Schwarzer Pfeffer Extrakt
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Pflanzenextrakte
Piper nigrum · Piperin · Schwarzer Pfeffer · Black Pepper Extract · BioPerine (Markenrohstoff)
Auf einen Blick
- Was es ist
- Ein Extrakt aus den getrockneten Früchten des schwarzen Pfeffers, meist standardisiert auf den Leitstoff Piperin
- Herkunft
- Piper nigrum, eine Kletterpflanze aus Südindien, heute in tropischen Regionen weltweit kultiviert
- Wirkform in Studien
- Überwiegend gereinigtes, standardisiertes Piperin, teils als patentrechtlich geschützter Markenrohstoff wie BioPerine. Das ist etwas anderes als ätherisches Pfefferöl oder ganzes Pfefferpulver
- Übliche Studiendosis
- 5 bis 24 mg Piperin, in Humanstudien fast immer als Kombinationspartner zu einem anderen Wirkstoff, meist einmalig zur untersuchten Einnahme
- Rolle im Körper
- Piperin hat kaum eine eigene, am Menschen belegte Wirkung. Seine praktische Bedeutung liegt darin, dass es Enzyme und Transportproteine hemmt, die andere Stoffe sonst rasch abbauen oder wieder ausschleusen, und dadurch deren Blutspiegel verändern kann
- Verträglichkeit
- In den zitierten Studien in den geprüften Mengen überwiegend gut vertragen. Wichtiger als die Verträglichkeit selbst ist die Wechselwirkung mit Arzneimitteln, siehe Sicherheit und Wechselwirkungen
Was diesem Stoff zugesprochen wird
Was die Studien hergeben.
Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.
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01
Serumkonzentration und rechnerisch angegebene Bioverfügbarkeit von Curcumin nach 2 g Curcumin mit 20 mg Piperin gegenüber Curcumin allein
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine einzelne Arbeit von 1998 berichtet bei gesunden Probanden nach 2 g Curcumin mit 20 mg Piperin höhere Curcumin-Serumkonzentrationen von 0,25 bis 1 Stunde nach der Gabe als nach Curcumin allein und eine um 2000 Prozent erhöhte Bioverfügbarkeit [1]. Das Abstract nennt weder die Zahl der Teilnehmenden noch Rohwerte, eine Fläche unter der Kurve oder ein Konfidenzintervall und unterscheidet nicht zwischen unkonjugiertem und konjugiertem Curcumin. Der PubMed-Datensatz nennt eine akademische Affiliation und keine Interessenerklärung. Ein Ko-Autor heißt Majeed M. Eine spätere Arbeit weist eine Person gleichen Namens als Gründer und Vorsitzenden von Sabinsa Corporation beziehungsweise Sami Labs Limited aus [7]. Aus den gelieferten Quellen lässt sich die Personenidentität nicht belegen. Deshalb wird der Arbeit von 1998 weder Herstellerunabhängigkeit noch ein Interessenkonflikt zugeschrieben. Eine einzelne unvollständig berichtete Studie trägt nur Hinweise
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02
Plasmaspiegel von unkonjugiertem Curcumin nach derselben hoch dosierten Curcumin-Zubereitung mit und ohne 20 mg Piperin
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine unabhängig akademisch finanzierte Crossover-Studie mit 9 gesunden Männern verglich dieselbe AOV-Zubereitung laut Volltext als 2400 mg Curcuminprodukt, im Abstract als etwa 2280 mg Curcumin angegeben, mit und ohne 20 mg Piperin. In beiden Bedingungen blieb unkonjugiertes Curcumin bei allen Teilnehmenden unter der Bestimmungsgrenze von 2 nM, Volltext Tabelle 2 [10]. Das ist ein direktes Mit-gegen-Ohne-Design, aber nur ein kleiner unabhängiger Studienbestand. Die Arbeit wurde durch eine interne Förderung der Pharmazie des Amsterdam UMC finanziert und erklärt keine konkurrierenden Interessen. Der Nullbefund reicht ohne unabhängige Wiederholung nicht für eine definitive Stufe
Quellen: 10
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03
Fläche unter der Kurve und Spitzenwert des Gesamt-Curcumins nach derselben hoch dosierten Curcumin-Zubereitung mit und ohne 20 mg Piperin
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Im selben direkten Vergleich mit 9 gesunden Männern lag die mediane Fläche unter der Kurve des Gesamt-Curcumins ohne Piperin bei 897 nM mal Stunden, Spannweite 122 bis 1475, und mit Piperin bei 524, Spannweite 26 bis 1724. Der mediane Spitzenwert lag ohne Piperin bei 44 nM, Spannweite 5,9 bis 102, und mit Piperin bei 35 nM, Spannweite 12 bis 81, Volltext Tabelle 2 [10]. Die Spannweiten überlappen breit, und der Volltext liefert für diesen Mit-gegen-Ohne-Vergleich kein Konfidenzintervall. Die Autoren fanden keine Beschleunigung oder Erhöhung der systemischen Aufnahme durch Piperin. Das ist ein kleiner, unabhängig akademisch finanzierter Studienbestand mit Nullbefund, kein belastbarer Gegenbeweis zur älteren Arbeit
