Karotten-Extrakt
Zuletzt geprüft am
Pflanzenextrakte
Daucus carota (Wurzel) · Carrot Extract · Carrot Root Extract · Daucus Carota Extract · Karottenwurzelextrakt
Auf einen Blick
- Was es ist
- Ein carotinoidreicher Extrakt aus der Wurzel der Karotte, überwiegend Beta-Carotin (Provitamin A) neben weiteren Carotinoiden, Phenolen und Polyacetylenen. Kein eigener, über Studien hinweg einheitlicher Standardisierungswert für den Carotinoid- oder Beta-Carotin-Gehalt
- Botanische Herkunft
- Daucus carota, eine zweijährige Doldenblütlerpflanze, weltweit als Wurzelgemüse angebaut. Orangefarbene Sorten liefern vor allem Beta-Carotin, violette Sorten zusätzlich Anthocyane
- Wirkform in Studien
- Sehr uneinheitlich, und das ist die zentrale Einschränkung dieses Eintrags. Die weit überwiegende Literatur zu Karotten prüft entweder die ganze Karotte beziehungsweise Karottensaft als Lebensmittel oder den isolierten Reinstoff Beta-Carotin, siehe der eigene Eintrag dazu. Zu einem eigenständigen, als Nahrungsergänzung standardisierten "Karotten-Extrakt" liegen fast ausschließlich Tier- und Zellkulturarbeiten vor, mit unterschiedlichem Lösungsmittel (Ethanol, Wasser, Dichlormethan), unterschiedlicher Sorte (auch Purpurkarotte) und unterschiedlichem Pflanzenteil-Aufschluss
- Übliche Studiendosis
- In den vorliegenden Tierstudien 100 bis 400 mg Extrakt pro kg Körpergewicht, je nach Arbeit einmalig vor der Schädigung oder täglich beziehungsweise jeden zweiten Tag über mehrere Wochen. Keine Humanstudie mit einer definierten Extraktdosis gefunden
- Bekannt geworden durch
- Die volkstümliche Vorstellung, Karotten seien gut für die Augen und die Haut, zurückgehend auf den hohen Beta-Carotin-Gehalt der ganzen Frucht, nicht auf eine Prüfung eines Extrakts
- Verträglichkeit
- In den vorliegenden Tier- und Laborarbeiten keine Verträglichkeitsprobleme berichtet. Zur ganzen Karotte liegen dagegen anerkannte Berichte über eine Kontaktallergie und, seltener, ein Karotten-Asthma vor, siehe Sicherheit
- Sicherheitshinweis
- Karotten-Extrakt liefert Beta-Carotin und weitere Carotinoide. Für isoliertes, hochdosiertes Beta-Carotin (20 bis 30 mg pro Tag über Jahre) haben mehrere große Studien bei Rauchenden, ehemaligen Rauchenden und Asbest-Exponierten ein höheres Lungenkrebsrisiko gezeigt, siehe Sicherheit und der eigene Eintrag zu Beta-Carotin
Was diesem Stoff zugesprochen wird
Was die Studien hergeben.
Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.
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01
Eigenständige hautbezogene Wirkung des Extrakts, unabhängig vom Beta-Carotin-Gehalt
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Wir haben gezielt gesucht und zu Karotten-Extrakt und Haut nur einen Bericht zu einer Kontaktreaktion, einen Fallbericht zu einer Hautreaktion und Kosmetik-Laborarbeiten gefunden, keine einzige Wirksamkeitsstudie am Menschen.
Ausführlicher Nachweis
Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen "carrot extract" "skin", alle Publikationstypen, 6 Treffer, davon keiner zurechenbar als Wirksamkeitsnachweis. Im Einzelnen: eine Studie zu einer kosmetischen Nanopartikel-Formulierung aus Karotten- und Ringelblumenextrakt, geprüft an Zellkulturen und am Rattenpfoten-Ödem, ohne Wirksamkeitsprüfung am Menschen, die Arbeit von Lacatusu und Kollegen aus dem Quellenverzeichnis; ein Fallbericht zu einer phototoxischen Hautreaktion (Phytophotodermatitis) nach Anwendung einer karottenextrakthaltigen Sonnencreme, also ein Schadenssignal und kein Wirksamkeitsnachweis; ein Fallbericht zu berufsbedingtem Asthma bei einer Köchin nach Hautkontakt mit rohen Karotten, Moreno-Ancillo und Kollegen aus dem Quellenverzeichnis; eine placebokontrollierte Doppelblind-Provokationsstudie zur Diagnose einer bestehenden Karotten-Allergie an 26 Betroffenen, die Allergene und keine Wirksamkeit prüft, Ballmer-Weber und Kollegen, siehe Sicherheit; eine Zellkulturarbeit zur antioxidativen Wirkung eines Acetonextrakts aus gentechnisch veränderten, carotinoidreicheren Karottenwurzeln auf eine Netzhautganglienzelllinie, ohne Anwendung am Menschen und ohne den hier behandelten unveränderten Extrakt. Die zusätzliche Suche mit den PubMed-Suchbegriffen "carrot extract" "antioxidant", alle Publikationstypen (4 Treffer), ergab keine weitere zurechenbare Humanstudie. Eine eigenständige photoprotektive oder hautpflegende Wirkung des Extrakts selbst, unabhängig von seinem Beta-Carotin-Gehalt, ist damit weder belegt noch widerlegt. Die für isoliertes Beta-Carotin vorliegende Evidenz zum UV-Erythem-Basisschutz gilt ausdrücklich für den Reinstoff und ist nicht auf den hier behandelten Ganzextrakt übertragbar, siehe der eigene Eintrag zu Beta-Carotin (Vitamin A).
