vor allem die Sicherheit der 16-wöchigen Einnahme, für eine Wirkung bei täglicher Einnahme über diesen Zeitraum liefert sie keinen belegten Gruppenunterschied, obwohl sie ihn geprüft hat, deshalb die Einstufung als nicht bestätigt. Die Einschlusstabelle einer systematischen Übersicht zeigt zusätzlich, dass der Blutzucker im Zuckertoleranztest nach den 16 Wochen in beiden Gruppen gegenüber dem eigenen Ausgangswert sank, in der OpunDia-Gruppe nach 60, 90 und 120 Minuten und in der Placebogruppe nach 60 und 90 Minuten, was den fehlenden Gruppenunterschied bestätigt [10]. Welchen Pflanzenteil OpunDia enthält, geht aus dem Abstract dieser Arbeit nicht hervor, aus dem freien Volltext einer Studie derselben Rohstoffreihe schon, es ist ein Extrakt aus Kladoden und Fruchtschale, zum Patent angemeldet von der Finzelberg GmbH und Co. KG [12]. Das PubMed-Feld zum Interessenkonflikt ist leer und der Volltext dieser Arbeit nicht frei zugänglich, eine eigene Förderangabe liegt für sie deshalb nicht vor, die Anschrift der Erstautorin liegt an der Western Illinois University.
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04
LDL- und HDL-Cholesterin sowie Triglyzeride bei Frauen mit mehreren Stoffwechsel-Risikofaktoren über sechs Wochen, deutlicher bei Frauen über 45 Jahren
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Bei Frauen mit mehreren Stoffwechsel-Risikofaktoren stieg das HDL-Cholesterin stärker als unter Placebo, deutlicher bei den über 45-Jährigen. Kleine Studie mit einem Markenrohstoff aus getrockneten Kladodien.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie über 6 Wochen erhielten 68 Frauen zwischen 20 und 55 Jahren mit einem Body-Mass-Index zwischen 25 und 40 sowie mehreren Stoffwechsel-Risikofaktoren (erhöhter Taillenumfang, Blutdruck, Blutzucker und Blutfette) den Markenrohstoff NeOpuntia, getrocknete Opuntia-ficus-indica-Kladoden, in Kapselform mit 1,6 g je Mahlzeit, oder Placebo, unter einer ausgewogenen, in der Fettzufuhr kontrollierten Ernährung [5]. 59 Frauen schlossen die Studie ab. Bei den 42 Frauen über 45 Jahren stieg das HDL-Cholesterin unter NeOpuntia signifikant an, während es unter Placebo im selben Zeitraum sank, mit einer Tendenz zu niedrigeren Triglyzeriden, für die Gesamtgruppe beschreibt der Abstract dieselbe Richtung, aber schwächer ausgeprägt [5]. Für 42 Frauen ohne zusätzliche cholesterinsenkende Behandlung sank das LDL-Cholesterin unter NeOpuntia deutlich, vor allem bereits nach 14 Tagen [5]. Diese 42 sind nicht mit den 42 Frauen über 45 Jahren gleichzusetzen, die eine Gruppe ist über das Alter gebildet und die andere über die Begleitbehandlung. Rechnerisch gehen die 42 zudem nicht auf, die Einschlusstabelle einer systematischen Übersicht nennt für die NeOpuntia-Gruppe 35 und für die Placebogruppe 33 Personen, es können also nicht 42 Frauen NeOpuntia genommen haben [11]. Am Studienende erfüllten 39 Prozent der NeOpuntia-Gruppe gegenüber 8 Prozent der Placebo-Gruppe keines der fünf geprüften Risikokriterien mehr, ein Anteilsvergleich ohne Angabe eines Konfidenzintervalls [5]. Konkrete Zahlenwerte mit Streuungsmaßen für HDL-, LDL-Cholesterin und Triglyzeride nennt der Abstract nicht, nur die Richtung und dass der Unterschied statistisch bedeutsam war. Die Auswertung nach Alter über 45 Jahre ist eine Teilgruppenanalyse innerhalb einer bereits kleinen Studie. Das PubMed-Feld zum Interessenkonflikt ist leer, die Herstellerbindung steht aber offen im Anschriftenfeld. Alle drei Autoren der Arbeit sind bei der BIO SERAE Laboratories SA in Bram angestellt, dem Unternehmen, das NeOpuntia herstellt und zum Patent angemeldet hat, und die Arbeit endet im Abstract mit dem Satz, die Ergebnisse zeigten einen Vorteil des Einsatzes von NeOpuntia in Nahrungsergänzungsmitteln und funktionellen Lebensmitteln [5]. Der Befund steht außerdem nicht allein. Eine 2020 veröffentlichte systematische Übersicht über elf Humanstudien trennt Fruchtfleisch und Kladoden und kommt zu dem Schluss, dass die Wirkung der Kladoden auf die Blutfette gering ist und im gesamten Bestand nur eine einzige Studie einen gesicherten Anstieg des HDL-Cholesterins berichtet, und zwar in einer Teilgruppe über 45 Jahren unter einem patentierten Kladoden-Pulver, also genau diese Arbeit [11]. Die Übersicht ordnet damit den einzigen Positivbefund als Einzelfall im Bestand ein und mahnt ausdrücklich an, den geprüften Pflanzenteil künftig genau zu benennen.
