Malven-Extrakt

Zuletzt geprüft am

Pflanzenextrakte

Malva sylvestris L. · Wilde Malve · Käsepappel · Malvenblätter · Malvenblüten · common mallow

H.P.N · Datenstand 2026-09-08 · 10 Zuschreibungen im Überblick

Auf einen Blick

Was es ist
Zubereitung aus Blättern und Blüten der Wilden Malve (Malva sylvestris), reich an Schleimstoffen, Flavonoiden und Anthocyanen. Im Handel und in Studien wird der deutsche und englische Sammelname Malve beziehungsweise Mallow uneinheitlich verwendet, geprüft wurde hier ausschließlich Malva sylvestris
Verwechslungsgefahr mit anderen Arten
Malva neglecta (Weg-Malve) ist eine nahe verwandte, eigene Art. Die aktuelle Unionsmonographie zu Malvenblättern gilt für beide Arten gemeinsam, die Monographie zu Malvenblüten ausschließlich für Malva sylvestris. Althaea officinalis (Eibisch) ist eine andere Gattung mit eigenem Kompendium-Eintrag, ihre Studien sind hier ausdrücklich nicht mitgezählt
Herkunft
Krautige Pflanze aus der Familie der Malvengewächse, in Europa, Nordafrika und Westasien heimisch, heute weltweit verbreitet und teils als Wildpflanze, teils angebaut genutzt
Wirkform in Studien
Sehr uneinheitlich. Wässriger Blüten-Extrakt als Sirup oder Kapsel, ethanolischer Extrakt aus oberirdischen Pflanzenteilen als Creme, ein chemisch charakterisierter Extrakt als Lebensmittelergänzung, eine Mundspülung mit nicht näher angegebener Extraktkonzentration, sowie ein Mehrfachpräparat mit drei weiteren Pflanzenextrakten und Honig. Keine zwei Humanstudien prüfen dieselbe Zubereitung
Übliche Studiendosis
1 Gramm wässriger Blütenextrakt täglich als Sirup über 4 Wochen bei Verstopfung, 750 Milligramm Extrakt in 20 Millilitern täglich über 20 Tage in einer unkontrollierten Verbraucherbefragung, eine 10-prozentige ethanolische Creme äußerlich über 14 Tage, eine Mundspülung mit 15 Millilitern dreimal täglich über 14 Tage, sowie ein Hustensirup mit Malven-Anteil (auf 80 Prozent Schleimstoff titriert) viermal 5 Milliliter täglich über 8 Tage
Traditionelle Verwendung
Seit Jahrhunderten in der Volksheilkunde als reizlinderndes Mittel bei Husten und gereizten Schleimhäuten von Mund und Rachen sowie bei leichten Magen-Darm-Beschwerden, dazu äußerlich zur Hautpflege
Arzneiliche Einordnung
Für Malvenblätter (Malva sylvestris und/oder Malva neglecta) und für Malvenblüten (Malva sylvestris) bestehen seit 2018 finale Unions-Kräutermonographien des HMPC als traditionelles Anwendungsgebiet, reizlindernd bei Mund- und Rachenreizung mit trockenem Husten sowie bei leichten Magen-Darm-Beschwerden. Eine traditionelle Anwendung beruht ausdrücklich auf langjährigem Gebrauch und nicht auf Studien und ist deshalb keine behördlich gesicherte Wirkung. Die Wirkungen in diesem Eintrag sind unabhängig davon nach der Studienlage eingestuft. Eine EFSA-Angabe nach Verordnung (EU) Nr. 432/2012 besteht für Malva sylvestris nicht. Im Register der Europäischen Kommission ist zu Malva sylvestris und Verstopfung beziehungsweise Darmgesundheit ein Antrag nach Artikel 13 Absatz 1 verzeichnet (Eintrag 3436), der wie alle botanischen Angaben ausgesetzt ist und bislang nicht wissenschaftlich bewertet wurde
Verträglichkeit
In den gefundenen kleinen Humanstudien gut vertragen, in keiner der genannten Arbeiten wurden schwerwiegende Nebenwirkungen berichtet

Was diesem Stoff zugesprochen wird

Was die Studien hergeben.

Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.

  1. 01

    Stuhlfrequenz und Stuhlkonsistenz bei Erwachsenen mit seltenem Stuhlgang, gegenüber Placebo

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer placebokontrollierten Studie stieg die Stuhlfrequenz stärker an und die Zahl harter Stühle sank stärker als unter Placebo. Die Teilnehmerzahl nennt das öffentlich zugängliche Abstract nicht.

    Ausführlicher Nachweis

    Elsagh und Kollegen prüfen 2015 in einer placebokontrollierten klinischen Studie einen wässrigen Blütenextrakt von Malva sylvestris als Sirup, 1 Gramm Extrakt täglich über 4 Wochen, bei Erwachsenen mit seltenem, schwierigem Stuhlgang [1]. Gegenüber Placebo stieg die Stuhlfrequenz stärker an (F gleich 18,8, p kleiner 0,001), und die Häufigkeit aller erfassten Beschwerden nahm stärker ab (F zwischen 16,5 und 25,3, jeweils p kleiner 0,001) [1]. Der Anteil harter Stühle sank in der Verumgruppe stärker als unter Placebo (45,4 Prozent gegenüber 9,1 Prozent, p kleiner 0,001), und die selbst berichtete Besserung war in der Verumgruppe insgesamt größer (p kleiner 0,01) [1]. Der Volltext dieser Arbeit ist nicht frei zugänglich, das Abstract nennt weder die randomisierte noch die ausgewertete Teilnehmerzahl, kein Effektmaß mit Konfidenzintervall und keine Angabe zu Förderung oder Interessenkonflikt. Eine 2023 veröffentlichte Meta-Analyse zu Nahrungsergänzungsmitteln bei chronischer Verstopfung führt diese Studie als die einzige zu Malva sylvestris unter acht eingeschlossenen Arbeiten, ohne für sie selbst ein gepooltes Effektmaß zu berechnen [7]. Einzelne kleine Studie ohne unabhängige Bestätigung durch eine zweite placebokontrollierte Arbeit.

