Lutein
Zuletzt geprüft am
Pflanzenstoffe
Tagetes erecta (Aufrechte Studentenblume), übliche Rohstoffquelle · Xanthophyll · Makulapigment-Carotinoid
Auf einen Blick
- Was es ist
- Ein Xanthophyll-Carotinoid, das sich im Auge in der Makula anreichert und dort zusammen mit Zeaxanthin das sogenannte Makulapigment bildet
- Herkunft
- Kommt in grünem Blattgemüse, Eigelb und Mais vor, als Nahrungsergänzung meist aus der Blüte der Aufrechten Studentenblume gewonnen
- Wirkform in Studien
- Häufig zusammen mit Zeaxanthin oder Meso-Zeaxanthin gegeben, daneben liegen auch Humanstudien mit isoliertem Lutein vor, oral als freies Lutein oder Lutein-Ester
- Übliche Studiendosis
- Meist 10 bis 20 mg Lutein pro Tag, häufig zusammen mit 2 bis 4 mg Zeaxanthin, Studiendauer meist 3 Monate bis 1 Jahr
- Bekannt geworden durch
- Die AREDS2-Studie, in der Lutein und Zeaxanthin als möglicher Ersatz für Beta-Carotin in eine Vitaminkombination für ältere Erwachsene mit Netzhautrisiko aufgenommen wurden
- Verträglichkeit
- In den ausgewerteten Studien über Wochen bis zu fünf Jahren randomisiert geprüft und gut vertragen. Die zehnjährige AREDS2-Auswertung bildet keine zehn Jahre fortgesetzte randomisierte Expositionsdifferenz ab
Was diesem Stoff zugesprochen wird
Was die Studien hergeben.
Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.
-
01
Makulapigmentdichte (MPOD) bei augengesunden Erwachsenen, xanthophyllhaltige Supplementierung mit Lutein allein oder zusammen mit Zeaxanthin beziehungsweise Meso-Zeaxanthin
BelegtEinordnung und Einschränkungen
Zwei systematische Übersichtsarbeiten mit Meta-Analyse finden für xanthophyllhaltige Supplementierungen mit Lutein allein oder zusammen mit Zeaxanthin beziehungsweise Meso-Zeaxanthin eine Zunahme der Makulapigmentdichte (MPOD), mit einem Dosis-Wirkungs-Muster. Die Studienpools überschneiden sich wahrscheinlich stark. Wilson und Kollegen werteten 2021 46 Studien mit 3189 überwiegend augengesunden Erwachsenen aus. Darunter waren 34 randomisierte, 6 nicht randomisierte und 6 einarmige Studien. Bei einer Gesamtzufuhr von Lutein plus Zeaxanthin unter 5 mg pro Tag zeigte sich über 3 bis 6 Monate keine signifikante Änderung (gepoolte mittlere Differenz 0,02 Einheiten, 95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,01 bis 0,05), bei 5 bis unter 20 mg pro Tag stieg die MPOD um 0,04 Einheiten (Konfidenzintervall 0,02 bis 0,07), bei 20 mg pro Tag oder mehr um 0,11 Einheiten (Konfidenzintervall 0,06 bis 0,16) [1]. Die Reviewfrage, das Protokoll und der Bericht wurden durch ILSI beziehungsweise IAFNS begleitet, finanziert wurde die Arbeit aus industriefinanzierten Mitteln. Ma und Kollegen fanden 2016 in 20 randomisierten Studien mit 826 augengesunden Erwachsenen und zusätzlich 938 Personen mit Netzhautveränderungen ebenfalls einen MPOD-Anstieg (gesunde Personen plus 0,09 Einheiten, Konfidenzintervall 0,05 bis 0,14, Personen mit Netzhautveränderungen plus 0,07 Einheiten, Konfidenzintervall 0,03 bis 0,11) [2]. Der freie Volltext weist acht Vergleiche von Lutein gegen Placebo, zwei von Zeaxanthin gegen Placebo, acht Kombinationsvergleiche und mehrere Mehrarmstudien aus. Die Arbeiten erlauben daher Aussagen zu einem breiten xanthophyllhaltigen Studienbestand, nicht ausschließlich zur Kombination. Gemessen wurde ein Biomarker der Pigmentdichte, kein funktioneller Sehtest
-
02
Makulapigmentdichte, Kontrastempfindlichkeit und Blendempfindlichkeit bei augengesunden Erwachsenen, Lutein allein ohne Zeaxanthin
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Parallelgruppenstudie prüfte 12 mg isoliertes Lutein pro Tag über 16 Wochen. Von 59 Personen, die die Studie beendeten, gingen 58 in die visuellen Analysen ein. Im freien Volltext stieg die MPOD nur in Woche 16 signifikant gegenüber Placebo (p gleich 0,040). Bei Kontrastempfindlichkeit waren 2 von 6 Zielgrößen signifikant (p gleich 0,0012 und 0,047), bei Blendempfindlichkeit ebenfalls 2 von 6 (p gleich 0,014 und 0,020). Für Mehrfachtestung wurde nicht korrigiert [3]. Die Studie prüfte eine kristalline, auf Biozugänglichkeit optimierte Form, ohne einen direkten Vergleich zu anderen Luteinformen. Omnica lieferte das Präparat, trug Studienkosten und Studiendiät, die Erstautorin beziehungsweise der Erstautor war bei Omnica beschäftigt. Es handelt sich um eine einzelne, herstellergebundene Studie mit mehreren Teilmessungen und ohne unabhängige Bestätigung