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05
Körpergewicht unter mehrwöchiger Einnahme, in einer Meta-Analyse aus fünf Studien mit unterschiedlichen Zubereitungen ohne Unterschied zu Kontrollen
Nicht bestätigtEinordnung und Einschränkungen
Eine Meta-Analyse aus fünf Studien mit ganz unterschiedlichen Zubereitungen fand keinen Unterschied beim Körpergewicht, mit einem Intervall, das die Null einschließt. Die Einzelergebnisse streuten dabei stark.
Ausführlicher Nachweis
Eine 2015 veröffentlichte systematische Übersicht mit Meta-Analyse identifizierte 7 randomisierte Studien zu Opuntia ficus-indica und schloss 5 davon in die quantitative Auswertung ein, ohne dass der Abstract deren Zubereitungen im Einzelnen benennt [6]. Für das Körpergewicht fand die Meta-Analyse keinen Unterschied zu Kontrollen, mittlere Differenz minus 0,83 kg bei einem 95-Prozent-Intervall von minus 2,49 bis plus 0,83 kg, bei einer sehr hohen Streuung zwischen den Studien von I-Quadrat gleich 93 Prozent [6]. Eine derart hohe Streuung bedeutet, dass die eingeschlossenen Studien deutlich unterschiedliche Ergebnisse fanden. Sie ist ein Vorbehalt gegenüber der Belastbarkeit des zusammengefassten Werts, denn der gepoolte Nullbefund könnte auch ein Mittelwert aus weit auseinanderliegenden Einzelbefunden sein. Geprüft und nicht gefunden wurde der Effekt in dieser Zusammenfassung dennoch, und ein gegenteiliges Ergebnis einzelner Studien am Menschen ist aus dem Abstract nicht zu belegen. Die Autoren selbst bewerten die Berichtsqualität der eingeschlossenen Studien als uneinheitlich [6]. Das PubMed-Feld zum Interessenkonflikt ist leer, der Volltext nicht frei zugänglich, sodass sich weder die einzelnen Studien noch ihre Zubereitungen im Detail prüfen ließen [6].
Quellen: 6
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06
Body-Mass-Index, Körperfettanteil, Blutdruck und Gesamtcholesterin in derselben Meta-Analyse, als bedeutsam berichtet ohne Effektmaß im Abstract
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Dieselbe Meta-Analyse berichtet niedrigeren Body-Mass-Index, Körperfettanteil, Blutdruck und Gesamtcholesterin, nennt dafür aber keine Zahlen mit Streuung.
Ausführlicher Nachweis
Dieselbe Meta-Analyse von 2015 berichtet für Body-Mass-Index, Körperfettanteil, systolischen und diastolischen Blutdruck sowie Gesamtcholesterin jeweils eine bedeutsame Reduktion gegenüber Kontrollen ("significant reductions were observed"), ohne für einen dieser Werte ein Effektmaß mit Konfidenzintervall im Abstract zu nennen [6]. Als berichtete Nebenwirkungen einzelner eingeschlossener Studien nennt die Übersicht Magen-Darm-Unverträglichkeit und grippeartige Symptome, ohne Häufigkeitsangabe [6]. Ohne den Volltext lässt sich nicht prüfen, welche der fünf eingeschlossenen Studien zu diesen vier Werten beigetragen haben, ob es sich um dieselben Studien wie beim Körpergewicht handelt, und wie stark auch hier die Streuung zwischen den Studien war. Die Einstufung bleibt deshalb bei Hinweise und wird ohne nachprüfbares Effektmaß nicht auf ein höheres Niveau gesetzt.
