Zeaxanthin

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Pflanzenstoffe

Tagetes erecta (Aufrechte Studentenblume), übliche Rohstoffquelle · Xanthophyll · Makulapigment-Carotinoid

H.P.N · Datenstand 2026-08-22 · 9 Zuschreibungen im Überblick

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Xanthophyll-Carotinoid, das sich zusammen mit Lutein in der Makula anreichert und dort das sogenannte Makulapigment bildet, und das sich auch in der Haut nachweisen lässt
Herkunft
Kommt in Paprika, Mais, grünem Blattgemüse und Eigelb vor, als Nahrungsergänzung meist zusammen mit Lutein aus der Blüte der Aufrechten Studentenblume gewonnen
Wirkform in Studien
In der weit überwiegenden Zahl der Humanstudien zusammen mit Lutein gegeben, dabei meist in deutlich geringerer Menge als Lutein, nur vereinzelt als isoliertes Zeaxanthin oder in einer Zeaxanthin-betonten Kombination geprüft
Übliche Studiendosis
In Kombinationsstudien meist 2 bis 4 mg Zeaxanthin pro Tag zusammen mit 10 bis 20 mg Lutein, in den seltenen Studien mit mehr Zeaxanthin als Lutein bis zu 14 bis 20 mg Zeaxanthin pro Tag, Studiendauer meist 3 Monate bis 1 Jahr
Bekannt geworden durch
Die AREDS2-Studie, in der Lutein und Zeaxanthin als möglicher Ersatz für Beta-Carotin in eine Vitaminkombination für ältere Erwachsene mit Netzhautrisiko aufgenommen wurden
Verträglichkeit
In den ausgewerteten Studien über Wochen bis zu mehreren Jahren gut vertragen, keine schwerwiegenden Nebenwirkungen berichtet

Was diesem Stoff zugesprochen wird

Was die Studien hergeben.

Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.

  1. 01

    Makulapigmentdichte (MPOD) bei Erwachsenen, Zeaxanthin allein ohne Lutein

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Schalch und Kollegen prüften 2007 in der LUXEA-Studie identisch formulierte Präparate mit Lutein allein, Zeaxanthin allein (als Handelsform Optisharp) oder Lutein plus Zeaxanthin, in Dosen von 10 oder 20 mg pro Tag über 6 bis 12 Monate. MPOD und die Blaulicht-Empfindlichkeit in Fovea und Parafovea wurden monatlich gemessen, die Plasma-Xanthophyll-Konzentration stieg um bis zum 27-fachen. Unter alleiniger Zeaxanthin-Gabe kam es zu einer ähnlich starken Pigmentanreicherung in Fovea und Parafovea, was die direkte MPOD-Messung zunächst verfälschte, nach rechnerischer Korrektur zeigte sich ein MPOD-Anstieg von 14 Prozent, ähnlich den 15 Prozent unter Lutein oder der Kombination [1]. Das Abstract nennt weder eine Gesamtteilnehmerzahl noch eine getrennte Zahl je Studienarm, und es nennt weder eine Verblindung noch einen Placeboarm. Die Notwendigkeit einer rechnerischen Korrektur wegen eines abweichenden Ablagerungsmusters von Zeaxanthin ist eine methodische Einschränkung. Diese Arbeit stammt außerdem vom Hersteller der geprüften Handelsformen, alleinige Affiliation aller Autoren ist DSM Nutritional Products, und Actilease wie Optisharp sind Handelsnamen desselben Unternehmens. Es ist nicht die einzige Arbeit mit einem Zeaxanthin-Arm ohne Lutein. Die ZVF-Studie von Richer 2011 randomisierte 60 ältere Erwachsene mit bereits bestehenden Netzhautveränderungen auf 8 mg Zeaxanthin allein (25 Personen), 8 mg Zeaxanthin plus 9 mg Lutein (25 Personen) oder 9 mg Lutein als Kontrolle (10 Personen), also ohne echtes Placebo. Dort stieg die Pigmentdichte über 12 Monate in allen drei Gruppen von 0,33 auf 0,51 Dichte-Einheiten (p gleich 0,03), zwischen den Gruppen gab es aber keinen Unterschied (Varianzanalyse, p gleich 0,47) [12]. Gefunden mit den PubMed-Suchbegriffen "zeaxanthin" "visual function atrophic age-related macular degeneration randomized double-blind placebo" (ohne Beschränkung auf Humanstudien, alle Publikationstypen)

    Quellen: 1, 12

  2. 02

    Makulapigmentdichte (MPOD) bei augengesunden Erwachsenen, Kombination aus Lutein und Zeaxanthin

    Belegt
    Einordnung und Einschränkungen

    Zwei systematische Übersichtsarbeiten mit Meta-Analyse kommen für die Kombination aus Lutein und Zeaxanthin übereinstimmend zu einer Zunahme der Makulapigmentdichte, mit einem Dosis-Wirkungs-Muster. Wilson und Kollegen sichteten 2021 insgesamt 46 Studien mit 3189 überwiegend augengesunden Erwachsenen. Die beiden hier zitierten Effektzahlen beruhen aber nur auf einem Bruchteil davon, das steht in Tabelle 2 des freien Volltexts. Bei 5 bis unter 20 mg pro Tag stieg die MPOD um 0,04 Einheiten (95-Prozent-Konfidenzintervall 0,02 bis 0,07), geschätzt aus 6 randomisierten Studien mit 221 Teilnehmenden. Bei 20 mg pro Tag oder mehr stieg sie um 0,11 Einheiten (0,06 bis 0,16), geschätzt aus 5 randomisierten Studien mit 213 Teilnehmenden. Unter 5 mg pro Tag ließ sich kein Schluss ziehen. Die Autoren stufen die Evidenzsicherheit für die beiden gesicherten Stufen als moderat ein, herabgestuft wegen erheblicher Studienmängel, und für die niedrigste Stufe als sehr niedrig [2]. Ma und Kollegen fanden 2016 für augengesunde Erwachsene 0,09 Einheiten (0,05 bis 0,14) aus 11 randomisierten Studien und für Erwachsene mit bereits bestehenden Netzhautveränderungen 0,07 Einheiten (0,03 bis 0,11) [3]. Die beiden Arbeiten sind kein doppelter Beleg. Wilson suchte bis Juli 2020 und schließt Mas Suchfenster bis Mai 2016 vollständig ein, nennt Ma im eigenen Diskussionsteil als Vorläuferarbeit und teilt mit ihr die tragenden Primärstudien. Wo sie sich unterscheiden, gilt die größere und neuere. Genau das betrifft das Meso-Zeaxanthin. Ma fand in der Untergruppe mit Meso-Zeaxanthin einen stärkeren Anstieg (0,13 gegenüber 0,06, Gruppendifferenz 0,07, p gleich 0,02), Wilson fand in einer Metaregression über 14 Studien keinen Unterschied (0,040, minus 0,027 bis 0,106, p gleich 0,221) und schreibt ausdrücklich, es habe sich kein Unterschied gezeigt. Für die Frage, was Zeaxanthin dabei beiträgt, steht der wichtigste Satz bei Ma in Abschnitt 3.4 des freien Volltexts, und er ist zurückhaltend, Teilnehmende mit zusätzlichem Zeaxanthin hätten keine stärkere Pigmentantwort gezeigt als Teilnehmende mit Lutein allein. Zur Interessenlage, Ma wurde aus öffentlichen chinesischen Fonds gefördert und erklärt keinen Interessenkonflikt, Wilson wurde vom International Life Sciences Institute North America gefördert, das die Prüffrage vorgab sowie Studienplan und Bericht gegenlas und das nach eigener Angabe Mittel der Industrie bündelt. Gemessen wurde ein Biomarker der Pigmentdichte, kein funktioneller Sehtest