Quellen: 3
-
03
Sehschärfe, Makulapigmentdichte und Kontrastempfindlichkeit bei Erwachsenen mit augenärztlich festgestellten atrophischen Netzhautveränderungen im Bereich der Makula, Lutein allein
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine doppelblind randomisierte, plazebokontrollierte Studie über 12 Monate an 90 Erwachsenen mit augenärztlich festgestellten atrophischen Netzhautveränderungen im Bereich der Makula prüfte 10 mg Lutein pro Tag allein gegen 10 mg Lutein zusammen mit einer breiten Antioxidantien-, Vitamin- und Mineralstoffkombination gegen Placebo. In der Gruppe mit Lutein allein verbesserten sich MPOD gegenüber dem Ausgangswert (rund plus 0,09 log-Einheiten), Sehschärfe nach Snellen-Tafel (plus 5,4 Buchstaben) und Kontrastempfindlichkeit, unter Placebo zeigte sich keine signifikante Veränderung [4]. Das verfügbare Abstract belegt weder die Geschlechterverteilung noch die Einordnung als Veteranenpopulation. Es nennt keine getrennten Teilnehmerzahlen je Gruppe und berichtet nur Veränderungen gegenüber dem eigenen Ausgangswert, kein Zwischengruppen-Effektmaß und keinen p-Wert für den Gruppenvergleich selbst
Quellen: 4
-
04
Fortschreiten zu einer neovaskulären oder mit zentraler geografischer Atrophie einhergehenden Netzhautveränderung bei Erwachsenen mit beidseits großen Drusen oder großen Drusen und bereits fortgeschrittener Veränderung im Partnerauge, Kombination aus Lutein und Zeaxanthin zusätzlich zu der in AREDS geprüften Basisformel
BelegtEinordnung und Einschränkungen
Die AREDS2-Studie prüfte an 4203 Erwachsenen, ob 10 mg Lutein plus 2 mg Zeaxanthin zusätzlich zur AREDS-Basisformel das Fortschreiten zu einer neovaskulären oder mit zentraler geografischer Atrophie einhergehenden Netzhautveränderung senkt. Zu diesem einen Studienbestand liegen drei einschlägige Analysen vor. In der primären, für vier Studiengruppen multiplizitätskorrigierten Analyse betrug die Hazard Ratio gegenüber Placebo 0,90, bei einem 98,7-Prozent-Konfidenzintervall von 0,76 bis 1,07 (p gleich 0,12) [5]. Die vorab festgelegte faktorielle Haupteffektanalyse verglich Lutein und Zeaxanthin mit keiner randomisierten Lutein-Zeaxanthin-Gabe und ergab eine Hazard Ratio von 0,90 (95-Prozent-Konfidenzintervall 0,82 bis 0,99, p gleich 0,04). Explorativ war unter anderem der direkte Vergleich gegen Beta-Carotin mit einer Hazard Ratio von 0,82 (Konfidenzintervall 0,69 bis 0,96) [6]. Die nachträgliche zehnjährige Analyse nach ursprünglicher Zuteilung ergab eine Hazard Ratio von 0,91 (Konfidenzintervall 0,84 bis 0,99, p gleich 0,02). In den zweiten fünf Jahren erhielten praktisch alle Teilnehmenden Lutein und Zeaxanthin. Von 3779 Überlebenden nahmen 2923 am erweiterten Follow-up teil, 3882 gingen in die Gesamtanalyse ein. Die Analysen waren post hoc und nicht für Multiplizität korrigiert. Zudem wurde nun jede geografische Atrophie statt nur zentraler Atrophie als spätes Ereignis gezählt [7]. Es handelt sich nicht um drei unabhängige Bestätigungen. Das NIH finanzierte AREDS2, Studienmaterial kam unter anderem von Alcon, Bausch and Lomb, DSM und Pfizer. In den Publikationen wurden mehrere Branchenbeziehungen offengelegt. Lutein und Zeaxanthin wurden als Zusatz zur AREDS-Basisformel geprüft, nicht als isoliertes Lutein
-
05
Fortschreiten bis zur Kataraktoperation bei Erwachsenen mit beidseits großen Drusen oder großen Drusen und bereits fortgeschrittener Netzhautveränderung im Partnerauge, Kombination aus Lutein und Zeaxanthin zusätzlich zu der in AREDS geprüften Basisformel, ohne Unterschied zu keiner Lutein-/Zeaxanthin-Gabe
Nicht bestätigtEinordnung und Einschränkungen