Quellen: 6
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07
Oxidativer Stress und Antioxidans-Status nach zweiwöchiger Einnahme von frischem Fruchtfleisch, im Vergleich zu Vitamin C
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
18 gesunde Personen aßen zwei Wochen lang täglich frisches Fruchtfleisch. Oxidative Schädigungsmarker sanken deutlicher als unter einer vergleichbaren Menge Vitamin C allein.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten Cross-over-Studie mit zwei Behandlungsarmen und 6-wöchiger Auswaschphase erhielten 18 gesunde Erwachsene entweder 250 g frisches Fruchtfleisch der Kaktusfeige oder 75 mg Vitamin C, jeweils zweimal täglich über 2 Wochen [7]. Beide Zuteilungen erhöhten die Plasmakonzentrationen von Vitamin E und Vitamin C ähnlich stark gegenüber dem eigenen Ausgangswert (je p kleiner 0,05), Vitamin A und die gesamtantioxidative Kapazität (TEAC) veränderten sich unter keiner der beiden nicht [7]. Nach der Einnahme des Fruchtfleischs sanken zwei oxidative Schädigungsmarker im Plasma, 8-epi-Prostaglandin F2alpha um etwa 30 Prozent und Malondialdehyd um etwa 75 Prozent gegenüber dem eigenen Ausgangswert, das Verhältnis von reduziertem zu oxidiertem Glutathion in den roten Blutkörperchen verschob sich zugunsten der reduzierten Form (p kleiner 0,05), und Lipidhydroperoxide im LDL sanken um fast die Hälfte [7]. Unter der alleinigen Vitamin-C-Gabe veränderte sich keiner dieser vier Werte signifikant [7]. Der Vergleich erfolgte damit gegen eine wirksame Vergleichssubstanz und nicht gegen ein inertes Placebo, ein direktes Effektmaß mit Intervall für den Unterschied zwischen den beiden Armen nennt der Abstract nicht, nur die getrennten Vorher-Nachher-Werte mit Signifikanzniveau. Die Autoren folgern, dass andere Bestandteile des Fruchtfleischs als die enthaltenen Vitamine zu diesem Effekt beitragen [7]. Das PubMed-Feld zum Interessenkonflikt ist leer, der Volltext nicht frei zugänglich [7].
Quellen: 7
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08
Oxidativer Stress und Herzfrequenzvariabilität nach akuter Ausdauerbelastung bei acht jungen aktiven Frauen, nach dreitägiger Einnahme von Kaktusfeigen-Saft
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Bei acht Frauen waren oxidative Schädigungsmarker nach dem Saft niedriger als unter Placebo, gemessen vor und nach einem maximalen Belastungstest.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Cross-over-Studie erhielten 8 junge, körperlich aktive Frauen an 3 aufeinanderfolgenden Tagen vor sowie an 2 Tagen nach einem maximalen Ausbelastungstest auf dem Fahrradergometer täglich 170 ml eines mit Wasser verdünnten Kaktusfeigen-Safts (50 ml Saft) oder ein Placebo-Getränk ohne Vitamin C und ohne den Betalain-Farbstoff Indicaxanthin [8]. Plasma-Hydroperoxide waren unter dem Saft vor dem Test, direkt danach und 48 Stunden danach niedriger als unter Placebo, die gesamtantioxidative Kapazität war vor dem Test und 48 Stunden danach höher [8]. Bei der Herzfrequenzvariabilität war ein Maß für die sympathische Aktivität (LF) 24 Stunden nach dem Test unter dem Saft niedriger, ein Maß für die parasympathische Aktivität (rMSSD) war 48 Stunden danach höher [8]. Der auf der Haut gemessene Carotinoid-Score unterschied sich zwischen den Bedingungen nicht [8]. Der frei zugängliche Volltext bestätigt für keinen der genannten Vergleiche ein Konfidenzintervall über die im Abstract genannten p-Werte hinaus, die Autoren erklären ausdrücklich keinen Interessenkonflikt [8]. Acht Teilnehmerinnen, geprüft wurde Saft und nicht ein Extrakt, ein Übertrag auf andere Zubereitungen ist nicht ohne Weiteres möglich.
