Mönchspfeffer-Extrakt
Zuletzt geprüft am
Pflanzenextrakte
Vitex agnus-castus · Keuschlamm · Vitex · Chasteberry · Mönchspfefferfrüchte
Auf einen Blick
- Was es ist
- Extrakt aus den reifen, getrockneten Früchten des Mönchspfeffers, meist als standardisierter Trockenextrakt
- Herkunft
- Ein im Mittelmeerraum und in Zentralasien heimischer Strauch aus der Familie der Lippenblütler. Verwendet werden die reifen Früchte, nicht Blatt, Wurzel oder Blüte
- Wirkform in Studien
- Uneinheitlich. Die methodisch aussagekräftigsten placebokontrollierten Studien prüfen überwiegend einen von zwei standardisierten, kommerziellen Trockenextrakten (unter anderem unter den Bezeichnungen Ze 440 und BNO 1095), deren genauer Wirkstoffgehalt sich vom generischen Extrakt unterscheiden kann
- Übliche Studiendosis
- 20 bis 40 mg Extrakt täglich über meist drei Monate, mindestens über zwei Menstruationszyklen
- Bekannt geworden durch
- Die traditionelle Verwendung zur Regulierung des weiblichen Zyklus. Die Kommission E des früheren deutschen Bundesgesundheitsamts hat den Extrakt für Zyklusunregelmäßigkeiten, prämenstruelle Beschwerden und Mastodynie (zyklusabhängige Brustschmerzen) positiv bewertet
- Verträglichkeit
- In den meisten Studien mild und reversibel. Am häufigsten berichtet werden Übelkeit, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Zyklusveränderungen, Akne, Juckreiz und Hautausschlag, siehe Sicherheit
Was diesem Stoff zugesprochen wird
Was die Studien hergeben.
Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.
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01
Prämenstruelle Beschwerden (Gesamtsymptomatik in der zweiten Zyklushälfte)
BelegtEinordnung und Einschränkungen
Eine methodisch strenge Meta-Analyse aus drei placebokontrollierten Studien fand eine deutlich höhere Ansprechrate unter Mönchspfeffer-Extrakt als unter Placebo, eine größere, aber selbst als methodisch schwächer eingestufte Übersichtsarbeit über 14 Studien fand einen noch größeren Effekt bei extrem hoher Streuung zwischen den Studien.
Ausführlicher Nachweis
Eine 2019 veröffentlichte Meta-Analyse identifizierte 21 randomisierte, placebokontrollierte Studien zu Mönchspfeffer-Extrakt bei prämenstruellen Beschwerden, von denen nur 3 Studien mit zusammen 520 Frauen die vorab festgelegten CONSORT-Kriterien für eine ausreichende Beschreibung des geprüften Präparats erfüllten [1]. In diesen 3 Studien, die zwei standardisierte Extrakte (Ze 440 und BNO 1095) prüften, war eine Symptom-Remission unter Verum 2,57-mal wahrscheinlicher als unter Placebo (relatives Risiko 2,57, 95-Prozent-Intervall 1,52 bis 4,35) [1]. Kein Interessenkonflikt-Feld ausgefüllt, ein freier Volltext lag uns nicht vor. Eine 2017 veröffentlichte, größere Übersichtsarbeit fand 17 randomisierte Studien, davon 14 quantitativ auswertbar, mit einem großen gepoolten Effekt gegenüber Placebo (Hedges g minus 1,21, 95-Prozent-Intervall minus 1,53 bis minus 0,88), bei extrem hoher Streuung zwischen den Studien (I-Quadrat 91 Prozent) [2]. Die Autoren dieser Arbeit weisen selbst auf ein hohes Verzerrungsrisiko der meisten eingeschlossenen Studien sowie auf Anzeichen für Publikationsverzerrung anhand von Funnel-Plot und Egger-Test hin und schreiben ausdrücklich, der gepoolte Effekt sei bestenfalls explorativ zu verstehen und überschätze wahrscheinlich die tatsächliche Wirkung [2]. Die beiden Arbeiten durchsuchen dasselbe Feld. Die zweite suchte von Beginn der Datenbanken bis Januar 2016 und fand dabei 17 randomisierte Studien, die erste zählte bis 2019 insgesamt 21 randomisierte, plazebokontrollierte Studien und wählte daraus 3 nach einem Berichtskriterium aus, nicht nach einer anderen Literaturbasis. Die engere Auswahl ist damit eine gefilterte Teilmenge derselben Studienlage, beide Übersichtsarbeiten sind ein Bestand und kein unabhängiges Doppelpaar. Auch hier kein Interessenkonflikt-Feld ausgefüllt, ein freier Volltext lag uns nicht vor.