In derselben AREDS2-Studie war die Kataraktoperation ein vorab festgelegter sekundärer Endpunkt. Von 4203 Teilnehmenden waren 3159 in mindestens einem Auge noch nicht operiert. Im freien Volltext unterzogen sich bei median 4,7 Jahren 1389 von 6027 Augen einer Operation. Der randomisierte Zusatz von 10 mg Lutein plus 2 mg Zeaxanthin zeigte insgesamt keinen signifikanten Unterschied (Hazard Ratio 0,96, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,84 bis 1,10, p gleich 0,54), ebenso wenig bei einem Sehverlust von 3 oder mehr Zeilen (Hazard Ratio 1,03, Konfidenzintervall 0,93 bis 1,13, p gleich 0,61) [8]. Eine Subgruppenanalyse im niedrigsten Quintil der Ausgangszufuhr ergab eine Hazard Ratio von 0,68 (Konfidenzintervall 0,48 bis 0,96, p gleich 0,03). Der Interaktionstest über die Quintile war signifikant (p gleich 0,006), Präspezifikation und Multiplizitätskorrektur dieser Subgruppenanalyse sind im Bericht nicht ausgewiesen. Der Vergleichsarm erhielt die AREDS-Basisformel, 89 Prozent der Teilnehmenden nahmen zusätzlich Centrum Silver mit 0,25 mg Lutein. Eine prospektive Kohorte aus AREDS fand für Kataraktoperation ebenfalls keinen signifikanten Zusammenhang, mit einer Hazard Ratio von 1,08 ohne und 0,94 mit Centrum-Einnahme [9]. Zwei Meta-Analysen aus Beobachtungsstudien fanden dagegen inverse Zusammenhänge mit Kernkatarakt [10, 11]. Diese Assoziationen belegen keine Wirkung einer gezielten Ergänzung. Eine aktuelle Standardsuche fand keine spätere randomisierte Studie zum gleichen Operationsendpunkt. Die Stufe gilt für die Gesamtpopulation und den randomisierten Zusatz, nicht als Widerlegung eines möglichen Effekts bei niedriger Ausgangszufuhr
-
06
Psychophysiologische Marker visueller Ermüdung nach zweistündiger Bildschirm-naher Korrekturlese-Arbeit, Mischpräparat aus Lutein, Zeaxanthin und Johannisbeer-Extrakt
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Cross-over-Studie an 13 Erwachsenen prüfte ein Mischpräparat aus Lutein, Zeaxanthin und Johannisbeer-Extrakt gegen Placebo. Nach einer zweistündigen Bildschirm-nahen Korrekturlese-Aufgabe zeigten sich laut Abstract signifikante Unterschiede in psychophysiologischen Messungen, ohne dass dort die signifikanten Einzelmarker benannt werden [12]. Das Präparat enthielt drei Wirkkomponenten, der Anteil von Lutein lässt sich nicht auftrennen. Eine aktuelle Standardsuche fand nur kleine und heterogene Studien, keinen konsistent klinisch relevanten Effekt und keine direkte klinische Prüfung einer Blaulichtfilterung durch isoliertes Lutein bei Bildschirmnutzern
Quellen: 12
-
07
Kognitive Leistung (komplexe Aufmerksamkeit, Exekutivfunktion, Gedächtnis) bei Erwachsenen, diätetische Lutein-Zufuhr ohne signifikanten Unterschied zu Placebo im direkten Gruppenvergleich
Nicht bestätigtEinordnung und Einschränkungen
Der freie Volltext einer Meta-Analyse aus sieben randomisierten Studien fand im direkten Gruppenvergleich für komplexe Aufmerksamkeit (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,02, 95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,27 bis 0,31), Exekutivfunktion (0,13, Konfidenzintervall minus 0,26 bis 0,51) und Gedächtnis (0,03, Konfidenzintervall minus 0,26 bis 0,32) keinen statistisch signifikanten Unterschied [13]. Fünf Studien prüften Supplemente, zwei Avocado. Komplexe Aufmerksamkeit umfasste vier Studien mit 209 Personen, Exekutivfunktion fünf mit 2068 Personen und Gedächtnis fünf mit 2025 Personen. Nur eine Studie enthielt einen isolierten Luteinarm. Im Supplement-Unterpool lagen Exekutivfunktion bei minus 0,06 (Konfidenzintervall minus 0,22 bis 0,11) und Gedächtnis bei 0,06 (minus 0,34 bis 0,46). Die Autoren bewerteten die Evidenz als moderat, bei ernsthafter Inkonsistenz und I² gleich 62 Prozent für Exekutivfunktion. Eine spätere kleine randomisierte Studie an 21 Personen mit schubförmiger Multipler Sklerose fand nach 20 mg isoliertem Lutein über vier Monate keine Gruppen-Zeit-Interaktion für kognitive oder neuroelektrische Endpunkte [19]. Im direkten Gruppenvergleich wurde die Wirkung geprüft und nicht bestätigt, ein sehr kleiner Effekt lässt sich mit diesen Studien nicht sicher ausschließen
-
08
Laut Abstract verbesserte Hautfeuchte, Elastizität und photoprotektive Marker nach UV-Bestrahlung, Kombination und getrennte orale oder topische Gabe von Lutein und Zeaxanthin
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine doppelblinde, plazebokontrollierte Multicenter-Studie prüfte Lutein und Zeaxanthin gemeinsam, rein oral, rein topisch oder kombiniert, auf fünf Hautparameter. Die kombinierte Gabe zeigte den stärksten antioxidativen Schutz. Laut Abstract verbesserten auch die rein orale und die rein topische Lutein-Zeaxanthin-Gabe die untersuchten Parameter signifikant, die orale Gabe schnitt bei Lipidperoxidation und photoprotektiver Aktivität besser ab als die topische [14]. Das Abstract nennt weder Teilnehmerzahl noch Dosis noch Zahlenwerte der Studienarme. Es belegt keinen Effekt isolierten Luteins