Quellen: 8
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09
Postprandiale Blutfette und Blutdruck nach einer fettreichen Mahlzeit mit Kaktusfeigen-Saft, ohne Unterschied zu Placebo
Nicht bestätigtEinordnung und Einschränkungen
Nach einer fettreichen Mahlzeit mit Saft veränderten sich Cholesterin, Triglyzeride und Blutdruck gegenüber Placebo nicht. Nur die Herzfrequenzvariabilität unterschied sich.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Cross-over-Studie mit 7-tägiger Auswaschphase erhielten 17 gesunde Männer zusammen mit einem fettreichen Muffin (50 g Fett) entweder 250 ml Kaktusfeigen-Saft (45 mg Betalain-Gehalt, faserreduziert) oder ein wasserbasiertes Placebo-Getränk, mit stündlichen Messungen über 3 Stunden [9]. Gesamtcholesterin, Triglyzeride sowie LDL- und HDL-Cholesterin unterschieden sich zwischen den Bedingungen nicht, ein Effektmaß mit Intervall nennt der Abstract dafür nicht, nur die Aussage ohne Unterschied [9]. Ein Maß der Herzfrequenzvariabilität war nach dem Saft niedriger als nach Placebo (Haupteffekt der Gruppe, p zwischen 0,001 und 0,020, ohne genauere Aufschlüsselung im Abstract) [9]. Der erwartete Blutzuckeranstieg durch die Kohlenhydrate der Testmahlzeit trat in beiden Bedingungen ähnlich auf [9]. Die Autoren folgern, dass eine einmalige Saft-Einnahme die klassischen Blutfett- und Blutdruckwerte nach einer fettreichen Mahlzeit nicht verändert, wohl aber Marker der Herzfrequenzvariabilität. Das PubMed-Feld zum Interessenkonflikt ist leer, der Volltext nicht frei zugänglich [9].
Quellen: 9
Studien im Detail
Beschwerden nach Alkoholkonsum
Wiese und Kollegen prüften 2004 in einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Cross-over-Studie an 64 gesunden jungen Erwachsenen einen Opuntia-ficus-indica-Extrakt, eingenommen 5 Stunden vor einem festgelegten Alkoholkonsum. Der als Hauptzielgröße festgelegte Gesamt-Beschwerdewert aus 9 Symptomen war gegenüber Placebo im Mittel niedriger, das Konfidenzintervall schloss aber keinen Unterschied nicht aus. Von den Einzelbeschwerden waren Übelkeit, Mundtrockenheit und Appetitlosigkeit signifikant seltener, und das Risiko eines schweren Katers war etwa halbiert. Pittler, Verster und Ernst bewerteten diese Studie 2005 im Rahmen einer systematischen Übersicht über alle damals verfügbaren randomisierten Studien zu Interventionen gegen Beschwerden nach Alkoholkonsum. Ihr frei zugänglicher Volltext bestätigt ausdrücklich, dass sowohl die Opuntia- als auch eine Artischocken-Studie bei ihrer jeweiligen Hauptzielgröße keinen Gruppenunterschied fanden, und sie kommen insgesamt zu dem Schluss, es bestehe keine überzeugende Evidenz für irgendeine der acht geprüften Interventionen.
Blutzucker und Insulin
Van Proeyen und Kollegen zeigten 2012 in einer sehr kleinen Studie an 6 Männern, dass ein Kladoden- und Fruchtschalen-Extrakt die Blutzuckerkurve nach einem oralen Zuckertoleranztest senkte, sowohl in Ruhe als auch nach einer Ausdauerbelastung, bei gleichzeitig höherem Insulinspiegel in Ruhe. Godard und Kollegen prüften 2010 den Markenrohstoff OpunDia über 16 Wochen bei übergewichtigen Erwachsenen mit erhöhtem Nüchternblutzucker. Eine akute Einzelgabe senkte den Blutzucker gegenüber dem eigenen Ausgangswert, für die 16-wöchige tägliche Einnahme berichtet der Abstract dagegen ausdrücklich keine Gruppenunterschiede bei Blutzucker-, Insulin- oder Blutfettwerten. Beide Studien sind klein, und beide prüfen eine andere Zubereitung als die übrigen hier versammelten Arbeiten.