    Quellen: 1, 7

  2. 02

    Stuhlfrequenz, Stuhlkonsistenz und Bauchschmerz in einer unkontrollierten Verbraucherbefragung bei selbst berichteter Verstopfung

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer offenen Befragung ohne Kontrollgruppe besserten sich Stuhlhäufigkeit, Stuhlform und Bauchschmerz gegenüber dem eigenen Ausgangswert. Das eingesetzte Präparat enthielt zusätzlich 10 Gramm Sorbit pro Tagesdosis, ein Zuckeraustauschstoff mit eigener abführender Wirkung.

    Ausführlicher Nachweis

    Lellis und Kollegen werteten 2024 eine fragebogenbasierte Verbraucherbefragung an 56 gesunden Erwachsenen (12 Männer, 44 Frauen) mit selbst berichteter, nach Rom-IV-Kriterien definierter Verstopfung aus, Personen mit Reizdarmsyndrom mit Verstopfung waren ausdrücklich ausgeschlossen [2]. Die Teilnehmenden nahmen auf Anraten ihres Apothekers täglich 20 Milliliter eines im Handel erhältlichen Präparats (Laxamov, Labomar S.p.A.) mit 750 Milligramm chemisch charakterisiertem Malva-sylvestris-Extrakt über 20 Tage ein [2]. Gegenüber dem Ausgangswert stieg die wöchentliche Stuhlfrequenz bei Männern von 3,2 auf 6,0 und bei Frauen von 2,6 auf 5,2, die Stuhlform verschob sich von hart und stückig auf eine normale Form, und der Bauchschmerz auf der visuellen Analogskala nahm ab (jeweils p kleiner 0,001), keine unerwünschten Wirkungen wurden berichtet [2]. Das Präparat enthielt neben dem Malva-Extrakt 10 Gramm Sorbit (E420) pro Tagesdosis, die Autoren selbst geben an, dass diese Menge unterhalb der üblicherweise abführend wirkenden Schwelle von 50 Gramm pro Tag liege, ein eigenständiger Beitrag von Sorbit zur beobachteten Wirkung ist damit trotzdem nicht auszuschließen [2]. Es gab keine Kontroll- oder Placebogruppe, keine Verblindung und keine Randomisierung, die Teilnehmenden wussten, dass sie ein wirksames Präparat einnehmen, und die Autoren benennen genau diese Einschränkungen selbst als Grenzen einer vorläufigen Untersuchung [2]. Finanzierung durch Dritte wird verneint, ein Studienautor war bei einer studienunabhängigen, gemeinnützigen Forschungseinrichtung angestellt [2].

    Quellen: 2

  3. 03

    Wundheilung und Schmerz nach einem Dammschnitt in der Geburtshilfe, ohne Unterschied zu Placebo

    Nicht bestätigt
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer placebokontrollierten Studie unterschieden sich weder die Wundheilung noch der Schmerz von der Placebogruppe. Nur die Häufigkeit von Brennen beim Wasserlassen war in der Verumgruppe geringer.

    Ausführlicher Nachweis

    Mohaghegh und Kollegen prüfen 2022 in einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie an 60 Frauen (30 je Gruppe) eine 10-prozentige ethanolische Creme aus oberirdischen Pflanzenteilen von Malva sylvestris, zweimal täglich über 14 Tage auf die Dammschnittwunde aufgetragen [3]. Erfasst wurden die Wundheilung über die REEDA-Skala (Rötung, Ödem, Blutergine, Sekretion, Wundrandannäherung) und der Schmerz über eine visuelle Analogskala, an den Tagen 1, 7 und 14 nach der Geburt [3]. Im verwendeten Generalized-Estimating-Equations-Modell bestand weder für die Wundheilung (Beta gleich minus 0,05, p gleich 0,89) noch für den Schmerz (Beta gleich 0,15, p gleich 0,56) ein Unterschied zur Placebogruppe, ein Konfidenzintervall nennt der Volltext dazu nicht [3]. Die Häufigkeit von Brennen beim Wasserlassen sank in der Verumgruppe gegenüber Placebo um 77 Prozent (p gleich 0,01), dies war ein einzelnes von mehreren erfassten Nebenmerkmalen und keine vorab als primär festgelegte Zielgröße [3]. Wundheilung und Schmerz waren die vorab festgelegten Hauptzielgrößen, sie wurden über 14 Tage in beiden Gruppen erhoben, und ein Unterschied zu Placebo zeigte sich nicht. Dass der Volltext dazu kein Effektmaß mit Konfidenzintervall nennt, bleibt ein Vorbehalt gegen die Genauigkeit dieses Nullbefunds, er hebt den geprüften und berichteten Nullbefund aber nicht auf, weshalb die Zeile auf nicht bestätigt steht. Die Studie wurde von der Ahvaz Jundishapur University of Medical Sciences finanziert, ein Interessenkonflikt wird verneint [3]. Geprüft wurden ausschließlich oberirdische Pflanzenteile ohne Blätter, die Autoren nennen dies selbst als Einschränkung [3].