Quellen: 14
-
09
Zirkulierende Marker des alternativen Komplementsystems bei Erwachsenen mit frühen Netzhautveränderungen, isoliertes Lutein
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Studie teilte 72 Erwachsene einer täglichen Gabe von 10 mg isoliertem Lutein oder Placebo über zwölf Monate zu. In einer Sekundäranalyse gelagerter Blutproben zeigte der freie Volltext signifikante Behandlungs-Zeit-Interaktionen für Komplementfaktor D (p gleich 0,006), C5a (p kleiner 0,001) und C3d (p gleich 0,010) [16]. Das sind zirkulierende Labormarker des alternativen Komplementsystems, keine klinischen Immunendpunkte. Ausfälle wurden ersetzt. Cognis finanzierte die Studie, stellte Randomisierung und Präparate und vermarktete Lutein
Quellen: 16
-
10
Oberflächenmoleküle von Blutmonozyten bei gesunden männlichen Nichtrauchern, isoliertes Lutein
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine randomisierte Cross-over-Studie gab gesunden männlichen Nichtrauchern 26 Tage isoliertes Lutein und 26 Tage Placebo. Die Plasmawerte stiegen, die Effekte auf funktionell verbundene Monozyten-Oberflächenmoleküle waren laut Abstract jedoch nicht so ausgeprägt wie zuvor unter Beta-Carotin [17]. Das Abstract nennt weder Stichprobengröße noch Dosis oder vollständige Effektwerte. Die kleine Kurzzeitstudie belegt keine allgemeine klinische Immunwirkung
Quellen: 17
-
11
Malondialdehyd und Advanced-Glycation-Endproduct-Marker bei Erwachsenen mit zentraler Adipositas, isoliertes Lutein
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine doppelblinde randomisierte Studie teilte 117 Erwachsene mit zentraler Adipositas einer täglichen Gabe von 10 mg isoliertem Lutein oder Placebo über 32 Wochen zu. Bei 23 Ausfällen zeigten Intention-to-treat- und Per-Protokoll-Analysen zwischen den Gruppen niedrigere Werte für Malondialdehyd und mehrere Marker fortgeschrittener Glykierungsendprodukte. Für Carboxyethyl-Lysin lag die mittlere Differenz bei minus 8,76 ng/ml (95-Prozent-Konfidenzintervall minus 16,60 bis minus 0,89), für Carboxymethyl-Lysin bei minus 72,3 ng/ml (minus 134,0 bis minus 10,9) und für Methylglyoxal-Hydroimidazolon bei minus 233,9 ng/ml (minus 429,0 bis minus 36,8) [18]. Das sind Laborendpunkte aus einer einzelnen Studie, keine allgemeine Zellschutzwirkung
Quellen: 18
Lutein und Zeaxanthin bilden zusammen das Makulapigment. Die Studien zur Makulapigmentdichte prüfen Lutein allein sowie Kombinationen mit Zeaxanthin oder Meso-Zeaxanthin. Für diesen gemischten Studienbestand ist eine Zunahme der Pigmentdichte belegt. Die Ergebnisse gelten nicht ausschließlich für die Kombination und messen zunächst einen Biomarker, keine Sehfunktion. Bei einem harten, funktionellen Endpunkt, dem Fortschreiten zu einer fortgeschrittenen Netzhautveränderung, prüfte die AREDS2-Studie die Kombination als Zusatz zu einer Basisformel. Die primäre AREDS2-Analyse zeigte keinen signifikanten Zusatznutzen (p gleich 0,12). Die vorab festgelegte faktorielle Analyse mit mehr Teilnehmenden ergab dagegen einen signifikanten Unterschied. Die zehnjährige Nachbeobachtung fand ebenfalls einen Unterschied nach ursprünglicher Zuteilung, obwohl später alle Gruppen Lutein und Zeaxanthin erhielten. Diese Auswertungen unterscheiden sich im Vergleich und in der Nachbeobachtung, nicht nur in der Korrektur für Mehrfachtests. Beim zweiten großen Endpunkt derselben Studie, dem Fortschreiten bis zur Kataraktoperation, zeigte sich dagegen durchgehend kein Effekt. Für zwei besonders häufig nachgefragte Themen, Kognition und Bildschirm-/Blaulichtbelastung, ist die Datenlage schwach, aber nicht eindeutig negativ: Bei Kognition liegt eine Meta-Analyse aus sieben randomisierten Studien vor, deren Autoren selbst kein klares Urteil fällen, bei der Ermüdung durch Bildschirmarbeit gibt es nur eine sehr kleine Studie mit einem Mischpräparat, das neben Lutein und Zeaxanthin noch einen weiteren Pflanzenextrakt enthielt.