Blutfette, Körpergewicht und weitere Stoffwechselwerte
Linares und Kollegen fanden 2007 bei Frauen mit mehreren Stoffwechsel-Risikofaktoren, dass der Markenrohstoff NeOpuntia aus getrockneten Kladoden über 6 Wochen das HDL-Cholesterin anhob und das LDL-Cholesterin senkte, deutlicher bei den 42 Frauen über 45 Jahren als in der Gesamtgruppe. Konkrete Zahlenwerte mit Streuungsmaß nennt der Abstract nicht. Onakpoya, O'Sullivan und Heneghan werteten 2015 in einer systematischen Übersicht 5 randomisierte Studien zu Opuntia ficus-indica mit unterschiedlichen Zubereitungen aus. Für das Körpergewicht fanden sie keinen Unterschied zu Kontrollen, bei einer sehr hohen Streuung zwischen den Studien von 93 Prozent, die die Belastbarkeit des zusammengefassten Werts einschränkt, ohne dass sich aus dem Abstract ein gegenteiliges Ergebnis einzelner Studien belegen ließe. Für Body-Mass-Index, Körperfettanteil, Blutdruck und Gesamtcholesterin berichten sie dagegen eine bedeutsame Reduktion, ohne dafür ein Effektmaß im Abstract zu nennen.
Oxidativer Stress
Tesoriere und Kollegen zeigten 2004 in einer Cross-over-Studie an 18 gesunden Erwachsenen, dass 250 g frisches Fruchtfleisch der Kaktusfeige zweimal täglich über 2 Wochen mehrere Marker oxidativer Schädigung stärker senkte als eine vergleichbare Menge Vitamin C allein, obwohl beide Zuteilungen die Vitamin-C- und Vitamin-E-Spiegel im Blut ähnlich stark anhoben. Bellafiore und Kollegen fanden 2021 in einer kleinen Studie an 8 jungen, aktiven Frauen, dass ein mit Wasser verdünnter Kaktusfeigen-Saft rund um einen maximalen Ausbelastungstest oxidative Schädigungsmarker senkte und die antioxidative Kapazität anhob, mit Auswirkungen auch auf Maße der Herzfrequenzvariabilität. Gouws und Kollegen fanden 2022 dagegen, dass eine einmalige Gabe von Kaktusfeigen-Saft zu einer fettreichen Mahlzeit die klassischen Blutfett- und Blutdruckwerte in den folgenden 3 Stunden nicht veränderte, wohl aber ein Maß der Herzfrequenzvariabilität.
Abgrenzung, welcher Pflanzenteil und welche Zubereitung
Die neun hier zusammengetragenen Studien prüfen keine einheitliche Zubereitung von Opuntia ficus-indica. Ein Teil verwendet das frische Fruchtfleisch der namensgebenden Kaktusfeige, ein anderer Teil deren Saft, ein dritter Teil einen Extrakt aus Fruchtschale und Kladoden zusammen, ein vierter Teil reine Kladoden in getrockneter Pulverform, und zwei Studien einen jeweils eigenen Markenrohstoff, OpunDia und NeOpuntia, deren genaue pflanzliche Zusammensetzung aus den verfügbaren Abstracts nicht hervorgeht. Kladoden sind botanisch die flachen, fleischigen Sprossabschnitte des Kaktus, keine echten Laubblätter, auch wenn eine der zitierten Arbeiten sie im Titel als "leaves" bezeichnet. Ergebnisse zu einer dieser Zubereitungen lassen sich nicht ohne Weiteres auf eine andere übertragen, insbesondere weil der Gehalt an den namensgebenden Betalain-Pigmenten und an Vitamin C zwischen Frucht, Saft und Kladoden erheblich schwankt.
Sicherheit und Wechselwirkungen
In den vorliegenden Studien war die Einnahme unterschiedlicher Opuntia-ficus-indica-Zubereitungen überwiegend gut verträglich, eine Übersichtsarbeit nennt für einzelne der eingeschlossenen Studien Magen-Darm-Beschwerden und grippeartige Symptome als berichtete Nebenwirkungen, ohne Häufigkeitsangabe.