Quellen: 10
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04
Fläche unter der Kurve des konjugierten Curcumins nach einem piperinhaltigen Mehrfach-Adjuvans-Präparat gegenüber nativem Curcumin
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine randomisierte Crossover-Studie mit 12 gesunden Erwachsenen verglich bei einer Einzeldosis von 207 mg Curcumin acht verschiedene Formulierungen. Das piperinhaltige Präparat enthielt weitere Adjuvanzien und war deshalb kein isolierter Piperin-Vergleich. Nachweisbar war nur konjugiertes, kein unkonjugiertes Curcumin. Die Fläche unter der Kurve über 24 Stunden war für das Mehrfach-Adjuvans-Präparat nicht signifikant höher als für natives Curcumin. Die von AQUANOVA stammenden Curcumin-Mizellen erzielten dagegen den stärksten Befund aller acht Formulierungen, mit einer 57-fach höheren Fläche unter der Kurve als natives Curcumin, und waren auch dem an zweiter Stelle liegenden Cyclodextrin-Komplex signifikant überlegen. Der zeitliche Verlauf zeigt keinen statistisch gesicherten Vorteil des Mehrfach-Adjuvans-Präparats: Die mittlere Zeit bis zum Spitzenwert lag numerisch bei 3,55 Stunden gegenüber 6,92 Stunden für natives Curcumin, unterschied sich zwischen den Formulierungen aber nicht signifikant. Die meisten Plasmakonzentrationen näherten sich innerhalb von 8 bis 24 Stunden wieder dem Ausgangswert. TISSO Naturprodukte GmbH und AQUANOVA AG finanzierten die klinische Studie teilweise. R.W. war TISSO-Beschäftigter, entwarf die Studie mit und stellte die Curcumin-Formulierungen bereit. J.F. war Berater von AQUANOVA und erhielt Honorare von dem Unternehmen. Damit fällt der stärkste Befund zugunsten der Formulierung eines Mitfinanzierers aus, während die Formulierung des anderen Mitfinanzierers keinen signifikanten Vorteil gegenüber nativem Curcumin zeigte. Diese Formulierungsstudie beantwortet nicht die isolierte Frage nach Curcumin mit oder ohne Piperin [2]
Quellen: 2
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05
Fläche unter der Kurve des unkonjugierten Curcumins beim Vergleich fünf verschiedener Handelsformulierungen in unterschiedlichen empfohlenen Dosierungen, ohne signifikanten Unterschied
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine randomisierte offene Crossover-Studie mit 30 gesunden Erwachsenen verglich fünf Handelsformulierungen in ihren jeweiligen empfohlenen Dosierungen. Darunter waren ein Standardextrakt mit 1500 mg und eine Kombination aus 1500 mg Curcuminoidextrakt und 15 mg Pfefferextrakt, nicht dieselbe Zubereitung mit und ohne Piperin. Die Flächen unter der Kurve des unkonjugierten Curcumins unterschieden sich zwischen den fünf Formulierungen nicht signifikant, Volltext Tabelle 4 [9]. Die Arbeit wurde vollständig von Naturex SA finanziert. Vier Autoren waren Naturex-Beschäftigte, ein weiterer war Forschungspartner. Naturex stellte sowohl den Standardextrakt als auch die eigene getestete Trockensuspension Turmipure Gold. Wegen unterschiedlicher Produkte und Dosierungen ist der Nullbefund kein isolierter Gegenbeweis zu einer Piperin-Wirkung
Quellen: 9
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06
Fläche unter der Kurve der Gesamt-Curcuminoide beim Vergleich fünf verschiedener Handelsformulierungen in unterschiedlichen empfohlenen Dosierungen
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In derselben von Naturex SA finanzierten Crossover-Studie unterschied sich die Fläche unter der Kurve der Gesamt-Curcuminoide zwischen der Piperin-Curcuminoid-Kombination und dem Standardextrakt nicht signifikant. Die Naturex-eigene Trockensuspension Turmipure Gold erreichte einen signifikant höheren Wert als die Piperin-Kombination, während die mizelläre Formulierung den höchsten absoluten Wert aller fünf Produkte erreichte [9]. Damit verlief ein Teil des Ergebnisses zugunsten des Sponsorprodukts, ohne dass dieses insgesamt den höchsten absoluten Wert hatte. Der Vergleich trennt einen Piperin-Effekt nicht von Formulierung und Dosis und wird deshalb nicht mit den direkten Mit-gegen-Ohne-Studien zu einer Widerspruchsstufe gebündelt
Quellen: 9
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07
Bioverfügbarkeit von Resveratrol bei gemeinsamer Einnahme, in einer kleinen Teilkohorte ohne messbaren Effekt auf den Blutspiegel
