Taurin
Zuletzt geprüft am
Aminosäuren
2-Aminoethansulfonsäure · Taurine
Auf einen Blick
- Was es ist
- Eine schwefelhaltige Beta-Aminosäure, die nicht in Proteine eingebaut wird, sondern frei in Zellen vorkommt. Der Körper stellt einen Teil selbst aus Cystein und Methionin her, gilt deshalb als bedingt unentbehrlich
- Herkunft
- Kommt natürlich in Fleisch, Fisch und Milchprodukten vor. Als Nahrungsergänzung meist als freies Taurin-Pulver oder in Kapseln angeboten, außerdem ein häufiger Zusatzstoff in Energydrinks, dort in aller Regel zusammen mit Koffein
- Wirkform in Studien
- Weit gestreut. Placebokontrollierte Studien prüfen Taurin allein in Kapsel- oder Pulverform, sowohl als Einzelgabe als auch über Wochen täglich eingenommen. Ein eigener, großer Studienstrang prüft dagegen Energydrinks oder Taurin zusammen mit Koffein, in denen sich die Wirkung der beiden Stoffe nicht trennen lässt. Dieser Eintrag wertet ausschließlich Arbeiten mit isoliertem Taurin ohne Koffein-Kombination aus
- Übliche Studiendosis
- 1 bis 6 g täglich in den meisten Humanstudien, als Einzelgabe vor Belastung oder täglich über Zeiträume von wenigen Tagen bis mehreren Wochen. Einzelne Arbeiten zu Herzinsuffizienz und chronischer Hepatitis nutzen ähnliche Tagesmengen über längere Zeiträume
- Bekannt geworden durch
- Die Verwendung in Energydrinks wie Red Bull, dort stets zusammen mit Koffein. Isoliertes Taurin wird außerdem seit Jahrzehnten in der klinischen Forschung zu Herzinsuffizienz und Bluthochdruck untersucht
- Verträglichkeit
- Die US-Arzneimittelbehörde FDA führt Taurin als allgemein als sicher anerkannt. In den ausgewerteten Studien mit Tagesdosen von 1,5 bis 6 g über bis zu 90 Tage wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen berichtet
Was diesem Stoff zugesprochen wird
Was die Studien hergeben.
Jede Zuschreibung hat ihre eigene Bewertung. So liest Du die Studienlage.
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01
Herzfrequenz bei Menschen mit Herzinsuffizienz und bei Gesunden, in einer Meta-Analyse gesenkt
BelegtEinordnung und Einschränkungen
Eine Meta-Analyse von 20 randomisierten Studien mit 808 Teilnehmenden fand eine gesenkte Herzfrequenz unter Taurin, am deutlichsten bei Herzinsuffizienz und bei Gesunden.
Ausführlicher Nachweis
Eine 2024 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse wertete 20 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 808 Teilnehmenden aus, die zwischen 1985 und 2021 in neun Ländern durchgeführt wurden [1]. Einschlusskriterium war ausdrücklich reines Taurin oder eine Taurin-Verbindung als Prüfarm gegen eine Vergleichsgruppe ohne Taurin, Energydrink- oder Koffein-Kombinationsstudien sind damit ausgeschlossen [1]. Die Tagesdosen lagen zwischen 1,5 und 6 g über 5 bis 90 Tage [1]. Über alle Studien sank die Herzfrequenz unter Taurin gegenüber Kontrolle um 3,579 Schläge pro Minute (95-Prozent-Intervall minus 6,044 bis minus 1,114, p gleich 0,004, I-Quadrat 83,4 Prozent, also hohe Heterogenität zwischen den Studien) [1]. In der nach Grunderkrankung getrennten Untergruppenauswertung war der Effekt bei Herzinsuffizienz am stärksten (minus 3,898 Schläge pro Minute, 95-Prozent-Intervall minus 4,679 bis minus 3,116, p kleiner 0,001) und bei Gesunden ebenfalls belegt (minus 1,700 Schläge pro Minute, 95-Prozent-Intervall minus 2,978 bis minus 0,422, p gleich 0,009), während die Untergruppen mit anderen Erkrankungen (p gleich 0,180) und mit Typ-2-Diabetes (p gleich 1,000) keinen belegten Unterschied zeigten [1]. Eine Meta-Regression fand keinen statistisch gesicherten dosisabhängigen Zusammenhang (Koeffizient minus 0,0150 pro Gramm, p gleich 0,333) [1]. Die Autorenschaft erklärt, keine Interessenkonflikte zu haben, eine externe Finanzierung wird nicht genannt [1].
Quellen: 1
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02
Systolischer Blutdruck, in derselben Meta-Analyse je nach untersuchter Gruppe unterschiedlich, gesenkt bei Gesunden und Herzinsuffizienz, in einer kleinen Untergruppe mit anderen Erkrankungen dagegen erhöht
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In der Gesamtauswertung gesenkt, in der Untergruppenanalyse aber uneinheitlich, ohne Effekt bei Bluthochdruck und in einer kleinen Untergruppe sogar erhöht. Die Kurzfassung der Studie selbst widerspricht an dieser Stelle ihrem eigenen Ergebnisteil.
