Schopftintling-Extrakt

Zuletzt geprüft am

Pilze

Coprinus comatus · Spargelpilz · Schopf-Tintling · Shaggy Mane · Shaggy Ink Cap · Lawyer's Wig

H.P.N · Datenstand 2026-08-19 · 8 Zuschreibungen im Überblick

Auf einen Blick

Was es ist
Extrakt aus dem Fruchtkörper des Schopftintlings (Coprinus comatus), einem weltweit auf Wiesen und Rasenflächen wachsenden Pilz aus der Familie der Champignonverwandten. Enthält Polysaccharide, darunter Beta-Glucane, Ballaststoffe, Proteine, phenolische Verbindungen und, in manchen Zubereitungen gezielt angereichert, Vanadium-Verbindungen. Kein Extrakt aus einem einzeln isolierten Wirkstoff
Herkunft
In Ostasien, vor allem China, als Speise- und Heilpilz kultiviert und dort traditionell auch bei erhöhtem Blutzucker verwendet, in Europa und Nordamerika verbreitet, aber überwiegend nicht als Speisepilz genutzt. Der Fruchtkörper zersetzt sich nach der Ernte binnen Stunden selbst (Autolyse), was frische Verwendung erschwert und Extrakte begünstigt
Wirkform in Studien
Sehr uneinheitlich. In den vorliegenden Arbeiten kommen eine Suspension aus dem getrockneten ganzen Fruchtkörper, wässrige, ethanolische und ethylacetatische Fruchtkörperextrakte, isolierte Polysaccharid-, Protein- und Triglycerid-Fraktionen sowie ein gezielt vanadiumangereichertes Fermentationsprodukt aus Myzelkultur zum Einsatz. Diese Zubereitungen sind chemisch unterschiedlich und nicht ohne Weiteres austauschbar. Nahezu die gesamte Studienlage stammt aus Zellkultur- und Tierversuchen, Einzelheiten stehen unten je Wirkung
Übliche Studiendosis
In den Tierstudien meist 100 bis 1000 mg Extrakt oder Fraktion pro kg Körpergewicht täglich über 1 bis 8 Wochen, in einer Arbeit eine Suspension aus 0,835 bis 1,67 g getrocknetem Pilz pro kg Körpergewicht über 7 Tage. Eine Studiendosis am Menschen mit dem Reinstoff gibt es mangels auffindbarer Interventionsstudie nicht
Bekannt geworden durch
Die Verwendung als Speisepilz sowie in der traditionellen chinesischen Medizin bei erhöhtem Blutzucker, dazu durch das im Fermentat des Pilzes angereicherte Vanadium, dem in mehreren Tierstudien eine blutzuckersenkende Wirkung zugeschrieben wird
Verträglichkeit
Als Speisepilz in Ostasien etabliert, zersetzt sich frisch aber sehr rasch selbst. Eine Verwechslungsgefahr besteht mit dem nah verwandten Grauen Faltentintling (Coprinopsis atramentaria), der den Wirkstoff Coprin enthält und bei gleichzeitigem Alkoholkonsum eine disulfiramartige Unverträglichkeitsreaktion auslösen kann. Ob Coprinus comatus selbst Coprin enthält, wird in den geprüften Quellen unterschiedlich beurteilt, siehe Sicherheit. Bei atopischer Dermatitis sind zudem verzögerte Hautreaktionen auf Sporen- und Hutmaterial beschrieben

Was diesem Stoff zugesprochen wird

Was die Studien hergeben.

Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.

  1. 01

    Blutzucker- und Glukosestoffwechsel bei Mäusen und Ratten mit chemisch ausgelöstem erhöhtem Blutzucker, bislang nicht am Menschen mit dem Reinstoff geprüft