    Quellen: 2, 3

  3. 03

    Kontrastempfindlichkeit mit Blendung, Blendungserholungszeit und bevorzugte Beleuchtungsstärke bei älteren Erwachsenen mit selbstberichteten Schwierigkeiten beim Sehen in der Dämmerung, zeaxanthinbetontes Komplexpräparat mit sechzehn weiteren Zutaten

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Richer und Kollegen prüften 2021 in der randomisierten, doppelblinden NVC-Studie (Night Vision and Carotenoids) an 33 älteren Erwachsenen (26 Männer, 7 Frauen) mit selbstberichteten Schwierigkeiten beim Sehen in der Dämmerung und beim nächtlichen Autofahren ein Präparat über 6 Monate (24 Personen aktiv, 9 Kontrolle, Kapseleinnahme-Compliance 93 Prozent). Entscheidend für die Einordnung ist, was tatsächlich verglichen wurde. Das Prüfpräparat enthält laut Anhangstabelle A1 des freien Volltexts neben 14 mg Zeaxanthin und 7 mg Lutein noch sechzehn weitere Zutaten, nämlich Vitamin A, C, D und E, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin B12, Zink, Selen, Mangan, Fischöl, Coenzym Q10, Heidelbeere, Anthocyanextrakt, Alpha-Liponsäure und gemischte Tocopherole. Das Vergleichspräparat war laut Methodenteil eine wirkstofffreie Kapsel mit Distelöl ohne weitere Antioxidantien oder Mineralstoffe. Verglichen wurde also ein vollständiges Kombinationspräparat gegen inertes Öl, ein eigenständiger Anteil von Zeaxanthin lässt sich daraus nicht ableiten. Ebenso wichtig ist der Vergleichsarm der Zahlen. Die Autoren schreiben im Diskussionsteil ausdrücklich, die Gruppen seien längs mit sich selbst und nicht miteinander verglichen worden. Gegenüber dem eigenen Ausgangswert stieg die MPOD im rechten Auge (von 0,35 auf 0,41 Dichte-Einheiten, p kleiner 0,001), im linken nicht. Ebenfalls gegenüber dem eigenen Ausgangswert verbesserten sich die Kontrastempfindlichkeit mit Blendung (LogMAR 0,147 und 0,149, p gleich 0,02 und 0,01), die Blendungserholungszeit (um 2,76 beziehungsweise 2,54 Sekunden, p gleich 0,008 und 0,02) und die bevorzugte Beleuchtungsstärke; für die Kontrastempfindlichkeit bei 64 Prozent Kontrast unter Dämmerungsbedingungen berichten die Autoren nur eine Tendenz (p gleich 0,06) [4]. Ein Unterschied der Veränderungen zwischen Verum- und Kontrollgruppe wurde nicht gerechnet. Hinzu kommen eine kleine, ungleiche Stichprobe (24 gegenüber 9) und deutliche Ausgangsunterschiede, die Kontrollgruppe war im Mittel älter (65,7 gegen 61,6 Jahre, p gleich 0,027) und schlanker (Body-Mass-Index 26,3 gegen 31,3). Laut Förderabschnitt des freien Volltexts wurde die Studie von ZeaVision LLC finanziert, dem Hersteller des Prüfpräparats, zwei Autoren sind Beirat beziehungsweise Berater desselben Unternehmens, und die Danksagung nennt dessen Gründer namentlich [4]

    Quellen: 4

  4. 04

    Sehschärfe und Kontrastempfindlichkeit bei Erwachsenen mit augenärztlich festgestellten Netzhautveränderungen im Bereich der Makula, Kombination aus Lutein und Zeaxanthin

    Belegt
    Einordnung und Einschränkungen

    Liu und Kollegen werteten 2014 in einer Meta-Analyse 8 randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit 1176 Erwachsenen mit augenärztlich festgestellten Netzhautveränderungen im Bereich der Makula aus. Gegenüber Placebo sank der logMAR-Wert der Sehschärfe signifikant (gewichtete mittlere Differenz minus 0,04, 95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,06 bis minus 0,03), wobei jedes zusätzliche Milligramm Carotinoid-Zufuhr pro Tag rechnerisch mit einer weiteren Verbesserung von 0,003 logMAR-Einheiten verbunden war. Die Kontrastempfindlichkeit verbesserte sich bei allen vier gemessenen Ortsfrequenzen signifikant (gewichtete mittlere Differenz 0,08 bis 0,18). Der Anstieg der Makulapigmentdichte nach der Intervention korrelierte mit der Verbesserung von Sehschärfe (r gleich minus 0,58) und Kontrastempfindlichkeit bei 12 Zyklen pro Grad (r gleich 0,94) [5]. Die eingeschlossenen Studien prüften Lutein und Zeaxanthin überwiegend gemeinsam und in unterschiedlichen Dosen, eine getrennte Aussage für Zeaxanthin allein erlaubt die Meta-Analyse nicht. Zur Größenordnung, minus 0,04 logMAR entspricht rund zwei Buchstaben auf einer Sehtafel. Die Arbeit ist von 2014, deshalb wurde nach neueren Auswertungen desselben Feldes gesucht. Feng und Kollegen fanden 2019 über 9 randomisierte Studien mit 920 Augen dieselbe Richtung (Pigmentdichte plus 0,07, 0,03 bis 0,10; Sehschärfe 0,28, 0,06 bis 0,50; Kontrastempfindlichkeit 0,26, 0,22 bis 0,30), benennen ihre Intervention aber als Lutein [16]. Auch diese beiden Auswertungen sind kein doppelter Beleg, Feng suchte bis Dezember 2018 und schließt Lius Zeitraum ein; fünf der neun Prüfpräparate bei Feng sind Kombinationen, und die ZVF-Studie aus Zeile eins dieses Eintrags ist eine der neun, wobei Fengs Einschlusstabelle deren Kontrollarm als Placebo führt, obwohl er 9 mg Lutein enthielt. Diese Zeile bewertet die mittlere Veränderung der Sehschärfe. Sie sagt nichts darüber, ob ein Sehschärfeverlust über Jahre seltener eintritt, und dort fällt der größte Versuch des Feldes neutral aus, AREDS2 nennt für einen Verlust von mindestens 15 Buchstaben 1,01 (0,93 bis 1,09) und der Cochrane-Review 0,98 (0,91 bis 1,05) [9] [11]. Das sind zwei verschiedene Fragen, kein Widerspruch, aber die zweite begrenzt, was die erste bedeutet

    Quellen: 5, 9, 11, 16

  5. 05

    Fortschreiten zu einer fortgeschrittenen Netzhautveränderung bei Erwachsenen mit beidseits großen Drusen oder großen Drusen und bereits fortgeschrittener Veränderung im Partnerauge, Kombination aus Lutein und Zeaxanthin zusätzlich zu einer antioxidativen Basisformel, im Vergleich gegen Placebo ohne und im Haupteffektvergleich über die ganze Kohorte mit knappem Effekt