    Quellen: 3

  4. 04

    Schweregrad von Mundschleimhautschäden und begleitender Schmerz unter Chemotherapie, gegenüber Chlorhexidin-Mundspülung

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Gegenüber einer Chlorhexidin-Mundspülung, keinem Placebo, war der Schweregrad nach 7 Tagen niedriger, nach 14 Tagen bestand kein Unterschied mehr. Die Konzentration des eingesetzten Malven-Extrakts nennt die Arbeit nicht.

    Ausführlicher Nachweis

    Salmaninejad und Kollegen prüfen 2025 in einer dreifach verblindeten Studie an 70 randomisierten Krebspatientinnen und -patienten (35 je Gruppe, im Verlauf schieden 1 aus der Verum- und 3 aus der Kontrollgruppe aus) eine Malva-sylvestris-Mundspülung, 15 Milliliter dreimal täglich über 14 Tage, gegen eine 0,2-prozentige Chlorhexidin-Mundspülung als aktive Kontrolle, nicht gegen Placebo [4]. Erfasst wurden der Schweregrad von Mundschleimhautveränderungen nach der WHO-Skala (0 bis 4) und der begleitende Schmerz auf einer visuellen Analogskala, jeweils vor Beginn und an den Tagen 3, 7 und 14 [4]. Ausgangswerte waren zwischen den Gruppen vergleichbar, an Tag 3 bestand für beide Zielgrößen kein Unterschied (p gleich 0,08 für den Schweregrad, p gleich 0,21 für den Schmerz), an Tag 7 war die Malven-Gruppe bei beiden Zielgrößen niedriger als die Chlorhexidin-Gruppe (p kleiner 0,001 für den Schweregrad, p gleich 0,01 für den Schmerz), an Tag 14 bestand für keine der beiden Größen mehr ein statistisch gesicherter Unterschied [4]. Für den Schweregrad an Tag 14 nennt der Ergebnisteil des Volltextes p gleich 0,07, während Abstract und Schlussfolgerung an anderer Stelle p gleich 0,08 nennen, welcher Wert der richtige ist, geht aus der Arbeit nicht hervor [4]. Für Tag 7 berichten die Autoren zusätzlich standardisierte Effektmaße von minus 0,96 für den Schweregrad und minus 0,65 für den Schmerz, ohne Konfidenzintervall [4]. Die eingesetzte Mundspülung enthielt nach Angabe der Arbeit Ethanol und Glycerin als Hilfsstoffe, eine Konzentrationsangabe zum Malva-sylvestris-Anteil fehlt im frei zugänglichen Volltext vollständig [4]. Die Studie wurde als Teil einer studentischen Abschlussarbeit von der Rafsanjan University of Medical Sciences finanziert, ein Interessenkonflikt wird verneint [4]. Der Vergleich erfolgte gegen ein wirksames Referenzmittel und nicht gegen Placebo, ein Unterschied zeigt deshalb einen relativen, keinen absoluten Effekt.

    Quellen: 4

  5. 05

    Hustendauer und -schwere bei Kindern mit akutem Husten, in einem Mehrfachpräparat mit Honig, gegenüber Placebo

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Ein Sirup aus Honig und vier Pflanzenextrakten, darunter Malva sylvestris, senkte Hustenwerte bei Kindern stärker als Placebo. Der Anteil von Malve am Gesamteffekt lässt sich aus dieser Studie nicht herauslösen.

    Ausführlicher Nachweis

    Carnevali und Kollegen prüfen 2021 in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie an 106 Kindern zwischen 3 und 6 Jahren (54 Verum, 52 Placebo, von 110 randomisierten und 4 vor Behandlungsbeginn ausgeschiedenen Kindern) einen Sirup aus Akazienhonig sowie Extrakten von Malva sylvestris (wässriger Blattextrakt, nach dem Volltext auf mindestens 80 Prozent Schleimstoff titriert), Inula helenium (Wurzel), Plantago major (oberirdische Teile) und Helichrysum stoechas (oberirdische Teile), die drei letzten je auf mindestens 30 Prozent Polysaccharide titriert, viermal 5 Milliliter täglich über 8 Tage, gegen ein Placebo ohne Honig und Pflanzenextrakte [5]. Die nächtliche Hustenwertung sank von der letzten Nacht vor Behandlung bis zur ersten Behandlungsnacht in der Verumgruppe um 1,11 Punkte gegenüber 0,29 Punkten unter Placebo (p gleich 0,00001), der Effekt blieb nach 4 und 8 Nächten erhalten [5]. Effektstärken (Cohens d mit Hedges-Korrektur) kündigt der Methodenteil mit 95-Prozent-Intervall an, die Ergebnistabellen 2 und 3 weisen sie ohne Intervall aus [5]. Ein Effektmaß mit Intervall trägt allein Tabelle 5, und zwar für den Anteil der Kinder, die nach 8 Behandlungstagen nachts noch husteten, relatives Risiko 0,306 bei einem 95-Prozent-Intervall von 0,143 bis 0,65 (p gleich 0,0023) [5]. Die Tageshustenwertung sank im selben Zeitraum unter Verum um 0,67 Punkte gegenüber 0,11 Punkten unter Placebo (p kleiner 0,00001) [5]. Es wurden keine unerwünschten Wirkungen berichtet [5]. Vier von acht Autorinnen und Autoren waren zum Zeitpunkt der Studie bei Schwabe Pharma Italia angestellt, dem Hersteller des geprüften Präparats KalobaTUSS, ein Medizinprodukt der Klasse IIa [5]. Geprüft wurde ein Vierfach-Pflanzenextrakt-Honig-Sirup, kein Malva-sylvestris-Extrakt allein, ein eigenständiger Beitrag von Malve lässt sich aus dem Studiendesign nicht ableiten.