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02
Sehkraft und Nachtsicht bei gesunden Menschen
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Wir haben gezielt gesucht und keine einzige Studie zu Karotten-Extrakt und Sehkraft oder Nachtsicht beim Menschen gefunden.
Ausführlicher Nachweis
Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen "carrot extract" "night vision" (0 Treffer) und "carrot extract" "visual acuity" (0 Treffer), jeweils ohne Beschränkung auf Humanstudien und Publikationstyp, zusätzlich deckt die allgemeine Suche zu "vision" und "eye" oben unter Haut und im Tierabschnitt keinen weiteren Treffer zur Sehkraft gesunder Menschen ab. Die verbreitete Vorstellung, Karotten oder ein Extrakt daraus verbesserten die Sehkraft, stammt historisch von einer britischen Propagandageschichte des Zweiten Weltkriegs über die Nachtsicht von Kampfpiloten, nicht von einer Studie, und ist hier weder mit einer Human- noch mit einer Tierstudie zur eigentlichen Sehleistung unterlegt. Eine im Tiermodell geprüfte Wirkung auf die Netzhautstruktur nach experimentell erhöhtem Blutzucker steht als eigene Zeile unten, sie betrifft eine geschädigte Netzhaut, keine Sehkraft gesunder Menschen.
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03
Leberenzymwerte nach experimentell ausgelöster akuter Lebervergiftung, im Tiermodell
Nur Labor und TierEinordnung und Einschränkungen
In einem Mausmodell mit einer leberschädigenden Chemikalie senkte eine vorherige Gabe von Karotten-Extrakt mehrere erhöhte Leberenzymwerte gegenüber unbehandelten Tieren. Am Menschen nicht untersucht.
Ausführlicher Nachweis
Bishayee und Kollegen prüften 1995 an Mäusen die Wirkung von Karotten-Extrakt gegen eine mit Tetrachlorkohlenstoff (CCl4) ausgelöste akute Leberschädigung [1]. Die durch CCl4 erhöhten Serumwerte mehrerer Leberenzyme (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase, Glutamat-Pyruvat-Transaminase, Laktatdehydrogenase, alkalische Phosphatase, Sorbitol- und Glutamat-Dehydrogenase) waren unter vorheriger Extraktgabe signifikant niedriger als ohne, ebenso Serumbilirubin und Serumharnstoff [1]. Mehrere Leberenzymaktivitäten, die durch CCl4 erhöht beziehungsweise gesenkt wurden, kehrten unter dem Extrakt dosisabhängig in Richtung der unbehandelten Werte zurück [1]. Gruppengrößen, die verabreichte Extraktmenge und Angaben zu Förderung oder Interessenkonflikt nennt die uns vorliegende Zusammenfassung nicht, ein freier Volltext war nicht auffindbar. Es handelt sich um eine reine Mausstudie mit vorheriger Schutzgabe vor einer akuten Chemikalienvergiftung, keine Übertragung auf eine Wirkung beim Menschen und keine Aussage zu einer bereits bestehenden Lebererkrankung.
Quellen: 1
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04
Vorläuferherde in der Leber nach wiederholter Aflatoxin-Belastung, im Tiermodell
Nur Labor und TierEinordnung und Einschränkungen
Bei Ratten mit einer bekanntermaßen leberschädigenden Chemikalie (Aflatoxin B1) in der Nahrung verringerte ein carotinoidreicher Karottenextrakt vorstufenartige Zellherde in der Leber. Zwei weitere Lebensmittelextrakte zeigten ähnliche Effekte, ein Vorteil allein für Karotten lässt sich daraus nicht ableiten.