Studien im Detail
Makulapigmentdichte, Lutein allein oder in Kombination
Wilson und Kollegen werteten 2021 in einer systematischen Übersichtsarbeit 46 Studien mit 3189 überwiegend augengesunden Erwachsenen (Durchschnittsalter 43 Jahre) aus und staffelten die Auswertung nach der Gesamtzufuhr von Lutein plus Zeaxanthin. Unter 5 mg pro Tag, überwiegend aus Ernährungsinterventionen über 3 bis 6 Monate, zeigte sich keine signifikante Änderung der Makulapigmentdichte (gepoolte mittlere Differenz 0,02 Einheiten, Konfidenzintervall minus 0,01 bis 0,05). Bei 5 bis unter 20 mg pro Tag stieg die Pigmentdichte signifikant um 0,04 Einheiten (Konfidenzintervall 0,02 bis 0,07), bei 20 mg pro Tag oder mehr um 0,11 Einheiten (Konfidenzintervall 0,06 bis 0,16), jeweils über 3 bis 12 Monate.
Ma und Kollegen kamen 2016 in 20 randomisierten Studien mit zusammen 826 augengesunden Erwachsenen und 938 Personen mit bereits bestehenden Netzhautveränderungen zu einem ähnlichen Bild, mit einem signifikanten Anstieg der Pigmentdichte in beiden Gruppen.
Einschränkung: Wilson und Kollegen suchten bis Juli 2020, Ma und Kollegen bis Mai 2016. Der ältere Studienpool liegt damit wahrscheinlich größtenteils innerhalb des neueren, größeren Pools, die beiden Arbeiten bestätigen sich also nicht vollständig unabhängig. Die Meta-Analyse von Ma umfasst ausdrücklich auch acht Vergleiche von Lutein allein gegen Placebo. Ihr Studienbestand ist daher nicht auf Kombinationen beschränkt. Gemessen wurde ein optischer Biomarker der Pigmentdichte, kein funktioneller Sehtest.
Makulapigmentdichte, Kontrast- und Blendempfindlichkeit, Lutein allein
Machida und Kollegen prüften 2020 an 59 augengesunden Erwachsenen (20 bis 69 Jahre) 12 mg Lutein pro Tag allein, ohne Zeaxanthin, gegen Placebo über 16 Wochen. Nach 16 Wochen waren Makulapigmentdichte, Kontrastempfindlichkeit und Blendempfindlichkeit in der Lutein-Gruppe gegenüber Placebo signifikant verbessert, der Serum-Lutein-Spiegel stieg bereits ab Woche 8 signifikant an.
Einschränkung: eine einzelne Studie, ohne unabhängige Bestätigung speziell für Lutein ohne Zeaxanthin bei diesem Endpunktbündel. Geprüft wurde eine kristalline Formulierung mit erhöhter Bioverfügbarkeit, nicht die sonst übliche Standardform, und eine der drei Autorinnen beziehungsweise Autoren ist bei einem Nahrungsergänzungshersteller (Omnica Co., Ltd.) beschäftigt.
Sehschärfe bei bereits bestehenden atrophischen Netzhautveränderungen, Lutein allein
Richer und Kollegen prüften in der LAST-Studie über 12 Monate an 90 überwiegend männlichen US-Veteranen mit augenärztlich festgestellten atrophischen Netzhautveränderungen im Bereich der Makula drei Arme, 10 mg Lutein allein, 10 mg Lutein zusammen mit einer breiten Antioxidantien-/Vitamin-/Mineralstoffkombination, und Placebo. In der Gruppe mit Lutein allein stiegen Makulapigmentdichte (rund plus 0,09 log-Einheiten) und Sehschärfe nach Snellen-Tafel (plus 5,4 Buchstaben) gegenüber dem Ausgangswert, auch die Kontrastempfindlichkeit besserte sich. Unter Placebo blieben die Werte im Wesentlichen unverändert.
Einschränkung: Das Abstract nennt keine getrennten Teilnehmerzahlen je Gruppe, nur die Gesamtzahl von 90 Personen, und berichtet nur Veränderungen gegenüber dem eigenen Ausgangswert je Gruppe, kein Zwischengruppen-Effektmass und keinen p-Wert für den direkten Vergleich. Die Population bestand aus Personen mit bereits bestehenden strukturellen Netzhautveränderungen, keine Aussage für augengesunde Personen.
Fortschreiten zu einer fortgeschrittenen Netzhautveränderung, AREDS2
Die AREDS2-Studie prüfte an 4203 Erwachsenen mit beidseits großen Drusen (66 Prozent) oder großen Drusen und bereits fortgeschrittener Netzhautveränderung im Partnerauge (34 Prozent), ob eine Ergänzung von 10 mg Lutein plus 2 mg Zeaxanthin pro Tag zu der in AREDS geprüften Basisformel (Vitamin C, Vitamin E, Zink, mit oder ohne Beta-Carotin) das Fortschreiten zu einer neovaskulären oder mit zentraler geografischer Atrophie einhergehenden Netzhautveränderung senkt, zentral verblindet an jährlichen Netzhautfotos gegradet. Zu dieser einen Studie liegen drei einschlägige Publikationen mit demselben Punktschätzer vor:
- Primäre, für vier Studiengruppen multiplizitätskorrigierte Analyse (median 5 Jahre): Hazard Ratio 0,90, korrigiertes 98,7-Prozent-Konfidenzintervall 0,76 bis 1,07 (p gleich 0,12), zurückgerechnet auf ein herkömmliches 95-Prozent-Intervall rund 0,79 bis 1,03.