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Die AREDS2-Studie prüfte an 4203 Erwachsenen mit beidseits großen Drusen oder großen Drusen und bereits fortgeschrittener Netzhautveränderung im Partnerauge, ob eine Ergänzung von 10 mg Lutein plus 2 mg Zeaxanthin pro Tag zu einer bereits laufenden antioxidativen Basisformel (Vitamin C, Vitamin E, Zink, mit oder ohne Beta-Carotin) das Fortschreiten über einen medianen Beobachtungszeitraum von 5 Jahren zusätzlich senkt. Die Hauptpublikation von 2013 berichtet ein Risikoverhältnis von 0,90 mit einem auf 98,7 Prozent aufgeweiteten Konfidenzintervall von 0,76 bis 1,07 (p gleich 0,12) [6]. Dieses Intervall ist gegen Mehrfachtestung aufgebläht, und seine untere Grenze lässt eine Senkung um bis zu 24 Prozent offen. Genau diese Größenordnung berichten die beiden weiteren Veröffentlichungen derselben Studie. Bericht Nummer 3 von 2014 nennt für denselben Vergleich dasselbe Risikoverhältnis 0,90 mit dem üblichen 95-Prozent-Intervall 0,82 bis 0,99 (p gleich 0,04). Das Abstract bezeichnet diese Auswertung als explorativ, der freie Volltext dagegen ausdrücklich als vorab festgelegt, wörtlich als eine vorab festgelegte Analyse des Haupteffekts über die ganze Kohorte von rund 4000 Teilnehmenden; explorativ sind dort die Vergleiche gegen Beta-Carotin, für die 0,82 (0,69 bis 0,96) berichtet wird [9]. Dieselbe Arbeit berichtet für den Sehschärfeverlust vorab festgelegte Nullbefunde, 1,01 (0,93 bis 1,09) für einen Verlust von mindestens 15 Buchstaben und 0,97 (0,88 bis 1,06) für mindestens 10 Buchstaben [9]. Die Zehnjahres-Nachbeobachtung von 2022 nennt 0,91 (0,84 bis 0,99, p gleich 0,02), eingeschränkt auf die Beta-Carotin-Randomisierten 0,80 (0,68 bis 0,92) [10]. Das ist ein Studienbestand, keine drei, und ein Bestand kann sich nicht mit sich selbst widersprechen. Er ist uneinheitlich, und die Uneinheitlichkeit hängt an der Multiplizitätskorrektur, nicht am Punktschätzer. Der Cochrane-Review in seiner aktuellen Fassung von 2023 kommt auf ein relatives Risiko von 0,94 (0,87 bis 1,01) bei ausdrücklich niedriger Evidenzsicherheit, mit dem Urteil, Menschen unter Lutein und Zeaxanthin hätten ein ähnliches oder leicht verringertes Risiko [11]. Er ist dabei keine unabhängige dritte Auswertung, sondern beziffert seinen Schätzer selbst aus einer Studie mit 4176 Teilnehmenden und 6891 Augen, und das ist AREDS2. Der gesamte Bestand dieser Zeile ist damit eine einzige Studie. Ihre Autoren und die Cochrane-Autoren verweigern übereinstimmend ein abschließendes Urteil, und eine Stufe, die dem Stoff die Wirkung abspricht, ist nicht begründbar. Lutein und Zeaxanthin wurden hier außerdem ausschließlich als Zusatz zu einer bereits wirksamen Vitaminkombination geprüft, nicht als alleinige Einnahme gegen Placebo, und nicht als isoliertes Zeaxanthin

    Quellen: 6, 9, 10, 11

  6. 06

    Hautfeuchte und Faltenbild nach oraler Einnahme, Zeaxanthin-basiertes Mischpräparat mit Phytoceramiden und Pflanzenextrakten

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Schwartz und Kollegen prüften 2016 an Frauen ein Zeaxanthin-basiertes orales Präparat (zusätzlich Phytoceramide und pflanzliche Extrakte) allein (Gruppe ZO-1), dasselbe orale Präparat zusammen mit einem topischen Zeaxanthin-Serum (Gruppe ZO-2 plus ZT) und eine Placebogruppe über 12 Wochen. 31 Teilnehmerinnen schlossen die Studie ab, es wurden keine unerwünschten Ereignisse berichtet. Der Hydratationswert verbesserte sich in den aktiven Gruppen zu den Wochen 2, 6 und 8 signifikant gegenüber dem eigenen Ausgangswert, einen Gruppenunterschied zu Placebo weist das Abstract für diesen Endpunkt nicht aus. Für die Gesamt-Faltenzahl zeigte sich in Woche 4 ein signifikanter Unterschied zur Placebogruppe für die Kombinationsgruppe, für feine Linien in Woche 4 für beide aktiven Gruppen, und für die Schweregrad-Bewertung der Falten in Woche 12 für beide aktiven Gruppen. Nach Angabe der Autoren war die orale Einnahme allein bei der Reduktion von Faltenzahl und -schwere sogar am wirksamsten [7]. Das Abstract nennt weder die genaue Zeaxanthin-Dosis noch die Teilnehmerzahl je Einzelgruppe. Das Präparat enthielt neben Zeaxanthin zusätzlich Phytoceramide und pflanzliche Extrakte, ein eigenständiger Effekt von Zeaxanthin allein lässt sich aus dieser Studie nicht ableiten. Zur Interessenlage, die Autorenschaft umfasst eine Beratungsfirma und ein Unternehmen, und einer der Autoren ist dieselbe Person, die der Volltext der NVC-Studie als Gründer des dortigen Geldgebers namentlich dankt

    Quellen: 7

  7. 07

    Hautfeuchte, Elastizität und photoprotektive Wirkung nach UV-Bestrahlung, Kombination und getrennte orale/topische Gabe von Lutein und Zeaxanthin

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine doppelblinde, plazebokontrollierte Multicenter-Studie prüfte Lutein und Zeaxanthin oral, topisch oder in Kombination auf fünf Hautparameter (Oberflächenlipide, Feuchtigkeit, photoprotektive Aktivität, Elastizität, Lipidperoxidation als Marker für UV-Schäden). Die Kombination aus oraler und topischer Gabe zeigte den stärksten antioxidativen Schutz. Nach Angabe der Autoren zeigte auch die jeweils alleinige orale oder topische Gabe eine signifikante Wirkung. Der oft zitierte Zusatzsatz gilt im Original ausdrücklich für Lutein und nicht für die Kombination und ist als Möglichkeit formuliert, die orale Gabe von Lutein könne bei Lipidperoxidation und photoprotektiver Aktivität nach UV-Bestrahlung einen besseren Schutz bieten als dessen topische Anwendung [8]. Eine entsprechende Aussage für Zeaxanthin macht die Arbeit nicht. Das verfügbare Abstract nennt weder Teilnehmerzahl noch die Einzeldosen von Lutein und Zeaxanthin noch Zahlenwerte für die einzelnen Studienarme, sodass sich der eigenständige Anteil von Zeaxanthin an diesem Effekt daraus nicht beurteilen lässt