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    In mehreren voneinander unabhängigen Arbeiten senkten verschiedene Coprinus-comatus-Zubereitungen den Blutzucker bei Mäusen und Ratten mit chemisch ausgelöstem erhöhtem Blutzucker gegenüber unbehandelten Kontrolltieren. Ein aus fermentiertem, gezielt vanadiumangereichertem Pilzmaterial gewonnenes Präparat senkte bei Mäusen mit Alloxan- oder Adrenalin-ausgelöstem erhöhtem Blutzucker den Blutzucker und den HbA1c-Wert gegenüber unbehandelten Kontrolltieren und verbesserte die Zuckertoleranz gesunder Tiere, eine Dosis in mg pro kg Körpergewicht nennt das Abstract nicht [1]. Ein ethanolischer Fruchtkörperextrakt senkte bei Ratten mit Streptozotocin-ausgelöstem erhöhtem Blutzucker nach 14-täglicher Gabe (250, 500 oder 750 mg pro kg Körpergewicht, 6 Tiere je Gruppe) den Nüchternblutzucker. Die im Abstract genannten 26,69 Prozent sind der Rückgang innerhalb der 750-mg-Gruppe vom eigenen Ausgangswert und nicht der Abstand zur diabetischen Kontrollgruppe. Der Gruppenvergleich steht erst in der Ergebnistabelle des Volltexts, am Studienende 110,25 mg pro dl in der 750-mg-Gruppe gegenüber 269,25 mg pro dl in der unbehandelten diabetischen Kontrollgruppe. Die ebenfalls im Abstract genannten 4 bis 4,30 Prozent sind keine Senkung, sondern die absoluten HbA1c-Werte der drei Behandlungsgruppen (4,35, 4,08 und 4,10 Prozent) gegenüber 4,70 Prozent in der unbehandelten diabetischen Kontrollgruppe, der Abstand beträgt also rund 0,6 Prozentpunkte und nicht 4,30 Prozent. Eine Vergleichsgruppe erhielt zusätzlich Metformin [2]. Eine zweite Arbeit derselben Gruppe mit einem Ethylacetat-Fruchtkörperextrakt in denselben drei Dosen über denselben Zeitraum zeigte in einem vergleichbaren Modell ähnliche Effekte auf Blutzucker, HbA1c und Insulin gegenüber unbehandelten Kontrolltieren, 250 mg pro kg Körpergewicht war hier die wirksamste Dosis für Insulin und Blutzucker [3]. Eine siebentägige tägliche Gabe einer Suspension aus getrocknetem ganzem Pilz (0,835 oder 1,67 g pro kg Körpergewicht) senkte bei Ratten den Blutzuckeranstieg in einem Zuckerbelastungstest gegenüber unbehandelten Tieren, auf den Nüchternblutzucker selbst zeigte sich dagegen kein Effekt [4]. Eine aus dem Fruchtkörper isolierte Polysaccharid-Fraktion senkte bei Mäusen mit Alloxan-ausgelöstem erhöhtem Blutzucker nach oraler Gabe von 1000 mg pro kg Körpergewicht den Blutzucker sowohl akut als auch über 21 Tage gegenüber unbehandelten Kontrolltieren, anhand von Daten zur Lymphozytenproliferation vermuten die Autoren einen Wirkmechanismus über das Immunsystem statt über eine direkte Hemmung des Enzyms PTP1B [5]. Alle fünf Arbeiten fanden ausschließlich an Mäusen oder Ratten mit einem zusätzlich chemisch ausgelösten Blutzuckermodell statt, keine an Menschen. Eine kontrollierte Interventionsstudie mit Coprinus comatus als alleinigem Wirkstoff am Menschen ist uns trotz gezielter Suche (Suchbegriffe unter anderem blood glucose, diabetes, diabetes clinical trial, randomized, jeweils mit und ohne Filter auf Studientypen und ohne Humanfilter) nicht bekannt. Eine Übersichtsarbeit zu Vitalpilzen bei Typ-2-Diabetes führt die Gattung Coprinus neben Agaricus, Ganoderma, Grifola und Pleurotus unter den Gattungen, zu denen nur wenige klinische Studien und Fallberichte veröffentlicht seien, ohne diese namentlich zu benennen. Uns liegt davon nur das Abstract vor, ein frei zugänglicher Volltext liegt uns nicht vor, sodass sich die Zahl der für Coprinus comatus tatsächlich vorliegenden klinischen Arbeiten daraus nicht bestimmen lässt [6]. Der einzige uns bekannte Datenpunkt am Menschen betrifft ein Kombinationspräparat aus acht Wirkstoffen (Myo-Inositol, Glycin, Coprinus comatus, Alpha-Liponsäure, Phlorizin, Zink, Vitamin B6, Chrompicolinat), das in einer unkontrollierten Beobachtungsstudie ohne Placebo-Arm an 74 übergewichtigen Personen mit veränderten Stoffwechselwerten über 3 Monate den Insulinspiegel und den HOMA-IR-Index gegenüber dem Ausgangswert signifikant senkte, der Nüchternblutzucker selbst sank nur tendenziell und nicht signifikant [7]. Wegen der acht gleichzeitig verabreichten Wirkstoffe und des fehlenden Vergleichsarms lässt sich daraus kein eigener Beitrag von Coprinus comatus ableiten.

    Quellen: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

  2. 02

    Cholesterinspiegel, Blutfette und Körpergewicht bei Ratten unter fettreicher Kost, dazu ein einzelner unkontrollierter Datenpunkt zu einem Kombinationspräparat beim Menschen

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer Zellkulturarbeit an 3T3-L1-Vorläuferfettzellen hemmte ein Extrakt aus dem Hut des Schopftintlings die Differenzierung zu reifen Fettzellen und senkte mehrere an der Fettzellreifung beteiligte Transkriptionsfaktoren, darunter PPAR-gamma, gegenüber unbehandelten Zellen [8]. Im Tierversuch derselben Arbeit erhielten Ratten unter einer fettreichen Diät zusätzlich den Hutextrakt. Das Abstract nennt keine Dosis, der freie Volltext nennt 60 oder 200 mg pro kg Körpergewicht täglich als Zusatz zum Futter über 5 bis 6 Wochen, bei 10 Tieren je Gruppe. Am Studienende hatten diese Tiere gegenüber unbehandelten, ebenfalls fettreich ernährten Kontrolltieren ein signifikant niedrigeres Körpergewicht, weniger Fettgewebe, kleinere Fettzellen, niedrigere Gesamtcholesterin- und Triglyceridwerte sowie einen höheren HDL-Cholesterinwert im Serum [8]. Die Untersuchung fand ausschließlich an Zellkulturen und an Ratten statt, keine an Menschen. Der einzige uns bekannte Datenpunkt am Menschen stammt aus derselben oben bei Blutzucker beschriebenen unkontrollierten Beobachtungsstudie an 74 übergewichtigen Personen mit veränderten Stoffwechselwerten, die über 3 Monate täglich ein Kombinationspräparat aus acht Wirkstoffen einnahmen. Gegenüber dem Ausgangswert sanken Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin und Triglyceride signifikant, das HDL-Cholesterin stieg gering, aber signifikant [7]. Wegen der acht gleichzeitig verabreichten Wirkstoffe und des fehlenden Placebo-Arms lässt sich auch hier kein eigener Beitrag von Coprinus comatus ableiten. Eine gezielte Suche nach weiteren Humanstudien zu Coprinus comatus und Cholesterin, Blutfetten oder Körpergewicht (Suchbegriffe cholesterol, lipid, obesity, jeweils mit und ohne Filter auf Studientypen) ergab keinen weiteren Treffer.