- Vorab festgelegte faktorielle Haupteffektanalyse derselben Studie: Hazard Ratio 0,90, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,82 bis 0,99 (p gleich 0,04); im explorativen direkten Vergleich gegen Beta-Carotin Hazard Ratio 0,82 (Konfidenzintervall 0,69 bis 0,96).
- Zehnjährige epidemiologische Nachbeobachtung, 3882 Teilnehmende: Hazard Ratio 0,91, Konfidenzintervall 0,84 bis 0,99 (p gleich 0,02).
Einordnung: Die Punktschätzer liegen bei rund 0,90, stammen aber aus unterschiedlichen Vergleichen derselben Studie. Die primäre Analyse verglich jeweils etwa 1000 Personen pro Arm und war nicht signifikant. Die vorab festgelegte faktorielle Analyse nutzte die gesamte Kohorte von rund 4000 Personen. In der zehnjährigen Nachbeobachtung erhielten alle Gruppen Lutein und Zeaxanthin. Die unterschiedlichen Ergebnisse lassen sich daher nicht allein durch die Korrektur für Mehrfachtests erklären. Lutein und Zeaxanthin wurden ausschließlich als Zusatz zur AREDS-Basisformel geprüft, nicht als alleinige Einnahme gegen Placebo und nicht als isoliertes Lutein. Die geprüfte Dosis betrug 10 mg Lutein plus 2 mg Zeaxanthin pro Tag.
Fortschreiten bis zur Kataraktoperation, AREDS2
In derselben Studie war das Fortschreiten bis zur Kataraktoperation ein vorab festgelegter zweiter sekundärer Endpunkt. Von 4203 Teilnehmenden waren 3159 in mindestens einem Auge noch nicht kataraktoperiert, bei median 4,7 Jahren Nachbeobachtung unterzogen sich 1389 von 6027 dieser Augen einer Kataraktoperation. Gegenüber keiner Lutein-/Zeaxanthin-Gabe zeigte sich kein signifikanter Unterschied (Hazard Ratio 0,96, Konfidenzintervall 0,84 bis 1,10, p gleich 0,54), ebenso wenig bei einem Sehverlust von 3 oder mehr Zeilen (Hazard Ratio 1,03, Konfidenzintervall 0,93 bis 1,13, p gleich 0,61). Eine nachträgliche Untergruppenanalyse bei Teilnehmenden mit der niedrigsten diätetischen Lutein-/Zeaxanthin-Ausgangszufuhr fand eine Hazard Ratio von 0,68 (Konfidenzintervall 0,48 bis 0,96, p gleich 0,03), ohne berichtete Korrektur für Mehrfachtestung.
Eine unabhängige prospektive Kohorte aus der ursprünglichen AREDS-Studie (3115 Teilnehmende, im Mittel 9,6 Jahre Nachbeobachtung, diätetische Lutein-/Zeaxanthin-Zufuhr per Fragebogen statt gezielter Supplementgabe) fand ebenfalls keinen signifikanten Zusammenhang mit dem Auftreten von Kern- oder Rindentrübungen der Augenlinse.
Dem stehen zwei Meta-Analysen überwiegend aus Beobachtungsstudien gegenüber: Eine fand für die Blutkonzentration von Lutein beziehungsweise Zeaxanthin ein gepooltes relatives Risiko einer Kernkatarakt von 0,73 beziehungsweise 0,63, eine andere für die Gesamtzufuhr an Lutein und Zeaxanthin eine Odds Ratio von 0,92 für Katarakt insgesamt.
Einordnung: Die randomisierte Studie mit gezielter Supplementgabe zeigte für diesen Endpunkt durchgehend keinen Effekt, sowohl im primären Vergleich als auch im Vergleich zum Sehverlust. Die Assoziationsstudien zu Blutspiegeln und Ernährungsgewohnheiten belegen dagegen keine Wirkung einer gezielten Nahrungsergänzung, sie zeigen nur einen statistischen Zusammenhang mit natürlichen Blutwerten beziehungsweise der Ernährung.
Visuelle Ermüdung nach Bildschirm-naher Arbeit
Yagi und Kollegen prüften 2009 an 13 Erwachsenen in einer Cross-over-Studie ein Mischpräparat aus Lutein, Zeaxanthin und Johannisbeer-Extrakt gegen Placebo. Gemessen wurden psychophysiologische Marker (unter anderem augenbezogene ereigniskorrelierte Hirnpotenziale, Herzfrequenz, Gesichtsmuskelaktivität) sowie ein subjektiver Ermüdungswert nach einer zweistündigen Korrekturlese-Aufgabe am Bildschirm. Gegenüber Placebo zeigten sich unter dem Mischpräparat signifikante Unterschiede in mehreren dieser Marker.