Ausführlicher Nachweis
He und Kollegen prüften 1997 an männlichen Fischer-344-Ratten, ob carotinoidreiche Extrakte aus Karotten, Tomaten und Orangensaft, auf gleiche Carotinoid-Konzentration eingestellt und per Schlundsonde verabreicht, durch das Lebergift Aflatoxin B1 ausgelöste Gamma-Glutamyltranspeptidase-positive Zellherde in der Leber beeinflussen, verabreicht entweder während der zweiwöchigen Aflatoxin-Gabe oder während der zwölfwöchigen Phase danach [6]. Die Extraktgabe während der Aflatoxin-Phase verringerte die Anzahl der Zellherde, die Extraktgabe danach verringerte ihren mittleren Durchmesser, das Gesamtvolumen der Zellherde sank in beiden Zeitfenstern deutlich [6]. Die Unterschiede zwischen den drei Lebensmittelextrakten waren dabei weniger ausgeprägt und weniger einheitlich als die Unterschiede zwischen den beiden Verabreichungszeitfenstern, ein spezifischer Vorteil des Karottenextrakts gegenüber Tomate oder Orangensaft lässt sich aus der verfügbaren Zusammenfassung nicht herauslösen [6]. Die Extraktgabe erhöhte außerdem den Carotinoidgehalt der Leber, senkte die spontane Hämolyse roter Blutkörperchen und veränderte mehrere Blut- und Leber-Antioxidanswerte [6]. Gruppengrößen und die verabreichte Menge nennt die verfügbare Zusammenfassung nicht, der Volltext lag uns nicht vor. Zur Förderung führt Europe PMC einen Eintrag, den PubMed nicht anzeigt, nämlich eine Projektförderung des National Cancer Institute der US-amerikanischen National Institutes of Health (R01-CA-342205). Ein Hersteller taucht als Förderer nicht auf. Reine Tierstudie mit einem Vergleich dreier Lebensmittelextrakte, keine Übertragung auf den Menschen und kein isolierter Nachweis für Karotten-Extrakt allein.
Quellen: 6
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05
Nierenfunktionswerte nach Gentamicin-Belastung, im Tiermodell
Nur Labor und TierEinordnung und Einschränkungen
Bei Ratten mit einer nierenschädigenden Antibiotikagabe senkte eine vorherige Gabe von Karottenwurzelextrakt dosisabhängig mehrere erhöhte Nierenwerte. Am Menschen nicht untersucht, und die Studie wurde von einem privaten Industrieunternehmen finanziert.
Ausführlicher Nachweis
Sodimbaku und Kollegen prüften 2016 an 24 Albino-Wistar-Ratten (4 Gruppen zu je 6 Tieren beiderlei Geschlechts) die Wirkung eines ethanolischen Karottenwurzelextrakts gegen eine durch Gentamicin (100 mg/kg/Tag über 8 Tage, intraperitoneal) ausgelöste Nierenschädigung [2]. Zwei Gruppen erhielten dabei 1 Stunde vor jeder Gentamicin-Gabe zusätzlich 200 beziehungsweise 400 mg/kg Extrakt oral. Die durch Gentamicin erhöhten Serumwerte für Harnstoff, Blutharnstoffstickstoff, Harnsäure und Kreatinin waren unter beiden Extraktdosen dosisabhängig niedriger (p kleiner 0,01), ebenso bestätigt durch die histologische Untersuchung der Nieren [2]. Der Volltext nennt keine exakten Zahlenwerte im Fließtext, die Ergebnisse stehen nur in einer Tabellengrafik. Das Körpergewicht sank unter Gentamicin gegenüber der Kontrolle signifikant (p kleiner 0,01), unter beiden Extraktdosen war dieser Gewichtsverlust abgeschwächt, das Nierengewicht war unter Gentamicin erhöht und unter dem Extrakt dosisabhängig geringer erhöht [2]. Der Volltext erklärt ausdrücklich, es habe kein Interessenkonflikt bestanden, nennt aber im Danksagungsteil eine Finanzierung durch den Vorsitzenden eines privaten indischen Industrieunternehmens (BMR Industries Private Limited) an die Hochschule der Autoren, ohne erkennbaren Bezug dieses Unternehmens zu Karotten oder Nahrungsergänzungsmitteln [2]. Reine Tierstudie mit vorheriger Schutzgabe vor einer akuten Antibiotika-Nierenschädigung, keine Übertragung auf den Menschen und keine Aussage zu einer bereits bestehenden Nierenerkrankung.
Quellen: 2
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06
Netzhautstruktur und oxidativer Stress nach experimentell erhöhtem Blutzucker, im Tiermodell
Nur Labor und TierEinordnung und Einschränkungen
Bei Ratten mit chemisch dauerhaft erhöhtem Blutzucker milderte eine separate Gabe von Karottenwurzelextrakt oxidative und strukturelle Schäden an der Netzhaut, ähnlich wie eine separate Vitamin-A-Gabe. Am Menschen nicht untersucht.