Ausführlicher Nachweis
In derselben Meta-Analyse sank der systolische Blutdruck über alle 20 Studien gegenüber Kontrolle um 3,999 mmHg (95-Prozent-Intervall minus 7,293 bis minus 0,706, p gleich 0,017, I-Quadrat 84,9 Prozent) [1]. Die Untergruppenauswertung zeigt ein uneinheitliches Bild, das die Kurzfassung der Arbeit ungenau wiedergibt. Bei Gesunden war die Senkung belegt (minus 3,400 mmHg, 95-Prozent-Intervall minus 4,892 bis minus 1,908, p kleiner 0,001), ebenso bei Herzinsuffizienz (minus 9,817 mmHg, 95-Prozent-Intervall minus 18,575 bis minus 1,060, p gleich 0,028) [1]. Bei Bluthochdruck (p gleich 0,051) und Typ-2-Diabetes (p gleich 0,954) bestand dagegen kein belegter Unterschied [1]. In der Untergruppe mit sonstigen Erkrankungen stieg der systolische Blutdruck unter Taurin sogar an, um 4,600 mmHg (95-Prozent-Intervall 1,555 bis 7,645, p gleich 0,003), der Ergebnisteil selbst nennt dies ausdrücklich einen der Gesamtrichtung entgegengesetzten Effekt [1]. Die Kurzfassung der Arbeit behauptet dagegen pauschal, Taurin habe den systolischen Blutdruck bei Gesunden, bei Herzinsuffizienz und bei sonstigen Erkrankungen gesenkt, was dem eigenen Ergebnisteil an der letzten Stelle widerspricht [1]. Diese Zeile folgt dem genaueren Ergebnisteil und nicht der Kurzfassung. Eine ergänzende, unabhängige Cross-over-Studie an 38 gesunden jungen Erwachsenen fand nach einer einmaligen Gabe der in einem Energydrink enthaltenen Menge Taurin keinen Anstieg des systolischen Blutdrucks, während Koffein in derselben Studie den Blutdruck akut erhöhte, siehe auch Sicherheit [13]. Die Heterogenität zwischen den 20 eingeschlossenen Studien ist mit einem I-Quadrat von 84,9 Prozent hoch, und 14 der 20 Studien machten laut Autorenschaft keine Angaben zur Verdeckung der Randomisierung [1].
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03
Diastolischer Blutdruck bei Menschen mit Bluthochdruck, in derselben Meta-Analyse gesenkt
BelegtEinordnung und Einschränkungen
In der Untergruppe mit Bluthochdruck deutlich gesenkt, bei Herzinsuffizienz ein schwächerer, nicht mehr signifikanter Trend.
Ausführlicher Nachweis
In derselben Meta-Analyse sank der diastolische Blutdruck über alle 20 Studien gegenüber Kontrolle um 1,435 mmHg (95-Prozent-Intervall minus 2,484 bis minus 0,386, p gleich 0,007, I-Quadrat 21,6 Prozent, also geringe Heterogenität) [1]. In der Untergruppe mit Bluthochdruck war der Effekt am stärksten und belegt (minus 3,137 mmHg, 95-Prozent-Intervall minus 4,865 bis minus 1,408, p kleiner 0,001) [1]. Bei Herzinsuffizienz zeigte sich ein Trend ohne belegten Unterschied (minus 3,758 mmHg, 95-Prozent-Intervall minus 7,680 bis 0,165, p gleich 0,060), bei Gesunden (p gleich 0,155), sonstigen Erkrankungen (p gleich 0,835) und Typ-2-Diabetes (p gleich 0,889) bestand kein belegter Unterschied [1]. Eine Meta-Regression fand keinen statistisch gesicherten dosisabhängigen Zusammenhang (Koeffizient minus 0,0089 pro Gramm, p gleich 0,110) [1]. Die Autorenschaft erklärt, keine Interessenkonflikte zu haben [1].
Quellen: 1
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04
Auswurffraktion des linken Herzens (LVEF) bei Menschen mit Herzinsuffizienz, in derselben Meta-Analyse erhöht
BelegtEinordnung und Einschränkungen
Bei Menschen mit Herzinsuffizienz stieg die Pumpleistung des linken Herzens unter Taurin stärker als unter Kontrolle.
Ausführlicher Nachweis
In derselben Meta-Analyse stieg die LVEF über alle eingeschlossenen Studien mit dieser Messgröße gegenüber Kontrolle um 4,981 Prozentpunkte (95-Prozent-Intervall 1,556 bis 8,407, p gleich 0,004, I-Quadrat 74,5 Prozent) [1]. In der Untergruppenauswertung war der Effekt bei Herzinsuffizienz belegt (plus 5,370 Prozentpunkte, 95-Prozent-Intervall 2,982 bis 7,757, p kleiner 0,001), bei sonstigen Erkrankungen dagegen nicht (95-Prozent-Intervall minus 3,510 bis 12,728, p gleich 0,266) [1]. Die Autorenschaft ordnet den Befund den in der Arbeit genannten Mechanismen zu, unter anderem einer Stimulation der Calcium-ATPase und einer stärkeren Kontraktionskraft des Herzmuskels, diese Mechanismen stammen aus Zell- und Tiermodellen und sind selbst kein Beleg am Menschen [1]. Die in den eingeschlossenen Studien behandelten Personen mit Herzinsuffizienz lagen überwiegend in der NYHA-Klasse 2 oder 3 mit mäßig bis stark eingeschränkter Pumpleistung [1].