    Quellen: 5

  6. 06

    Hautveränderungen bei Kindern mit chronisch gereizter, juckender Haut, gegenüber Placebo

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer placebokontrollierten Studie an Kindern besserten sich Rötung, Hautverdickung und der zusammengesetzte Hautwert unter einer Malven-Creme stärker als unter Placebo.

    Ausführlicher Nachweis

    Meysami und Kollegen prüfen 2021 in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie an 51 Kindern mit chronisch gereizter, juckender Haut eine äußerlich aufgetragene Malva-sylvestris-Extrakt-Creme gegen eine Placebo-Creme, jeweils zweimal täglich als fingerspitzenbemessene Menge über 4 Wochen [6]. Primäre Zielgröße war der zusammengesetzte SCORAD-Hautwert. Gegenüber Placebo besserten sich der Wert für Hautverdickung (p gleich 0,009), der Wert für Rötung (p gleich 0,01) und der Gesamtwert (p gleich 0,03) unter der Malven-Creme stärker [6]. Das öffentlich zugängliche Abstract nennt weder die Aufteilung der 51 Teilnehmenden auf beide Gruppen noch ein Effektmaß mit Konfidenzintervall, weder die Konzentration des eingesetzten Extrakts noch Angaben zu Förderung oder Interessenkonflikt, der Volltext ist nicht frei zugänglich [6]. Einzelne kleine Studie ohne unabhängige Bestätigung.

    Quellen: 6

  7. 07

    Wundheilung einer Wunde der Mundschleimhaut im Tiermodell, ohne Unterschied zur unbehandelten Kontrolle

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    In einem Wundmodell an der Gaumenschleimhaut von Ratten unterschied sich die Wundheilung unter Malva sylvestris nicht von einer unbehandelten Kontrolle oder dem Trägerstoff allein.

    Ausführlicher Nachweis

    Kovalik und Kollegen setzten 2014 bei 136 Ratten eine 4 Millimeter große Stanzwunde in die Gaumenschleimhaut und behandelten die Tiere zweimal täglich mit einer 20-prozentigen ethanolischen Malva-sylvestris-Zubereitung in einer Haftpaste (Orabase), verglichen mit unbehandelter Kontrolle, Trägerstoff allein und 2-prozentigem Chlorhexidin [8]. Wundfläche und Reepithelisierungsrate nach 0, 3, 7, 15 und 21 Tagen unterschieden sich zwischen allen Gruppen nicht (p größer 0,05) [8]. Die Autoren schließen daraus ausdrücklich, dass der geprüfte Malva-sylvestris-Extrakt keinen Effekt auf die Wundheilung der Gaumenschleimhaut in diesem Tiermodell hatte, im Unterschied zu anderen Berichten zu Hautwunden [8]. Diese Tierstudie zeigt damit dieselbe Richtung wie die Humanstudie zur Dammschnittwunde oben, in beiden Fällen kein nachweisbarer Zusatznutzen an einer Schleimhautwunde.

    Quellen: 8

  8. 08

    Entzündungshemmende und wundheilende Wirkung an Haut- und Mundschleimhautzellen sowie im Tiermodell für Hautwunden und Verbrennungen

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    Mehrere Zell- und Tierstudien fanden entzündungshemmende und wundheilungsfördernde Effekte an der Haut, insbesondere bei Verbrennungs- und diabetischen Wundmodellen. Am Menschen sind diese Zubereitungen nicht geprüft.

    Ausführlicher Nachweis

    Mehrere voneinander unabhängige Labor- und Tierarbeiten prüfen entzündungshemmende und wundheilungsfördernde Eigenschaften von Malva sylvestris ausschließlich in Zellkultur oder am Tier. Pirbalouti und Kollegen zeigten 2010 an diabetischen Ratten, dass ein Blüten-Extrakt äußerlich aufgetragen die Wundfläche stärker verkleinerte und mehr organisierte Kollagenbänder bildete als eine unbehandelte diabetische Kontrolle [9]. Almasian und Kollegen zeigten 2020 an diabetischen Ratten, dass ein in Polyurethan-Nanofasern eingebetteter Malva-Extrakt die Wundheilungsrate nach 14 Tagen gegenüber einer Gaze-Kontrolle deutlich erhöhte (95 Prozent gegenüber 32 Prozent), mit stärkerer Kollagenbildung und Gefäßneubildung [10]. Akbarpour und Kollegen zeigten 2024 an Ratten mit Verbrennungswunden, dass ein mit Malva-Extrakt beladenes Nanofaservlies innerhalb von 21 Tagen einen Wundverschluss von 93 bis 94 Prozent erreichte [11]. Contardi und Kollegen zeigten 2022 an Mäusen mit UV-B-bedingten Verbrennungen, dass eine mit Blüten- und Blattextrakt beladene, selbstklebende Doppelschichtfolie die Menge entzündungsfördernder Botenstoffe in der offenen Wunde senkte, dieselbe Arbeit testete die Hafteigenschaft der Folie zusätzlich auf menschlicher Haut, jedoch nur als Materialeigenschaft und nicht als klinischen Wundheilungsendpunkt [12]. Prudente und Kollegen zeigten 2017 an Mäusen in einem wiederholten Reizmodell der Haut, dass ein hydroalkoholischer Extrakt äußerlich aufgetragen Ödem, Entzündungszellwanderung und die übermäßige Vermehrung von Hornhautzellen verringerte [13]. Benso und Kollegen zeigten 2015 in einem In-vitro-Infektionsmodell menschlicher Mundschleimhautzellen, dass ein Malva-sylvestris-Extrakt und seine Chloroform-Fraktion das Bakterienwachstum hemmten und die Ausschüttung mehrerer Entzündungsbotenstoffe (Interleukin 1-beta, Interleukin 6, Interleukin 8) senkten [14]. Martins und Kollegen zeigten 2014 an einer menschlichen Zelllinie (U937), dass ein alkoholischer Extrakt die Ausschüttung der Entzündungsbotenstoffe PGE2 und PGD2 dosisabhängig senkte [15]. Alle diese Untersuchungen fanden an Tieren, an isolierten Zellen oder an Material im Laborversuch statt, keine prüfte eine klinische Wirkung am ganzen Menschen.