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Crossover-Studie mit 23 gesunden Erwachsenen prüfte 250 mg Resveratrol allein gegen 250 mg Resveratrol zusammen mit 20 mg Piperin, mit Kognitionstests, Stimmung, Blutdruck und Hirndurchblutung als Endpunkten bei allen 23 Teilnehmenden. Die Blutspiegel von Resveratrol und seinen Metaboliten wurden dagegen nicht bei diesen 23 gemessen, sondern in einer separaten, kleineren Kohorte von nur 6 Personen nach Gabe derselben Dosen; dort unterschieden sich die Werte zwischen den Bedingungen nicht signifikant, ein Effektmaß oder Konfidenzintervall dazu nennt das Abstract nicht. Bei einer Stichprobe von 6 ist dieser Nullbefund eine unterpowerte Messung und kein belastbarer Beleg dafür, dass Piperin den Resveratrol-Blutspiegel nicht verändert, sondern lediglich das, was bislang gemessen wurde. Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen piperine resveratrol und ergänzend ohne Beschränkung auf Humanstudien, es fand sich keine unabhängige Wiederholung dieser Messung [3]
Quellen: 3
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08
Durchblutung des Frontalhirns unter kognitiver Belastung bei gemeinsamer Einnahme mit Resveratrol, in einer einzelnen Studie stärker erhöht als unter Resveratrol allein
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In derselben Crossover-Studie mit 23 gesunden Erwachsenen [3] steigerte die Kombination aus 20 mg Piperin und 250 mg Resveratrol die Durchblutung des Frontalhirns während kognitiver Aufgaben signifikant stärker als Placebo und signifikant stärker als Resveratrol allein, das einzige signifikante Ergebnis dieser Studie. Die Autoren führen dies ausdrücklich nicht auf einen höheren Resveratrol-Blutspiegel zurück, da dieser sich in der separaten Teilkohorte nicht veränderte, sondern auf eine mögliche eigene Wirkung von Piperin auf die Bioeffizienz. Es handelt sich um eine einzelne, kleine Studie an einem physiologischen Messwert ohne unabhängige Wiederholung, nicht um einen kognitiven Leistungseffekt
Quellen: 3
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09
Kognitive Leistung, Stimmung und Blutdruck bei gemeinsamer Einnahme mit Resveratrol, ohne Effekt gegenüber Resveratrol allein
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In derselben Crossover-Studie mit 23 gesunden Erwachsenen [3] veränderte die Zugabe von 20 mg Piperin zu 250 mg Resveratrol weder die Ergebnisse der eingesetzten Kognitionstests noch die Stimmung noch den Blutdruck gegenüber Resveratrol allein. Ein Effektmaß oder Konfidenzintervall dazu nennt das Abstract nicht, es handelt sich um eine einzelne, kleine Studie ohne unabhängige Wiederholung
Quellen: 3
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10
Verbesserung der Aufnahme anderer Pflanzenstoffe als Curcumin oder Resveratrol, etwa Berberin, Boswelliasäuren, Epigallocatechingallat, Beta-Carotin oder Coenzym Q10
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Wird verbreitet als allgemeine Eigenschaft von Piperin dargestellt. Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen piperine und bioavailability zusammen mit dem jeweiligen Stoffnamen einzeln für Berberin, Boswelliasäuren, Epigallocatechingallat, Beta-Carotin und Coenzym Q10, mit und ohne Humanfilter. Für Berberin, Beta-Carotin und Coenzym Q10 fand sich kein Treffer. Für Boswelliasäuren fand sich nur eine narrative Übersichtsarbeit zu Curcumin-Kombinationspräparaten bei Sehnenbeschwerden, keine eigene kontrollierte Studie. Für Epigallocatechingallat fand sich eine Arbeit an Mäusen, die eine um das 1,3-fache höhere Blutspiegel-Fläche unter Piperin-Zugabe zeigte, aber keine Humanstudie. Wir haben dazu keine dem Menschen zurechenbare Studie geprüft
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11
Anregung der Verdauung und der Verdauungsenzyme
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Wird traditionell und in Marketingtexten häufig behauptet. Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen piperine gastric acid secretion und PubMed-Suche nach piperine digestive enzyme activity, mit und ohne Humanfilter. Es fand sich keine kontrollierte Humanstudie zu reinem Piperin oder Pfefferextrakt zu diesem Endpunkt. Wir haben dazu keine belastbare Studie geprüft
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12
Anregung des Stoffwechsels und Gewichtsregulation (Thermogenese)
Studienlage offenEinordnung und Einschränkungen