Quellen: 1
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05
NYHA-Funktionsklasse bei Menschen mit Herzinsuffizienz oder anderen Herzerkrankungen, in derselben Meta-Analyse gebessert
BelegtEinordnung und Einschränkungen
Die Einstufung der Herzschwäche nach der NYHA-Klasse besserte sich unter Taurin stärker als unter Kontrolle, bei Herzinsuffizienz und bei anderen Herzerkrankungen.
Ausführlicher Nachweis
In derselben Meta-Analyse sank die NYHA-Klasse, ein vierstufiges Maß für die durch eine Herzschwäche bedingte körperliche Einschränkung, über alle eingeschlossenen Studien mit dieser Messgröße gegenüber Kontrolle um 0,403 Stufen (95-Prozent-Intervall minus 0,522 bis minus 0,283, p kleiner 0,001, I-Quadrat 84,8 Prozent) [1]. In der Untergruppenauswertung war der Effekt bei sonstigen Herzerkrankungen wie Kardiomyopathie und koronarer Herzkrankheit am stärksten (minus 0,356, 95-Prozent-Intervall minus 0,484 bis minus 0,227, p kleiner 0,001) und bei Herzinsuffizienz ebenfalls belegt (minus 0,383, 95-Prozent-Intervall minus 0,680 bis minus 0,085, p gleich 0,012) [1]. Eine Meta-Regression fand keinen statistisch gesicherten dosisabhängigen Zusammenhang (Koeffizient minus 0,0016 pro Gramm, p gleich 0,111) [1].
Quellen: 1
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06
Ausdauerleistung nach isolierter, koffeinfreier Taurin-Einnahme, in zwei Meta-Analysen mit weitgehend gemeinsamem Studienbestand ein kleiner bis mittlerer Effekt bei niedriger Ergebnissicherheit
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Zwei Übersichtsarbeiten fanden einen kleinen bis mittleren Leistungsvorteil ohne Koffein. Die neuere stuft die Sicherheit der eigenen Ergebnisse selbst als niedrig bis sehr niedrig ein.
Ausführlicher Nachweis
Eine 2018 veröffentlichte Meta-Analyse wertete 10 Studien zur isolierten oralen Taurin-Einnahme vor Ausdauerbelastung aus, mit Tagesdosen von 1 bis 6 g als Einzelgabe oder über bis zu zwei Wochen [2]. Über alle Studien verbesserte sich die Ausdauerleistung unter Taurin gegenüber Kontrolle (Hedges g gleich 0,40, 95-Prozent-Intervall 0,12 bis 0,67, p gleich 0,004), in der Untergruppe der Zeit-bis-zur-Erschöpfung-Tests ähnlich (Hedges g gleich 0,43, 95-Prozent-Intervall 0,12 bis 0,75, p gleich 0,007) [2]. Weder die Dosis noch eine einmalige gegenüber einer mehrtägigen Einnahme veränderten den Effekt statistisch gesichert [2]. Eine 2025 veröffentlichte, neuere Meta-Analyse wertete gezielt die akute Einzelgabe aus, mit 23 randomisierten Studien, 69 einzelnen Effektschätzungen und 308 Teilnehmenden [3]. Die Gesamtauswertung fand einen kleinen bis mittleren Effekt (Hedges g gleich 0,25, 95-Prozent-Intervall 0,10 bis 0,39, I-Quadrat 61 Prozent) [3]. Die Autorenschaft stuft die Gesamtsicherheit der Evidenz nach dem GRADE-Verfahren selbst als niedrig bis sehr niedrig ein, wegen Heterogenität, Ungenauigkeit und Verzerrungsrisiko, mehrere Untergruppeneffekte schwächten sich ab, sobald einzelne einflussreiche Studien aus der Berechnung genommen wurden, und die Vorhersageintervalle schlossen häufig den Nullwert nicht aus [3]. Ein gesichertes Dosis-Wirkungs-Verhältnis im üblichen Bereich von 1 bis 6 g fand sich nicht [3]. Der Suchzeitraum der älteren Arbeit endete im September 2017 und liegt damit vollständig innerhalb des bis Juli 2025 reichenden Suchzeitraums der neueren [2][3]. Die neuere wertet ausschließlich die akute Einzelgabe aus, die ältere zusätzlich die Einnahme über bis zu zwei Wochen, deren Studien in der neueren also nicht enthalten sein können [2][3]. Der akute Teil des älteren Bestands steckt damit im Bestand der 23 neueren Studien, beide Arbeiten sind zusammen ein weitgehend gemeinsamer Bestand und keine zwei unabhängigen Bestätigungen [2][3]. Beide Arbeiten schließen nach eigener Angabe ausschließlich Studien mit isoliertem Taurin ein, keine Energydrink- oder Koffein-Kombinationsstudien [2][3].