    Quellen: 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15

  9. 09

    Darmschleimhaut und Darmmotilität in Tiermodellen für Verstopfung und Dickdarmentzündung

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    In Rattenmodellen besserte ein Malva-Extrakt medikamentös ausgelöste Verstopfung und experimentell ausgelöste Dickdarmentzündung. Am Menschen ist dieser Wirkmechanismus so nicht geprüft.

    Ausführlicher Nachweis

    Jabri und Kollegen zeigten 2017 an männlichen Wistar-Ratten, dass ein wässriger Blattextrakt von Malva sylvestris (100, 200 und 400 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht) einer durch Loperamid ausgelösten Verstopfung dosisabhängig entgegenwirkte, gemessen an Stuhlgewicht, Stuhlhäufigkeit und Wassergehalt des Stuhls, und zugleich die Magen-Darm-Motilität verbesserte sowie oxidativen Stress in der Dickdarmschleimhaut verringerte [16]. Hamedi und Kollegen zeigten 2016 an Ratten mit durch Essigsäure ausgelöster Dickdarmentzündung, dass eine wässrige Fraktion von Malva sylvestris die makroskopischen und mikroskopischen Entzündungszeichen stärker verringerte als eine ethanolische oder eine Hexan-Fraktion, und dass ein aus der Pflanze isoliertes Polysaccharid die Entzündungszeichen ebenfalls verringerte, am stärksten bei vorbeugender Gabe vor der Entzündungsauslösung [17]. Beide Arbeiten fanden ausschließlich an Ratten statt, keine prüfte eine Wirkung am Menschen, und keine der beiden Zubereitungen entspricht den in Kapseln oder Sirup üblichen Extrakten aus den oben genannten Humanstudien.

    Quellen: 16, 17

  10. 10

    Sodbrennen oder unspezifische Bauch- und Verdauungsbeschwerden beim Menschen

    Keine Studien gefunden
    Einordnung und Einschränkungen

    Wir haben gezielt gesucht und keine zurechenbare Interventionsstudie am Menschen gefunden. Der einzige Treffer war eine ethnobotanische Befragung in Pakistan ohne eigene Interventionsdaten.

    Ausführlicher Nachweis

    Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen "Malva sylvestris" "heartburn", alle Publikationstypen, 1 Treffer, eine ethnobotanische Befragung in Pakistan, die Malva sylvestris unter vielen weiteren Pflanzen als traditionell bei Sodbrennen verwendet aufführt, ohne eigene Interventionsdaten, davon keiner zurechenbar [18]. Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen "Malva sylvestris" "gastroesophageal reflux", alle Publikationstypen, 0 Treffer. Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen "Malva sylvestris" "irritable bowel", alle Publikationstypen, 0 Treffer. Zur häufig genannten Zuschreibung, Malve lindere Sodbrennen oder unspezifische Bauch- und Verdauungsbeschwerden, liegt uns damit keine eigene Interventionsstudie am Menschen vor.

Studien im Detail

Stuhlfrequenz und Stuhlkonsistenz

Zur Verstopfung liegen zwei sehr unterschiedliche Humanuntersuchungen vor. Elsagh und Kollegen prüfen 2015 einen wässrigen Blütenextrakt als Sirup, 1 Gramm täglich über 4 Wochen, gegen Placebo und finden bei Erwachsenen mit seltenem, schwierigem Stuhlgang eine größere Zunahme der Stuhlfrequenz und eine stärkere Abnahme aller erfassten Beschwerden als unter Placebo. Der Volltext dieser Arbeit ist nicht frei zugänglich, weshalb weder die Teilnehmerzahl noch ein Effektmaß mit Konfidenzintervall genannt werden kann.

Lellis und Kollegen werten 2024 eine offene Verbraucherbefragung ohne Kontrollgruppe an 56 Personen aus, die ein kommerzielles Präparat mit 750 Milligramm Malva-sylvestris-Extrakt und zusätzlich 10 Gramm Sorbit täglich einnahmen. Stuhlfrequenz, Stuhlform und Bauchschmerz besserten sich gegenüber dem eigenen Ausgangswert deutlich, ein Vergleich mit einer unbehandelten oder placebobehandelten Gruppe fehlt jedoch vollständig, und der zugesetzte Zuckeraustauschstoff Sorbit hat eine eigene, dosisabhängige abführende Wirkung. Die Autoren selbst bezeichnen ihre Ergebnisse als vorläufig und fordern kontrollierte Studien.

Eine 2023 veröffentlichte Meta-Analyse zu Nahrungsergänzungsmitteln bei chronischer Verstopfung führt die Arbeit von Elsagh als die einzige zu Malva sylvestris unter acht eingeschlossenen randomisierten Studien, berechnet für sie aber, anders als für Kiwi, Sennesblätter und Magnesiumoxid, kein eigenes gepooltes Effektmaß. Ein Rattenmodell von Jabri und Kollegen stützt einen möglichen Mechanismus, eine dosisabhängige Zunahme von Stuhlgewicht und Darmmotilität nach medikamentös ausgelöster Verstopfung, das ist jedoch ein Tierbefund und kein Beleg am Menschen.