Mehrere randomisierte Studien zu Sättigung, Ruheenergieumsatz und Gewichtserhalt setzen Piperin ein, aber stets als einen von drei oder vier Wirkstoffen in einem Kombinationspräparat zusammen mit Capsaicinoiden, Epigallocatechingallat, L-Carnitin oder einem Grüntee-Extrakt. Der eigene Beitrag von Piperin lässt sich aus diesen Arbeiten nicht herauslösen. Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen piperine weight loss und PubMed-Suche nach black pepper extract weight loss, keine kontrollierte Studie mit Piperin allein gefunden. Wir haben dazu keine dem Stoff allein zurechenbare Studie geprüft
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Antioxidative Wirkung im Körper
Studienlage offenEinordnung und Einschränkungen
Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen piperine antioxidant, 18 Treffer. Die relevantesten davon sind fast ausschließlich Curcumin-Piperin-Kombinationspräparate bei Menschen mit einer diagnostizierten Stoffwechsel- oder Gelenkerkrankung, teils mit Beteiligung von Autoren des Piperin-Herstellers Sabinsa. Eine Studie mit Piperin allein ohne Curcumin war darunter nicht. Wir haben dazu keine dem Stoff allein zurechenbare Humanstudie geprüft
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Entzündungshemmende Wirkung im Körper
Studienlage offenEinordnung und Einschränkungen
Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen piperine anti-inflammatory, 15 Treffer, ebenfalls fast ausschließlich Curcumin-Piperin-Kombinationsstudien bei diagnostizierten Erkrankungen. Eine kontrollierte Humanstudie mit Piperin allein war darunter nicht. Wir haben dazu keine dem Stoff allein zurechenbare Humanstudie geprüft
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Unterstützung des Immunsystems
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Gesucht mit den PubMed-Suchbegriffen piperine immune function, kein Treffer mit Humanstudien-, Übersichts- oder Metaanalyse-Filter. Eine ungefilterte Suche fand vereinzelt Curcumin-Piperin-Kombinationsstudien bei Frauen mit zyklusabhängigen Beschwerden, aus denen sich ein eigener Piperin-Effekt nicht herauslösen lässt. Wir haben dazu keine dem Stoff allein zurechenbare Humanstudie geprüft
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Schmerzlinderung und Gelenkgesundheit
Studienlage offenEinordnung und Einschränkungen
Wird verbreitet behauptet, meist im Zusammenhang mit der Rolle von Piperin als Aufnahmeverstärker in Kombinationspräparaten mit anderen gelenkbezogenen Wirkstoffen. Eine dem Stoff Piperin allein zurechenbare Humanstudie zu Schmerz oder Gelenkfunktion haben wir nicht geprüft
Studien im Detail
Bioverfügbarkeit von Curcumin
Piperin wird in der Praxis fast nie wegen einer eigenen Wirkung eingesetzt, sondern als Verstärker der Aufnahme anderer Stoffe, allen voran von Curcumin. Die am häufigsten zitierte Zahl stammt aus einer einzelnen Arbeit von 1998. Nach 2 g Curcumin mit 20 mg Piperin waren die Serumkonzentrationen von 0,25 bis 1 Stunde nach der Gabe höher als nach Curcumin allein. Das Abstract gibt eine Steigerung der Bioverfügbarkeit um 2000 Prozent an, nennt aber weder die Zahl der Teilnehmenden noch Rohwerte, eine Fläche unter der Kurve oder ein Konfidenzintervall. Es unterscheidet auch nicht zwischen unkonjugiertem und konjugiertem Curcumin [1]. Der PubMed-Datensatz nennt eine akademische Affiliation und keine Interessenerklärung. Ein Ko-Autor heißt Majeed M. Eine spätere Quelle beschreibt eine Person gleichen Namens als Gründer und Vorsitzenden von Sabinsa Corporation beziehungsweise Sami Labs Limited [7]. Ob es sich um dieselbe Person handelt, ist mit den gelieferten Quellen nicht belegt. Deshalb wird der alten Arbeit weder Herstellerunabhängigkeit noch ein Interessenkonflikt zugeschrieben.
Den isolierten Piperin-Effekt prüft nur eine neuere Studie direkt. In einer Crossover-Studie mit 9 gesunden Männern wurde dieselbe AOV-Zubereitung laut Volltext als 2400 mg Curcuminprodukt, im Abstract als etwa 2280 mg Curcumin angegeben, mit und ohne 20 mg Piperin verglichen. Unkonjugiertes Curcumin blieb in beiden Bedingungen bei allen Teilnehmenden unter der Bestimmungsgrenze von 2 nM. Beim Gesamt-Curcumin lag die mediane Fläche unter der Kurve ohne Piperin bei 897 nM mal Stunden, Spannweite 122 bis 1475, und mit Piperin bei 524, Spannweite 26 bis 1724. Der mediane Spitzenwert lag ohne Piperin bei 44 nM, Spannweite 5,9 bis 102, und mit Piperin bei 35 nM, Spannweite 12 bis 81, Volltext Tabelle 2 [10]. Die Spannweiten überlappen breit, ein Konfidenzintervall für den Mit-gegen-Ohne-Vergleich wird nicht berichtet. Die Arbeit wurde intern durch die Pharmazie des Amsterdam UMC gefördert und erklärt keine konkurrierenden Interessen. Damit liegt ein unabhängig akademisch finanzierter Nullbefund vor, aber nur aus einem kleinen Studienbestand.