Ausführlicher Nachweis
El-Mansi und Kollegen prüften 2021 an 50 männlichen Wistar-Ratten (5 Gruppen zu je 10 Tieren) die Wirkung von Vitamin A und Karottenwurzelextrakt auf Netzhautschäden nach einer mit Streptozotocin (40 mg/kg) ausgelösten dauerhaften Blutzuckererhöhung, mit getrennten Gruppen für unbehandelte Kontrolltiere, unbehandelte blutzuckererhöhte Tiere, blutzuckererhöhte Tiere mit niedrig dosiertem Vitamin A (2500 IE/kg), mit hoch dosiertem Vitamin A (5000 IE/kg) und mit Karottenwurzelextrakt (200 mg/kg jeden zweiten Tag) [3]. Gegenüber den unbehandelten Kontrolltieren zeigten die blutzuckererhöhten Tiere eine geringere Netzhautdicke, mehr abgestorbene Ganglienzellen, eine erkennbare Degeneration der synaptischen Schichten, mehr Anzeichen für Gefäßneubildung in der inneren Netzhaut sowie niedrigere Werte der Antioxidansenzyme Katalase, Superoxiddismutase und Glutathion-S-Transferase bei gleichzeitig erhöhter Lipidperoxidation [3]. Sowohl die Vitamin-A- als auch die separate Karottenextrakt-Gruppe zeigten gegenüber den unbehandelten blutzuckererhöhten Tieren eine Abschwächung dieser strukturellen und biochemischen Veränderungen und eine Normalisierung der gemessenen Werte, die Zusammenfassung nennt dafür keine einzelnen Prozent- oder p-Werte für den Extrakt getrennt von der Vitamin-A-Gruppe [3]. Der Volltext lag uns nicht vor, Europe PMC führt jedoch einen Fördereintrag, den PubMed nicht anzeigt. Danach wurde die Arbeit unter der Kennung GRP-214-41 von der King Khalid University gefördert, einer staatlichen saudischen Hochschule. Ein Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln taucht als Förderer nicht auf. Reine Tierstudie an Tieren mit chemisch ausgelöstem, dauerhaft erhöhtem Blutzucker, keine Übertragung auf den Menschen und keine Aussage zur Sehkraft gesunder Menschen.
Quellen: 3
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07
Gewebeveränderungen und Zellwucherungsmarker der Zunge nach chemischer Reizung, im Tiermodell mit Purpurkarotten-Extrakt
Nur Labor und TierEinordnung und Einschränkungen
Bei Ratten, deren Zunge chemisch gereizt wurde, verringerte eine begleitende Fütterung mit Purpurkarotten-Extrakt krankhafte Gewebeveränderungen und einen Zellwucherungsmarker. Purpurkarotte ist eine anthocyanreiche Sorte, kein Beleg für den hier behandelten, carotinoidreichen Extrakt aus gewöhnlichen Karotten.
Ausführlicher Nachweis
Soares und Kollegen prüften 2018 an 20 männlichen Ratten (4 Gruppen zu je 5 Tieren) die Wirkung von Purpurkarotten-Extrakt (0,1 g/kg Futter, 12 Wochen) gegen eine mit der Chemikalie 4-Nitrochinolin-1-oxid in Trinkwasser (50 ppm, täglich, 12 Wochen) ausgelöste Reizung der Zungenschleimhaut [4]. Tiere, die zusätzlich zur Chemikalie den Extrakt erhielten, zeigten in der histologischen Untersuchung weniger Gewebeveränderungen wie Dysplasien und Plattenepithelkarzinome als Tiere mit der Chemikalie allein, dazu eine geringere Färbung des Zellwucherungsmarkers Ki-67 und des DNA-Schadensmarkers 8-OHdG sowie eine geringere Ausprägung zweier Entzündungssignalwege (pNFκBp50, MyD88); die Expression der antioxidativen Mangan-Superoxiddismutase auf mRNA-Ebene war unter dem Extrakt höher [4]. Ein freier Volltext ist über das Hochschulrepositorium der UNESP zugänglich und wurde gelesen. Die Danksagung nennt ausschließlich öffentliche brasilianische Förderer (CAPES, CNPq und FAPESP), die Interessenerklärung verneint ausdrücklich einen Interessenkonflikt. Der verwendete Purpurkarotten-Extrakt stammt laut Volltext als Fertigprodukt von einem Lebensmittelzutaten-Hersteller (Christian Hansen), ohne dass die Arbeit eine Förderung durch dieses Unternehmen angibt. Der Volltext zeigt außerdem, dass die Gruppe mit Chemikalie und Extrakt bei fünf Tieren zwei Hyperplasien und drei Dysplasien aufwies gegenüber zwei Dysplasien und drei Karzinomen ohne Extrakt, geprüft mit Kruskal-Wallis-Test und Dunn-Nachtest. Geprüft wurde ausdrücklich Purpurkarotten-Extrakt, eine anthocyanreiche Sorte, die sich in ihrer Zusammensetzung von dem hier behandelten, an Beta-Carotin und anderen Carotinoiden reichen Extrakt aus gewöhnlichen orangefarbenen Karotten unterscheidet. Reine Tierstudie mit einer als Futterbeimischung verabreichten Extraktmenge, keine Übertragung auf den Menschen.