Einschränkung: Das Präparat enthielt neben Lutein und Zeaxanthin zusätzlich Johannisbeer-Extrakt, welcher Anteil des Effekts auf Lutein allein entfällt, lässt sich nicht auftrennen. Mit 13 Teilnehmenden ist die Studie sehr klein, und das Abstract nennt weder Dosis noch Zahlenwerte der Einzelmarker. Eine Studie, die eine tatsächliche Blaulichtfilterung durch Lutein bei Bildschirmnutzung direkt als klinischen Endpunkt prüft, wurde nicht gefunden.
Kognitive Leistung
Li und Abdel-Aal werteten 2021 randomisierte, plazebokontrollierte Studien zur diätetischen Lutein-Zufuhr und Kognition bei Erwachsenen aus. Für komplexe Aufmerksamkeit (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,02, Konfidenzintervall minus 0,27 bis 0,31), Exekutivfunktion (0,13, Konfidenzintervall minus 0,26 bis 0,51) und Gedächtnis (0,03, Konfidenzintervall minus 0,26 bis 0,32) zeigte sich im direkten Gruppenvergleich jeweils kein statistisch signifikanter Unterschied zu Placebo.
Einschränkung: Bei der Exekutivfunktion reicht das Konfidenzintervall bis 0,51 ins Positive, ein moderater Nutzen ist damit nicht ausgeschlossen. Die Autoren selbst fällen kein eindeutig negatives Urteil, sie schreiben wörtlich, die diätetische Lutein-Zufuhr habe die kognitive Leistung zwar nicht signifikant verbessert, "the evidence across multiple studies suggests that lutein may nonetheless prevent cognitive decline, especially executive function", gestützt auf eine ergänzende, unkontrollierte Auswertung der Veränderung gegenüber dem eigenen Ausgangswert. Das verfügbare Abstract nennt weder die Zahl der eingeschlossenen Studien noch die Teilnehmerzahl noch, wie viele Studien reines Lutein statt einer Kombination prüften.
Haut
Palombo und Kollegen prüften Lutein und Zeaxanthin oral, topisch oder in Kombination auf fünf Hautparameter (Oberflächenlipide, Feuchtigkeit, photoprotektive Aktivität, Elastizität, Lipidperoxidation als UV-Schadensmarker) in einer doppelblinden, plazebokontrollierten Multicenter-Studie. Die Kombination aus oraler und topischer Gabe zeigte den stärksten Schutz. Nach Angabe der Autoren zeigte auch die jeweils alleinige orale oder topische Gabe eine signifikante Wirkung, orales Lutein allein schnitt bei Lipidperoxidation und photoprotektiver Aktivität nach UV-Bestrahlung sogar besser ab als topisches Lutein allein.
Einschränkung: Das verfügbare Abstract nennt weder Teilnehmerzahl noch Dosis noch Zahlenwerte für die einzelnen Studienarme. Wie groß der eigenständige Effekt von oralem Lutein allein ausfällt, lässt sich daraus nicht beurteilen.
Tier- und Laborstudien
Für diesen Eintrag wurden keine eigenständigen Tier- oder Zellstudien zu Lutein recherchiert.
Sicherheit und Wechselwirkungen
Shao und Hathcock werteten 2006 die verfügbaren Human- und Tierdaten zur Sicherheit von Lutein und Lycopin aus und leiteten daraus für Lutein einen Observed Safe Level von 20 mg pro Tag ab, bei dem die Evidenz für Unbedenklichkeit als stark eingestuft wird. Auch deutlich höhere Mengen wurden ohne berichtete Nebenwirkungen getestet, für eine gesicherte Aussage zur Langzeitsicherheit oberhalb von 20 mg pro Tag reicht die Datenlage nach Einschätzung der Autoren aber nicht aus [15]. Beide Autoren arbeiteten für den Council for Responsible Nutrition, einen Branchenverband der Nahrungsergänzungsmittelindustrie. Der Wert ist eine Autoren-Risikobewertung, keine behördliche Obergrenze. Die große AREDS2-Studie arbeitete mit 10 mg Lutein plus 2 mg Zeaxanthin pro Tag, deutlich unterhalb dieses Observed Safe Level.
In den für diesen Eintrag ausgewerteten randomisierten Humanstudien wurde Lutein über Wochen bis zu etwa fünf Jahren eingenommen, ohne dass schwerwiegende Nebenwirkungen berichtet wurden. Carotinoide werden bei sehr hoher Zufuhr traditionell mit einer reversiblen, harmlosen Gelbfärbung der Haut (Karotinodermie) in Verbindung gebracht, eine eigene, für Lutein spezifisch geprüfte Quelle dazu liegt hier nicht vor.
Wird Lutein/Zeaxanthin zusammen mit Beta-Carotin eingenommen, gilt zusätzlich ein Sicherheitshinweis, der die Stoffklasse Beta-Carotin betrifft, nicht Lutein selbst: In der ursprünglichen AREDS2-Studie traten unter der Beta-Carotin enthaltenden Vitaminformel über median 5 Jahre mehr Lungenkarzinome auf als unter der Beta-Carotin-freien Variante, überwiegend bei ehemaligen Rauchern (23 gegenüber 11 Fällen, nominal p gleich 0,04) [5]. Die nachträgliche zehnjährige Analyse nach ursprünglicher Zuteilung bestätigt und verschärft diesen Befund für Beta-Carotin (Odds Ratio 1,82, Konfidenzintervall 1,06 bis 3,12) und entlastet gleichzeitig Lutein und Zeaxanthin selbst, für die sich kein statistisch erhöhtes Lungenkrebsrisiko zeigte (Odds Ratio 1,15, Konfidenzintervall 0,79 bis 1,66) [7]. Im erweiterten Follow-up erhielten praktisch alle Teilnehmenden Lutein und Zeaxanthin. Das erhöhte Risiko zeigte sich bei ehemaligen Rauchern und betrifft die Kombination mit Beta-Carotin, nicht Lutein und Zeaxanthin.