    Quellen: 8

  8. 08

    Kognitive Leistung bei Erwachsenen, Kombination aus Lutein und Zeaxanthin

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Vier randomisierte, placebokontrollierte Veröffentlichungen haben die Kombination aus Lutein und Zeaxanthin auf kognitive Endpunkte geprüft, gefunden mit den PubMed-Suchbegriffen "zeaxanthin" "cognitive function randomized trial" (ohne Beschränkung auf Humanstudien). Es sind aber nur zwei voneinander unabhängige Bestände. Drei der vier Veröffentlichungen sind Teilversuche desselben Elternversuchs derselben Arbeitsgruppe, der Volltext von Renzi-Hammond sagt das im Methodenteil selbst und verweist in der Diskussion auf die begleitende Stichprobe älterer Erwachsener [13]. Erster Bestand, der Elternversuch. Renzi-Hammond und Kollegen gaben 2017 51 gesunden 18- bis 30-Jährigen ein Jahr lang 10 mg Lutein plus 2 mg Zeaxanthin oder Placebo (37 aktiv, 14 Placebo). Im randomisierten Gruppenvergleich war genau ein Endpunkt besser als unter Placebo, das visuelle Gedächtnis (p kleiner 0,04). Komplexe Aufmerksamkeit (p kleiner 0,04) und Schlussfolgern (p kleiner 0,05) stammen aus einer nachträglichen Gruppierung nach dem Anstieg der Pigmentdichte, ohne Rücksicht auf die Randomisierung, und die Autoren schreiben das in ihrer Diskussion ausdrücklich hin. Alle Tests waren einseitig [13]. Hammond und Kollegen gaben 2017 im älteren Teilversuch 62 randomisierten und 51 ausgewerteten Erwachsenen 12 mg der Kombination und fanden gegenüber Placebo bessere komplexe Aufmerksamkeit (p kleiner 0,02) und kognitive Flexibilität (p kleiner 0,04) [17]. Lindbergh und Kollegen werteten 2018 44 ältere Erwachsene desselben Versuchs mit funktioneller Bildgebung aus und fanden beim Wortpaarlernen eine Abpufferung des Leistungsabfalls (Effektstärke d gleich 0,84), die begleitenden Hirnaktivierungsmuster fielen allerdings umgekehrt zur eigenen Hypothese aus [14]. Zweiter Bestand. Power und Kollegen gaben 2022 60 kognitiv gesunden Menschen ab 65 Jahren 24 Monate lang 10 mg Lutein, 10 mg Meso-Zeaxanthin und 2 mg Zeaxanthin zusammen mit einem Gramm Fischöl und 15 mg Vitamin E und fanden im Arbeitsgedächtnis weniger Fehler als unter Placebo, bei kleinen Effektstärken zwischen 0,090 und 0,105 [15]. Alle Arbeiten prüfen die Kombination, keine prüft Zeaxanthin allein, und bei Power kommen Fischöl und Vitamin E hinzu. Die Studien sind klein, ihre Endpunkte unterschiedlich, und die berichteten Effektstärken gering. Zur Interessenlage, der Elternversuch wurde von einem Nahrungsmittelunternehmen finanziert, die Präparate stellte ein Hersteller von Carotinoidrohstoffen, ein Autor war bei dem Nahrungsmittelunternehmen angestellt und zwei weitere haben von dort Honorare erhalten, eine davon war zeitweise dort beschäftigt [13]. Bei Power nennt die Interessenerklärung vier von sechs Autorinnen und Autoren mit Bindungen an Hersteller, eine Stiftung und Kommerzialisierungsprogramme [15]

    Quellen: 13, 14, 15, 17

  9. 09

    Allgemeine antioxidative Zellschutzwirkung und Immunfunktion beim Menschen, Zeaxanthin allein

    Keine Studien gefunden
    Einordnung und Einschränkungen

    Gezielt zu Immunfunktion und einer allgemeinen antioxidativen Zellschutzwirkung durch Zeaxanthin allein beim Menschen gesucht. Gefunden wurden ausschließlich Studien, die Zeaxanthin als einen von mehreren gemessenen Blutwerten im Rahmen anderer Ernährungsinterventionen führen (etwa Eier-, Kiwi- oder Blutorangensaft-Konsum, fettreduzierte Diäten), aber kein eigenständiges Zeaxanthin-Präparat prüfen. Eine kontrollierte Humanstudie, die ausschließlich Zeaxanthin auf Immunfunktion oder allgemeine Zellschutzmarker beim Menschen prüft, wurde nicht gefunden. Gesucht wurde mit den PubMed-Suchbegriffen "zeaxanthin" "immune function" (ohne Beschränkung auf Humanstudien) und PubMed-Suche nach "zeaxanthin" "oxidative stress" (ohne Beschränkung auf Humanstudien)

Zeaxanthin wird in der Forschung fast immer zusammen mit Lutein gegeben, meist in deutlich geringerer Menge, und beide lagern sich gemeinsam in der Makula ein. Für die Zunahme der Makulapigmentdichte ist die Kombination belegt, für Zeaxanthin ohne Lutein liegen zwei Arbeiten vor, beide mit eigenen Einschränkungen. Bei funktionellen Sehtests wie Sehschärfe und Kontrastempfindlichkeit bei bereits bestehenden Netzhautveränderungen ist die Kombination ebenfalls belegt, wieder ausschließlich als gemeinsame Gabe. Bei einem harten Endpunkt, dem Fortschreiten einer bereits bestehenden Netzhautveränderung, ist die Lage uneinheitlich. Die multiplizitätskorrigierte Hauptanalyse der AREDS2-Studie erreichte keine statistische Sicherung, zwei Nachauswertungen derselben Studie und die Zehnjahres-Nachbeobachtung schon, knapp, und der Cochrane-Review von 2023 hält die Evidenz für niedrig und verweigert ein Urteil. Für Haut gibt es zwei kleine Studien mit uneinheitlicher Zusammensetzung des Präparats. Zur kognitiven Leistung existieren drei kleine randomisierte Studien, alle mit der Kombination und keine mit Zeaxanthin allein. Was Zeaxanthin dabei jeweils beiträgt, sagt keine dieser Arbeiten.

Studien im Detail

Makulapigmentdichte, Zeaxanthin allein gegenüber Lutein allein und der Kombination

Schalch und Kollegen prüften 2007 in der LUXEA-Studie identisch formulierte Präparate mit Lutein allein, Zeaxanthin allein oder Lutein plus Zeaxanthin, in Dosen von 10 oder 20 mg pro Tag über 6 bis 12 Monate. MPOD und Blaulicht-Empfindlichkeit in Fovea und Parafovea wurden monatlich gemessen. Unter Lutein oder der Kombination stieg die MPOD um 15 Prozent. Unter Zeaxanthin allein kam es zu einer ähnlich starken Pigmentanreicherung auch in der Parafovea, was die direkte MPOD-Messung zunächst verfälschte, nach rechnerischer Korrektur ergab sich ein MPOD-Anstieg von 14 Prozent.

Diese Arbeit stammt vom Hersteller der geprüften Handelsformen. Alleinige Affiliation aller Autoren ist DSM Nutritional Products, und Actilease wie Optisharp sind Handelsnamen dieses Unternehmens [1].

Sie ist nicht die einzige Arbeit mit einem Zeaxanthin-Arm ohne Lutein. Richer und Kollegen randomisierten 2011 in der ZVF-Studie 60 ältere Erwachsene mit bereits bestehenden Netzhautveränderungen auf 8 mg Zeaxanthin allein (25 Personen), 8 mg Zeaxanthin plus 9 mg Lutein (25 Personen) oder 9 mg Lutein als Kontrolle (10 Personen). Die Pigmentdichte stieg über 12 Monate in allen drei Gruppen von 0,33 auf 0,51 Dichte-Einheiten (p gleich 0,03), zwischen den Gruppen gab es aber keinen Unterschied (Varianzanalyse, p gleich 0,47) [12]. Die Autoren berichten für den Zeaxanthin-Arm eine Verbesserung der Sehschärfe bei hohem Kontrast um 1,5 Zeilen und Tendenzen bei Formunterscheidung (p gleich 0,06, einseitig) und Gesichtsfeld (p gleich 0,057), während der Lutein-Kontrollarm bei Sehschärfe mit niedrigem Kontrast, Kontrastempfindlichkeit und Blendungserholung besser abschnitt [12].