Quellen: 4
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08
Entzündungsmarker in Zellkultur nach Reizung mit Bakteriengift, mit einer Polyacetylen-Fraktion aus Purpurkarotten
Nur Labor und TierEinordnung und Einschränkungen
In Zellkulturen aus Fresszellen und Gefäßzellen senkte eine aus Purpurkarotten gewonnene Polyacetylen-Fraktion mehrere Entzündungsbotenstoffe nach einer Reizung mit Bakteriengift. Reine Zellkultur, keine Tier- oder Humanstudie, und ein Autor ist über seine E-Mail-Adresse einem Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller zuzuordnen.
Ausführlicher Nachweis
Metzger und Kollegen prüften 2008 in Fresszellkulturen und in Kulturen von Schweine-Aortenendothelzellen die entzündungshemmende Wirkung einer chromatographischen Fraktion aus Purpurkarotten-Extrakt nach Reizung mit bakteriellem Lipopolysaccharid [5]. Die Fraktion senkte dosisabhängig die Stickoxidproduktion sowie die mRNA-Werte der entzündungsfördernden Botenstoffe IL-6, IL-1beta, TNF-alpha und iNOS in Fresszellen; in Endothelzellen senkte sie die Eiweißausschüttung von IL-6 und TNF-alpha um 77 beziehungsweise 66 Prozent bei einer Konzentration von 6,6 beziehungsweise 13,3 Mikrogramm pro Milliliter [5]. Eine weiter aufgereinigte, an den Polyacetylenen Falcarindiol, Falcarindiol-3-Acetat und Falcarinol angereicherte Unterfraktion senkte die Stickoxidproduktion in Fresszellen um bis zu 65 Prozent, ohne erkennbare Zellschädigung [5]. Die Autoren schließen daraus, dass Polyacetylene und nicht die Anthocyane für die entzündungshemmende Wirkung von Purpurkarotten verantwortlich seien [5]. Das PubMed-Feld zur Interessenerklärung ist leer, die angegebene Kontakt-E-Mail-Adresse des Erstautors trägt jedoch die Domäne eines US-amerikanischen Nahrungsergänzungsmittel-Herstellers (Standard Process), während die genannte institutionelle Zugehörigkeit die University of Wisconsin-Madison ist [5]. Ob eine finanzielle Verbindung zu diesem Unternehmen bestand, lässt sich aus dem Abstract allein nicht klären, die E-Mail-Adresse ist aber ein Hinweis, den ein Leser kennen sollte. Geprüft wurde eine isolierte Fraktion aus Purpurkarotten in reiner Zellkultur, kein Ganzextrakt, keine Tier- oder Humanstudie und keine der hier üblichen Karottensorten.
Quellen: 5
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09
Insulinabhängige Glukoseaufnahme in Zellkultur durch isolierte Polyacetylene aus der Karottenwurzel
Nur Labor und TierEinordnung und Einschränkungen
Zwei aus einem Karottenwurzelextrakt isolierte Einzelstoffe steigerten in Fett- und Muskelzellkulturen die Zuckeraufnahme. Isolierte Einzelstoffe in reiner Zellkultur, kein Extrakt, keine Tier- oder Humanstudie.
Ausführlicher Nachweis
El-Houri und Kollegen prüften 2015, dass ein Dichlormethan-Extrakt aus Karottenwurzeln in Fettzellkulturen (3T3-L1-Adipozyten) dosisabhängig die insulinabhängige Zuckeraufnahme steigerte [8]. Eine bioaktivitätsgeleitete Auftrennung dieses Extrakts führte zur Isolierung der Polyacetylene Falcarinol und Falcarindiol, die beide dosisabhängig die basale und/oder insulinabhängige Zuckeraufnahme in Fettzellkulturen und in Muskelzellkulturen aus dem Schwein steigerten [8]. Falcarindiol erhöhte bei Konzentrationen von 3, 10 und 30 Mikromol die Aktivierung des Rezeptors PPAR-Gamma signifikant, Falcarinol nur bei 10 Mikromol, und beide Stoffe banden laut einer rechnerischen Docking-Analyse an denselben Rezeptor, mit stärkerer errechneter Bindung für Falcarindiol [8]. Falcarinol hemmte zusätzlich die Ausreifung von Vorläuferzellen zu Fettzellen, Falcarindiol tat dies nicht, die Autoren werten das als Hinweis auf unterschiedliche Wirkmechanismen der beiden Stoffe [8]. Das PubMed-Feld zur Interessenerklärung ist leer, ein freier Volltext war nicht auffindbar. Geprüft wurden zwei aus dem Extrakt isolierte Einzelstoffe in reiner Zellkultur, kein Ganzextrakt, keine Tier- oder Humanstudie, und die Autoren selbst sprechen nur von einem möglichen Ansatzpunkt für neue Wirkstoffe, nicht von einer belegten Wirkung von Karotten-Extrakt.