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02
Zyklusabhängige Brustschmerzen (Mastodynie), aus kleinen Studien mit unklarem Verzerrungsrisiko
BelegtEinordnung und Einschränkungen
Zwei Meta-Analysen finden eine moderate Linderung gegenüber Placebo, mit ähnlicher Effektgröße. Sie schöpfen aus derselben kleinen Studienlage, das Verzerrungsrisiko ist in den meisten Einzelstudien unklar, und die Untergruppe der zweiten Arbeit umfasst nur 5 Studien, von denen 4 in Zeitschriften erschienen sind, die PubMed nicht listet.
Ausführlicher Nachweis
Eine 2020 veröffentlichte Meta-Analyse sichtete 25 Studien zu Mönchspfeffer-Extrakt bei zyklusabhängigen Brustschmerzen, davon flossen 6 methodisch geeignete Studien mit zusammen 718 Frauen (356 Verum, 362 Placebo) in eine konservative gepoolte Auswertung ein [3]. Gegenüber Placebo linderte Mönchspfeffer-Extrakt die Schmerzintensität mit moderater Effektstärke (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,67, 95-Prozent-Intervall 0,5 bis 0,85), bei einer üblichen geprüften Tagesdosis von 20 bis 40 mg über 3 Monate [3]. In 7 weiteren, nicht in diese Zahl eingerechneten Studien war Mönchspfeffer-Extrakt gegenüber Vergleichsmedikamenten wie Dopamin-Agonisten, entzündungshemmenden Schmerzmitteln, selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern und hormonellen Verhütungsmitteln nicht unterlegen [3]. Das Verzerrungsrisiko der meisten eingeschlossenen Studien war laut Autoren mangels ausreichender Angaben unklar [3]. Kein Interessenkonflikt-Feld ausgefüllt, ein freier Volltext lag uns nicht vor. Eine zweite, im Volltext geprüfte Meta-Analyse zu pflanzlichen Mitteln bei zyklusabhängigen Brustschmerzen, veröffentlicht 2022 und nicht im selben Jahr wie die erste, wertete insgesamt 20 Studien zu verschiedenen Pflanzenstoffen aus und fand in ihrer Untergruppe zu Mönchspfeffer eine ähnliche Effektgröße (standardisierte Mittelwertdifferenz minus 0,642, 95-Prozent-Intervall minus 0,84 bis minus 0,44, p kleiner 0,001) bei moderater Streuung zwischen den Studien (I-Quadrat 32 Prozent) [4]. Diese Untergruppe umfasst nur 5 Studien, nämlich Sekhavat 2009, Aydin 2012, Mirghafourvand 2016, Mirmolaei 2016 und Kilic 2016, und nur eine davon (Mirghafourvand 2016) ist in PubMed gelistet, die vier übrigen erschienen in regionalen Zeitschriften ohne PubMed-Eintrag [4]. Eine Sensitivitätsanalyse ohne die Studie von Sekhavat senkte die Streuung auf null und ergab eine standardisierte Mittelwertdifferenz von minus 0,793 [4]. Kein Interessenkonflikt angegeben [4]. Beide Arbeiten stammen zwar von unterschiedlichen Forschungsgruppen, schöpfen aber aus derselben schmalen Studienlage zu Mönchspfeffer bei Mastodynie. Ihre Übereinstimmung ist deshalb keine zweite, unabhängige Bestätigung, und welche 6 Studien die erste Arbeit gepoolt hat, ließ sich mangels freiem Volltext nicht gegen die 5 der zweiten abgleichen.