Einschränkung: Das Abstract von Schalch nennt weder Teilnehmerzahl noch Verblindung noch einen Placeboarm, und die Notwendigkeit einer rechnerischen Korrektur wegen eines abweichenden Ablagerungsmusters von Zeaxanthin ist eine methodische Besonderheit. Die ZVF-Studie hat als Kontrolle Lutein statt eines Placebos, ihre Autoren nennen den Kontrollarm selbst ein Scheinplacebo, und der Zeaxanthin-Arm umfasst 25 Personen. Beide Arbeiten zusammen tragen deshalb nicht mehr als die Stufe Hinweise.

Makulapigmentdichte, Kombination aus Lutein und Zeaxanthin

Wilson und Kollegen sichteten 2021 in einer systematischen Übersichtsarbeit 46 Studien mit 3189 überwiegend augengesunden Erwachsenen und staffelten die Auswertung nach der Gesamtzufuhr von Lutein plus Zeaxanthin. Bei 5 bis unter 20 mg pro Tag stieg die Makulapigmentdichte um 0,04 Einheiten (Konfidenzintervall 0,02 bis 0,07), bei 20 mg pro Tag oder mehr um 0,11 Einheiten (0,06 bis 0,16); unter 5 mg pro Tag ließ sich kein Schluss ziehen [2].

Die beiden Zahlen tragen weniger, als die 46 Studien nahelegen. Tabelle 2 des freien Volltexts weist sie als Schätzung aus 6 randomisierten Studien mit 221 Teilnehmenden beziehungsweise 5 Studien mit 213 Teilnehmenden aus. Die Autoren stufen die Evidenzsicherheit für beide Aussagen als moderat ein, herabgestuft wegen erheblicher Studienmängel, und für die niedrigste Dosisstufe als sehr niedrig [2].

Ma und Kollegen kamen 2016 in 20 randomisierten Studien zu einem ähnlichen Bild, für augengesunde Erwachsene plus 0,09 Einheiten (0,05 bis 0,14) aus 11 Studien und für Erwachsene mit bereits bestehenden Netzhautveränderungen plus 0,07 (0,03 bis 0,11) [3].

Das sind nicht zwei unabhängige Bestätigungen. Wilson suchte bis Juli 2020 und schließt Mas Suchfenster bis Mai 2016 vollständig ein, nennt Ma im Diskussionsteil als Vorläuferarbeit und teilt mit ihr die tragenden Primärstudien. Wo die beiden auseinandergehen, gilt die größere und neuere Auswertung, und sie gehen beim Meso-Zeaxanthin auseinander. Ma fand in der Untergruppe mit Meso-Zeaxanthin einen stärkeren Anstieg (0,13 gegenüber 0,06, Gruppendifferenz 0,07, p gleich 0,02) [3], Wilson fand in einer Metaregression über 14 Studien keinen Unterschied (0,040, minus 0,027 bis 0,106, p gleich 0,221) und schreibt das im Diskussionsteil ausdrücklich hin [2].

Der für diesen Eintrag wichtigste Satz steht in Abschnitt 3.4 von Mas freiem Volltext und ist zurückhaltend. Teilnehmende, die zusätzlich Zeaxanthin bekamen, zeigten danach keine stärkere Pigmentantwort als Teilnehmende unter Lutein allein [3].

Einschränkung: Beide Arbeiten schließen ganz überwiegend Studien ein, die Lutein und Zeaxanthin gemeinsam gaben, und geben die Dosis meist als Summe beider Stoffe an. Für Zeaxanthin isoliert erlauben sie keine Aussage, gemessen wurde ein optischer Biomarker, kein funktioneller Sehtest. Zur Interessenlage, Ma wurde aus öffentlichen chinesischen Fonds gefördert und erklärt keinen Interessenkonflikt, Wilson wurde vom International Life Sciences Institute North America gefördert, das die Prüffrage vorgab sowie Studienplan und Bericht gegenlas und das nach eigener Angabe Mittel der Industrie bündelt.

Kontrastempfindlichkeit und Blendung bei Nachtsicht-Beschwerden, zeaxanthinbetontes Komplexpräparat

Richer und Kollegen prüften 2021 in der NVC-Studie an 33 älteren Erwachsenen mit selbstberichteten Schwierigkeiten beim Sehen in der Dämmerung und beim nächtlichen Autofahren ein Präparat über 6 Monate. Anhangstabelle A1 des freien Volltexts zeigt, was darin steckt, neben 14 mg Zeaxanthin und 7 mg Lutein noch sechzehn weitere Zutaten, darunter Vitamin A, C, D und E, Zink, Selen, Fischöl, Coenzym Q10 und mehrere Pflanzenextrakte. Das Vergleichspräparat war laut Methodenteil eine wirkstofffreie Kapsel mit Distelöl [4].

Ebenso wichtig ist der Vergleichsarm der Zahlen. Die Autoren schreiben im Diskussionsteil ausdrücklich, die Gruppen seien längs mit sich selbst und nicht miteinander verglichen worden [4]. Gegenüber dem eigenen Ausgangswert verbesserten sich Kontrastempfindlichkeit mit Blendung, Blendungserholungszeit und die für Sehaufgaben bevorzugte Beleuchtungsstärke, die Pigmentdichte stieg nur im rechten Auge. Für die Kontrastempfindlichkeit bei 64 Prozent Kontrast unter Dämmerungsbedingungen berichten die Autoren nur eine Tendenz (p gleich 0,06). Ein Unterschied der Veränderungen zwischen Verum- und Kontrollgruppe wurde nicht gerechnet.

Einschränkung: eine einzelne kleine Studie mit ungleicher Gruppengröße (24 aktiv, 9 Kontrolle) und deutlichen Ausgangsunterschieden, die Kontrollgruppe war im Mittel älter (65,7 gegen 61,6 Jahre, p gleich 0,027) und schlanker (Body-Mass-Index 26,3 gegen 31,3). Geprüft wurde ein Komplexpräparat gegen inertes Öl, nicht Zeaxanthin gegen nichts.

Sehschärfe und Kontrastempfindlichkeit bei bereits bestehenden Netzhautveränderungen

Liu und Kollegen werteten 2014 in einer Meta-Analyse 8 randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit 1176 Erwachsenen mit augenärztlich festgestellten Netzhautveränderungen im Bereich der Makula aus. Gegenüber Placebo verbesserte sich die Sehschärfe (logMAR-Differenz minus 0,04, Konfidenzintervall minus 0,06 bis minus 0,03) und die Kontrastempfindlichkeit bei allen vier gemessenen Ortsfrequenzen signifikant, mit einer Korrelation zwischen MPOD-Anstieg und Verbesserung beider Endpunkte.

Einschränkung: Die eingeschlossenen Studien prüften Lutein und Zeaxanthin überwiegend gemeinsam und in unterschiedlichen Dosen, keine getrennte Aussage für Zeaxanthin allein.