Quellen: 8
Studien im Detail
Die Abgrenzung, die diesen Eintrag trägt
Karotten und Karottensaft als Lebensmittel, der isolierte Reinstoff Beta-Carotin und ein carotinoidreicher Karotten-Extrakt als Nahrungsergänzung sind drei verschiedene Prüfgegenstände. Die weitaus meiste vorliegende Literatur zu "Karotten" prüft entweder die ganze Frucht oder ihren Saft als Ernährungsgewohnheit in Beobachtungsstudien, oder sie prüft Beta-Carotin isoliert, häufig in synthetischer Form, in kontrollierten Interventionsstudien. Beides ist Gegenstand des eigenen Eintrags zu Beta-Carotin (Vitamin A) und wird hier nicht wiederholt. Für einen eigenständigen, als Extrakt standardisierten Auszug aus der Karottenwurzel, wie er in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt wird, haben wir trotz gezielter Suche keine einzige Humanstudie gefunden, weder zu einer positiven noch zu einer widerlegten Wirkung. Die vorliegende Evidenz zu einem solchen Extrakt beschränkt sich auf Tier- und Zellkulturarbeiten, die im Folgenden einzeln eingeordnet sind.
Haut und Sehkraft: die am häufigsten unterstellten Wirkungen, ohne Humanstudie
Die beiden am weitesten verbreiteten Zuschreibungen an Karotten, ein Beitrag zur Hautgesundheit und eine Verbesserung der Sehkraft oder Nachtsicht, ließen sich für einen eigenständigen Karotten-Extrakt in keiner einzigen Humanstudie bestätigen oder widerlegen. Zur Haut fanden sich bei gezielter Suche nur ein Fallbericht zu einer phototoxischen Hautreaktion nach einer karottenextrakthaltigen Sonnencreme, eine Studie zu einer kosmetischen Nanoträger-Formulierung ohne Wirksamkeitsprüfung am Menschen [7], eine Zellkulturarbeit zu gentechnisch verändertem Karottenmaterial sowie mehrere Arbeiten zur Karotten-Kontaktallergie, die unten unter Sicherheit stehen. Zur Sehkraft und insbesondere zur populären Nachtsicht-Zuschreibung fand sich kein einziger Treffer, weder am Menschen noch am Tier, außer der unten beschriebenen Arbeit zu einer bereits geschädigten Netzhaut im Tiermodell. Die für isoliertes Beta-Carotin vorliegende Evidenz zum UV-Erythem-Basisschutz der Haut, die im eigenen Eintrag zu Beta-Carotin beschrieben ist, lässt sich auf den hier behandelten Ganzextrakt nicht übertragen, weil dort ein anderer, definiert dosierter Reinstoff geprüft wurde.
Leber- und Nierenschutz im Tiermodell
Drei Tierstudien prüfen einen schützenden Effekt von Karottenextrakt gegen eine akut ausgelöste Organschädigung. Bishayee und Kollegen zeigten 1995 an Mäusen, dass eine vorherige Gabe von Karottenextrakt mehrere durch die Lebergiftin Tetrachlorkohlenstoff erhöhte Leberenzymwerte senkte. He und Kollegen fanden 1997 an Ratten, dass ein carotinoidreicher Karottenextrakt, verglichen mit gleich konzentrierten Extrakten aus Tomate und Orangensaft, durch das Lebergift Aflatoxin B1 ausgelöste vorstufenartige Zellherde in der Leber verringerte, ohne dass sich ein klarer Vorteil für Karotten gegenüber den beiden anderen Lebensmitteln herausarbeiten ließ. Sodimbaku und Kollegen zeigten 2016 an Ratten, dass eine vorherige Gabe von ethanolischem Karottenwurzelextrakt dosisabhängig mehrere durch das Antibiotikum Gentamicin erhöhte Nierenwerte senkte, bestätigt durch die histologische Untersuchung; diese Arbeit wurde nach eigener Angabe durch ein privates Industrieunternehmen finanziert, das keinen erkennbaren Bezug zu Karotten hat.
Alle drei Arbeiten prüfen eine vorherige Schutzgabe vor einer akut ausgelösten Chemikalienschädigung an gesunden Tieren, keine bereits bestehende Leber- oder Nierenerkrankung, und keine lässt sich auf eine Wirkung beim Menschen übertragen.
Netzhaut, Zunge, Entzündung und Zuckeraufnahme: weitere Tier- und Zellversuche
El-Mansi und Kollegen zeigten 2021 an Ratten mit chemisch dauerhaft erhöhtem Blutzucker, dass eine separate Gabe von Karottenwurzelextrakt oxidative und strukturelle Schäden an der Netzhaut abschwächte, ähnlich einer separat geprüften Vitamin-A-Gabe in derselben Studie. Das betrifft eine bereits geschädigte Netzhaut in einem Krankheitsmodell, keine Sehkraft gesunder Menschen.