    Quellen: 8, 7

  3. 03

    Leberschutz gegenüber chemisch ausgelöster Leberschädigung (Alkohol, Tetrachlorkohlenstoff) im Tiermodell

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    In vier Tierstudien, von denen drei aus derselben Arbeitsgruppe stammen, milderten verschiedene aus Coprinus comatus gewonnene Fraktionen eine chemisch ausgelöste Leberschädigung bei Mäusen gegenüber unbehandelten, ebenfalls geschädigten Kontrolltieren. Eine alkalisch extrahierte Polysaccharid-Fraktion senkte bei Mäusen mit alkoholbedingter Leberschädigung die Leberenzymwerte im Serum sowie die hepatische Lipidperoxidation und verbesserte den Alkoholstoffwechsel. Das Abstract nennt keine Dosis, der freie Volltext nennt 200, 400 oder 800 mg pro kg Körpergewicht über 25 Tage, eine Vergleichsgruppe erhielt das Lebermittel Bifendat, und die Arbeit wurde aus dem Pilz-Technologieprogramm der Provinz Shandong gefördert [9]. Eine mit dem Enzym Snailase modifizierte Polysaccharid-Fraktion zeigte im selben Alkohol-Lebermodell ähnliche Effekte auf Leber- und Serumfettwerte sowie auf die Aktivität körpereigener Antioxidans-Enzyme, ebenfalls ohne im Abstract genannte Dosis [10]. Eine aus Coprinus comatus gewonnene Proteinfraktion senkte bei Mäusen mit akuter alkoholbedingter Leberschädigung die Leberenzymwerte und den Leber-Organindex und veränderte gleichzeitig die Zusammensetzung der Darmflora zugunsten mehrerer als günstig geltender Bakteriengattungen, eine Dosis pro Körpergewicht nennt auch dieses Abstract nicht [11]. In einem vierten, andersartigen Lebermodell mit durch Tetrachlorkohlenstoff ausgelöster Leberfibrose senkte eine wasserlösliche Polysaccharid-Fraktion mehrere Entzündungs- und Apoptose-Marker sowie den Kollagenanteil im Lebergewebe, ebenfalls ohne im Abstract genannte Dosis [12]. Alle vier Untersuchungen fanden ausschließlich an Mäusen mit einer zusätzlich ausgelösten Leberschädigung statt, keine an Menschen. Drei der vier Arbeiten [9], [10] und [12] tragen dieselbe Erst- und Letztautorenschaft (Zhao und Jia) und dieselbe Einrichtung, die Landwirtschaftliche Universität Shandong. Sie sind deshalb kein voneinander unabhängiger Bestand, unabhängig bestätigt ist der Befund nur durch die vierte Arbeit [11]. Diese Tierdaten betreffen ausschließlich den Schutz der Leberzellen vor chemischer Schädigung und sagen nichts darüber aus, ob eine gleichzeitige Einnahme von Coprinus comatus die im Sicherheitsabschnitt beschriebene, möglicherweise auf eine verwandte Art beschränkte Unverträglichkeitsreaktion mit Alkohol beeinflusst.

    Quellen: 9, 10, 11, 12

  4. 04

    Entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung bei Mäusen und Ratten nach Spritze in die Bauchhöhle, nicht nach Einnahme

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer Tierstudie zeigte eine aus fermentiertem Coprinus comatus isolierte Triglycerid-Fraktion bei Mäusen im essigsäureinduzierten Krampf-Test eine dosisabhängige Hemmung der Bauchmuskelkontraktionen sowie eine Verringerung der durch komplettes Freund-Adjuvans ausgelösten Berührungsempfindlichkeit gegenüber unbehandelten Kontrolltieren, im Hitzeplatten-Test, der eher zentral wirkende Schmerzmittel erfasst, zeigte sich dagegen kein Unterschied zu unbehandelten Tieren [13]. Die Entzündungsmarker (Zytokine) und der Gesamt-Antioxidansstatus wurden nicht an Mäusen gemessen, sondern an 40 Ratten mit einer durch Carrageenan ausgelösten Rippenfellentzündung, beide Werte lagen dort unter denen der unbehandelten Kontrolltiere [13]. In allen Versuchsarmen wurde die Fraktion in die Bauchhöhle gespritzt (10, 20 oder 30 mg pro kg Körpergewicht) und in keinem verfüttert. Auch die mittlere letale Dosis von 400 mg pro kg Körpergewicht ist ein Spritzenwert und sagt über die Verträglichkeit einer Einnahme nichts aus [13]. Die Untersuchung fand ausschließlich an Mäusen und Ratten statt, keine an Menschen. Eine gezielte Suche nach Humanstudien zu Coprinus comatus und Entzündung oder Schmerz (Suchbegriffe inflammation, pain, jeweils mit und ohne Filter auf Studientypen) ergab außer der genannten Tierstudie keinen Treffer.