Zur Größenordnung: minus 0,04 logMAR entsprechen rund zwei Buchstaben auf einer Sehtafel. Die Arbeit ist von 2014, deshalb wurde nach neueren Auswertungen desselben Feldes gesucht. Feng und Kollegen fanden 2019 über 9 randomisierte Studien mit 920 Augen dieselbe Richtung, Pigmentdichte plus 0,07 (0,03 bis 0,10), Sehschärfe 0,28 (0,06 bis 0,50) und Kontrastempfindlichkeit 0,26 (0,22 bis 0,30), benennen ihre Intervention aber als Lutein [16]. Auch das sind keine zwei unabhängigen Bestände. Feng suchte bis Dezember 2018 und schließt Lius Zeitraum ein, fünf der neun Prüfpräparate sind Kombinationen, und die ZVF-Studie aus dem ersten Abschnitt dieses Eintrags ist eine der neun. Fengs Einschlusstabelle führt deren Kontrollarm als Placebo, obwohl er 9 mg Lutein enthielt [16].

Einschränkung, und sie begrenzt die Stufe: Diese Zeile bewertet die mittlere Veränderung der Sehschärfe. Ob ein Sehschärfeverlust über Jahre seltener eintritt, ist eine andere Frage, und dort fällt der größte Versuch des Feldes neutral aus. AREDS2 nennt für einen Verlust von mindestens 15 Buchstaben ein Risikoverhältnis von 1,01 (0,93 bis 1,09) und für mindestens 10 Buchstaben 0,97 (0,88 bis 1,06) [9], der Cochrane-Review 0,98 (0,91 bis 1,05) [11]. Das ist kein Widerspruch zu Liu, es ist ein anderer Endpunkt, aber es sagt dem Leser, wo die Grenze der Aussage liegt.

Für den harten Endpunkt kommt der Cochrane-Review in seiner Fassung von 2023 zu einer zurückhaltenderen Einschätzung, siehe den nächsten Abschnitt.

Fortschreiten einer fortgeschrittenen Netzhautveränderung, AREDS2

Die AREDS2-Studie prüfte an 4203 Erwachsenen mit beidseits großen Drusen oder großen Drusen und bereits fortgeschrittener Netzhautveränderung im Partnerauge, ob eine Ergänzung von 10 mg Lutein plus 2 mg Zeaxanthin pro Tag zu einer bereits laufenden antioxidativen Basisformel das Fortschreiten über median 5 Jahre zusätzlich senkt. Die Hauptpublikation von 2013 berichtet ein Risikoverhältnis von 0,90 mit einem gegen Mehrfachtestung auf 98,7 Prozent aufgeweiteten Intervall von 0,76 bis 1,07 (p gleich 0,12) [6].

Die Bewertung als nicht bestätigt ist aus drei Gründen nicht gerechtfertigt.

Erstens lässt die untere Grenze des Intervalls eine Senkung um bis zu 24 Prozent offen. Genau diese Größenordnung berichten die weiteren Veröffentlichungen derselben Studie. Bericht Nummer 3 von 2014 nennt für denselben Vergleich dasselbe Risikoverhältnis 0,90, diesmal mit dem üblichen 95-Prozent-Intervall 0,82 bis 0,99 (p gleich 0,04) [9]. Die Einordnung dieser Auswertung geht zwischen Abstract und Volltext auseinander. Das Abstract nennt sie explorativ, der Volltext bezeichnet sie in der Einleitung ausdrücklich als vorab festgelegte Analyse des Haupteffekts über die ganze Kohorte von rund 4000 Teilnehmenden. Explorativ sind dort die Vergleiche gegen Beta-Carotin, für die 0,82 (0,69 bis 0,96) berichtet wird. Wir folgen hier dem Volltext und schreiben ausdrücklich hin, dass wir damit dem Abstract widersprechen. Die Zehnjahres-Nachbeobachtung von 2022 nennt 0,91 (0,84 bis 0,99, p gleich 0,02), eingeschränkt auf die Beta-Carotin-Randomisierten 0,80 (0,68 bis 0,92) [10]. Für die Sehschärfe fällt derselbe Bestand dagegen neutral aus, Bericht Nummer 3 nennt für den Verlust von mindestens 15 Buchstaben 1,01 (0,93 bis 1,09) und für mindestens 10 Buchstaben 0,97 (0,88 bis 1,06), beides vorab festgelegte Nebenauswertungen [9].

Zweitens ist das ein Studienbestand und nicht drei. Ein Bestand kann sich nicht mit sich selbst widersprechen, er kann nur uneinheitlich sein. Der Unterschied hängt hier allein an der Multiplizitätskorrektur, der Punktschätzer ist in allen drei Veröffentlichungen praktisch derselbe.

Drittens gibt es eine externe Einordnung, und sie fällt zurückhaltend aus. Der Cochrane-Review in seiner aktuellen Fassung von 2023 kommt auf ein relatives Risiko von 0,94 (0,87 bis 1,01) bei ausdrücklich niedriger Evidenzsicherheit. Die Autoren schreiben, Menschen unter Lutein und Zeaxanthin hätten ein ähnliches oder leicht verringertes Risiko, und im Fazit, solche Präparate hätten möglicherweise wenig oder keinen Effekt auf das Fortschreiten [11]. Das ist eine Urteilsverweigerung bei niedriger Evidenzsicherheit, keine gezeigte Wirkungslosigkeit.

Und der Review sagt zugleich, wie schmal die Grundlage ist. Er beziffert seinen Schätzer selbst aus einer Studie mit 4176 Teilnehmenden und 6891 Augen [11], und das ist AREDS2. Der gesamte Bestand dieser Zeile besteht damit aus einer einzigen randomisierten Studie und ihren Nachauswertungen.

Einschränkung: Lutein und Zeaxanthin wurden hier ausschließlich als Zusatz zu einer bereits wirksamen Vitaminkombination geprüft, nicht als alleinige Einnahme gegen Placebo und nicht als isoliertes Zeaxanthin. Die Nachauswertungen bezeichnen die Autoren selbst als explorativ. Und die Zehnjahres-Nachbeobachtung ist keine randomisierte Fortsetzung, sondern eine epidemiologische Beobachtung derselben Kohorte, in der am Ende alle dasselbe Präparat bekamen.

Haut

Schwartz und Kollegen prüften 2016 an Frauen ein Zeaxanthin-basiertes orales Präparat mit zusätzlich Phytoceramiden und pflanzlichen Extrakten, allein oder zusammen mit einem topischen Zeaxanthin-Serum, gegen Placebo über 12 Wochen. Die Hydratation verbesserte sich in beiden aktiven Gruppen gegenüber dem eigenen Ausgangswert; einen Gruppenunterschied zu Placebo weist das Abstract für diesen Endpunkt nicht aus. Bei Faltenzahl und Faltenschwere nennt es dagegen ausdrücklich Unterschiede zur Placebogruppe, und nach Angabe der Autoren schnitt dort die orale Gabe allein am besten ab.

Palombo und Kollegen prüften Lutein und Zeaxanthin oral, topisch oder in Kombination auf fünf Hautparameter in einer doppelblinden, plazebokontrollierten Multicenter-Studie. Die Kombination aus oraler und topischer Gabe zeigte den stärksten Schutz, die jeweils alleinige Gabe war ebenfalls signifikant wirksam. Der oft zitierte Zusatzsatz zur Überlegenheit der oralen Gabe gilt im Original ausdrücklich für Lutein, nicht für die Kombination, und ist als Möglichkeit formuliert [8]. Für Zeaxanthin macht die Arbeit diese Aussage nicht.

Einschränkung: Beide Studien nennen weder Teilnehmerzahl je Gruppe (Palombo) noch die genaue Zeaxanthin-Dosis (beide), und beide Präparate enthielten neben Zeaxanthin weitere Wirkstoffe. Ein eigenständiger Effekt von Zeaxanthin allein lässt sich aus keiner der beiden Arbeiten beziffern. Bei Schwartz umfasst die Autorenschaft ein Unternehmen und eine Beratungsfirma, und einer der Autoren ist dieselbe Person, der der Volltext der NVC-Studie als Gründer des dortigen Geldgebers namentlich dankt.

Kognitive Leistung

Die PubMed-Suche nach "zeaxanthin" "cognitive function randomized trial" (ohne Beschränkung auf Humanstudien) liefert vier randomisierte, placebokontrollierte Veröffentlichungen mit Zeaxanthin im Prüfpräparat.

Es sind vier Veröffentlichungen, aber nur zwei voneinander unabhängige Bestände. Drei davon sind Teilversuche desselben Elternversuchs derselben Arbeitsgruppe. Der freie Volltext von Renzi-Hammond sagt das im Methodenteil selbst und verweist in der Diskussion auf die begleitende Stichprobe älterer Erwachsener [13].

Erster Bestand, der Elternversuch. Renzi-Hammond und Kollegen gaben 2017 51 gesunden 18- bis 30-Jährigen ein Jahr lang 10 mg Lutein plus 2 mg Zeaxanthin oder Placebo (37 aktiv, 14 Placebo). Im randomisierten Gruppenvergleich war genau ein Endpunkt besser als unter Placebo, das visuelle Gedächtnis (p kleiner 0,04). Komplexe Aufmerksamkeit (p kleiner 0,04) und Schlussfolgern (p kleiner 0,05) stammen dagegen aus einer nachträglichen Gruppierung nach dem Anstieg der Pigmentdichte, ohne Rücksicht auf die Zuteilung, und die Autoren schreiben genau das in ihrer Diskussion hin. Alle Tests waren einseitig [13]. Hammond und Kollegen gaben 2017 im älteren Teilversuch 62 randomisierten und 51 ausgewerteten Erwachsenen 12 mg der Kombination und fanden gegenüber Placebo bessere komplexe Aufmerksamkeit (p kleiner 0,02) und kognitive Flexibilität (p kleiner 0,04) [17]. Lindbergh und Kollegen werteten 2018 44 ältere Erwachsene desselben Versuchs mit funktioneller Bildgebung aus. Beim Wortpaarlernen pufferte die Einnahme den Leistungsabfall ab (Effektstärke d gleich 0,84), die begleitende Hirnaktivierung fiel allerdings umgekehrt zur eigenen Hypothese der Autoren aus, sie stieg, statt zu sinken [14].

Zweiter Bestand. Power und Kollegen gaben 2022 60 kognitiv gesunden Menschen ab 65 Jahren 24 Monate lang 10 mg Lutein, 10 mg Meso-Zeaxanthin und 2 mg Zeaxanthin zusammen mit einem Gramm Fischöl und 15 mg Vitamin E. Im Arbeitsgedächtnis machte die aktive Gruppe weniger Fehler als die Placebogruppe, bei kleinen Effektstärken zwischen 0,090 und 0,105 [15].

Einschränkung: Alle Arbeiten prüfen die Kombination, keine prüft Zeaxanthin allein, und bei Power kommen Fischöl und Vitamin E hinzu. Die Studien sind klein, ihre Endpunkte unterschiedlich, und die berichteten Effektstärken gering. Zur Interessenlage, der Elternversuch wurde von einem Nahrungsmittelunternehmen finanziert, die Präparate stellte ein Hersteller von Carotinoidrohstoffen, ein Autor war bei dem Nahrungsmittelunternehmen angestellt und zwei weitere haben von dort Honorare erhalten, eine davon war zeitweise dort beschäftigt [13]. Bei Power nennt die Interessenerklärung vier von sechs Autorinnen und Autoren mit Bindungen an Hersteller, eine Stiftung und Kommerzialisierungsprogramme [15].

Dass diese Zeile die Kombination bewertet, ist dieselbe Antwort, die dieser Eintrag bei Pigmentdichte, Sehschärfe und AREDS2 gibt.

Tier- und Laborstudien

Für diesen Eintrag wurden keine eigenständigen Tier- oder Zellstudien zu Zeaxanthin recherchiert.

Sicherheit und Wechselwirkungen

Eine gezielte Suche nach einer eigenständigen Risikobewertung oder einem Sicherheits-Grenzwert speziell für Zeaxanthin (unabhängig von Lutein) blieb ohne Ergebnis. In den für diesen Eintrag ausgewerteten Humanstudien wurde Zeaxanthin, allein oder zusammen mit Lutein, über Wochen bis zu mehreren Jahren eingenommen, in Dosen von 2 bis 20 mg pro Tag, ohne dass schwerwiegende Nebenwirkungen berichtet wurden: Die LUXEA-Studie [1] lief über 6 bis 12 Monate mit bis zu 20 mg Zeaxanthin pro Tag, die AREDS2-Studie [6] über median 5 Jahre mit 2 mg Zeaxanthin pro Tag, die NVC-Studie [4] über 6 Monate mit 14 mg Zeaxanthin pro Tag, und die Studien von Schwartz [7] und Palombo [8] über 12 Wochen ohne berichtete unerwünschte Ereignisse.

Carotinoide werden bei sehr hoher Zufuhr traditionell mit einer reversiblen, harmlosen Gelbfärbung der Haut (Karotinodermie) in Verbindung gebracht, eine eigene, für Zeaxanthin spezifisch geprüfte Quelle dazu liegt hier nicht vor.

Zur Einordnung von Beta-Carotin als eigenständigem Stoff: In der AREDS2-Studie traten unter der ursprünglichen, Beta-Carotin enthaltenden Vitaminformel mehr Lungenkarzinome auf als unter der Beta-Carotin-freien Variante, überwiegend bei ehemaligen Rauchern (23 gegenüber 11 Fällen, nominal p gleich 0,04) [6]. Das betrifft ausschließlich die Stoffklasse Beta-Carotin, nicht Zeaxanthin, und ist bei gleichzeitiger Einnahme beider Carotinoide zu bedenken.

Quellen zum Nachlesen

  1. 01

    Randomisierte kontrollierte Studie mit identisch formulierten Präparaten, Lutein allein, Zeaxanthin allein oder Kombination, 10 oder 20 mg pro Tag, 6 bis 12 Monate. Das Abstract nennt weder eine Verblindung noch einen Placeboarm noch eine Teilnehmerzahl. Alleinige Affiliation aller Autoren ist der Hersteller der geprüften Handelsformen Actilease und Optisharp · 2007

    Xanthophyll accumulation in the human retina during supplementation with lutein or zeaxanthin, the LUXEA (LUtein Xanthophyll Eye Accumulation) study.

    Schalch W, et al. Arch Biochem Biophys

    Zur Zuschreibung: 01

  2. 02

    Systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse, 46 gesichtete Studien mit 3189 Teilnehmenden, die beiden zitierten Effektschätzer beruhen auf 6 beziehungsweise 5 randomisierten Studien mit 221 beziehungsweise 213 Teilnehmenden · 2021

    The Effect of Lutein/Zeaxanthin Intake on Human Macular Pigment Optical Density, A Systematic Review and Meta-Analysis.

    Wilson LM, et al. Adv Nutr

    Zur Zuschreibung: 02

  3. 03

    Meta-Analyse aus 20 RCTs, n gleich 938 (Netzhautveränderungen) plus 826 (augengesund) · 2016

    Lutein, Zeaxanthin and Meso-zeaxanthin Supplementation Associated with Macular Pigment Optical Density.

