Kupfer

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Spurenelemente

Cu · Kupfergluconat · Kupfersulfat · Kupfercitrat · Kupferbisglycinat

H.P.N · Datenstand 2026-09-08 · 13 Zuschreibungen im Überblick

Kupfer ist ein essenzielles Spurenelement mit acht zugelassenen EFSA-Angaben, die alle dieselbe rechtliche Grundlage teilen, die Grundfunktion des Nährstoffs bei ausreichender Zufuhr. Keine dieser Angaben belegt, dass eine Kupfergabe über den Bedarf hinaus zusätzlich etwas bewirkt. Für die Aufnahme spielt außerdem die eingesetzte Kupferverbindung eine Rolle, Kupfergluconat, Kupfersulfat, Kupfercitrat und Kupferbisglycinat unterscheiden sich darin, wo eine unten zitierte Studie das offenlegt, steht das in der jeweiligen Zeile.

Auf einen Blick

Was es ist
Kupfer ist ein essenzielles Spurenelement und Cofaktor mehrerer Enzyme, unter anderem der Cytochrom-c-Oxidase, der Superoxiddismutase, der Tyrosinase und der Lysyloxidase. Ein erwachsener Körper enthält schätzungsweise 50 bis 150 mg Kupfer, vor allem gebunden in Leber, Gehirn, Herz und Skelettmuskulatur
Form, die je nach Verbindung unterschiedliche Aufnahme
In Nahrungsergänzungsmitteln kommen unterschiedliche Kupferverbindungen zum Einsatz, unter anderem Kupfergluconat, Kupfersulfat, Kupfercitrat und der Aminosäure-Chelatkomplex Kupferbisglycinat. Diese Verbindungen unterscheiden sich in ihrer Löslichkeit und möglicherweise in ihrer Aufnahme, direkte Vergleichsstudien am Menschen zwischen allen vier Formen haben wir nicht gefunden. Wo eine unten zitierte Studie eine bestimmte Verbindung eingesetzt hat, steht das in der jeweiligen Zeile, mehrere der zitierten Humanstudien nennen die eingesetzte Verbindung im verfügbaren Abstract gar nicht
Übliche Studiendosis
Reicht von 0,15 mg, dem Mindestgehalt für eine Kupferquelle nach EU-Recht, über 2 bis 3 mg pro Tag in den meisten Interventionsstudien bis zu 7 bis 10 mg pro Tag in den Studien, die der EFSA-Sicherheitsbewertung zugrunde liegen
Sicherheitshinweis
Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU (SCF) legte 2003 einen Tolerable Upper Intake Level von 5 mg Kupfer pro Tag für Erwachsene fest, von der EFSA 2006 übernommen. Grundlage war ein No Observed Adverse Effect Level von 10 mg pro Tag aus einer Studie mit sieben gesunden Erwachsenen über 12 Wochen ohne Effekt auf die Leberfunktion, dazu ein Unsicherheitsfaktor von 2 für die Variabilität in der Bevölkerung [2]. Für Schwangerschaft und Stillzeit galt dieser Wert ausdrücklich nicht, weil zu wenig Daten vorlagen. Eine Neubewertung der EFSA aus dem Jahr 2023 ersetzte den festen Tageswert durch eine körpergewichtsbezogene akzeptable Tagesdosis von 0,07 mg pro kg Körpergewicht (rund 4,9 mg bei 70 kg) und bestätigte, dass bei einer Aufnahme bis 5 mg pro Tag keine Kupferanreicherung in der Leber zu erwarten ist [3]. Eine hohe Zinkzufuhr senkt die Kupferaufnahme, weil Zink die Bildung von Metallothionein in der Darmschleimhaut anregt, das Kupfer bindet und seinen Übertritt in den Körper verringert. In einer kontrollierten Ernährungsstudie an neun Männern reduzierte bereits eine Zinkzufuhr von 18,5 mg pro Tag bei einer konstant gehaltenen Kupferzufuhr von 2,6 mg pro Tag nach einwöchiger Verzögerung die Kupferretention [4]. Mehrere Fallberichte beschreiben eine sideroblastische Anämie und Neutropenie durch Kupfermangel bei chronisch hoher Zinkzufuhr aus rezeptfreien Nahrungsergänzungsmitteln oder zinkhaltiger Prothesenhaftcreme, die sich nach Absetzen des Zinks und Kupfergabe zurückbildete [5][6]. Häufig genannt wird eine Orientierungsspanne von etwa 10 bis 15 Teilen Zink auf einen Teil Kupfer als Schwelle, oberhalb der das Risiko für einen Kupfermangel steigt, eine einzelne offiziell festgelegte EU-Verhältniszahl dafür gibt es aber nicht

Was diesem Stoff zugesprochen wird

Was die Studien hergeben.

Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.

  1. 01

    Normales Bindegewebe (Kupfer)

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene EFSA-Angabe bei ausreichender Kupferzufuhr aus einer Kupferquelle, sie beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs und nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus.

    Ausführlicher Nachweis

    Zugelassene EFSA-Angabe für den Nährstoff Kupfer (Verordnung (EU) Nr. 432/2012), Wortlaut "Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe bei", EFSA-Journal-Referenz 2009;7(9)1211, EFSA-Kennungen 265, 271 und 1722. Bedingung ist, dass das Lebensmittel die Mindestanforderungen an eine Kupferquelle gemäß dem Anhang der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 erfüllt, das heißt mindestens 15 Prozent des Nährstoffbezugswerts von 1 mg Kupfer je 100 g, je 100 ml oder je Portion, also 0,15 mg. Beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs, nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus

    Quellen: 1

  2. 02

    Normaler Energiestoffwechsel (Kupfer)

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene EFSA-Angabe bei ausreichender Kupferzufuhr aus einer Kupferquelle, sie beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs und nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus.

    Ausführlicher Nachweis

    Zugelassene EFSA-Angabe für den Nährstoff Kupfer (Verordnung (EU) Nr. 432/2012), Wortlaut "Kupfer trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei", EFSA-Journal-Referenzen 2009;7(9)1211 und 2011;9(4)2079, EFSA-Kennungen 266 und 1729. Gleiche Bedingung wie bei der Bindegewebe-Angabe, Mindestgehalt einer Kupferquelle von 0,15 mg je 100 g, je 100 ml oder je Portion. Beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs, nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus

    Quellen: 1

  3. 03

    Normale Funktion des Nervensystems (Kupfer)

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene EFSA-Angabe bei ausreichender Kupferzufuhr aus einer Kupferquelle, sie beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs und nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus.

    Ausführlicher Nachweis

    Zugelassene EFSA-Angabe für den Nährstoff Kupfer (Verordnung (EU) Nr. 432/2012), Wortlaut "Kupfer trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei", EFSA-Journal-Referenzen 2009;7(9)1211 und 2011;9(4)2079, EFSA-Kennungen 267 und 1723. Gleiche Bedingung wie bei der Bindegewebe-Angabe. Beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs, nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus

    Quellen: 1

  4. 04

    Normale Haarpigmentierung (Kupfer)

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene EFSA-Angabe bei ausreichender Kupferzufuhr aus einer Kupferquelle, gestützt auf die Rolle von Kupfer als Cofaktor der Tyrosinase, sie beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs und nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus.

    Ausführlicher Nachweis

    Zugelassene EFSA-Angabe für den Nährstoff Kupfer (Verordnung (EU) Nr. 432/2012), Wortlaut "Kupfer trägt zu einer normalen Haarpigmentierung bei", EFSA-Journal-Referenz 2009;7(9)1211, EFSA-Kennungen 268 und 1724. Gleiche Bedingung wie bei der Bindegewebe-Angabe. Kupfer ist Cofaktor der Tyrosinase, des Schlüsselenzyms der Melaninsynthese, das ist die Grundlage der Angabe. Beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs, nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus, eine zusätzliche Kupfergabe ohne Mangel verstärkt die Pigmentierung laut dieser Angabe nicht

    Quellen: 1

  5. 05

    Normaler Eisentransport im Körper (Kupfer)

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene EFSA-Angabe bei ausreichender Kupferzufuhr aus einer Kupferquelle, sie beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs und nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus.

    Ausführlicher Nachweis

    Zugelassene EFSA-Angabe für den Nährstoff Kupfer (Verordnung (EU) Nr. 432/2012), Wortlaut "Kupfer trägt zu einem normalen Eisentransport im Körper bei", EFSA-Journal-Referenz 2009;7(9)1211, EFSA-Kennungen 269, 270 und 1727. Gleiche Bedingung wie bei der Bindegewebe-Angabe. Beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs, nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus

    Quellen: 1

  6. 06

    Normale Hautpigmentierung (Kupfer)

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene EFSA-Angabe bei ausreichender Kupferzufuhr aus einer Kupferquelle, gestützt auf dieselbe Tyrosinase-Cofaktor-Rolle wie die Angabe zur Haarpigmentierung, sie beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs und nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus.

    Ausführlicher Nachweis

    Zugelassene EFSA-Angabe für den Nährstoff Kupfer (Verordnung (EU) Nr. 432/2012), Wortlaut "Kupfer trägt zu einer normalen Hautpigmentierung bei", EFSA-Journal-Referenz 2009;7(9)1211, EFSA-Kennungen 268 und 1724, dieselben Kennungen wie bei der Haarpigmentierungs-Angabe, beide Angaben stützen sich auf dieselbe zugrunde liegende EFSA-Bewertung der Tyrosinase-Cofaktor-Rolle von Kupfer. Gleiche Bedingung wie bei der Bindegewebe-Angabe. Beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs, nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus, eine zusätzliche Kupfergabe ohne Mangel verstärkt die Bräunung oder Pigmentierung laut dieser Angabe nicht

    Quellen: 1

  7. 07

    Normale Funktion des Immunsystems (Kupfer)

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene EFSA-Angabe bei ausreichender Kupferzufuhr aus einer Kupferquelle, sie beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs und nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus.

    Ausführlicher Nachweis

    Zugelassene EFSA-Angabe für den Nährstoff Kupfer (Verordnung (EU) Nr. 432/2012), Wortlaut "Kupfer trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei", EFSA-Journal-Referenzen 2009;7(9)1211 und 2011;9(4)2079, EFSA-Kennungen 264 und 1725. Gleiche Bedingung wie bei der Bindegewebe-Angabe. Beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs, nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus, unten stehen zusätzlich einzelne Studienbefunde zur Immunfunktion bei einer Kupferzufuhr über den Bedarf hinaus

    Quellen: 1

  8. 08

    Schutz der Zellen vor oxidativem Stress (Kupfer)

    Behördlich gesichert
    Einordnung und Einschränkungen

    Zugelassene EFSA-Angabe bei ausreichender Kupferzufuhr aus einer Kupferquelle, gestützt auf die Rolle von Kupfer im antioxidativen Enzym Superoxiddismutase, sie beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs und nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus.

    Ausführlicher Nachweis

    Zugelassene EFSA-Angabe für den Nährstoff Kupfer (Verordnung (EU) Nr. 432/2012), Wortlaut "Kupfer trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen", EFSA-Journal-Referenz 2009;7(9)1211, EFSA-Kennungen 263 und 1726. Gleiche Bedingung wie bei der Bindegewebe-Angabe. Grundlage ist die Rolle von Kupfer als Cofaktor der Kupfer-Zink-Superoxiddismutase. Beschreibt die Grundfunktion des Nährstoffs, nicht einen zusätzlichen Nutzen einer Einnahme über den Bedarf hinaus

    Quellen: 1

  9. 09

    Gesamtcholesterin, LDL- und HDL-Cholesterin unter zusätzlicher Kupfergabe, ohne Unterschied zu Placebo

    Nicht bestätigt
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine Meta-Analyse aus 5 randomisierten, plazebokontrollierten Studien mit 176 Teilnehmenden fand für Gesamtcholesterin, LDL- und HDL-Cholesterin keinen signifikanten Unterschied zwischen zusätzlicher Kupfergabe und Kontrolle.

    Ausführlicher Nachweis

    Meta-Analyse aus 5 randomisierten, plazebokontrollierten Studien mit zusammen 176 Teilnehmenden. Verglichen mit Kontrolle zeigte sich unter Kupfergabe kein signifikanter Unterschied bei Gesamtcholesterin (standardisierte Mittelwertdifferenz minus 0,05, 95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,52 bis 0,43), LDL-Cholesterin (0,22, minus 0,46 bis 0,89) oder HDL-Cholesterin (0,18, minus 0,14 bis 0,49). Die Autoren schließen, dass Kupfergabe die Blutfette in ihrer Auswertung nicht verändert hat. Finanziert über ein Forschungsstipendium der chinesischen Nationalen Naturwissenschaftsstiftung, kein Hinweis auf Industriefinanzierung, PubMed führt kein Interessenkonflikt-Feld zu dieser Arbeit. Die bei PubMed hinterlegte Literaturliste dieser Meta-Analyse umfasst 21 Titel und enthält DiSilvestro 2012, Rojas-Sobarzo 2013 und die venezolanische Arbeit von 2004, alle drei unten gesondert zitierten Studien lagen ihr also vor. Die beiden randomisierten davon gehören damit zum selben Studienbestand und sind keine zusätzliche unabhängige Bestätigung, die nicht randomisierte venezolanische Arbeit hat die Meta-Analyse gesehen und nicht in ihre Auswertung genommen. Welche fünf randomisierten Studien genau eingeschlossen wurden, steht nur im Volltext, der uns nicht vorlag, in der Literaturliste kommen sechs Studien dafür infrage. Dazu gehört die Einordnung, dass 176 Teilnehmende aus fünf Studien eine schmale Grundlage sind und die Intervalle entsprechend weit ausfallen, beim LDL-Cholesterin von minus 0,46 bis plus 0,89, ein mittelgroßer Effekt in eine der beiden Richtungen ist damit nicht ausgeschlossen. DiSilvestro 2012 prüfte Kupferglycinat mit 2 mg Kupfer pro Tag über 8 Wochen bei Erwachsenen mit mäßig erhöhtem Cholesterin und fand keinen signifikanten Unterschied bei Gesamt-, LDL- oder HDL-Cholesterin gegenüber Placebo, die Teilnehmerzahl nennt das verfügbare Abstract nicht. Rojas-Sobarzo 2013 prüfte Kupfersulfat mit 8 mg pro Tag über 6 Monate bei 60 gesunden chilenischen Männern (30 je Gruppe) und fand ebenfalls keinen signifikanten Effekt auf das Lipidprofil oder die Leberfunktion, beide Studien setzten damit unterschiedliche Kupferverbindungen und Dosen ein. Eine ältere, methodisch schwächere Arbeit an 73 hyperlipämischen venezolanischen Patienten unter 5 mg Kupfer pro Tag über 45 Tage gegenüber 73 nicht randomisiert zugeteilten, nur nach Merkmalen abgeglichenen Kontrollpersonen berichtet dagegen eine Senkung von Gesamtcholesterin, Triglyceriden und LDL-Cholesterin, gestützt allein auf Korrelationskoeffizienten statt auf einen Gruppenunterschied, ohne Randomisierung und ohne dass die eingesetzte Kupferverbindung genannt wird, diese Arbeit ändert wegen der schwachen Methodik nichts am Bild der randomisierten Evidenz

    Quellen: 7, 8, 9, 10

  10. 10

    Kupferabhängige Enzymaktivität im Blut, Erythrozyten-Superoxiddismutase und Coeruloplasmin, unter zusätzlicher Kupfergabe erhöht

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Zwei kleine Studien fanden unter zusätzlicher Kupfergabe eine erhöhte Aktivität kupferabhängiger Enzyme im Blut, eine davon ohne begleitende Veränderung von CRP, Homocystein oder Cholesterin, die andere ohne parallele Placebogruppe.

    Ausführlicher Nachweis

    DiSilvestro 2012, randomisierte, plazebokontrollierte Studie an gesunden Erwachsenen mittleren Alters mit mäßig erhöhtem Cholesterin, prüfte Kupferglycinat mit 2 mg Kupfer pro Tag über 8 Wochen, die Teilnehmerzahl nennt das verfügbare Abstract nicht. Kupfer, nicht aber Placebo, erhöhte die Aktivität der Erythrozyten-Superoxiddismutase 1 und des Plasma-Coeruloplasmins signifikant, während CRP, Homocystein sowie Gesamt-, LDL- und HDL-Cholesterin unverändert blieben, oxidiertes LDL sank im Mittel, aber uneinheitlich. Turnlund 2004 hält als zusätzlichen, methodisch schwächeren Befund fest, dass bei 9 Männern eine Kupferzufuhr von 7,8 mg pro Tag über 129 Tage freilebender Bedingungen und anschließend 7,8 mg pro Tag unter kontrollierten Stationsbedingungen gegenüber einer vorausgehenden Phase mit 1,6 mg Kupfer pro Tag die Coeruloplasmin-Aktivität, die Benzylaminoxidase-Aktivität und die Erythrozyten-Superoxiddismutase signifikant erhöhte. Dieses Design ist eine feste Abfolge von Diätphasen an denselben Männern ohne parallele, gleichzeitige Placebogruppe, ein Zeiteffekt lässt sich von einem Kupfereffekt darin nicht sauber trennen, das Abstract nennt zudem keine Effektstärken mit Intervall, nur die qualitative Aussage signifikant erhöht. Welche Kupferverbindung in beiden Studien eingesetzt wurde, nennt keines der beiden verfügbaren Abstracts