    Quellen: 13

  5. 05

    Immunmodulation an isolierten menschlichen und tierischen Zellen im Labor, überwiegend schwache oder nicht gesondert berichtete Effekte

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer Laborarbeit an aus Mäuseknochenmark gewonnenen Makrophagen sowie an der menschlichen Darmzelllinie Caco-2 hatten Beta-Glucan-reiche Extrakte aus Coprinus comatus im Vergleich zu Extrakten aus Agaricus bisporus nur geringe stimulierende Effekte auf die Stickstoffmonoxid-Produktion der Makrophagen. Fast alle getesteten Pilzextrakte, darunter Coprinus comatus, senkten dagegen die NF-kappaB-Aktivierung in den Caco-2-Zellen gegenüber unbehandelten Zellen [14]. In einer zweiten Laborarbeit wurden isolierte Protein- und Polysaccharid-Fraktionen aus acht Pilzarten, darunter Coprinus comatus, an aus menschlichem Blut gewonnenen mononukleären Zellen auf ihre Wirkung auf das Zytokinmuster getestet. Das Abstract benennt eine eigene immunmodulierende Aktivität ausdrücklich nur für Volvariella volvacea und Ganoderma lucidum, ein gesonderter Effekt von Coprinus comatus wird nicht berichtet [15]. Beide Untersuchungen fanden ausschließlich an isolierten Zellen im Labor statt, keine an lebenden Tieren oder an Menschen durch orale Einnahme. Eine gezielte Suche nach Humanstudien zu Coprinus comatus und Immunfunktion (Suchbegriff immune, mit und ohne Filter auf Studientypen) ergab außer den beiden genannten In-vitro-Arbeiten an isolierten menschlichen Zellen keinen Treffer zu einer oralen Einnahme durch Menschen.

    Quellen: 14, 15

  6. 06

    Antioxidative Kapazität von Fruchtkörper- und Myzelextrakten in chemischen Testsystemen

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer laborchemischen Untersuchung wurde die antioxidative Kapazität (reduzierende Kraft, Radikalfangaktivität, Hemmung der Lipidperoxidation) eines methanolischen Extrakts aus wildem und kultiviertem Fruchtkörper von Coprinus comatus in zellfreien chemischen Testsystemen gemessen und mit anderen Kennwerten des Pilzes verglichen, der Extrakt zeigte in beiden Herkünften antioxidative Aktivität, außerdem zeigte sich in derselben Arbeit keine Toxizität des Extrakts gegenüber Schweineleberzellen in Kultur [16]. In einer zweiten Arbeit an durch Submerskultur gewonnenem Myzel von Coprinus comatus und Pleurotus ostreatus wies der ethanolische Myzelextrakt von Coprinus comatus (Stamm M8102) im Vergleich der gemessenen EC50-Werte die stärkste antioxidative Aktivität unter den getesteten Extrakten auf sowie einen hohen Gehalt an Alpha-Tocopherol [17]. Beide Arbeiten wurden ausschließlich an Extrakten in chemischen Testsystemen beziehungsweise an einer Leberzellkultur durchgeführt, ohne Tiere oder Menschen. Eine gezielte Suche nach Humanstudien zu Coprinus comatus und oxidativem Stress oder Antioxidantien (Suchbegriff antioxidant, mit und ohne Filter auf Studientypen) ergab keinen Treffer zu einer Einnahme durch Menschen.

    Quellen: 16, 17

  7. 07

    Wachstum und Überleben menschlicher Krebszellen in der Zellkultur

    Nur Labor und Tier
    Einordnung und Einschränkungen

    In einer Laborarbeit hemmten Ethanol- und Ethylacetat-Extrakte aus Coprinus comatus die durch Dihydrotestosteron ausgelöste Vermehrung menschlicher LNCaP-Prostatakrebszellen sowie die Sekretion des prostataspezifischen Antigens gegenüber unbehandelten Zellen dosisabhängig und senkten in menschlichen MDA-kb2-Brustkrebszellen die Androgenrezeptor-Aktivität [18]. In einer zweiten Arbeit löste ein Ethylacetat-Extrakt aus Coprinus comatus in menschlichen ES-2-Eierstockkrebszellen nach 48 beziehungsweise 72 Stunden gegenüber unbehandelten Kontrollzellen vermehrt Apoptose aus, erkennbar an einer erhöhten Zahl an Zellen in der Sub-G1-Phase sowie an einer verringerten Menge der Vorstufen der Caspasen 3, 8 und 9 [19]. In einer Screening-Arbeit an 15 australischen Pilzarten zeigten nur einzelne Extrakte aus Coprinus comatus eine signifikante zytotoxische Wirkung, jeweils beschränkt auf eine oder zwei der vier getesteten menschlichen Krebszelllinien, deutlich schwächer als Extrakte aus Omphalotus nidiformis oder zwei Cordyceps-Arten, die gegen mehrere Zelllinien wirkten [20]. Alle drei Arbeiten fanden ausschließlich an isolierten menschlichen Krebszelllinien in der Zellkultur statt, keine an lebenden Tieren oder an Menschen durch orale Einnahme. Eine gezielte Suche nach Humanstudien zu Coprinus comatus und Krebs oder Tumor (Suchbegriffe cancer, tumor, antitumor, mit und ohne Filter auf Studientypen) ergab keinen Treffer zu einer klinischen Studie am Menschen.