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07
Nüchternblutzucker bei Menschen mit Typ-2-Diabetes unter täglicher Taurin-Einnahme, in zwei Veröffentlichungen eines einzigen Studienzusammenhangs gesenkt, in einer unabhängigen dritten Studie ohne Unterschied zur Kontrollgruppe
WidersprüchlichEinordnung und Einschränkungen
Zwei Veröffentlichungen derselben iranischen Arbeitsgruppe aus einem Studienzusammenhang fanden einen gesenkten Nüchternblutzucker gegenüber Placebo, eine unabhängige Studie mit etwas niedrigerer Tagesmenge fand bei alleiniger Taurin-Gabe keinen Unterschied zur Kontrollgruppe.
Ausführlicher Nachweis
Eine 2020 veröffentlichte randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie an 45 Menschen mit Typ-2-Diabetes in Tabriz, Iran (23 Taurin, 22 Placebo) gab 3000 mg Taurin täglich über 8 Wochen [4]. Am Studienende war der Nüchternblutzucker in der Taurin-Gruppe gegenüber der Placebo-Gruppe gesenkt (p gleich 0,01), ebenso Insulin (p gleich 0,01), HOMA-IR (p gleich 0,003), Gesamtcholesterin (p gleich 0,013) und LDL-Cholesterin (p gleich 0,041), während sich HbA1c, Triglyceride und HDL-Cholesterin nicht änderten [4]. Eine 2021 veröffentlichte Studie derselben Arbeitsgruppe an einem ähnlichen Kollektiv von 46 Menschen mit Typ-2-Diabetes in denselben Tabrizer Kliniken, mit derselben Dosis von 3000 mg täglich über 8 Wochen, fand ebenfalls einen gegenüber Placebo gesenkten Nüchternblutzucker (p gleich 0,01), dazu HbA1c (p gleich 0,04), Insulin (p gleich 0,03), HOMA-IR (p gleich 0,004), Gesamtcholesterin (p gleich 0,01) und LDL-Cholesterin (p gleich 0,03), sowie gesenkte Glykierungsendprodukte [5]. Beide Arbeiten nennen dieselbe Klinikgruppe in Tabriz, dieselbe Tagesmenge von 3000 mg, dieselbe Dauer von 8 Wochen, nahezu dieselbe Teilnehmerzahl (45 gegenüber 46), dieselbe Aufzählung der Auswertungsverfahren und für die gemeinsam berichteten Messgrößen fast deckungsgleiche p-Werte, drei der vier Namen der Autorenschaft sind identisch [4][5]. Das ist ein Studienzusammenhang mit zwei Veröffentlichungen zu verschiedenen Schwerpunkten und kein zweiter, unabhängiger Beleg [4][5]. Keine der beiden Arbeiten nennt eine externe Finanzierung oder einen Interessenkonflikt [4][5]. Dem gegenüber steht eine 2021 veröffentlichte randomisierte Studie an 40 Frauen mit Typ-2-Diabetes im Iran mit vier Gruppen, darunter eine reine Taurin-Gruppe (5x500 mg täglich, also 2500 mg pro Tag, über 8 Wochen) und eine unbehandelte Kontrollgruppe [6]. Dort sank der Nüchternblutzucker nur in den beiden Gruppen mit Bewegungstraining, nicht in der Taurin-Gruppe allein, deren Insulin-Abnahme sich zwar von der Kontrollgruppe unterschied, deren HOMA-IR-, HbA1c-, Gesamtcholesterin- und LDL-Werte sich aber nicht von der Kontrollgruppe unterschieden [6]. Die Autorenschaft dieser Studie schreibt ausdrücklich, Taurin allein habe keine blutzucker- oder blutfettsenkende Wirkung gezeigt, und diskutiert die abweichende, niedrigere Dosis einer weiteren, nicht über PubMed auffindbaren Arbeit als mögliche Erklärung für den Unterschied zu früheren Befunden [6]. Alle drei Studien prüfen denselben Endpunkt (Nüchternblutzucker) bei vergleichbarer Population (Erwachsene mit Typ-2-Diabetes) gegen eine Kontrollgruppe ohne Taurin, mit gegensätzlichem Ergebnis, das rechtfertigt die Stufe Widersprüchlich [4][5][6].
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08
Kreatinkinase als Muskelschädigungsmarker nach intensiver oder exzentrischer Belastung, in einer Studie niedriger, in einer anderen höher, beides ohne ausgewiesenen Vergleich zur Placebogruppe
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
Eine Studie berichtet eine gesenkte Kreatinkinase nach exzentrischem Training, eine andere bei Triathleten einen Anstieg. Beide Kurzfassungen weisen diese Werte nur als Veränderung unter Taurin aus und stellen ihnen keinen Placebovergleich gegenüber, anders als bei ihren jeweiligen Nullbefunden.