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03
Verkürzte Lutealphase und erniedrigtes Progesteron bei Frauen mit erhöhter, durch TRH-Reiz nachgewiesener Prolaktin-Ausschüttung, aus einer einzelnen alten Studie und nur als Veränderung innerhalb der Verum-Gruppe berichtet
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In einer einzelnen, alten und kleinen Studie normalisierten sich unter Mönchspfeffer-Extrakt eine verkürzte Lutealphase und ein erniedrigter Progesteronspiegel bei Frauen mit nachgewiesener latenter Prolaktin-Überfunktion.
Ausführlicher Nachweis
In einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie von 1993 erhielten 52 Frauen mit verkürzter Lutealphase und durch einen TRH-Reiztest nachgewiesener latenter Prolaktin-Überfunktion über 3 Monate täglich 20 mg eines Mönchspfeffer-Extrakts (Präparat Strotan) oder Placebo, ausgewertet wurden 37 vollständige Fälle (20 Placebo, 17 Verum) [5]. Unter Verum sank die Prolaktin-Ausschüttung, normalisierte sich die verkürzte Lutealphase und glich sich das Defizit in der lutealen Progesteron-Synthese aus [5]. Das Abstract berichtet diese Veränderungen als signifikant und als nur in der Verum-Gruppe aufgetreten, das ist ein Vorher-Nachher-Vergleich innerhalb der Gruppe. Einen direkten Vergleich der beiden Gruppen gegeneinander nennt es nicht, und dass eine Veränderung in der einen Gruppe signifikant ist und in der anderen nicht, belegt für sich genommen keinen Unterschied zwischen beiden [5]. Das Abstract nennt dafür keine Effektmaße mit Konfidenzintervall, nur die Signifikanzaussage selbst, ein freier Volltext lag uns nicht vor. Zwei Frauen der Verum-Gruppe wurden während der Studie schwanger, Nebenwirkungen wurden keine beobachtet [5]. Eine einzelne, über 30 Jahre alte, kleine Studie ohne Effektmaß mit Intervall im Abstract, eine gezielte Suche nach einer neueren, unabhängigen Bestätigung desselben Endpunkts fand keine weitere Studie.
Quellen: 5
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04
Prämenstruelle dysphorische Stimmungssymptomatik im Vergleich zu Fluoxetin, uneinheitliches Bild in zwei sehr kleinen Studien
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Zu prämenstrueller dysphorischer Stimmungssymptomatik liegen nur zwei sehr kleine Vergleichsstudien mit dem Antidepressivum Fluoxetin vor, mit uneinheitlichem Ergebnis.
Ausführlicher Nachweis
Eine 2013 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit fand zwei randomisierte, kontrollierte Studien zu Mönchspfeffer-Extrakt bei prämenstrueller dysphorischer Stimmungssymptomatik, die jeweils gegen das Antidepressivum Fluoxetin verglichen [6]. In einer der beiden Studien war Mönchspfeffer-Extrakt nach Angabe der Übersichtsarbeit gleichwertig zu Fluoxetin, in der anderen schnitt Fluoxetin besser ab [6]. Wir haben die beiden zugrunde liegenden Primärstudien nicht selbst mit eigenen PubMed-Suchen identifiziert und stützen uns hier ausschließlich auf die Wiedergabe der Übersichtsarbeit, ohne Dosierungen, Teilnehmerzahlen oder Effektmaße der beiden Einzelstudien selbst prüfen zu können. Bei nur zwei sehr kleinen Studien mit uneinheitlichem Bild bleibt die Stufe bei Hinweise, für eine Einstufung als widersprüchlich fehlt uns die eigene Prüfung von Endpunkt, Vergleichsarm und Population der beiden Einzelstudien.
Quellen: 6
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05
Hitzewallungen und andere Wechseljahresbeschwerden
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Wir haben gesucht und keine eigenständige, placebokontrollierte Studie zu Mönchspfeffer-Extrakt allein bei Wechseljahresbeschwerden mit einem quantifizierten Effekt gefunden, nur Übersichtsartikel und eine Studie zu einer Stoffkombination.