Zwei Arbeiten prüfen ausdrücklich Purpurkarotte, eine anthocyanreiche Sorte, die sich von dem hier behandelten, an Beta-Carotin reichen Extrakt aus gewöhnlichen Karotten unterscheidet. Soares und Kollegen zeigten 2018 an Ratten, dass eine Fütterung mit Purpurkarotten-Extrakt Gewebeveränderungen der Zunge nach einer chemischen Reizung verringerte. Metzger und Kollegen zeigten 2008 in Zellkulturen, dass eine aus Purpurkarotten gewonnene Polyacetylen-Fraktion mehrere Entzündungsbotenstoffe nach einer Reizung mit Bakteriengift senkte; bei dieser Arbeit ist bemerkenswert, dass die Kontakt-E-Mail-Adresse des Erstautors einem Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller zuzuordnen ist, obwohl das PubMed-Feld zur Interessenerklärung leer ist.
El-Houri und Kollegen zeigten 2015 in Zellkulturen, dass zwei aus einem Karottenwurzelextrakt isolierte Einzelstoffe, Falcarinol und Falcarindiol, die Zuckeraufnahme in Fett- und Muskelzellen steigerten. Geprüft wurden hier isolierte Reinstoffe in Zellkultur, kein Extrakt und keine Tier- oder Humanstudie.
Sicherheit und Wechselwirkungen
Karotten-Extrakt ist im Kern eine Carotinoid-Quelle, vor allem für Beta-Carotin. Für isoliertes, hochdosiertes Beta-Carotin haben mehrere große kontrollierte Studien bei Rauchenden, ehemaligen Rauchenden und beruflich gegenüber Asbest exponierten Personen ein höheres Lungenkrebsrisiko gezeigt, und diese Befunde gelten hier als Sicherheitshinweis, nicht als Wirkungsbeleg für den Extrakt selbst. Zwei Meta-Analysen randomisierter Studien fanden für die Krebshäufigkeit insgesamt keinen Unterschied zu Placebo (Risk Ratio 1,02, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,99 bis 1,05, beziehungsweise 1,01, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,98 bis 1,04), stammen aber von unterschiedlichen Arbeitsgruppen mit weitgehend denselben zugrunde liegenden Studien und sind deshalb ein Bestand und keine zwei unabhängigen Belege [9][10]. Für Lungenkrebs fand die neuere Auswertung ein Risk Ratio von 1,19 (95-Prozent-Konfidenzintervall 1,08 bis 1,32), bei Rauchenden und Personen mit ohnehin niedriger Beta-Carotin-Aufnahme 1,16 (1,05 bis 1,29) [9]. Die ältere Auswertung fand bei einer täglichen Dosis von 20 bis 30 mg Beta-Carotin ein Risk Ratio von 1,16 (1,06 bis 1,27) für Lungenkrebs und 1,34 (1,06 bis 1,70) für Magenkrebs, bei Rauchenden 1,20 (1,07 bis 1,34) und bei Asbest-Exponierten 1,54 (1,08 bis 2,19) [10]. Die finnische ATBC-Studie an 29133 männlichen Rauchern (20 mg Beta-Carotin täglich über 5 bis 8 Jahre) fand 18 Prozent mehr Lungenkrebs (95-Prozent-Konfidenzintervall 3 bis 36 Prozent) und 8 Prozent mehr Todesfälle insgesamt (1 bis 16 Prozent) als unter Placebo [11]. Die US-amerikanische CARET-Studie an 18314 Rauchenden, ehemaligen Rauchenden und Asbest-Exponierten (30 mg Beta-Carotin plus 25000 IE Vitamin A täglich, im Mittel 4 Jahre) fand ein 1,28-fach höheres Lungenkrebsrisiko (1,04 bis 1,57) und eine 1,17-fach höhere Gesamtsterblichkeit (1,03 bis 1,33) und wurde deshalb vorzeitig abgebrochen [12].
Alle vier Quellen prüften isoliertes, meist synthetisches Beta-Carotin oder eine Kombination aus Beta-Carotin und Vitamin A in genau bezifferter Dosis, keine prüfte den hier behandelten Karotten-Extrakt. Der Hinweis steht trotzdem auf dieser Seite, weil Karotten-Extrakt Beta-Carotin und weitere Carotinoide liefert und damit zur gesamten täglichen Carotinoid- und Beta-Carotin-Zufuhr beiträgt; wie viel davon ein bestimmtes Präparat tatsächlich beisteuert, hängt vom jeweiligen Carotinoidgehalt des verwendeten Extrakts ab und ist nicht Gegenstand dieses stoffbezogenen Eintrags. Ausführlicheres zu dieser Sicherheitsfrage, einschließlich der Einordnung gegenüber vorgeformtem Vitamin A, steht im eigenen Eintrag zu Beta-Carotin (Vitamin A).