    Quellen: 18, 19, 20

  8. 08

    Ballaststoff- und präbiotische Wirkung auf die Verdauung, bislang nicht gezielt untersucht

    Keine Studien gefunden
    Einordnung und Einschränkungen

    Coprinus comatus enthält laut Nährwertanalysen einen hohen Anteil an Ballaststoffen, in getrocknetem Fruchtkörper bis zu rund 33 Prozent wasserunlösliche und rund 2 Prozent wasserlösliche Ballaststoffe [21]. Eine eigene Untersuchung dazu, ob diese Ballaststoffe beim Menschen die Verdauung, die Zusammensetzung der Darmflora oder die Stuhlfrequenz verändern, haben wir nicht gefunden. Eine gezielte Suche (Suchbegriffe dietary fiber, digestion, constipation, prebiotic fiber, jeweils mit und ohne Filter auf Studientypen und ohne Humanfilter) ergab weder eine Humanstudie noch eine Tierstudie zu einer präbiotischen oder verdauungsfördernden Wirkung von Coprinus comatus. Die naheliegende Vermutung, ein ballaststoffreicher Speisepilz beeinflusse auch die Verdauung, ist damit bislang lediglich aus dem Ballaststoffgehalt abgeleitet und nicht direkt untersucht.

    Quellen: 21

Studien im Detail

Zu keiner der verbreiteten Zuschreibungen von Coprinus comatus liegt eine kontrollierte Interventionsstudie am Menschen mit dem Reinstoff vor. Der einzige uns bekannte Datenpunkt am Menschen betrifft ein Kombinationspräparat aus acht Wirkstoffen in einer unkontrollierten Beobachtungsstudie ohne Placebo-Arm, beschrieben oben bei Blutzucker und bei Cholesterin. Die vollständige, mit Population beziehungsweise Tiermodell, Dosis und Ergebnis versehene Auswertung jeder einzelnen Zell- und Tierstudie steht direkt in der Begründung der jeweiligen Zeile oben sowie zusammengefasst im folgenden Abschnitt.

Tier- und Laborstudien

Die mit Abstand größte Zahl an Tierstudien betrifft den Blutzucker. In fünf Arbeiten an Mäusen und Ratten mit chemisch ausgelöstem erhöhtem Blutzucker senkten unterschiedliche Coprinus-comatus-Zubereitungen, ein vanadiumangereichertes Fermentat, Ethanol- und Ethylacetat- Fruchtkörperextrakte, eine getrocknete Pilzsuspension sowie eine isolierte Polysaccharid-Fraktion, den Blutzucker und teils den HbA1c-Wert gegenüber unbehandelten Kontrolltieren [1, 2, 3, 4, 5]. Voneinander unabhängig sind davon nur vier, denn [2] und [3] stammen aus derselben Arbeitsgruppe.

Zu Körpergewicht und Blutfetten liegt eine Arbeit an 3T3-L1-Fettzellen und an Ratten unter fettreicher Diät vor, in der ein Hutextrakt die Fettzellreifung hemmte und bei den Tieren Körpergewicht, Fettgewebe und Blutfettwerte gegenüber unbehandelten Kontrolltieren senkte [8].

Zum Leberschutz liegen vier Arbeiten an Mäusen mit chemisch ausgelöster Leberschädigung vor, drei davon im Alkohol-Lebermodell mit Polysaccharid- oder Proteinfraktionen [9, 10, 11], eine im Tetrachlorkohlenstoff-Modell mit einer Polysaccharid-Fraktion [12]. Alle vier zeigten gegenüber unbehandelten, ebenfalls geschädigten Kontrolltieren günstigere Leber-, Entzündungs- oder Oxidationswerte. Drei davon [9], [10] und [12] stammen aus derselben Arbeitsgruppe an der Landwirtschaftlichen Universität Shandong und sind kein voneinander unabhängiger Bestand.

Zur Entzündungshemmung und Schmerzlinderung liegt eine Arbeit an Mäusen und Ratten mit einer aus fermentiertem Pilz isolierten Triglycerid-Fraktion vor, die in allen Versuchsarmen in die Bauchhöhle gespritzt und nicht verfüttert wurde [13]. Zur Immunmodulation liegen zwei Laborarbeiten an isolierten Mäusezellen, einer menschlichen Darmzelllinie und an menschlichen Blutzellen vor, mit insgesamt schwachen oder nicht gesondert für Coprinus comatus berichteten Effekten [14, 15]. Zur antioxidativen Kapazität liegen zwei chemisch-analytische Arbeiten an Fruchtkörper- und Myzelextrakten vor [16, 17]. Zum Wachstum von Krebszellen liegen drei Laborarbeiten an menschlichen Zelllinien vor, in denen Extrakte aus Coprinus comatus das Wachstum bestimmter Krebszelllinien hemmten oder Apoptose auslösten [18, 19, 20].