Ausführlicher Nachweis
Eine Suche zu Mönchspfeffer-Extrakt und Wechseljahresbeschwerden oder Hitzewallungen ergab zwei narrative Übersichtsartikel ohne eigene Meta-Analyse sowie eine randomisierte Studie, die eine Kombination aus Mönchspfeffer-Extrakt, Schwarzkümmel und dem Antidepressivum Citalopram prüfte. Keine davon ist eine placebokontrollierte Studie zu Mönchspfeffer-Extrakt allein mit einem quantifizierten Effekt auf Hitzewallungen.
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06
Fruchtbarkeit und Schwangerschaftsrate bei Kinderwunsch
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Wir haben gezielt gesucht und keine placebokontrollierte Studie zu Mönchspfeffer-Extrakt mit Schwangerschaftsrate oder einem vergleichbaren Fruchtbarkeits-Endpunkt als Zielgröße gefunden.
Ausführlicher Nachweis
Eine Suche zu Mönchspfeffer-Extrakt und Fruchtbarkeit, Unfruchtbarkeit oder Schwangerschaftsrate ergab keine einschlägige placebokontrollierte Studie mit Schwangerschaftsrate oder einem vergleichbaren Fruchtbarkeits-Endpunkt als eigens geprüfte Zielgröße. Die einzige uns bekannte Erwähnung von Schwangerschaften ist ein Nebenbefund der oben zitierten kleinen Studie zur latenten Prolaktin-Überfunktion, dort ohne Fruchtbarkeit als eigens geprüften Endpunkt, siehe eigene Zeile.
Studien im Detail
Prämenstruelle Beschwerden
Zwei Übersichtsarbeiten aus den Jahren 2017 und 2019 werten einen überlappenden Bestand randomisierter, placebokontrollierter Studien zu Mönchspfeffer-Extrakt bei prämenstrueller Symptomatik aus. Die methodisch strengere, kleinere Arbeit von 2019 verlangte eine vollständige Beschreibung des geprüften Präparats nach den CONSORT-Kriterien für pflanzliche Interventionen und ließ dadurch von 21 gefundenen Studien nur 3 mit zusammen 520 Frauen zu. In diesen 3 Studien war eine deutliche Symptombesserung unter Mönchspfeffer-Extrakt mehr als doppelt so wahrscheinlich wie unter Placebo.
Die größere, 2017 veröffentlichte Arbeit fand einen noch deutlicheren gepoolten Effekt über 14 Studien, allerdings bei einer extrem hohen Streuung zwischen den Einzelstudien und einem nach eigener Einschätzung der Autoren hohen Verzerrungs- und Publikationsverzerrungsrisiko. Die Autoren warnen selbst ausdrücklich davor, den gepoolten Effekt als verlässliche Schätzung der tatsächlichen Wirkung zu lesen. Beide Arbeiten schöpfen aus derselben Studienlage, die eine suchte bis Januar 2016 und fand 17 randomisierte Studien, die andere zählte bis 2019 deren 21 und filterte daraus 3 nach der Qualität der Präparatebeschreibung. Es handelt sich nicht um zwei unabhängige Bestätigungen, sondern um eine engere und eine breitere Auswertung desselben Bestands.
Zyklusabhängige Brustschmerzen
Zur zyklusabhängigen Mastodynie liegen zwei Meta-Analysen vor, eine von 2020 und eine von 2022, die zu einer vergleichbaren, moderaten Effektgröße kommen. Eine speziell auf Mönchspfeffer-Extrakt zugeschnittene Arbeit wertete konservativ 6 Studien mit 718 Frauen aus, eine breiter angelegte Arbeit zu mehreren pflanzlichen Mitteln fand in ihrer Untergruppe zu Mönchspfeffer eine sehr ähnliche Effektstärke, dort allerdings gestützt auf nur 5 Studien, von denen 4 in Zeitschriften ohne PubMed-Eintrag erschienen sind. Beide Arbeiten schöpfen aus derselben schmalen Studienlage, das Verzerrungsrisiko ist in den meisten Einzelstudien unklar, deshalb steht die Zeile auf belegt und nicht auf gut belegt. In mehreren weiteren Studien war Mönchspfeffer-Extrakt gängigen Vergleichsmedikamenten gegen Mastodynie nicht unterlegen.