    Ma L, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 02

  4. 04

    RCT, doppelblind, n gleich 33 (24 aktiv, 9 Kontrolle), zeaxanthinbetontes Komplexpräparat mit 14 mg Zeaxanthin, 7 mg Lutein und sechzehn weiteren Zutaten gegen wirkstofffreies Distelöl, 6 Monate · 2021

    Night Vision and Carotenoids (NVC), A Randomized Placebo Controlled Clinical Trial on Effects of Carotenoid Supplementation on Night Vision in Older Adults.

    Richer S, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 03

  5. 05

    Meta-Analyse aus 8 RCTs, n gleich 1176, Erwachsene mit bereits bestehenden Netzhautveränderungen im Bereich der Makula · 2014

    Lutein and zeaxanthin supplementation and association with visual function in age-related macular degeneration.

    Liu R, et al. Invest Ophthalmol Vis Sci

    Zur Zuschreibung: 04

  6. 06

    RCT, multizentrisch, doppelblind, plazebokontrolliert, 2x2-faktoriell, n gleich 4203, Zusatzgabe zur AREDS-Basisformel · 2013

    Lutein + zeaxanthin and omega-3 fatty acids for age-related macular degeneration, the Age-Related Eye Disease Study 2 (AREDS2) randomized clinical trial.

    Age-Related Eye Disease Study 2 Research Group. JAMA

    Zur Zuschreibung: 05

  7. 07

    RCT, Frauen, Zeaxanthin-basiertes Mischpräparat oral allein, oral plus topisch, und Placebo, n gleich 31 ausgewertet, 12 Wochen. Die Affiliationen der Autorenschaft nennen ein Unternehmen und eine Beratungstätigkeit · 2016

    Zeaxanthin-based dietary supplement and topical serum improve hydration and reduce wrinkle count in female subjects.

    Schwartz S, et al. J Cosmet Dermatol

    Zur Zuschreibung: 06

  8. 08

    RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, multizentrisch, orale, topische und kombinierte Gabe, n und Dosis im Abstract nicht genannt · 2007

    Beneficial long-term effects of combined oral/topical antioxidant treatment with the carotenoids lutein and zeaxanthin on human skin, a double-blind, placebo-controlled study.

    Palombo P, et al. Skin Pharmacol Physiol

    Zur Zuschreibung: 07

  9. 09

    Sekundärauswertung derselben AREDS2-Kohorte, n gleich 4203. Der Haupteffektvergleich Lutein und Zeaxanthin gegen kein Lutein und Zeaxanthin ist laut Volltext vorab festgelegt, explorativ sind die Vergleiche gegen Beta-Carotin · 2014

    Secondary analyses of the effects of lutein/zeaxanthin on age-related macular degeneration progression, AREDS2 report No. 3.

    Age-Related Eye Disease Study 2 (AREDS2) Research Group, et al. JAMA Ophthalmol

    Zur Zuschreibung: 04, 05

  10. 10

    Epidemiologische Nachbeobachtung derselben AREDS2-Kohorte über 10 Jahre, n gleich 3882 und 6351 Augen, keine randomisierte Fortsetzung · 2022

    Long-term Outcomes of Adding Lutein/Zeaxanthin and Omega-3 Fatty Acids to the AREDS Supplements on Age-Related Macular Degeneration Progression, AREDS2 Report 28.

    Chew EY, et al. JAMA Ophthalmol

    Zur Zuschreibung: 05

  11. 11

    Aktuelle fünfte Fassung der Cochrane-Übersicht. Für Lutein und Zeaxanthin beruht der Schätzer auf einer Studie mit 4176 Teilnehmenden und 6891 Augen, Evidenzsicherheit nach GRADE niedrig. Sie ersetzt die vierte Fassung von 2017 (PMID 28756618) · 2023

    Antioxidant vitamin and mineral supplements for slowing the progression of age-related macular degeneration.

    Evans JR, Lawrenson JG. Cochrane Database Syst Rev

    Zur Zuschreibung: 04, 05

  12. 12

    Randomisierte Studie mit drei Armen über 12 Monate, n gleich 60, Kontrollarm 9 mg Lutein und kein echtes Placebo. Auswertung anhand des Abstracts · 2011

    Randomized, double-blind, placebo-controlled study of zeaxanthin and visual function in patients with atrophic age-related macular degeneration, the Zeaxanthin and Visual Function Study (ZVF).

    Richer SP, et al. Optometry

    Zur Zuschreibung: 01

  13. 13

    Randomisierte, doppelt verblindete, placebokontrollierte Studie an jungen Erwachsenen, n gleich 51 (37 aktiv, 14 Placebo), 10 mg Lutein plus 2 mg Zeaxanthin über 12 Monate, alle Tests einseitig. Teilversuch desselben Elternversuchs wie Quelle 14 und 17 · 2017

    Effects of a Lutein and Zeaxanthin Intervention on Cognitive Function, A Randomized, Double-Masked, Placebo-Controlled Trial of Younger Healthy Adults.

    Renzi-Hammond LM, et al. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 08

  14. 14

    Randomisierte, placebokontrollierte Studie mit funktioneller Bildgebung an älteren Erwachsenen, n gleich 44, 12 mg Lutein plus Zeaxanthin über 12 Monate. Teilversuch desselben Elternversuchs wie Quelle 13 und 17. Auswertung anhand des Abstracts, PubMed führt keine Interessenerklärung · 2018

    Lutein and Zeaxanthin Influence Brain Function in Older Adults, A Randomized Controlled Trial.

    Lindbergh CA, et al. J Int Neuropsychol Soc

    Zur Zuschreibung: 08

  15. 15

    Randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie über 24 Monate, n gleich 60, Kombination aus Fischöl, 10 mg Lutein, 10 mg Meso-Zeaxanthin, 2 mg Zeaxanthin und Vitamin E. Auswertung anhand des Abstracts. Die Interessenerklärung in PubMed nennt vier von sechs Autorinnen und Autoren mit Bindungen an Hersteller von Carotinoidpräparaten, an eine Stiftung und an Programme zur Kommerzialisierung von Carotinoiden, dazu eine Beratungsfirma für Nahrungsergänzungsunternehmen · 2022

    Omega-3 fatty acid, carotenoid and vitamin E supplementation improves working memory in older adults, A randomised clinical trial.

    Power R, et al. Clin Nutr

    Zur Zuschreibung: 08

  16. 16

    Meta-Analyse aus 9 randomisierten Studien mit 920 Augen. Als Intervention benennt die Arbeit Lutein, fünf der neun Prüfpräparate sind Kombinationen · 2019

    Effects of lutein supplementation in age-related macular degeneration.

    Feng L, et al. PLoS One

    Zur Zuschreibung: 04

  17. 17

    Randomisierte, doppelt verblindete, placebokontrollierte Studie an älteren Erwachsenen, 62 randomisiert und 51 ausgewertet, 12 mg Lutein plus Zeaxanthin über 12 Monate. Teilversuch desselben Elternversuchs wie Quelle 13 und 14 · 2017

    Effects of Lutein/Zeaxanthin Supplementation on the Cognitive Function of Community Dwelling Older Adults, A Randomized, Double-Masked, Placebo-Controlled Trial.

    Hammond BR, et al. Front Aging Neurosci

    Zur Zuschreibung: 08

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