Aus keiner dieser Arbeiten folgt eine Aussage darüber, ob und in welchem Ausmaß sich ein vergleichbarer Effekt bei oraler Einnahme eines Extrakts beim Menschen einstellt.

Sicherheit und Wechselwirkungen

Coprin ist der namensgebende Inhaltsstoff des nah verwandten Grauen Faltentintlings (Coprinopsis atramentaria, in älterer Literatur auch als Coprinus atramentarius geführt). Er blockiert einen Schritt im Abbau von Acetaldehyd beim Alkoholabbau in der Leber, wodurch sich Acetaldehyd im Blut anreichert. Ähnlich der bekannten Wirkung des Arzneistoffs Disulfiram kann es dadurch innerhalb weniger Minuten bis zu drei Tagen nach dem Verzehr zu Hautrötung, Erbrechen, Übelkeit, schnellem Herzschlag, Kopfschmerzen, Schwindel, niedrigem Blutdruck und Atemnot kommen, sobald danach Alkohol getrunken wird [23], [24].

Ob dieser Mechanismus auch für Coprinus comatus gilt, wird in den von uns geprüften Quellen unterschiedlich beurteilt, und wir entscheiden uns nicht für eine Seite. Eine 2020 erschienene Fachübersicht zu Coprinus comatus schreibt ausdrücklich, dass Coprinus comatus selbst kein Coprin enthält, und benennt stattdessen die Verwechslungsgefahr mit Coprinopsis atramentaria als das eigentliche Risiko, da beide Arten einen ähnlichen Hut haben [21]. In einer irischen Fallserie von Pilzvergiftungen wurde ein Fall mit von Mykologen bestätigtem Coprinus comatus dokumentiert, bei dem eine ernsthafte Vergiftung ausdrücklich ausgeschlossen wurde, ein Alkoholbezug wird im Abstract nicht gesondert genannt [25]. Die Aussage der Fachübersicht [21], Coprinus comatus enthalte kein Coprin, beruht allerdings nicht auf einer eigenen Messung, sondern auf sechs zitierten Arbeiten, darunter die auch hier geführte Übersicht zu Coprinopsis atramentaria [23]. Dem gegenüber steht die Einordnungspraxis von Giftinformationszentralen. Eine australische Auswertung von 174 eingesandten Pilzproben ordnete Coprinus-Arten als Gattung unter coprinhaltig oder möglicherweise coprinhaltig ein, ohne zwischen den heute taxonomisch getrennten Gattungen Coprinus (mit Coprinus comatus) und Coprinopsis (mit Coprinopsis atramentaria) zu unterscheiden, und Coprinus-Arten waren dort die häufigste Gruppe unter den versehentlich verzehrten Pilzen [26]. Eine chemische Analyse, die Coprin gezielt im Fruchtkörper von Coprinus comatus gesucht und nicht gefunden hätte, liegt uns nicht vor. Eine erneute Suche (Suchbegriffe coprine mit Coprinus comatus sowie coprine mit mushroom, jeweils ohne Human- und Typfilter) ergab 14 Treffer zu Coprin, darunter keine Untersuchung, die den Coprin-Gehalt von Coprinus comatus gemessen hätte. Bis diese Frage eindeutig geklärt ist, empfehlen wir aus Vorsicht, beim Verzehr von Coprinus comatus in jeder Form auf Alkohol zu verzichten oder zumindest deutlichen zeitlichen Abstand zu halten, insbesondere weil eine botanische Verwechslung mit dem coprinhaltigen Grauen Faltentintling in freier Wildbahn möglich ist [21], [23].

Zusätzlich sind bei Kontakt mit Sporen- und Hutmaterial des Schopftintlings bei Menschen mit atopischer Dermatitis oder atopischer Veranlagung verzögerte Hautreaktionen beschrieben. In einer kontrollierten Studie mit Epikutantests zeigten 12 von 38 Personen mit atopischer Dermatitis (32 Prozent) nach 48 und 72 Stunden eine positive Hautreaktion auf ein Extrakt aus Sporen und Hut des Schopftintlings, während keine der 20 nicht-atopischen Kontrollpersonen reagierte [22]. Diese Untersuchung betrifft den Hautkontakt mit Sporen- und Hutmaterial, nicht die orale Einnahme eines Extrakts, ist aber bei bekannter atopischer Dermatitis als Hinweis auf eine mögliche Überempfindlichkeit gegenüber Bestandteilen des Pilzes von Bedeutung.

Mehrere europäische Untersuchungen zeigen zudem, dass wild wachsende Schopftintlinge je nach Standort Quecksilber und andere Schwermetalle aus dem Boden aufnehmen können [21]. Ob und in welchem Umfang das für die in Extrakten verwendete Rohware zutrifft, hängt vom Anbau- beziehungsweise Sammelort ab und lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht beurteilen.

Zu Wechselwirkungen mit Medikamenten liegt uns keine eigene geprüfte Quelle vor. Da mehrere Tierstudien eine blutzuckersenkende Wirkung zeigen (siehe oben), ist bei gleichzeitiger Einnahme blutzuckersenkender Medikamente aus Vorsicht eine ärztliche Rücksprache sinnvoll. Zu Schwangerschaft und Stillzeit liegt uns ebenfalls keine eigene geprüfte Quelle vor.