Die beiden weiteren Arbeiten beantworten andere Fragen. Eine Studie mit 12 gesunden Erwachsenen verglich bei 207 mg Curcumin acht Formulierungen. Das piperinhaltige Präparat enthielt mehrere Adjuvanzien und wurde gegen natives Curcumin geprüft. Nachweisbar war nur konjugiertes Curcumin. Die Fläche unter der Kurve war beim Mehrfach-Adjuvans-Präparat nicht signifikant höher als bei nativem Curcumin. Die von AQUANOVA stammenden Mizellen erzielten dagegen den stärksten Befund aller acht Formulierungen, mit einer 57-fach höheren Fläche unter der Kurve als natives Curcumin, und waren auch dem Cyclodextrin-Komplex signifikant überlegen. Die mittlere Zeit bis zum Spitzenwert lag beim Mehrfach-Adjuvans-Präparat numerisch bei 3,55 Stunden und beim nativen Curcumin bei 6,92 Stunden, unterschied sich zwischen den Formulierungen aber nicht signifikant. Die meisten Plasmakonzentrationen näherten sich innerhalb von 8 bis 24 Stunden wieder dem Ausgangswert. TISSO Naturprodukte GmbH und AQUANOVA AG finanzierten die klinische Studie teilweise. R.W. war TISSO-Beschäftigter, entwarf die Studie mit und stellte die Curcumin-Formulierungen bereit. J.F. war Berater von AQUANOVA und erhielt Honorare von dem Unternehmen. Der stärkste Befund fällt damit zugunsten der Formulierung eines Mitfinanzierers aus, während die Formulierung des anderen Mitfinanzierers keinen signifikanten Vorteil gegenüber nativem Curcumin zeigte. Dieser Vergleich isoliert weder Piperin noch unkonjugiertes Curcumin [2].
Eine Crossover-Studie mit 30 gesunden Erwachsenen verglich fünf Handelsformulierungen in ihren jeweils empfohlenen, unterschiedlichen Dosierungen [9]. Beim unkonjugierten Curcumin unterschieden sich die Flächen unter der Kurve nicht signifikant. Bei den Gesamt-Curcuminoiden unterschied sich die Piperin-Curcuminoid-Kombination nicht signifikant vom Standardextrakt. Die Naturex-eigene Trockensuspension Turmipure Gold lag über der Piperin-Kombination, während die mizelläre Formulierung den höchsten absoluten Wert aller fünf Produkte erreichte. Die Arbeit wurde vollständig von Naturex SA finanziert. Vier Autoren waren Naturex-Beschäftigte, ein weiterer war Forschungspartner. Das für das Sponsorprodukt günstige Ergebnis muss deshalb mit dieser Bindung gelesen werden. Es ist zugleich kein Mit-gegen-Ohne-Design und kann den isolierten Piperin-Effekt nicht widerlegen.
Diese Befunde werden nicht mehr zu einem scheinbaren Widerspruch gebündelt. Sie betreffen verschiedene Zubereitungen und teils verschiedene Messgrößen. Für die alte positive Studie und für jeden der neueren Befunde bleibt die Stufe jeweils bei Hinweisen. Eine Ursache für die unterschiedlichen Ergebnisse lässt sich aus diesen Quellen nicht belegen.
Bioverfügbarkeit und Wirkung in Kombination mit Resveratrol
Die bislang einzige Studie [3], die die Wirkverstärkung durch Piperin auch bei einem anderen Pflanzenstoff als Curcumin direkt gemessen hat, prüfte Resveratrol. Der Blutspiegel von Resveratrol und seinen Metaboliten wurde dabei nicht bei allen 23 Teilnehmenden gemessen, sondern nur in einer separaten, kleineren Kohorte von 6 Personen; dort fand sich kein signifikanter Unterschied durch die Piperin-Zugabe. Bei einer Stichprobe von 6 ist das eine unterpowerte Nullmessung, kein belastbarer Beleg gegen einen Effekt. Ebenso wenig veränderte sich bei den 23 Teilnehmenden, die die Kognitionstests, die Stimmungserfassung und die Blutdruckmessung durchliefen, eines dieser Ergebnisse gegenüber Resveratrol allein. Signifikant stärker erhöht war unter der Kombination dagegen die Durchblutung des Frontalhirns während kognitiver Aufgaben, sowohl gegenüber Placebo als auch gegenüber Resveratrol allein, das einzige signifikante Ergebnis der Studie. Die Autoren führen das ausdrücklich nicht auf einen höheren Resveratrol-Blutspiegel zurück. Das Bild ist also uneinheitlich innerhalb derselben Studie: kein Effekt auf den gemessenen Blutspiegel und auf Kognition, Stimmung oder Blutdruck, aber ein einzelner signifikanter Effekt auf einen physiologischen Messwert, ohne unabhängige Wiederholung.
Wozu wir keine Humanstudie zu Piperin allein geprüft haben
Piperin wird verbreitet eine ganze Reihe eigener Wirkungen zugeschrieben, darunter eine verdauungsfördernde, stoffwechselanregende, antioxidative, entzündungshemmende, immununterstützende und schmerzlindernde Wirkung. Zu jeder dieser Zuschreibungen haben wir über PubMed gesucht. Gefunden haben wir dabei vor allem zwei Arten von Arbeiten, die für eine Aussage über Piperin allein nicht taugen: Kombinationspräparate mit mehreren Wirkstoffen gleichzeitig, meist zusammen mit Curcumin, sowie Studien an Menschen mit einer bereits diagnostizierten Erkrankung, in denen sich der Piperin-Anteil nicht vom übrigen Präparat trennen lässt. Eine kontrollierte Humanstudie mit reinem Piperin oder Pfefferextrakt allein zu einem dieser Endpunkte war jeweils nicht darunter.
Ebenfalls verbreitet ist die Zuschreibung, Piperin verbessere allgemein die Aufnahme anderer Pflanzenstoffe als Curcumin oder Resveratrol, etwa von Berberin, Boswelliasäuren, Epigallocatechingallat, Beta-Carotin oder Coenzym Q10. Für Berberin, Beta-Carotin und Coenzym Q10 fand sich dazu keine Studie. Für Epigallocatechingallat fand sich eine Arbeit an Mäusen mit einer um das 1,3-fache höheren Blutspiegel-Fläche unter Piperin-Zugabe, aber keine Humanstudie, siehe Tier- und Laborstudien. Für Boswelliasäuren fand sich nur eine narrative Übersichtsarbeit zu Kombinationspräparaten, keine eigene kontrollierte Studie. Eine dem Menschen zurechenbare Studie zu diesem verbreiteten Stoffwissen haben wir nicht gefunden. Die einzelnen Suchen und Begründungen stehen in der Wirkungstabelle oben.
Tier- und Laborstudien
In der Arbeit von 1998 stieg die Curcumin-Serumkonzentration auch bei Ratten unter gemeinsamer Piperin-Gabe an, um 154 Prozent gegenüber Curcumin allein. In Zellkulturversuchen mit menschlichen Darmzellen (Caco-2) und in Untersuchungen an menschlichem Lebergewebe hemmte Piperin sowohl das Transportprotein P-Glykoprotein (Halbmaximale Hemmkonzentration 15,5 und 74,1 Mikromol pro Liter, je nach Substrat) als auch das Enzym CYP3A4 (Hemmkonstante 36 bis 77 Mikromol pro Liter, je nach Lebergewebeprobe), ohne dass dabei jemand Piperin eingenommen hätte. In einer Studie an Mäusen erhöhte Piperin außerdem die Bioverfügbarkeit des Grünteepolyphenols Epigallocatechingallat um das 1,3-fache. Aus keiner dieser Arbeiten folgt eine Wirkungsaussage für Menschen, die Piperin einnehmen. Die Konzentrationen, bei denen Piperin im Labor CYP3A4 und P-Glykoprotein hemmt, liegen im zweistelligen Mikromolbereich, siehe Sicherheit und Wechselwirkungen für den Vergleich mit den am Menschen tatsächlich gemessenen Piperin-Konzentrationen.
Sicherheit und Wechselwirkungen
Der wichtigste Punkt zu Piperin ist keine Wirkung, sondern eine Wechselwirkung. Piperin hemmt in Zellkultur- und Lebergewebeversuchen mit menschlichem Material zwei Systeme, über die der Körper viele Arzneistoffe abbaut oder wieder aus dem Blut entfernt: das Enzym CYP3A4 und das Transportprotein P-Glykoprotein, bei Konzentrationen im niedrigen bis mittleren zweistelligen Mikromolbereich (Halbmaximale Hemmkonzentration 15,5 und 74,1 Mikromol pro Liter für den Transport, Hemmkonstante 36 bis 77 Mikromol pro Liter für CYP3A4) [4]. Genau diese Eigenschaft macht Piperin als Aufnahmeverstärker nützlich, und genau sie macht es bei gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln potenziell zu einem Risiko.
Am Menschen ist das Bild gemischter, als der Labormechanismus vermuten lässt. Eine randomisierte, plazebokontrollierte Crossover-Studie mit 8 gesunden Erwachsenen prüfte eine standardisierte Curcuminoid-Piperin- Zubereitung mit 4 g Curcuminoiden und 24 mg Piperin pro Gabe gegen Placebo. Sie wurde viermal über 2 Tage gegeben. Für Midazolam, Flurbiprofen und Paracetamol fanden sich keine klinisch bedeutsamen Veränderungen der zentralen pharmakokinetischen Werte [8]. Im Volltext lag das geometrische Mittelverhältnis der Fläche unter der Kurve für Midazolam bei 0,91 mit einem 90-Prozent-Konfidenzintervall von 0,75 bis 1,11, für Flurbiprofen bei 0,97 mit 0,93 bis 1,00 und für Paracetamol bei 0,98 mit 0,91 bis 1,05. Der Paracetamol-Spitzenwert stieg leicht auf ein Mittelverhältnis von 1,13 mit 1,01 bis 1,27, ohne entsprechende Veränderung der Fläche unter der Kurve, Volltext Tabellen 1, 3 und 4 [8].
Die Herstellerbindung dieser Studie ist nicht nur möglich, sondern im Volltext erklärt. Sabinsa stellte Prüfpräparat und Placebo bereit. Badmaev V war früherer und Majeed M damaliger Mitarbeiter von Sabinsa. Die finanzielle Förderung kam zugleich aus mehreren NIH-Mitteln. Der weitgehende Nullbefund lief damit gegen das wirtschaftliche Interesse am bereitgestellten Präparat, was seine Richtung stärkt, nicht aber die Präzision der kleinen und nur 2 Tage dauernden Studie. Die unkonjugierten Piperin-Konzentrationen lagen im Plasma durchgehend unter der Nachweisgrenze von 0,6 Mikromol pro Liter, deutlich unter den Konzentrationen im zweistelligen Mikromolbereich, die in der Laborarbeit nötig waren, um CYP3A4 und P-Glykoprotein zu hemmen [4, 8].
Zugleich liegen zu einzelnen Arzneistoffen zwei unabhängige klinische Interaktionsstudien sowie eine systematische Übersichtsarbeit vor, die in dieselbe Richtung wie der Labormechanismus zeigen. In einer randomisierten, plazebokontrollierten Crossover-Pilotstudie mit 8 gesunden Männern erhöhten 20 mg Piperin die Blutspiegel-Fläche unter der Kurve des antiretroviralen Arzneistoffs Nevirapin um rund 170 Prozent gegenüber Nevirapin allein [11]. Im PubMed-Datensatz dieser Arbeit von 2007 ist das Feld für die Interessenerklärung leer, und beide Autoren sind ausschließlich einer klinisch-pharmakologischen Universitätsabteilung zugeordnet, ohne erkennbare Verbindung zu einem Piperin- oder Arzneimittelhersteller; darauf stützt sich die Einordnung als unabhängig. Eine systematische Übersichtsarbeit aus 12 eingeschlossenen Arbeiten enthält zur gemeinsamen Einnahme von Piperin und Phenytoin genau drei Humanstudien. Zwei davon sind sehr niedrig bewertete quasi-experimentelle Studien, die dritte wurde als moderat bewertet. Die Autoren bezeichnen die Befunde als widersprüchlich und empfehlen wegen möglicher Erhöhungen von Aufnahme und Plasmaspiegel eine Überwachung [5]. Die Übersicht wurde durch die University of Cuenca finanziert und erklärt keine kommerziellen oder finanziellen Interessenkonflikte. In einer randomisierten kontrollierten Studie an 216 Teilnehmenden mit Lungentuberkulose erzielte eine Formulierung mit niedrig dosiertem Rifampicin (200 mg) plus 10 mg Piperin pro Tag (Risorine) eine der konventionellen, höher dosierten Rifampicin-Standardtherapie vergleichbare bis leicht überlegene Sputumkonversion und Heilungsrate bei selteneren Leberenzymanstiegen; diese Studie hat selbst keine Blutspiegel gemessen, sondern Sputumkonversion, Heilungsrate und Leberenzyme. Die Autoren führen den klinischen Effekt der niedrigeren Rifampicin-Dosis auf eine höhere Bioverfügbarkeit durch Piperin zurück, ohne dafür in dieser Arbeit eigene Blutspiegeldaten vorzulegen [6].
Das Gesamtbild ist damit gemischt, nicht einheitlich: ein plausibler, an menschlichem Gewebe gezeigter Mechanismus; eine Studie mit etablierten Sondensubstanzen bei 24 mg Piperin, die am Menschen nichts findet; und zwei klinische Interaktionsstudien mit einzelnen Arzneistoffen, die in dieselbe Richtung wie der Mechanismus zeigen. Wer Arzneimittel einnimmt, die über CYP3A4 oder P-Glykoprotein verstoffwechselt werden, etwa aus den Gruppen der Blutgerinnungshemmer, Immunsuppressiva, Kalziumkanalblocker, bestimmter Mittel gegen Krampfanfälle oder antiretroviraler Arzneistoffe, sollte die gleichzeitige Einnahme von Piperin trotz dieser gemischten Datenlage mit einem Arzt oder Apotheker abstimmen, weil einzelne Arzneistoffe in kontrollierten Studien tatsächlich betroffen waren.
In den zitierten Studien war Piperin in den geprüften Mengen überwiegend gut verträglich. Eine eigene Studie zur Verträglichkeit sehr hoher Dosen liegt uns nicht vor.
Quellen zum Nachlesen
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Randomisierte Crossover-Studie, n=12, teilweise von TISSO Naturprodukte GmbH und AQUANOVA AG finanziert, R.W. als TISSO-Beschäftigter und Formulierungsbereitsteller, J.F. als AQUANOVA-Berater mit Honoraren · 2021
Increasing Post-Digestive Solubility of Curcumin Is the Most Successful Strategy to Improve its Oral Bioavailability: A Randomized Cross-Over Trial in Healthy Adults and In Vitro Bioaccessibility Experiments.
Flory S, Sus N, Haas K, Jehle S, Kienhöfer E, Waehler R, Adler G, Venturelli S, Frank J. Mol Nutr Food Res
Zur Zuschreibung: 04
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03
Randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Crossover-Studie, n=23 · 2014
Effects of resveratrol alone or in combination with piperine on cerebral blood flow parameters and cognitive performance in human subjects: a randomised, double-blind, placebo-controlled, cross-over investigation.
Wightman EL, Reay JL, Haskell CF, Williamson G, Dew TP, Kennedy DO. Br J Nutr
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Systematische Übersichtsarbeit, 12 eingeschlossene Arbeiten, universitär finanziert und ohne erklärte kommerzielle Interessenkonflikte · 2025
Optimizing phenytoin therapy: a systematic review of clinically relevant food and herb interactions.
Orellana-Paucar AM, Mosquera-Lopez ET, Bustamante-Alvarez NM, Machado-Orellana MG, Vintimilla-Rojas DA, Atiencia-Palacios JD, Espinoza-Fajardo AC. Front Pharmacol
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Randomisierte kontrollierte Phase-III-Studie, n=216 · 2017
A Randomized, Controlled, Phase III Clinical Trial to Evaluate the Efficacy and Tolerability of Risorine with Conventional Rifampicin in the Treatment of Newly Diagnosed Pulmonary Tuberculosis Patients.
Patel N, Jagannath K, Vora A, Patel M, Patel A. J Assoc Physicians India
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Randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Studie, zitiert wegen ihrer Interessenkonflikt-Erklärung zum Autor Majeed M · 2018
Effects of Curcuminoids Plus Piperine on Glycemic, Hepatic and Inflammatory Biomarkers in Patients with Type 2 Diabetes Mellitus: A Randomized Double-Blind Placebo-Controlled Trial.
Panahi Y, Khalili N, Sahebi E, Namazi S, Simental-Mendía LE, Majeed M, Sahebkar A. Drug Res (Stuttg)
Zur Zuschreibung: 01
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08
Randomisierte, plazebokontrollierte Sechs-Wege-Crossover-Studie, n=8, mit etablierten Sondensubstanzen für CYP3A, CYP2C9, UGT und SULT, durch NIH-Mittel gefördert, Prüfmaterial von Sabinsa und zwei Ko-Autoren als früherer beziehungsweise damaliger Sabinsa-Mitarbeiter erklärt · 2013
Effect of a herbal extract containing curcumin and piperine on midazolam, flurbiprofen and paracetamol (acetaminophen) pharmacokinetics in healthy volunteers.
Volak LP, Hanley MJ, Masse G, Hazarika S, Harmatz JS, Badmaev V, Majeed M, Greenblatt DJ, Court MH. Br J Clin Pharmacol
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09
Randomisierte, offene Crossover-Studie, n=30, vollständig von Naturex SA finanziert, vier Autoren als Naturex-Beschäftigte erklärt · 2021
Pharmacokinetics of a Single Dose of Turmeric Curcuminoids Depends on Formulation: Results of a Human Crossover Study.
Fança-Berthon P, Tenon M, Bouter-Banon SL, Manfré A, Maudet C, Dion A, Chevallier H, Laval J, van Breemen RB. J Nutr
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10
Crossover-Studie, n=9, durch interne Förderung der Pharmazie des Amsterdam UMC finanziert, keine erklärten konkurrierenden Interessen · 2025
A pharmacokinetic study and critical reappraisal of curcumin formulations enhancing bioavailability.
Kroon MAGM, van Laarhoven HWM, Swart EL, van Tellingen O, Kemper EM. iScience
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11
Randomisierte, plazebokontrollierte Crossover-Pilotstudie, n=8, kein deklarierter Interessenkonflikt, rein akademische Affiliation · 2007
Influence of piperine on the pharmacokinetics of nevirapine under fasting conditions: a randomised, crossover, placebo-controlled study.
Kasibhatta R, Naidu MU. Drugs R D
Bei H.P.N
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