Ausführlicher Nachweis
Eine 2014 veröffentlichte randomisierte Studie an 21 jungen Männern gab 14 Tage vor einer einzelnen exzentrischen Belastung der Ellenbeuger täglich Taurin oder Placebo, die im verfügbaren Abstract genannte Tagesdosis ist nicht angegeben [7]. Unter Taurin fielen Kraftverlust, Muskelkater, Laktatdehydrogenase, Kreatinkinase-Aktivität und oxidative Schäden (Xylenolorange- und Proteincarbonyl-Werte) geringer aus [7]. Die Kurzfassung nennt für diese Befunde keinen Vergleich zur Placebogruppe, während sie den fehlenden Effekt auf Antioxidations-Enzyme und Entzündungsmarker ausdrücklich als Vergleich mit der Placebogruppe kennzeichnet, der Gruppenunterschied ist für die positiven Befunde also nicht ausgewiesen [7]. Eine 2018 veröffentlichte, randomisierte Cross-over-Studie an 9 Langdistanz-Triathleten gab 3 g Taurin täglich über 8 Wochen zusammen mit fettarmer Schokoladenmilch, verglichen mit Placebo und derselben Milch [8]. Dort stieg die Kreatinkinase im Plasma nach der Taurin-Phase an (p gleich 0,01), die Arbeit berichtet diesen Anstieg als Veränderung nach der Taurin-Gabe und nennt dafür keinen Vergleich zur Placebo-Phase [8]. Laktatdehydrogenase, Entzündungsmarker und die Ausdauerleistung im Erschöpfungstest unterschieden sich nicht [8]. Die Autorenschaft dieser zweiten Studie schreibt ausdrücklich, Taurin habe in ihrer Untersuchung keinen Vorteil für Leistung und Muskelschäden gebracht [8]. Eine dritte, 2009 veröffentlichte Studie an 55 gesunden, trainierten Männern gab 3 g Taurin täglich über 3 Tage vor intensivem Krafttraining, im Vergleich zu N-Acetylcystein, Alpha-Liponsäure und einer unbehandelten Kontrollgruppe, ohne eigene Placebo-Kapsel [9]. Taurin veränderte dort weder den antioxidativen Gesamtstatus noch die Lipidperoxidation gegenüber der Kontrollgruppe, anders als N-Acetylcystein und Alpha-Liponsäure, die Kreatinkinase selbst wird in der verfügbaren Kurzfassung nicht getrennt nach Gruppen berichtet [9]. Die drei Arbeiten prüfen unterschiedliche Belastungsformen (einzelne exzentrische Übung, mehrwöchiges Ausdauertraining, kurze hochintensive Krafttrainingsphase) und weisen für die Kreatinkinase entgegengesetzte Richtungen aus, in beiden Fällen aber als Veränderung unter Taurin und nicht als Unterschied zur Kontrollbedingung [7][8]. Zwei einander widersprechende Placebovergleiche liegen damit nicht vor, sondern eine uneinheitliche und schwach ausgewiesene Datenlage, deshalb steht diese Zeile auf Hinweise und nicht auf Widersprüchlich [7][8]. Die Volltexte, die den fehlenden Gruppenvergleich klären könnten, lagen uns für beide Arbeiten nicht vor.
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09
Leber- und Nierenwerte bei akuter klinischer Belastung durch Lebertransplantation oder Chemotherapie, in zwei kleinen Studien gebessert
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In zwei kleinen Studien an schwer akut belasteten Patientengruppen besserten sich Leber- und teils Nierenwerte gegenüber Placebo. Beide Situationen sind nicht mit einer täglichen Einnahme durch gesunde Menschen vergleichbar.
Ausführlicher Nachweis
Eine 2026 veröffentlichte randomisierte, doppelblinde Studie an 169 ausgewerteten von ursprünglich 225 erwachsenen Lebertransplantierten gab vom Tag der Transplantation bis Tag 30 täglich 2 g Taurin oder Placebo [10]. Die Taurin-Gruppe zeigte eine stärkere Abnahme von AST, Gesamtbilirubin und dem Gerinnungswert INR, dazu eine niedrigere Sterblichkeit (p kleiner 0,05), eine um im Mittel 4,09 Tage kürzere Intensivstationszeit, eine um 3,49 Tage kürzere Krankenhausverweildauer und eine um 20,06 Stunden kürzere Beatmungsdauer [10]. Die Autorenschaft erklärt, keinen Interessenkonflikt zu haben [10]. Eine 2015 veröffentlichte, randomisierte, doppelblinde Studie an 40 jungen Erwachsenen mit akuter lymphatischer Leukämie unter der Erhaltungsphase ihrer Chemotherapie gab Taurin oder Placebo, die im verfügbaren Abstract genannte Tagesdosis ist nicht angegeben [11]. Gegenüber der Kontrollgruppe sanken unter Taurin Bilirubin, Transaminasen, Harnstoff und Kreatinin (je p kleiner 0,05), dazu die oxidative Schadensgröße Malondialdehyd [11]. Beide Untersuchungen prüfen Taurin als Begleittherapie bei einer akuten, schweren körperlichen Belastung (Organtransplantation beziehungsweise Chemotherapie) und sind nicht auf eine tägliche Einnahme durch ansonsten gesunde Menschen übertragbar, für die keine eigene Quelle vorliegt.