Quellen zum Nachlesen

  1. 01

    Tierstudie, Mäuse mit Alloxan- oder Adrenalin-ausgelöstem erhöhtem Blutzucker · 2006

    Hypoglycemic activity of fermented mushroom of Coprinus comatus rich in vanadium.

    Han C, Yuan J, Wang Y, Li L. J Trace Elem Med Biol

    Zur Zuschreibung: 01

  2. 02

    Tierstudie, Ratten mit Streptozotocin-ausgelöstem erhöhtem Blutzucker, drei Dosisgruppen (250, 500, 750 mg/kg KG), 14 Tage · 2022

    Ethanol extract of the mushroom Coprinus comatus exhibits antidiabetic and antioxidant activities in streptozotocin-induced diabetic rats.

    Ratnaningtyas NI, Hernayanti H, Ekowati N, Husen F. Pharm Biol

    Zur Zuschreibung: 01

  3. 03

    Tierstudie, Ratten mit Streptozotocin-ausgelöstem erhöhtem Blutzucker, drei Dosisgruppen (250, 500, 750 mg/kg KG), 14 Tage · 2021

    Antidiabetic Effects and Antioxidant Properties of the Saggy Ink Cap Medicinal Mushroom, Coprinus comatus (Agaricomycetes), in Streptozotocin-Induced Hyperglycemic Rats.

    Husen F, Hernayanti H, Ekowati N, Sukmawati D, Ratnaningtyas NI. Int J Med Mushrooms

    Zur Zuschreibung: 01

  4. 04

    Tierstudie, Ratten, zwei Dosisgruppen (0,835 und 1,67 g/kg KG), 7 Tage · 2010

    Pharmacodynamic action of a commercial preparation of the mushroom Coprinus comatus in rats.

    Sabo A, Stilinovic N, Vukmirovic S, Bukumiric Z, Capo I, Jakovljevic V. Phytother Res

    Zur Zuschreibung: 01

  5. 05

    Tierstudie, Mäuse mit Alloxan-ausgelöstem erhöhtem Blutzucker · 2015

    Hypoglycemic Activity of Polysaccharide from Fruiting Bodies of the Shaggy Ink Cap Medicinal Mushroom, Coprinus comatus (Higher Basidiomycetes), on Mice Induced by Alloxan and Its Potential Mechanism.

    Zhou S, Liu Y, Yang Y, Tang Q, Zhang J. Int J Med Mushrooms

    Zur Zuschreibung: 01

  6. 06

    Übersichtsarbeit, narrative Zusammenfassung klinischer Studien und Fallberichte zu mehreren Pilzgattungen, Auswertung anhand des Abstracts · 2020

    Medicinal Mushrooms for Treatment of Type 2 Diabetes, An Update on Clinical Trials.

    Lindequist U, Haertel B. Int J Med Mushrooms

    Zur Zuschreibung: 01

  7. 07

    Unkontrollierte Beobachtungsstudie ohne Placebo-Arm, n=74, 3 Monate, Kombinationspräparat aus acht Wirkstoffen · 2024

    The Effectiveness and Safety of a Nutraceutical Combination in Overweight Patients with Metabolic Syndrome.

    Ricottini L, Basciani S, Spizzichini ML, de Mattia D, Coniglio-Iannuzzi Delle Noci M, Sorrentino S, Nordio M. Nutrients

    Zur Zuschreibung: 01, 02

  8. 08

    Laborstudie an 3T3-L1-Zellen und Tierstudie an Ratten unter fettreicher Diät · 2014

    Coprinus comatus cap inhibits adipocyte differentiation via regulation of PPARγ and Akt signaling pathway.

    Park HJ, Yun J, Jang SH, Kang SN, Jeon BS, Ko YG, Kim HD, Won CK, Kim GS, Cho JH. PLoS One

    Zur Zuschreibung: 02

  9. 09

    Tierstudie, Mäuse mit alkoholbedingter Leberschädigung · 2018

    The antioxidant activities of alkalic-extractable polysaccharides from Coprinus comatus on alcohol-induced liver injury in mice.

    Zhao H, Zhang J, Liu X, Yang Q, Dong Y, Jia L. Sci Rep

    Zur Zuschreibung: 03

  10. 10

    Tierstudie, Mäuse mit alkoholbedingter Leberschädigung · 2019

    Antioxidant and hepatoprotective activities of modified polysaccharides from Coprinus comatus in mice with alcohol-induced liver injury.

    Zhao H, Li H, Lai Q, Yang Q, Dong Y, Liu X, Wang W, Zhang J, Jia L. Int J Biol Macromol

    Zur Zuschreibung: 03

  11. 11

    Tierstudie, Mäuse mit akuter alkoholbedingter Leberschädigung · 2021

    The Saggy Ink Cap Medicinal Mushroom, Coprinus comatus (Agaricomycetes), Protein Attenuates Acute Alcoholic Liver Injury in Association with Changes in the Gut Microbiota of Mice.

    Li W, Wang Y, Sun M, Liang Y, Wang X, Qi D, Han C. Int J Med Mushrooms

    Zur Zuschreibung: 03

  12. 12

    Tierstudie und Laborstudie, Mäuse mit Tetrachlorkohlenstoff-ausgelöster Leberfibrose sowie Zellkultur · 2022

    Coprinus comatus polysaccharides ameliorated carbon tetrachloride-induced liver fibrosis through modulating inflammation and apoptosis.