Wundheilung an Schleimhaut und Haut

Die Befundlage zur Wundheilung ist uneinheitlich, je nachdem, welches Gewebe geprüft wurde. An der Dammschnittwunde nach der Geburt fanden Mohaghegh und Kollegen 2022 in einer placebokontrollierten Studie an 60 Frauen keinen Unterschied zu Placebo, weder bei der Wundheilung nach der REEDA-Skala noch beim Schmerz. Eine ähnliche Tierstudie von Kovalik und Kollegen an der Gaumenschleimhaut von Ratten kommt 2014 zum selben Ergebnis, dort unterschied sich die Wundheilung unter Malva sylvestris nicht von unbehandelter Kontrolle, Trägerstoff oder Chlorhexidin.

Im Gegensatz dazu zeigen mehrere Tierstudien an der äußeren Haut, insbesondere bei diabetischen Wunden und Verbrennungen, positive Effekte auf Wundverschluss, Kollagenbildung und Gefäßneubildung, etwa bei Pirbalouti und Kollegen 2010, Almasian und Kollegen 2020 und Akbarpour und Kollegen 2024. Diese Untersuchungen fanden ausschließlich an Ratten und an Materialprüfkörpern statt. Insgesamt deutet die vorliegende Befundlage auf einen Unterschied zwischen Schleimhaut und äußerer Haut hin, an der Schleimhaut fehlt bislang ein nachweisbarer Zusatznutzen sowohl am Menschen als auch am Tier, an der äußeren Haut gibt es dagegen wiederholte positive Tierbefunde ohne bisherige Bestätigung am Menschen.

Mundschleimhautschäden unter Chemotherapie

Salmaninejad und Kollegen prüfen 2025 an 70 randomisierten Krebspatientinnen und -patienten eine Malva-sylvestris-Mundspülung gegen eine wirksame Chlorhexidin-Mundspülung, nicht gegen Placebo. Nach 7 Tagen war der Schweregrad der Mundschleimhautveränderungen und der begleitende Schmerz in der Malven-Gruppe niedriger, nach 14 Tagen bestand kein statistisch gesicherter Unterschied mehr. Die Arbeit nennt die Konzentration des eingesetzten Extrakts nicht, und zwischen Abstract und Ergebnisteil besteht eine kleine Abweichung beim genauen p-Wert des Tag-14-Werts. Da der Vergleich gegen ein wirksames Mittel und nicht gegen Placebo erfolgte, zeigt ein Unterschied hier bestenfalls eine vergleichbare oder zeitweise überlegene Wirkung gegenüber Chlorhexidin, keine absolute Wirkung gegenüber unbehandelt.

Husten bei Kindern

Carnevali und Kollegen prüfen 2021 an 106 Kindern einen Sirup aus Akazienhonig und vier Pflanzenextrakten, darunter ein auf Schleimstoffgehalt standardisierter Malva-sylvestris-Extrakt, gegen Placebo. Der Sirup senkte nächtliche und tägliche Hustenwerte stärker und schneller als Placebo. Weil das Präparat vier verschiedene Pflanzenextrakte und Honig enthält, lässt sich der Beitrag von Malva sylvestris allein aus dieser Studie nicht bestimmen. Vier der acht Autorinnen und Autoren waren beim Hersteller des Präparats angestellt.

Hautveränderungen bei Kindern

Meysami und Kollegen prüfen 2021 an 51 Kindern mit chronisch gereizter, juckender Haut eine Malva-sylvestris-Creme gegen Placebo und finden nach 4 Wochen eine stärkere Besserung von Rötung, Hautverdickung und dem zusammengesetzten Hautwert. Auch diese Arbeit ist nur als Abstract zugänglich, eine unabhängige zweite Studie fehlt.

Tier- und Laborstudien

Neben den bereits genannten Wund- und Verstopfungsmodellen liegen weitere Zell- und Tierstudien zu entzündungshemmenden Eigenschaften vor. Benso und Kollegen zeigten 2015 an menschlichen Mundschleimhautzellen im Infektionsmodell eine Hemmung des Bakterienwachstums und eine geringere Ausschüttung mehrerer Entzündungsbotenstoffe. Martins und Kollegen zeigten 2014 an einer menschlichen Zelllinie eine dosisabhängige Senkung zweier Entzündungsbotenstoffe. Prudente und Kollegen zeigten 2017 an Mäusen in einem wiederholten Hautreizmodell eine Verringerung von Ödem, Entzündungszellwanderung und übermäßiger Zellvermehrung. Hamedi und Kollegen zeigten 2016 an Ratten mit experimentell ausgelöster Dickdarmentzündung eine Verringerung der Entzündungszeichen, am stärksten bei vorbeugender Gabe. Alle diese Befunde stammen aus Zellkultur- oder Tierversuchen, keiner davon zeigt eine Wirkung am Menschen.

Einordnung nach Art

Der Handel und ein Teil der älteren Literatur verwenden Malve beziehungsweise Mallow uneinheitlich für mehrere Arten. Dieser Eintrag behandelt ausschließlich Malva sylvestris, die Wilde Malve, und nennt bei jeder zitierten Quelle die tatsächlich geprüfte Art. Malva neglecta, die Weg-Malve, ist eine eigene, nah verwandte Art, zu der keine eigene Interventionsstudie am Menschen gefunden wurde, eine gezielte Suche ergab ausschließlich ethnobotanische und botanische Arbeiten ohne Humandaten. Althaea officinalis, der Eibisch, gehört einer anderen Gattung an und hat einen eigenen Kompendium-Eintrag, Studien zu Eibisch sind in diesem Eintrag ausdrücklich nicht mitgezählt, auch wenn einzelne Quellen beide Pflanzen im selben Atemzug nennen.