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10
Leberenzyme bei Menschen mit chronischer Hepatitis, ohne Zusatznutzen zu Ursodesoxycholsäure
HinweiseEinordnung und Einschränkungen
In einer alten, kleinen Studie senkte Ursodesoxycholsäure die Leberenzyme, Taurin allein dagegen nicht, auch nicht in Kombination mit Ursodesoxycholsäure.
Ausführlicher Nachweis
Eine 1990 veröffentlichte, doppelblinde, randomisierte Studie im ausgewogenen unvollständigen Blockdesign gab 24 Menschen mit chronischer Hepatitis in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen von je 2 Monaten je zwei der vier Behandlungen Ursodesoxycholsäure (600 mg pro Tag), Taurin (1,5 g pro Tag), die Kombination oder Placebo [12]. Ursodesoxycholsäure senkte AST um 35 Prozent, ALT um 33 Prozent und Gamma-GT um 41 Prozent, Taurin allein senkte keinen dieser Werte, und die Kombination aus beiden unterschied sich nur geringfügig von Ursodesoxycholsäure allein [12]. Für den fehlenden Effekt von Taurin nennt die Arbeit keine eigene Prozentangabe mit Vertrauensintervall, deshalb bleibt die Stufe bei Hinweise und wird nicht auf Nicht bestätigt angehoben. Die Studie ist mit 24 Teilnehmenden und einem heute unüblichen Kreuzdesign klein und alt, eine Übertragung auf eine allgemeine Einnahme bei Lebergesunden ist daraus nicht abzuleiten.
Quellen: 12
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11
Augen- und Netzhautgesundheit, als isolierter Stoff nicht untersucht
Keine Studien gefundenEinordnung und Einschränkungen
Wir haben gezielt nach einer Humanstudie zu isoliertem, oral eingenommenem Taurin mit einem Augen- oder Netzhaut-Endpunkt gesucht und keine gefunden, die die Frage beantwortet. Gefunden haben wir nur ein äußerlich angewendetes Augentropfen-Präparat und ein Mehrstoffpräparat mit acht weiteren Bestandteilen.
Ausführlicher Nachweis
Eine gezielte Suche zu Taurin und Netzhaut sowie Taurin und Auge ergab am Menschen zwei Arbeiten. Eine prüfte ein äußerlich angewendetes Augentropfen-Präparat mit Hyaluronsäure und Taurin bei Menschen mit Glaukom, das ist keine orale Einnahme und damit für eine Nahrungsergänzung nicht übertragbar. Die andere prüfte an 43 gesunden Menschen ein Mehrstoffpräparat aus Vitamin C, Vitamin E, Zink, Lutein, Zeaxanthin, Selen, Taurin, einem Aronia-Extrakt und Omega-3-Fettsäuren auf die Reaktion der Netzhautgefäße in einem Entzündungsmodell, ein Einzelbeitrag von Taurin lässt sich aus einem Kombinationspräparat mit acht Bestandteilen nicht herauslesen. Eine eigene Humanstudie zu isoliertem, oral eingenommenem Taurin und einem Netzhaut- oder Augen-Endpunkt haben wir nicht gefunden.
Studien im Detail
Herz-Kreislauf-Wirkungen
Die derzeit umfangreichste Auswertung zu Taurin und Herz-Kreislauf-Werten ist die 2024 veröffentlichte Meta-Analyse von Tzang und Kollegen mit 20 randomisierten Studien und 808 Teilnehmenden aus neun Ländern. Eingeschlossen wurden ausschließlich Arbeiten mit reinem Taurin gegen eine Vergleichsgruppe ohne Taurin, Energydrink- oder Koffein-Kombinationsstudien blieben außen vor. Über alle Studien sanken Herzfrequenz, systolischer und diastolischer Blutdruck sowie die NYHA-Funktionsklasse, während die Auswurffraktion des linken Herzens bei Menschen mit Herzinsuffizienz stieg.
Die nach Grunderkrankung getrennte Untergruppenauswertung zeigt allerdings ein deutlich differenzierteres Bild, als es die Kurzfassung der Arbeit vermuten lässt. Bei Gesunden und bei Herzinsuffizienz senkte Taurin Herzfrequenz und systolischen Blutdruck belegt, bei Bluthochdruck vor allem den diastolischen Blutdruck. Bei Typ-2-Diabetes fand sich in keiner der Kenngrößen ein belegter Unterschied. In der kleinen Untergruppe mit sonstigen Herzerkrankungen wie Kardiomyopathie oder koronarer Herzkrankheit stieg der systolische Blutdruck sogar an, ein Befund, den der eigene Ergebnisteil der Arbeit ausdrücklich als der Gesamtrichtung entgegengesetzt beschreibt, den die Kurzfassung derselben Arbeit aber unter die pauschale Aussage einer Blutdrucksenkung fasst. Dieser Eintrag folgt an dieser Stelle dem genaueren Ergebnisteil.