    Quellen: 8, 11

  11. 11

    Mitogen-stimulierte Lymphozytenantwort bei Kupferzufuhr über dem Bedarf, in einer Studie vermindert

    Hinweise
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine kleine, faktoriell angelegte Studie fand bei zusätzlicher Kupfergabe über 12 Wochen eine im Mittel niedrigere mitogenstimulierte Lymphozytenantwort als ohne zusätzliches Kupfer, die Auswertung ist durch eine gleichzeitig geprüfte Chromgabe verschachtelt und deshalb nicht eindeutig auf Kupfer allein zurückzuführen.

    Ausführlicher Nachweis

    Rhee 2002, randomisierte 2-mal-2-faktorielle Studie an hypercholesterinämischen postmenopausalen Frauen, prüfte über 12 Wochen 0,394 g Lactose als Placebo, 200 Mikrogramm Chrom, 3,0 mg Kupfer oder beides zusammen, 40 randomisiert, 29 ausgewertet nach Ausschlüssen wegen Diabetes, Studienabbruch oder fehlender Blutentnahme. Bei ConA-Stimulation mit 100 Mikrogramm pro Milliliter war der Stimulationsindex nach 12 Wochen im Haupteffekt für Kupfer, gemittelt über beide Chrom-Stufen und damit unter Einschluss der reinen Placebogruppe, signifikant niedriger als ohne zusätzliches Kupfer (p kleiner 0,02, sowohl für den Wert nach 12 Wochen als auch für die Veränderung gegenüber dem Ausgangswert). Der im Abstract der Studie hervorgehobene Vergleich, wonach die Kupfergruppe niedriger lag als die Chromgruppe, ist ein anderer, engerer Vergleich als der Haupteffekt und keine direkte Kupfer-gegen-Placebo-Aussage. Der direkte Gruppenvergleich Kupfer allein gegenüber Placebo allein zeigte zahlenmäßig ebenfalls eine niedrigere Veränderung (minus 12,3 gegenüber plus 30,8 Punkten Stimulationsindex), eine eigene Signifikanzprüfung für genau diesen Zweiergruppenvergleich nennt die Arbeit nicht gesondert, zudem war die Kupfer-Chrom-Interaktion bei der niedrigeren ConA-Konzentration von 50 Mikrogramm pro Milliliter statistisch signifikant, was die Zuordnung des Effekts allein auf Kupfer zusätzlich erschwert. Welche Kupferverbindung eingesetzt wurde, nennt der verfügbare Volltext nicht. Finanziert durch eine Forschungsstelle des US-Bundesstaats Oklahoma, kein Hinweis auf einen Interessenkonflikt. Als schwächere, aber gleichgerichtete Zusatzbeobachtung berichtet Turnlund 2004 an denselben 9 Männern aus der oben genannten Enzymaktivitäts-Zeile, dass der Antikörpertiter gegen den Beijing-Grippestamm nach Impfung unter der höheren, länger dauernden Kupferzufuhr niedriger ausfiel als ohne zusätzliches Kupfer, auch hier ohne parallele Placebogruppe und ohne im Abstract genannte Effektstärke

    Quellen: 11, 12

  12. 12

    Kognitive Gesamtfunktion bei älteren Erwachsenen unter Zink-plus-Kupfer-Gabe, ohne Unterschied zu Placebo

    Nicht bestätigt
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer großen randomisierten Studie unterschied sich unter einer Kombination aus Zink und Kupfer die kognitive Gesamtfunktion nach median 6,9 Jahren nicht von Placebo, ebenso wenig das episodische Gedächtnis und die Exekutivfunktion. Die Cochrane-Auswertung nennt das mittelsichere Evidenz für keinen oder nur einen geringen Effekt. Geprüft wurde eine Kombination aus Zink und Kupfer, nicht Kupfer allein, und mit Kupferoxid eine vergleichsweise schlecht lösliche Verbindung.

    Ausführlicher Nachweis

    Die AREDS-Studie (Yaffe 2004) randomisierte Teilnehmende mit erhöhtem Risiko für das Fortschreiten einer altersbedingten Makuladegeneration auf täglich Antioxidantien (Vitamin C 500 mg, Vitamin E 400 IE, Betacarotin 15 mg), Zinkoxid 80 mg plus Kupferoxid 2 mg, beides zusammen oder Placebo. Bei 2166 der Teilnehmenden wurde nach median 6,9 Jahren eine kognitive Testbatterie mit 6 Tests durchgeführt, die Behandlungsgruppen unterschieden sich in keinem der 6 Tests signifikant (p größer 0,05 für alle), das Abstract selbst nennt keine Effektstärken mit Intervall. Eine Cochrane-Übersicht (Rutjes 2018) aus 28 eingeschlossenen Studien mit über 83000 Teilnehmenden zu Vitamin- und Mineralstoff-Supplementierung und Kognition wertet aus dieser Studie gezielt den Vergleich der Zink-plus-Kupfer-Gruppe gegen die Placebogruppe aus, mit 1072 Teilnehmenden dieser beiden Arme, und findet mittelsichere Evidenz für keinen oder nur einen geringen Effekt auf die kognitive Gesamtfunktion sowie auf das Auftreten kognitiver Beeinträchtigung nach 5 bis 10 Jahren. Der gemessene Wert ist eine Mittelwertdifferenz von 0,6 Punkten auf dem Modified Mini-Mental State Examination (3MS), 95-Prozent-Konfidenzintervall minus 0,19 bis 1,39, und diese Skala reicht von 0 bis 100 Punkten, nicht von 0 bis 30. Bei einem Ausgangswert von 92,1 Punkten in der Placebogruppe wäre selbst die obere Grenze des Intervalls von 1,39 Punkten kein spürbarer Unterschied. Dieselbe Cochrane-Auswertung findet für das episodische Gedächtnis eine Mittelwertdifferenz von minus 0,7 (minus 1,74 bis 0,34) und für die Exekutivfunktion minus 0,3 (minus 0,89 bis 0,29), beide Werte zeigen zahlenmäßig zur schlechteren Seite und sind ebenfalls nicht gesichert. Von den 28 in dieser Cochrane-Übersicht eingeschlossenen Studien betrifft nur diese eine Kupfer, in Kombination mit Zink, kein weiterer Primärstudienbestand zu Kupfer und Kognition liegt der Übersicht zugrunde. Eine neuere, diese von 2018 ablösende Übersicht zu Kupfer oder zu Zink-plus-Kupfer und Kognition haben wir gesucht und nicht gefunden. Die eingesetzte Kupferverbindung war Kupferoxid, eine Verbindung mit vergleichsweise geringer Löslichkeit, nicht Kupferbisglycinat, und die Studie war ursprünglich für eine Augenerkrankung angelegt, nicht für einen kognitiven Endpunkt, die Cochrane-Autoren sehen darin aber keine Einschränkung der Übertragbarkeit der kognitiven Ergebnisse

    Quellen: 13, 14

  13. 13

    Immunmodulatorische Effekte auf Zytokine menschlicher Immunzellen in der Zellkultur (Kupferbisglycinat)

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    Eine Zellkulturstudie an menschlichen Immunzellen, nicht an lebenden Menschen, fand unter Kupferbisglycinat dosisabhängige Veränderungen der Zytokinausschüttung.

    Ausführlicher Nachweis

    Areesanan 2025 prüfte Kupferbisglycinat in Konzentrationen von 0,05 bis 100 Mikrogramm pro Milliliter an menschlichen Hornhaut-Epithelzellen sowie an primären humanen mononukleären Zellen des peripheren Bluts (PBMC), der monozytären Zelllinie THP-1 und der T-Zell-Linie Jurkat. Auf die Epithelzellen zeigte sich bei keiner geprüften Konzentration ein relevanter Effekt. Die Proliferation stimulierter PBMC war ab 3 Mikrogramm pro Milliliter zunehmend vermindert, in CD4-positiven T-Helferzellen sanken Interleukin-17 und Interleukin-2 dosisabhängig, Interferon-gamma und Interleukin-2 sanken geringfügig ohne klaren Dosisbezug. In stimulierten THP-1-Zellen senkte Kupferbisglycinat Interleukin-6 und deutlich den Tumornekrosefaktor-alpha, in stimulierten Jurkat-Zellen hemmte es den intrazellulären Kalziumeinstrom dosisabhängig. Die Autoren erklären keinen Interessenkonflikt und schreiben selbst, dass weitere Studien nötig sind, um diese Befunde zu untermauern. Diese Zellkulturdaten zeigen eine mögliche immunmodulatorische Wirkung von Kupferbisglycinat auf isolierte menschliche Zellen, sie belegen keine Wirkung im lebenden Menschen

    Quellen: 15

Studien im Detail

Sicherheit und Wechselwirkungen

Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU (SCF) legte 2003 einen Tolerable Upper Intake Level von 5 mg Kupfer pro Tag für Erwachsene fest, von der EFSA 2006 übernommen. Grundlage war ein No Observed Adverse Effect Level von 10 mg pro Tag aus einer Studie mit sieben gesunden Erwachsenen über 12 Wochen ohne Effekt auf die Leberfunktion, dazu ein Unsicherheitsfaktor von 2 für die Variabilität in der Bevölkerung [2]. Für Schwangerschaft und Stillzeit galt dieser Wert ausdrücklich nicht, weil zu wenig Daten vorlagen. Eine Neubewertung der EFSA aus dem Jahr 2023 ersetzte den festen Tageswert durch eine körpergewichtsbezogene akzeptable Tagesdosis von 0,07 mg pro kg Körpergewicht (rund 4,9 mg bei 70 kg) und bestätigte, dass bei einer Aufnahme bis 5 mg pro Tag keine Kupferanreicherung in der Leber zu erwarten ist [3]. Eine hohe Zinkzufuhr senkt die Kupferaufnahme, weil Zink die Bildung von Metallothionein in der Darmschleimhaut anregt, das Kupfer bindet und seinen Übertritt in den Körper verringert. In einer kontrollierten Ernährungsstudie an neun Männern reduzierte bereits eine Zinkzufuhr von 18,5 mg pro Tag bei einer konstant gehaltenen Kupferzufuhr von 2,6 mg pro Tag nach einwöchiger Verzögerung die Kupferretention [4]. Mehrere Fallberichte beschreiben eine sideroblastische Anämie und Neutropenie durch Kupfermangel bei chronisch hoher Zinkzufuhr aus rezeptfreien Nahrungsergänzungsmitteln oder zinkhaltiger Prothesenhaftcreme, die sich nach Absetzen des Zinks und Kupfergabe zurückbildete [5][6]. Häufig genannt wird eine Orientierungsspanne von etwa 10 bis 15 Teilen Zink auf einen Teil Kupfer als Schwelle, oberhalb der das Risiko für einen Kupfermangel steigt, eine einzelne offiziell festgelegte EU-Verhältniszahl dafür gibt es aber nicht

Quellen zum Nachlesen

  1. 01

    Rechtsakt auf Grundlage abgeschlossener EFSA-Bewertungen, konsolidierte Fassung geprüft, Kupfer-Zeilen mit EFSA-Kennungen 263 bis 271, 1722 bis 1727 und 1729 · 2012

    Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel

    Europäische Kommission Amtsblatt der Europäischen Union

    Zur Zuschreibung: 01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08

  2. 02

    Risikobewertung, Grundlage des EU Tolerable Upper Intake Level für Kupfer von 5 mg pro Tag für Erwachsene, NOAEL 10 mg pro Tag aus einer Studie mit 7 gesunden Erwachsenen über 12 Wochen (Pratt 1985), Unsicherheitsfaktor 2 · 2006

    Opinion of the Scientific Committee on Food on the Tolerable Upper Intake Level of Copper, ausgedrückt am 5. März 2003, veröffentlicht in Tolerable Upper Intake Levels for Vitamins and Minerals

    Wissenschaftlicher Ausschuss Lebensmittel der Europäischen Kommission (SCF) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Sammelband

  3. 03

    Wissenschaftliches Gutachten, ersetzt den festen Tolerable Upper Intake Level durch eine körpergewichtsbezogene akzeptable Tagesdosis · 2023

    Re-evaluation of the existing health-based guidance values for copper and exposure assessment from all sources

    EFSA-Gremium für Nahrungsmittel, neue Lebensmittel und Lebensmittelallergene, Wissenschaftlicher Ausschuss EFSA Journal

  4. 04

    Kontrollierte Ernährungsstudie mit stufenweiser Zinkdosierung an 9 Männern, keine Randomisierung, keine parallele Placebogruppe · 1985

    Effect of zinc intake on copper excretion and retention in men.

    Festa MD, et al. Am J Clin Nutr

  5. 05

    Fallbericht · 2024

    Zinc-Containing Over-The-Counter Product Causing Sideroblastic Anemia and Neutropenia.

    Stagg MP, et al. Cureus

  6. 06

    Fallbericht · 2021

    Hypocupraemia-induced anaemia, sensory ataxia and cognitive impairment secondary to zinc-containing dental adhesive.

    Jamal R, et al. BMJ Case Rep

  7. 07

    Meta-Analyse aus 5 randomisierten, plazebokontrollierten Studien, 176 Teilnehmende · 2021

    Effects of Copper Supplementation on Blood Lipid Level. A Systematic Review and a Meta-Analysis on Randomized Clinical Trials.

    Wang S, et al. Biol Trace Elem Res

    Zur Zuschreibung: 09

  8. 08

    Randomisierte, plazebokontrollierte Studie, Kupferglycinat 2 mg pro Tag über 8 Wochen, Teilnehmerzahl im verfügbaren Abstract nicht genannt, der Volltext lag uns nicht vor · 2012

    A randomized trial of copper supplementation effects on blood copper enzyme activities and parameters related to cardiovascular health.

    DiSilvestro RA, et al. Metabolism

    Zur Zuschreibung: 09, 10

  9. 09

    Randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Studie, Kupfersulfat 8 mg pro Tag über 6 Monate, 60 Teilnehmende · 2013

    Copper supplementation at 8 mg neither affects circulating lipids nor liver function in apparently healthy Chilean men.

    Rojas-Sobarzo L, et al. Biol Trace Elem Res

    Zur Zuschreibung: 09

  10. 10

    Nicht randomisierte Interventionsstudie mit gematchter, nicht randomisiert zugeteilter Kontrollgruppe, 73 gegenüber 73 Teilnehmende, Auswertung über Korrelationskoeffizienten statt Gruppenunterschied, eingesetzte Kupferverbindung nicht genannt · 2004

    [Effect of copper supplementation on lipid profile of Venezuelan hyperlipemic patients].

    Alarcón-Corredor OM, et al. Arch Latinoam Nutr

    Zur Zuschreibung: 09

  11. 11

    Kontrollierte Ernährungsstudie mit fester Phasenabfolge an 9 Männern, keine Randomisierung, keine parallele Placebogruppe, eingesetzte Kupferverbindung im Abstract nicht genannt · 2004

    Long-term high copper intake. Effects on indexes of copper status, antioxidant status, and immune function in young men.

    Turnlund JR, et al. Am J Clin Nutr

    Zur Zuschreibung: 10, 11

  12. 12

    Randomisierte, plazebokontrollierte, 2-mal-2-faktorielle Studie, 40 randomisiert, 29 ausgewertet, eingesetzte Kupferverbindung im Volltext nicht genannt · 2002

    The effects of chromium and copper supplementation on mitogen-stimulated T cell proliferation in hypercholesterolaemic postmenopausal women.

    Rhee YS, et al. Clin Exp Immunol

    Zur Zuschreibung: 11

  13. 13

    Randomisierte, plazebokontrollierte AREDS-Studie, 4 Studienarme, kognitive Testung bei 2166 von insgesamt weit mehr randomisierten Teilnehmenden, Kupferoxid 2 mg plus Zinkoxid 80 mg pro Tag in den Verum-Zink-Kupfer-Armen · 2004

    Impact of antioxidants, zinc, and copper on cognition in the elderly. A randomized, controlled trial.

    Yaffe K, et al. Neurology

    Zur Zuschreibung: 12

  14. 14

    Cochrane-Übersicht aus 28 randomisierten Studien, davon 1 Studie zu Kupfer, in Kombination mit Zink, 1072 Teilnehmende in diesem Vergleich · 2018

    Vitamin and mineral supplementation for maintaining cognitive function in cognitively healthy people in mid and late life.

    Rutjes AW, et al. Cochrane Database Syst Rev

    Zur Zuschreibung: 12

  15. 15

    In-vitro-Studie an menschlichen Zelllinien und PBMC, keine Humanstudie · 2025

    Immunomodulatory Effects of Copper Bis-Glycinate In Vitro.

    Areesanan A, et al. Molecules

    Zur Zuschreibung: 13

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