Getrennt von der Beta-Carotin-Frage ist eine echte Karotten-Allergie beschrieben. Eine doppelblinde, plazebokontrollierte Provokationsstudie bestätigte bei 20 von 26 Personen mit einer entsprechenden Vorgeschichte eine echte Karotten-Allergie, überwiegend über das Eiweiß Dau c 1, ein mit dem Birkenpollen-Allergen Bet v 1 verwandtes Protein [13]. Ein Fallbericht beschreibt zusätzlich berufsbedingtes Asthma bei einer Köchin nach Hautkontakt mit rohen Karotten [14]. Diese Befunde betreffen die ganze Karotte beziehungsweise rohes Karottenmaterial; ob ein verarbeiteter Trockenextrakt noch relevante Mengen der auslösenden Eiweiße enthält, ist uns nicht bekannt. Menschen mit einer bekannten Birkenpollen- oder Karottenallergie sollten diese Möglichkeit vor der Einnahme beachten.
Zu Schwangerschaft und Stillzeit sowie zu Wechselwirkungen mit Medikamenten liegt uns für den Extrakt selbst keine eigene geprüfte Quelle vor, wegen des Beta-Carotin-Gehalts gilt hierfür sinngemäß die Einordnung aus dem Eintrag zu Beta-Carotin.
Quellen zum Nachlesen
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03
Tierstudie, n gleich 50 Ratten (5 mal 10), chemisch ausgelöst dauerhaft erhöhter Blutzucker (Streptozotocin-Modell) · 2021
Vitamin A and Daucus carota root extract mitigate STZ-induced diabetic retinal degeneration in Wistar albino rats by modulating neurotransmission and downregulation of apoptotic pathways
El-Mansi AA, Al-Kahtani MA, Rady AM, El-Bealy EA, Al-Asmari AM. J Food Biochem
Zur Zuschreibung: 06
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04
Tierstudie, n gleich 20 Ratten (4 mal 5), chemisch ausgelöste Gewebeveränderungen der Zunge, Purpurkarotten-Extrakt · 2018
Protective effects of purple carrot extract (Daucus carota) against rat tongue carcinogenesis induced by 4-nitroquinoline 1-oxide
Soares GR, de Moura CFG, Silva MJD, Vilegas W, Santamarina AB, Pisani LP, Estadella D, Ribeiro DA. Med Oncol
Zur Zuschreibung: 07
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05
In-vitro-Studie, Fresszell- und Endothelzellkultur, Polyacetylen-Fraktion aus Purpurkarotten · 2008
Purple carrot (Daucus carota L.) polyacetylenes decrease lipopolysaccharide-induced expression of inflammatory proteins in macrophage and endothelial cells
Metzger BT, Barnes DM, Reed JD. J Agric Food Chem
Zur Zuschreibung: 08
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06
Tierstudie, männliche Fischer-344-Ratten, Aflatoxin-B1-Modell, Vergleich von Karotten-, Tomaten- und Orangensaft-Extrakt · 1997
Effects of carotenoid-rich food extracts on the development of preneoplastic lesions in rat liver and on in vivo and in vitro antioxidant status
He Y, Root MM, Parker RS, Campbell TC. Nutr Cancer
Zur Zuschreibung: 04
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07
Laborstudie und Tierstudie, kosmetische Nanoträger-Formulierung mit Karotten- und Ringelblumenextrakt, Zellkultur und Ratten-Pfotenödem · 2020
Synergism of plant extract and vegetable oils-based lipid nanocarriers: Emerging trends in development of advanced cosmetic prototype products
Lacatusu I, Istrati D, Bordei N, Popescu M, Seciu AM, Panteli LM, Badea N. Mater Sci Eng C Mater Biol Appl
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08
In-vitro-Studie, Fettzell- und Muskelzellkultur, isolierte Polyacetylene aus Karottenwurzelextrakt · 2015
Polyacetylenes from carrots (Daucus carota) improve glucose uptake in vitro in adipocytes and myotubes
El-Houri RB, Kotowska D, Christensen KB, Bhattacharya S, Oksbjerg N, Wolber G, Kristiansen K, Christensen LP. Food Funct
Zur Zuschreibung: 09
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- 10
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11
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 29133, männliche Raucher (ATBC-Studie), isoliertes Beta-Carotin · 1994
The effect of vitamin E and beta carotene on the incidence of lung cancer and other cancers in male smokers
Alpha-Tocopherol, Beta Carotene Cancer Prevention Study Group. N Engl J Med
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12
RCT, multizentrisch, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 18314, Raucher, ehemalige Raucher und Asbest-Exponierte (CARET-Studie), isoliertes Beta-Carotin plus Vitamin A · 1996
Effects of a combination of beta carotene and vitamin A on lung cancer and cardiovascular disease
Omenn GS, et al. N Engl J Med
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13
Doppelblinde, plazebokontrollierte Provokationsstudie, n gleich 26 Personen mit Karotten-Allergie in der Vorgeschichte · 2001
Carrot allergy: double-blinded, placebo-controlled food challenge and identification of allergens
Ballmer-Weber BK, Wüthrich B, Wangorsch A, Fötisch K, Altmann F, Vieths S. J Allergy Clin Immunol
- 14
Bei H.P.N
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