    Zhao H, Li D, Li M, Liu L, Deng B, Jia L, Yang F. Food Funct

    Zur Zuschreibung: 03

  13. 13

    Tierstudie, Mäuse · 2012

    Isolation and biological activity of triglycerides of the fermented mushroom of Coprinus Comatus.

    Ren J, Shi JL, Han CC, Liu ZQ, Guo JY. BMC Complement Altern Med

    Zur Zuschreibung: 04

  14. 14

    Laborstudie, Mäusezellen und menschliche Darmzelllinie Caco-2 · 2010

    Effects of mushroom-derived beta-glucan-rich polysaccharide extracts on nitric oxide production by bone marrow-derived macrophages and nuclear factor-kappaB transactivation in Caco-2 reporter cells, can effects be explained by structure?

    Volman JJ, Helsper JP, Wei S, Baars JJ, van Griensven LJ, Sonnenberg AS, Mensink RP, Plat J. Mol Nutr Food Res

    Zur Zuschreibung: 05

  15. 15

    Laborstudie, aus menschlichem Blut gewonnene mononukleäre Zellen · 2008

    Immunomodulatory capacity of fungal proteins on the cytokine production of human peripheral blood mononuclear cells.

    Jeurink PV, Noguera CL, Savelkoul HF, Wichers HJ. Int Immunopharmacol

    Zur Zuschreibung: 05

  16. 16

    Laborstudie, chemische Analyse und zellfreie Testsysteme sowie Zellkultur an Schweineleberzellen · 2013

    Nutrients and non-nutrients composition and bioactivity of wild and cultivated Coprinus comatus (O.F.Müll.) Pers.

    Stojković D, Reis FS, Barros L, Glamočlija J, Ćirić A, van Griensven LJ, Soković M, Ferreira IC. Food Chem Toxicol

    Zur Zuschreibung: 06

  17. 17

    Laborstudie, chemische Testsysteme an Myzelextrakten · 2014

    Antioxidant properties of mushroom mycelia obtained by batch cultivation and tocopherol content affected by extraction procedures.

    Vamanu E. Biomed Res Int

    Zur Zuschreibung: 06

  18. 18

    Laborstudie, menschliche Prostatakrebs- und Brustkrebszelllinien · 2008

    Coprinus comatus and Ganoderma lucidum interfere with androgen receptor function in LNCaP prostate cancer cells.

    Zaidman BZ, Wasser SP, Nevo E, Mahajna J. Mol Biol Rep

    Zur Zuschreibung: 07

  19. 19

    Laborstudie, menschliche Eierstockkrebszelllinie ES-2 · 2015

    The Shaggy Ink Cap Medicinal Mushroom, Coprinus comatus (Higher Basidiomycetes) Extract Induces Apoptosis in Ovarian Cancer Cells via Extrinsic and Intrinsic Apoptotic Pathways.

    Rouhana-Toubi A, Wasser SP, Fares F. Int J Med Mushrooms

    Zur Zuschreibung: 07

  20. 20

    Laborstudie, mehrere menschliche Krebszelllinien und gesunde Kontrollzelllinien · 2011

    Ethanolic and aqueous extracts derived from Australian fungi inhibit cancer cell growth in vitro.

    Beattie KD, Ulrich R, Grice ID, Uddin SJ, Blake TB, Wood KA, Steele J, Iu F, May TW, Tiralongo E. Mycologia

    Zur Zuschreibung: 07

  21. 21

    Übersichtsarbeit, narrative Zusammenfassung von Zusammensetzung, Wirkungen und Risiken, freier Volltext verfügbar · 2020

    The two faces of Coprinus comatus, functional properties and potential hazards.

    Nowakowski P, Naliwajko SK, Markiewicz-Żukowska R, Borawska MH, Socha K. Phytother Res

    Zur Zuschreibung: 08

  22. 22

    Kontrollierte Studie mit Epikutantests, n=66 plus 20 Kontrollpersonen · 1999

    Coprinus comatus (shaggy cap) is a potential source of aeroallergen that may provoke atopic dermatitis.

    Fischer B, Yawalkar N, Brander KA, Pichler WJ, Helbling A. J Allergy Clin Immunol

  23. 23

    Übersichtsarbeit zu Vergiftungen durch Coprinopsis atramentaria (früher Coprinus atramentarius) · 1992

    Poisoning by Coprinus atramentarius.

    Michelot D. Nat Toxins

  24. 24

    Fallserie, 5 Personen · 2011

    Case series, Alcohol intolerance with Coprine-like syndrome after consumption of the mushroom Lepiota aspera (Pers.:Fr.) Quél., 1886 (Freckled Dapperling).

    Haberl B, Pfab R, Berndt S, Greifenhagen C, Zilker T. Clin Toxicol (Phila)

  25. 25

    Retrospektive Fallserie, unter anderem ein von Mykologen bestätigter Fall mit Coprinus comatus · 2011

    Mushroom poisoning in Ireland, the collaboration between the National Poisons Information Centre and expert mycologists.

    Cassidy N, Duggan E, Tracey JA. Clin Toxicol (Phila)

  26. 26

    Auswertung von 174 eingesandten Pilzproben einer Giftinformationszentrale, Einordnung der Arten nach Giftgruppen · 2000

    Poisoning due to eating fungi in Victoria.

    Hender E, May T, Beulke S. Aust Fam Physician

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