Arzneiliche Einordnung und rechtlicher Rahmen

Für Malvenblätter (Malva sylvestris und/oder Malva neglecta) und für Malvenblüten (Malva sylvestris) hat das Committee on Herbal Medicinal Products der Europäischen Arzneimittel-Agentur im November 2018 je eine finale Unions-Kräutermonographie verabschiedet. Beide gelten ausschließlich als traditionelles Anwendungsgebiet, reizlindernd bei Reizungen von Mund und Rachen mit begleitendem trockenem Husten sowie bei leichten Magen-Darm-Beschwerden, als Aufguss aus 1,8 Gramm zerkleinerter Droge in 150 Millilitern Wasser, dreimal täglich. Eine traditionelle Anwendung beruht nach eigener Definition der Monographie ausdrücklich auf langjährigem Gebrauch und nicht auf klinischen Studien, sie ist deshalb keine behördlich gesicherte Wirkung im Sinne der Stufenskala dieses Kompendiums. Die Monographie nennt zudem, dass die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren mangels Datenlage nicht etabliert ist und dass Sicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit nicht belegt ist.

Eine EFSA-Angabe nach Verordnung (EU) Nr. 432/2012 besteht für Malva sylvestris nicht. Im Register der Europäischen Kommission zu Nahrungsergänzungsmitteln ist unter der Kennung 3436 ein Antrag zu Malva sylvestris und Verstopfung beziehungsweise Darmgesundheit nach Artikel 13 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 verzeichnet. Botanische Angaben dieser Art sind auf Beschluss der Europäischen Kommission insgesamt ausgesetzt und bislang nicht wissenschaftlich bewertet worden, der Antrag ist damit weder abgelehnt noch zugelassen.

Sicherheit und Wechselwirkungen

In den vorliegenden kleinen Humanstudien war die Einnahme oder äußerliche Anwendung von Malva sylvestris gut verträglich, schwerwiegende Nebenwirkungen wurden in keiner der zitierten Arbeiten berichtet. Die europäische Kräutermonographie nennt als einzige Gegenanzeige eine bekannte Überempfindlichkeit gegen die Droge und empfiehlt, bei Atemnot, Fieber oder eitrigem Auswurf während der Anwendung ärztlichen Rat einzuholen.

Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren ist mangels ausreichender Daten nicht etabliert. Zu Schwangerschaft und Stillzeit liegt keine ausreichende Datenlage vor, die Kräutermonographie empfiehlt deshalb, die Anwendung in dieser Zeit zu unterlassen. Zu Wechselwirkungen mit Arzneimitteln liegt uns keine eigene geprüfte Humanstudie vor, die Kräutermonographie nennt ebenfalls keine.

Quellen zum Nachlesen

  1. 01

    Placebokontrollierte klinische Studie, wässriger Blütenextrakt als Sirup, 1 g Extrakt täglich, 4 Wochen, Teilnehmerzahl im Abstract nicht genannt · 2015

    Efficacy of the Malva sylvestris L. flowers aqueous extract for functional constipation, A placebo-controlled trial

    Elsagh M, Fartookzadeh MR, Kamalinejad M, Anushiravani M, Feizi A, Behbahani FA, Rafiei R, Arjmandpour A, Adibi P. Complement Ther Clin Pract

    Zur Zuschreibung: 01

  2. 02

    Unkontrollierte, offene Verbraucherbefragung, n gleich 56, 20 Tage, kommerzielles Präparat mit 750 mg Extrakt plus 10 g Sorbit täglich · 2024

    Efficacy and Satisfaction of a Chemically Characterized Malva sylvestris L. Extract-Based Food Supplement for Functional Constipation in Healthy Consumers, Preliminary Results of a Questionnaire-Based Survey

    Lellis LF, Ullah H, Morone MV, Buccato DG, Baldi A, Minno AD, Larsen DS, Sacchi R, Daglia M. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 02

  3. 03

    RCT, doppelblind, placebokontrolliert, n gleich 60 (30 vs 30), 10-prozentige ethanolische Creme aus oberirdischen Pflanzenteilen, 14 Tage · 2022

    The Effect of Malva Sylvestris Cream on Episiotomy Pain and Healing, A Randomized Controlled Clinical Trial

    Mohaghegh Z, Golfakhrabadi F, Faal Siahkal S, Dastoorpoor M, Zaheri Abdevand Z, Montazeri S, Sharifipour F, Bahmaei H, Javadnoori M. Int J Community Based Nurs Midwifery

    Zur Zuschreibung: 03

  4. 04

    RCT, dreifach verblindet, aktive Kontrolle (Chlorhexidin), n gleich 70 randomisiert (35 vs 35), 14 Tage · 2025

    The effect of Malva sylvestris mouthwash on chemotherapy-induced stomatitis and associated pain in patients with cancer, A triple-blind randomized clinical trial

    Salmaninejad Z, Mazhari F, Pourhosseini SME, Raeiszadeh M, Sadeghi T. BMC Cancer

    Zur Zuschreibung: 04

  5. 05

    RCT, doppelblind, placebokontrolliert, n gleich 106 (54 vs 52), Vierfach-Pflanzenextrakt-Honig-Sirup, 8 Tage · 2021

    Efficacy and safety of the syrup "KalobaTUSS" as a treatment for cough in children, A randomized, double blind, placebo-controlled clinical trial

    Carnevali I, La Paglia R, Pauletto L, Raso F, Testa M, Mannucci C, Sorbara EE, Calapai G. BMC Pediatr

    Zur Zuschreibung: 05

  6. 06

    RCT, doppelblind, placebokontrolliert, n gleich 51, topische Creme, 4 Wochen · 2021

    Efficacy of Short Term Topical Malva Sylvestris L. Cream in Pediatric Patients with Atopic Dermatitis, A Randomized Double-Blind Placebo-Controlled Clinical Trial

    Meysami M, Hashempur MH, Kamalinejad M, Emtiazy M. Endocr Metab Immune Disord Drug Targets

    Zur Zuschreibung: 06

  7. 07

    Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse, 8 RCTs, davon 1 zu Malva sylvestris (identisch mit Quelle 1) · 2023

    The effect of food, vitamin, or mineral supplements on chronic constipation in adults, A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials

    van der Schoot A, Creedon A, Whelan K, Dimidi E. Neurogastroenterol Motil

    Zur Zuschreibung: 01

  8. 08

    Tierstudie, Ratten, Gaumenschleimhaut-Wundmodell, n gleich 136 · 2014

    Effects of an orabase formulation with ethanolic extract of Malva sylvestris L. in oral wound healing in rats

    Kovalik AC, Bisetto P, Pochapski MT, Campagnoli EB, Pilatti GL, Santos FA. J Med Food

    Zur Zuschreibung: 07

  9. 09

    Tierstudie, diabetische Ratten, Blüten-Extrakt äußerlich · 2010

    Wound healing activity of Malva sylvestris and Punica granatum in alloxan-induced diabetic rats

    Pirbalouti AG, Azizi S, Koohpayeh A, Hamedi B. Acta Pol Pharm

    Zur Zuschreibung: 08

  10. 10

    Labor- und Tierstudie, diabetische Ratten, Nanofaser-Wundauflage mit Extrakt · 2020

    Polyurethane/carboxymethylcellulose nanofibers containing Malva sylvestris extract for healing diabetic wounds, Preparation, characterization, in vitro and in vivo studies

    Almasian A, Najafi F, Eftekhari M, Ardekani MRS, Sharifzadeh M, Khanavi M. Mater Sci Eng C Mater Biol Appl

    Zur Zuschreibung: 08

  11. 11

    Labor- und Tierstudie, Ratten, Verbrennungswundmodell, Nanofaservlies mit Extrakt · 2024

    Poly(vinyl alcohol)/Alginate nanofibrous mats containing Malva Sylvestris extract, Synthesis, characterization, in vitro and in vivo assessments for burn wound applications

    Akbarpour A, Rahimnejad M, Sadeghi-Aghbash M, Feizi F. Int J Pharm

    Zur Zuschreibung: 08

  12. 12

    Labor- und Tierstudie, Mäuse, UV-B-Verbrennungsmodell, Blüten- und Blattextrakt in einer Wundauflage, zusätzlich Materialtest auf menschlicher Haut ohne klinischen Endpunkt · 2022

    Self-Adhesive and Antioxidant Poly(vinylpyrrolidone)/Alginate-Based Bilayer Films Loaded with Malva sylvestris Extracts as Potential Skin Dressings

    Contardi M, Ayyoub AMM, Summa M, Kossyvaki D, Fadda M, Liessi N, Armirotti A, Fragouli D, Bertorelli R, Athanassiou A. ACS Appl Bio Mater

    Zur Zuschreibung: 08

  13. 13

    Tierstudie, Mäuse, wiederholtes Hautreizmodell, hydroalkoholischer Extrakt äußerlich · 2017

    Pre-clinical efficacy assessment of Malva sylvestris on chronic skin inflammation

    Prudente AS, Sponchiado G, Mendes DAGB, Soley BS, Cabrini DA, Otuki MF. Biomed Pharmacother

    Zur Zuschreibung: 08

  14. 14

    Laborstudie, In-vitro-Infektionsmodell menschlicher Mundschleimhautzellen · 2015

    Malva sylvestris Inhibits Inflammatory Response in Oral Human Cells, An In Vitro Infection Model

    Benso B, Rosalen PL, Alencar SM, Murata RM. PLoS One

    Zur Zuschreibung: 08

  15. 15

    Laborstudie, menschliche Zelllinie U937 · 2014

    Malva sylvestris L. extract suppresses desferrioxamine-induced PGE2 and PGD2 release in differentiated U937 cells

    Martins CA, Weffort-Santos AM, Gasparetto JC, Trindade AC, Otuki MF, Pontarolo R. Biomed Chromatogr

    Zur Zuschreibung: 08

  16. 16

    Tierstudie, männliche Wistar-Ratten, medikamentös ausgelöste Verstopfung · 2017

    Role of laxative and antioxidant properties of Malva sylvestris leaves in constipation treatment

    Jabri MA, Wannes D, Hajji N, Sakly M, Marzouki L, Sebai H. Biomed Pharmacother

    Zur Zuschreibung: 09

  17. 17

    Tierstudie, Ratten, essigsäureausgelöste Dickdarmentzündung · 2016

    Effects of Malva sylvestris and Its Isolated Polysaccharide on Experimental Ulcerative Colitis in Rats

    Hamedi A, Rezaei H, Azarpira N, Jafarpour M, Ahmadi F. J Evid Based Complementary Altern Med

    Zur Zuschreibung: 09

  18. 18

    Ethnobotanische Befragung, keine Interventionsstudie · 2016

    Ethnopharmacological survey on medicinal plants used in herbal drinks among the traditional communities of Pakistan

    Ahmad M, Khan MP, Mukhtar A, Zafar M, Sultana S, Jahan S. J Ethnopharmacol

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