Lutealphase, Prolaktin und prämenstruelle dysphorische Stimmungssymptomatik
Zu einer möglichen Wirkung auf eine latente, durch einen TRH-Reiztest nachgewiesene Prolaktin-Überfunktion und die davon abhängige verkürzte Lutealphase liegt uns nur eine einzelne, über 30 Jahre alte Studie mit 37 ausgewerteten Teilnehmerinnen vor. Sie fand eine Normalisierung von Prolaktin-Ausschüttung, Lutealphasenlänge und lutealer Progesteron-Synthese unter Verum, ohne Konfidenzintervall und, soweit das Abstract erkennen lässt, nur als Veränderung innerhalb der Verum-Gruppe und nicht als Unterschied gegenüber der Placebo-Gruppe. Eine unabhängige, neuere Bestätigung fanden wir trotz gezielter Suche nicht.
Zur prämenstruellen dysphorischen Störung, einer stärker ausgeprägten Form der Stimmungssymptomatik, referiert eine Übersichtsarbeit zwei kleine Vergleichsstudien mit dem Antidepressivum Fluoxetin. In der einen war Mönchspfeffer-Extrakt gleichwertig, in der anderen schnitt Fluoxetin besser ab. Wir haben die beiden Primärstudien nicht selbst identifiziert und können diese Angabe deshalb nur als Wiedergabe der Übersichtsarbeit einordnen, nicht als eigene Prüfung.
Sicherheit und Wechselwirkungen
Eine systematische Übersichtsarbeit zu Nebenwirkungen von Mönchspfeffer-Extrakt wertete Daten aus klinischen Studien, Überwachungsstudien, Befragungen, Spontanmeldesystemen und Herstellerangaben aus [7]. Die berichteten Nebenwirkungen waren durchweg mild und reversibel, am häufigsten Übelkeit, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Zyklusveränderungen, Akne, Juckreiz und Hautausschlag [7]. Es wurden keine Arzneimittel-Wechselwirkungen berichtet [7]. Da Mönchspfeffer-Extrakt dopaminerg wirkt, hält dieselbe Übersichtsarbeit eine Wechselwirkung mit Dopamin-Antagonisten wie bestimmten Antipsychotika theoretisch für möglich, ohne dass ihr dazu berichtete Fälle vorlagen [7]. Von einer Einnahme während Schwangerschaft oder Stillzeit wird in derselben Übersichtsarbeit grundsätzlich abgeraten [7].
Quellen zum Nachlesen
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01
Meta-Analyse, 3 RCT, n gleich 520 · 2019
Vitex agnus-castus in premenstrual syndrome, A meta-analysis of double-blind randomised controlled trials.
Csupor D, Lantos T, Hegyi P, Benkő R, Viola R, Gyöngyi Z, Csécsei P, Tóth B, Vasas A, Márta K, Rostás I, Szentesi A, Matuz M. Complement Ther Med
Zur Zuschreibung: 01
- 02
- 03
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04
Meta-Analyse, 20 Studien zu verschiedenen Pflanzenstoffen, eigene Untergruppe zu Mönchspfeffer · 2022
The Effectiveness of Herbal Medicines on Cyclic Mastalgia, A Systematic Review on Meta-analysis.
Mirzaee F, Fakari FR, Babakhanian M, Roozbeh N, Ghazanfarpour M. Rev Bras Ginecol Obstet
Zur Zuschreibung: 02
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05
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 52 randomisiert, 37 ausgewertet · 1993
Vitex agnus castus extract in the treatment of luteal phase defects due to latent hyperprolactinemia, Results of a randomized placebo-controlled double-blind study.
Milewicz A, Gejdel E, Sworen H, Sienkiewicz K, Jedrzejak J, Teucher T, Schmitz H. Arzneimittelforschung
Zur Zuschreibung: 03
- 06
- 07
Bei H.P.N
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