Eine unabhängige, kleinere Studie von Basrai und Kollegen aus dem Jahr 2019 ordnet diese Befunde ein: Bei einer einmaligen Gabe der in einem handelsüblichen Energydrink enthaltenen Menge Taurin an 38 gesunde junge Erwachsene stieg der Blutdruck nicht an, während Koffein in derselben Studie den systolischen Blutdruck akut erhöhte. Das stützt die in der Auswertung getroffene Trennung zwischen Taurin und Koffein bei der Bewertung von Energydrinks.
Ausdauerleistung
Zwei Meta-Analysen, 2018 und 2025 veröffentlicht, werten isolierte, koffeinfreie Taurin-Gaben vor Ausdauerbelastung aus und finden jeweils einen kleinen bis mittleren Leistungsvorteil gegenüber Placebo. Die neuere und methodisch stärkere Arbeit stuft die Sicherheit ihrer eigenen Ergebnisse nach dem international gebräuchlichen GRADE-Verfahren aber selbst als niedrig bis sehr niedrig ein, mehrere Untergruppeneffekte schwächten sich ab, sobald einzelne einflussreiche Studien herausgenommen wurden. Die Suchzeiträume beider Arbeiten überschneiden sich stark, sie zählen deshalb als ein Studienbestand und nicht als zwei getrennte Bestätigungen.
Deutlich zu unterscheiden von diesen Arbeiten sind Studien zu Energydrinks oder zur Kombination aus Taurin und Koffein vor sportlicher Belastung. In solchen Studien lässt sich ein etwaiger Leistungsvorteil nicht Taurin allein zuordnen, weil Koffein selbst ein gut untersuchter Leistungssteigerer ist. Dieser Eintrag wertet solche Kombinationsstudien deshalb nicht als Beleg für Taurin.
Blutzucker und Blutfette bei Typ-2-Diabetes
Zur Wirkung einer täglichen Taurin-Einnahme auf Blutzucker- und Blutfettwerte bei Typ-2-Diabetes liegt eine echte widersprüchliche Befundlage vor. Zwei Studien einer iranischen Arbeitsgruppe mit sehr ähnlichem Design (3000 mg täglich über 8 Wochen, an vergleichbaren Kollektiven in denselben Kliniken) fanden gegenüber Placebo gesenkten Nüchternblutzucker, gesenktes Insulin, eine gebesserte Insulinresistenz sowie gesenktes Gesamt- und LDL-Cholesterin. Eine unabhängige, dritte Studie an Frauen mit Typ-2-Diabetes mit einer etwas höheren täglichen Dosis fand dagegen für die alleinige Taurin-Gabe keinen Unterschied zur unbehandelten Kontrollgruppe bei Nüchternblutzucker, HbA1c, Insulinresistenz und den Blutfettwerten, ein Effekt zeigte sich dort erst in Kombination mit einem Bewegungstraining.
Muskelschäden nach intensiver Belastung
Auch zur Wirkung auf Muskelschädigungsmarker wie die Kreatinkinase ist die Studienlage uneinheitlich. Eine Studie an jungen Männern nach einer einzelnen exzentrischen Übung fand unter mehrtägiger Taurin-Vorbehandlung geringere Kreatinkinase- und Milchsäuredehydrogenase-Werte sowie weniger Muskelkater als unter Placebo. Eine Studie an Langdistanz-Triathleten mit achtwöchiger täglicher Einnahme fand dagegen eine gegenüber Placebo erhöhte Kreatinkinase und keinen Vorteil bei Leistung oder Entzündungsmarkern, die Autorenschaft schreibt dort ausdrücklich, Taurin habe keinen Nutzen gezeigt. Eine dritte Studie zu allgemeinen oxidativen Markern nach Krafttraining fand für Taurin, anders als für N-Acetylcystein und Alpha-Liponsäure, keinen antioxidativen Effekt gegenüber einer unbehandelten Kontrollgruppe.
Besondere klinische Situationen
In zwei kleinen Studien an akut schwer belasteten Patientengruppen, nach Lebertransplantation und während einer Chemotherapie bei akuter lymphatischer Leukämie, besserten sich Leber- und teils Nierenwerte unter begleitender Taurin-Gabe gegenüber Placebo, bei der Transplantationsstudie zusätzlich mit kürzerer Intensiv- und Krankenhausverweildauer und geringerer Sterblichkeit. Beide Situationen sind mit einer täglichen Einnahme durch ansonsten gesunde Menschen nicht vergleichbar. Eine ältere, kleine Studie an Menschen mit chronischer Hepatitis fand dagegen keinen Effekt von Taurin allein auf die Leberenzyme, während Ursodesoxycholsäure in derselben Studie wirksam war.
Sicherheit und Wechselwirkungen
Taurin gilt in den USA als allgemein anerkannt sicher. In der Meta-Analyse von Tzang und Kollegen mit Tagesdosen von 1,5 bis 6 g über 5 bis 90 Tage wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen gegenüber Kontrollgruppen berichtet.
Ein Teil der öffentlichen Sicherheitsdiskussion um Taurin betrifft eigentlich Energydrinks, in denen Taurin praktisch immer zusammen mit Koffein und oft mit viel Zucker vorkommt. Eine kontrollierte Studie an 38 gesunden jungen Erwachsenen fand, dass sich eine akute Blutdrucksteigerung und andere Kreislaufeffekte nach dem Konsum eines Energydrinks nicht eindeutig einem einzelnen Bestandteil zuordnen ließen, ein Effekt auf den Blutdruck zeigte sich aber für Koffein, nicht für Taurin allein [13].
Taurin wird über die Niere ausgeschieden. Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten eine Einnahme mit ihrer ärztlichen Praxis besprechen, eine eigene geprüfte Humanstudie zu dieser Gruppe liegt uns nicht vor. Zu Schwangerschaft und Stillzeit liegt uns keine eigene geprüfte Quelle vor, eine ärztliche Rücksprache vor der Einnahme ist in diesem Fall grundsätzlich sinnvoll.
Quellen zum Nachlesen
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03
Meta-Analyse, 23 RCTs, k gleich 69, n gleich 308 · 2025
Does One Shot Work? The Acute Impact of a Single Taurine Dose on Exercise Performance, A Meta-Analytic Review
Deng H, Song T, Yin M, Xu K, Zhong Y, Liu P, Sun S, Bin Naharudin MN, Yusof A, Fan X. Scand J Med Sci Sports
Zur Zuschreibung: 06
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04
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 45 (23 vs 22), 8 Wochen, 3000 mg/Tag · 2020
The effects of taurine supplementation on glycemic control and serum lipid profile in patients with type 2 diabetes, a randomized, double-blind, placebo-controlled trial
Maleki V, Alizadeh M, Esmaeili F, Mahdavi R. Amino Acids
Zur Zuschreibung: 07
-
05
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 46, 8 Wochen, 3000 mg/Tag · 2021
The Effects of Taurine Supplementation on Metabolic Profiles, Pentosidine, Soluble Receptor of Advanced Glycation End Products and Methylglyoxal in Adults With Type 2 Diabetes, A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial
Esmaeili F, Maleki V, Kheirouri S, Alizadeh M. Can J Diabetes
Zur Zuschreibung: 07
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06
RCT, 4 Gruppen, n gleich 40 (je 10), 8 Wochen, Taurin-Arm 2500 mg/Tag · 2021
The Effects of TRX Suspension Training Combined with Taurine Supplementation on Body Composition, Glycemic and Lipid Markers in Women with Type 2 Diabetes
Samadpour Masouleh S, Bagheri R, Ashtary-Larky D, Cheraghloo N, Wong A, Yousefi Bilesvar O, Suzuki K, Siahkouhian M. Nutrients
Zur Zuschreibung: 07
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07
RCT, doppelblind, plazebokontrolliert, n gleich 21 (11 vs 10) · 2014
Effects of taurine supplementation following eccentric exercise in young adults
da Silva LA, Tromm CB, Bom KF, Mariano I, Pozzi B, da Rosa GL, Tuon T, da Luz G, Vuolo F, Petronilho F, Cassiano W, De Souza CT, Pinho RA. Appl Physiol Nutr Metab
Zur Zuschreibung: 08
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08
RCT, doppelblind, Cross-over, n gleich 9, 8 Wochen, 3 g/Tag · 2018
Effects of taurine on markers of muscle damage, inflammatory response and physical performance in triathletes
Galan BS, Carvalho FG, Santos PC, Gobbi RB, Kalva-Filho CA, Papoti M, da Silva AS, Freitas EC. J Sports Med Phys Fitness
Zur Zuschreibung: 08
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10
RCT, doppelblind, n gleich 169 (von 225 eingeschlossen), 30 Tage, 2 g/Tag · 2026
Could taurine supplementation improve graft functions after liver transplantation? A randomized clinical trial among liver transplant recipients
Mottaghi S, Vazin A, Nikoupour H, Firoozifar SM, Haem E, Heidari R, Shafiekhani M. Clin Nutr ESPEN
Zur Zuschreibung: 09
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RCT, doppelblind, unvollständiges Blockdesign, n gleich 24, je 2 Monate, 1,5 g Taurin/Tag · 1990
Effects of ursodeoxycholic acid and taurine on serum liver enzymes and bile acids in chronic hepatitis
Podda M, Ghezzi C, Battezzati PM, Crosignani A, Zuin M, Roda A. Gastroenterology
Zur Zuschreibung: 10
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RCT, Cross-over, n gleich 38 · 2019
Energy Drinks Induce Acute Cardiovascular and Metabolic Changes Pointing to Potential Risks for Young Adults, A Randomized Controlled Trial
Basrai M, Schweinlin A, Menzel J, Mielke H, Weikert C, Dusemund B, Putze K, Watzl B, Lampen A, Bischoff SC. J Nutr
Zur Zuschreibung: 02
Bei H.P.N
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