Da mehrere der oben beschriebenen Studien nach akuter Einnahme einen niedrigeren Blutzucker fanden, ist bei gleichzeitiger Einnahme blutzuckersenkender Arzneimittel Vorsicht und ärztliche Rücksprache sinnvoll, auch wenn uns dazu keine eigene geprüfte Wechselwirkungsstudie vorliegt.
Zu Schwangerschaft und Stillzeit liegt uns keine eigene geprüfte Quelle vor, eine ärztliche Rücksprache vor der Einnahme ist in diesem Fall grundsätzlich sinnvoll.
Quellen zum Nachlesen
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RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, Cross-over, n gleich 6, akute Einzelgabe, Kladoden- und Fruchtschalen-Extrakt · 2012
Opuntia ficus-indica ingestion stimulates peripheral disposal of oral glucose before and after exercise in healthy men
Van Proeyen K, et al. Int J Sport Nutr Exerc Metab
Zur Zuschreibung: 02
- 04
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05
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 68 (59 ausgewertet), 6 Wochen, Frauen, Markenrohstoff NeOpuntia aus getrockneten Kladoden · 2007
The effect of NeOpuntia on blood lipid parameters, risk factors for the metabolic syndrome (syndrome X)
Linarès E, Thimonier C, Degre M. Adv Ther
Zur Zuschreibung: 04
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06
Systematische Übersicht und Meta-Analyse, 7 identifizierte, 5 ausgewertete Studien · 2015
The effect of cactus pear (Opuntia ficus-indica) on body weight and cardiovascular risk factors, a systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials
Onakpoya IJ, O'Sullivan J, Heneghan CJ. Nutrition
-
07
RCT, Cross-over, n gleich 18, 2 Wochen je Arm, Vergleich gegen Vitamin C statt Placebo, frisches Fruchtfleisch · 2004
Supplementation with cactus pear (Opuntia ficus-indica) fruit decreases oxidative stress in healthy humans, a comparative study with vitamin C
Tesoriere L, et al. Am J Clin Nutr
Zur Zuschreibung: 07
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08
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, Cross-over, n gleich 8, 3 Tage vor plus 2 Tage nach Belastungstest, Kaktusfeigen-Saft · 2021
Redox and autonomic responses to acute exercise-post recovery following Opuntia ficus-indica juice intake in physically active women
Bellafiore M, et al. J Int Soc Sports Nutr
Zur Zuschreibung: 08
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09
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, Cross-over, n gleich 17, akute Einzelgabe mit fettreicher Testmahlzeit, Saft · 2022
Prickly pear juice consumption after fat intake affects postprandial heart rate variability but not traditional risk factors of cardiovascular disease in healthy men
Gouws CA, et al. Nutrition
Zur Zuschreibung: 09
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10
Systematische Übersicht ohne Meta-Analyse, 20 Humanstudien, getrennt nach Frucht, Kladode und Mischprodukten · 2019
Effects of the Consumption of Prickly Pear Cacti (Opuntia spp.) and its Products on Blood Glucose Levels and Insulin, A Systematic Review.
Gouws CA, Georgousopoulou EN, Mellor DD, McKune A, Naumovski N. Medicina (Kaunas)
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11
Systematische Übersicht ohne Meta-Analyse, elf Humanstudien, getrennt nach Frucht (sechs), Kladode (vier) und Handelsprodukt (eine) · 2020
The effects of Prickly Pear fruit and cladode (Opuntia spp.) consumption on blood lipids, A systematic review.
Gouws CA, Mortazavi R, Mellor DD, McKune A, Naumovski N. Complement Ther Med
Zur Zuschreibung: 04
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12
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, Cross-over, vier Bedingungen, n gleich 11, akute Einzelgabe von 1000 mg OpunDia nach Ausdauerbelastung · 2013
Additive insulinogenic action of Opuntia ficus-indica cladode and fruit skin extract and leucine after exercise in healthy males.
Deldicque L, Van Proeyen K, Ramäkers M, Pischel I, Sievers H, Hespel P. J Int Soc Sports Nutr
Bei H.P.N
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