Quellen zum Nachlesen
- 01
- 02
-
03
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, Parallelgruppen, n gleich 59, Lutein allein, 12 mg pro Tag, 16 Wochen · 2020
Clinical Effects of Dietary Supplementation of Lutein with High Bio-Accessibility on Macular Pigment Optical Density and Contrast Sensitivity, A Randomized Double-Blind Placebo-Controlled Parallel-Group Comparison Trial.
Machida N, Kosehira M, Kitaichi N. Nutrients
Zur Zuschreibung: 02
-
04
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, 3 Parallelgruppen, n gleich 90 gesamt, Lutein allein 10 mg pro Tag, 12 Monate · 2004
Double-masked, placebo-controlled, randomized trial of lutein and antioxidant supplementation in the intervention of atrophic age-related macular degeneration, the Veterans LAST study (Lutein Antioxidant Supplementation Trial).
Richer S, et al. Optometry
Zur Zuschreibung: 03
-
05
RCT, multizentrisch, doppelblind, plazebokontrolliert, 2x2-faktoriell, n gleich 4203, primäre, multiplizitätskorrigierte Analyse · 2013
Lutein + zeaxanthin and omega-3 fatty acids for age-related macular degeneration, the Age-Related Eye Disease Study 2 (AREDS2) randomized clinical trial.
Age-Related Eye Disease Study 2 Research Group. JAMA
Zur Zuschreibung: 04
-
06
Sekundärpublikation derselben RCT, vorab festgelegte faktorielle Haupteffektanalyse und explorative direkte Vergleiche, n gleich 4203 · 2014
Secondary analyses of the effects of lutein/zeaxanthin on age-related macular degeneration progression, AREDS2 report No. 3.
Age-Related Eye Disease Study 2 (AREDS2) Research Group, et al. JAMA Ophthalmol
Zur Zuschreibung: 04
-
07
Nachträgliche Analyse nach ursprünglicher Zuteilung, zehn Jahre ab Randomisierung, 3882 in der Gesamtanalyse, 2923 Teilnehmende am erweiterten Follow-up · 2022
Long-term Outcomes of Adding Lutein/Zeaxanthin and omega-3 Fatty Acids to the AREDS Supplements on Age-Related Macular Degeneration Progression, AREDS2 Report 28.
Chew EY, et al. JAMA Ophthalmol
Zur Zuschreibung: 04
-
08
Vorab festgelegter sekundärer Endpunkt derselben RCT, n gleich 3159 phake Teilnehmende · 2013
Lutein/zeaxanthin for the treatment of age-related cataract, AREDS2 randomized trial report no. 4.
Age-Related Eye Disease Study 2 (AREDS2) Research Group, et al. JAMA Ophthalmol
Zur Zuschreibung: 05
-
09
Prospektive Kohorte aus der ursprünglichen AREDS-Studie, n gleich 3115, diätetische Zufuhr per Fragebogen · 2015
The Association of Dietary Lutein plus Zeaxanthin and B Vitamins with Cataracts in the Age-Related Eye Disease Study, AREDS Report No. 37.
Glaser TS, et al. Ophthalmology
Zur Zuschreibung: 05
- 10
- 11
- 12
-
13
Meta-Analyse aus 7 randomisierten Studien, 5 Supplementstudien und 2 Avocadostudien, Teilnehmerzahl je Endpunkt zwischen 209 und 2068 · 2021
Dietary Lutein and Cognitive Function in Adults, A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials.
Li J, Abdel-Aal EM. Molecules
Zur Zuschreibung: 07
-
14
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, multizentrisch, orale, topische und kombinierte Gabe, n und Dosis im Abstract nicht genannt · 2007
Beneficial long-term effects of combined oral/topical antioxidant treatment with the carotenoids lutein and zeaxanthin on human skin, a double-blind, placebo-controlled study.
Palombo P, et al. Skin Pharmacol Physiol
Zur Zuschreibung: 08
- 15
- 16
-
17
Randomisierte Cross-over-Studie, isoliertes Lutein gegen Placebo, 26 Tage je Behandlung · 2000
Effects of lycopene and lutein supplementation on the expression of functionally associated surface molecules on blood monocytes from healthy male nonsmokers.
Hughes DA, et al. J Infect Dis
Zur Zuschreibung: 10
-
18
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 117 randomisiert, isoliertes Lutein 10 mg pro Tag, 32 Wochen · 2025
Effect of lutein supplementation on blood lipids and advanced glycation end products in adults with central obesity, a double-blind randomized controlled trial.
Zhou J, et al. Food Funct
Zur Zuschreibung: 11
- 19
Bei H.P.N
Diesen Inhaltsstoff findest Du in: